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Warum sind die hohen Posthorn-Werte postfrisch so teuer?

  • OlliFoolish
  • 19. Dezember 2011 um 21:21
  • OlliFoolish
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    5. Februar 1979 (47)
    • 19. Dezember 2011 um 21:21
    • #1

    Moin,
    die Experten können das sicher in einem Satz beantworte, oder auf einen Thread verweisen, in dem das schon erklärt wurde.

    Ich frage mich, wie es sein kann, daß Marken einer Dauerserie heute mehrere hundert mal so viel Kosten, wie damals am Schalter.
    Wurden sie als Dauerserien damals nicht gesammelt, sondern eher als Porto verwendet? Auch die anderen frühen BRD-Ausgaben sind ja sehr wertvoll.
    Ich frage unter anderem auch, weil ich immer wieder gelesen habe, daß viele die Posthorn-Preise für überbewertet halten.

    Würd mich brennend interessieren!

    Gruß OlliFoolish

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  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 20. Dezember 2011 um 06:20
    • #2

    Der Posthornsatz hat auf der Post über 5 Mark gekostet - die wenigsten hatten zu der Zeit so viel Geld für Philatelie übrig. Anfang der 50er Jahre hatten die meisten Leute noch ganz andere Sorgen.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

  • Saguarojo
    Gast
    • 20. Dezember 2011 um 07:07
    • #3

    Preise richten sich immer nach Angebot und Nachfrage.

  • kartenhai
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    • 20. Dezember 2011 um 08:17
    • #4

    Halte die Preise für den Posthorn-Satz postfrisch auch für überbewertet.
    Egal ob bei Ebay, traditionellen Auktionshäusern oder beim Händler in der Stadt, überall ist dieser Satz in Mengen zu haben, natürlich zu einem entsprechend hohen Preis. Ohne ihn ist eine Bund-Sammlung nicht komplett und schlecht verkäuflich.

    Bei jedem neuen Auktionskatalog, den man aufschlägt, ist der Satz mehrfach vertreten, in allen Variationen, auch ganze Bogensätze tauchen hin und wieder mal auf aus Hortungsposten.

    Der Höchstwert 90 Pfennige hat die kleinste Auflage von über 59 Millionen Stücken. :O_O:
    Davon haben sicherlich eine ganze Menge bis heute postfrisch überlebt, der Nachschub geht also nie aus.

    Irgendwie kommt es mir vor, als wenn der Preis von interessierten Kreisen (Auktionshäusern und Händlern) künstlich hoch gehalten wird, obwohl er schon mal wesentlich höher stand in DM-Zeiten.

    Dann muß man noch verdammt aufpassen, daß man nicht nachgummierte Marken angedreht bekommt, ohne Prüfung kann man den Satz sowieso nicht kaufen. Auch gibt es gravierende Unterschiede bei den Zähnungen, eine einwandfreie Zähnung ist wesentlich teurer als die Normal-Erhaltung.

    Gruß kartenhai, der den Posthornsatz auch nur in gestempelt hat! :(

  • Vichy
    Stamm Mitglied
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    9.415
    • 20. Dezember 2011 um 09:08
    • #5
    Zitat

    Original von saeckingen
    Der Posthornsatz hat auf der Post über 5 Mark gekostet - die wenigsten hatten zu der Zeit so viel Geld für Philatelie übrig. Anfang der 50er Jahre hatten die meisten Leute noch ganz andere Sorgen.

    Hallo Ollifoolish,

    oben zitierter Meinung bin ich auch.

    Ähnlich verhält es sich bei den ersten Kursmünzen Deutschlands.
    Suche mal 1 Pfennig Münzen von 1948 in Stempelglanz. In "schön" konnte man die noch ab und zu im Umlauf finden. Ende der 90er bis 2002 habe ich Hunderte Rollen durchgesehen. Etwa alle 1000 Münzen war dann auch mal ein 48 "G" dabei.(Natürlich nur in zirkulierter Qualität).
    Ähnlich sieht es bei den 5 & 10 Pfennig Münzen von 1949 aus.
    Hier ist vor allem die Erhaltung ausschlaggebend für einen hohen Preis.
    Damals ist niemand auf die Idee gekommen Originalrollen beiseite zu legen...

    Gruß Vichy

    Stempel aus PEINE gesucht bis 1963

    Einmal editiert, zuletzt von Vichy (20. Dezember 2011 um 09:14)

  • OlliFoolish
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    5. Februar 1979 (47)
    • 20. Dezember 2011 um 10:38
    • #6

    @alle Vorredner: Erstmal vielen Dank für die Antworten.

    Wenn die Leute zu der Zeit andere Sorgen hatten, warum sind dann aber so viele Marken aus weitaus schwierigeren Verhältnissen (SBZ) nicht übermäßig viel Wert, obwohl deren Auflage ja sicher weit unter der der ersten Bund-Dauerserie gewesen sein mussten?
    Das mit der mangelnden Kaufkraft zu der Zeit hab ich auch schon in Erwägung gezogen. 5 Mark, dafür konnte man 1951 noch ein Jahr lang jeden Tag ins Kino gehen ;) Aber Spaß beiseite.
    Ein Schelm der da verschwörungstheoretisch denkt. Eine künstliche Verknappung durch initiales Aufkaufen oder Einbehalten (Post) großer Bestände könnte natürlich zu einer schnellen Wertsteigerung geführt haben, wodurch das teilweise heute noch in manchen Köpfen vorhandene Denken herrührt, daß Bund-Briefmarken postfrisch eine gute Wertanlage sind (siehe Werbestimmungs-Thread & Erben). Wer das mitbekam, fing an, Postfrisch per Abo zu sammeln, was der Post sicherlich die ein oder andere Milliarde einbrachte, ohne irgendeine Gegenleistung dafür erbringen zu müssen (Briefe befödern). Heute haben 60er und 70er Jahre Bund Marken nur noch den Rohstoffwert von Papier in Kombination mit Gummi.
    Man möge mir bitte entschieden wiedersprechen, falls ich da einen grundlegenden Denkfehler begehe!
    Wenn dem so sei, wäre das ähnliches philatelistisches Raubrittertum wie das der einschlägigen, vorgestempelte Motivmarkenherausgabeländer, nur cleverer initiiert.

    Oh ha, harter Tobak.
    Aber vielleicht entsteht ja eine Diskussion daraus, die über "der Typ hat sie doch nicht mehr all" hinaus geht ;)

    Gruß OlliFoolish

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  • lickle
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    • 20. Dezember 2011 um 11:58
    • #7

    Olli

    Beschäftige Dich mal mit der Währungsreform 1948, dann siehst Du ein bischen klarer....


    Grüßle

    lickle

  • OlliFoolish
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    • 20. Dezember 2011 um 17:12
    • #8

    lickle: Danke für den Hinweis, vielleicht bringt das nochmal mehr Licht ins Dunkel was den damaligen Preis/Wert angeht.

    Dänkle

    OlliFoolish

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 20. Dezember 2011 um 19:40
    • #9

    Hallo Forumsfreunde,

    ich würde auch mal die damaligen Portostufen studieren ;)

    Für was hat man z. B. oft eine 70, 80, 90 Pfg. Marke gebraucht ?
    Warum ist die 70er katalogmäßig in gestempelt so hoch ?
    In dieser Zeit hatten die Wenigsten zig dieser hohen Werte im Schrank liegen. Bei einem Porto von 80 Pfg. nahm man halt nötigenderweise 8 x eine 10er, oder was sonst noch da war. ( MiF )

    Nur als Anregung warum die hohen Werte so hoch bewertet werden, was ich ebenfall aufgrund der Auflagen als überhöht empfinde.

    Grüße von Wolle

  • Wolffi 23. Januar 2026 um 17:55

    Hat das Thema aus dem Forum Briefmarken Allgemein nach Bundesrepublik (BRD) ab 1949 verschoben.

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