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  4. Stempel

Nicht oder nachträglich entwertet & Postvermerke allgemein

  • Vichy
  • 5. April 2006 um 16:21
  • Bernd HL
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    Männlich
    • 8. Dezember 2007 um 12:19
    • #21

    Ganz einfach: Beim Absendepostamt (heute Briefzentrum) ist der Brief durch die Stempelmaschine gerutscht, ohne einen Stempel abzubekommen. Dieser wurde dann "nachträglich" beim Zielpostamt mit dessem Ortsnamen abgestempelt, sofern es dort den Mitarbeitern aufgefallen ist, dass der Stempel fehlt. Zur Dokumentation wurde dann eben der Zusatz "nachträglich entwertet" eingesetzt, damit man erkennen konnte, das ist nicht der Stempel vom Tag der Absendung.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Rainer
    Stamm Mitglied
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    17. April 1957 (69)
    • 8. Dezember 2007 um 12:19
    • #22
    Zitat

    Original von Daniel


    Aber was heißt eigentlich "nachträglich entwertet"?

    l


    Normalerweise sollen ja die Postwertzeichen auf dem Aufgabepostamt entwertet werden. Allerdings kann es vorkommen, daß versehentlich Marken nicht entwertet wurden. Diese werden dann "nachträglich entwertet", damit sie nicht noch einmal zur Frankatur verwendet werden können. Im (für uns Sammler) schlimmsten Fall, merkt der Zusteller, daß die Marken nicht gestempelt wurden und "vernichtet" diese mit einem Kugelschreiber. In den letzten Jahren wurde der Stempel allerdings geändert, und zeigt nur noch ein symbolisches Posthorn (habe leider keinen Scan zur Hand)

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Daniel
    aktives Mitglied
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    2. Dezember 1968 (57)
    • 8. Dezember 2007 um 12:23
    • #23

    Ok,

    da bin ich im Bilde.

    >> Im (für uns Sammler) schlimmsten Fall, merkt der Zusteller, daß die Marken nicht gestempelt wurden und "vernichtet" diese mit einem Kugelschreiber

    Genau, das habe ich auch schon ein paar Mal gesehen. Ganz toll, die Marken kann man doch gleich wegwerfen, oder? So etwas will doch keiner haben.

    Meine Fehllisten: http://www.daniel-kupfer.de/briefmarken.html

  • Abarten-Hannes
    Stamm Mitglied
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    30. März 1939 (87)
    • 8. Dezember 2007 um 15:45
    • #24

    Mit dem Wegwerfen wäre ich ein bisschen zögerlich!

    Sind diese Beispiele nicht sammelwürdig:
    Nachträgliche Entwertung ab dem Jahr 1880 mit einem Lackstift (stellenweise fängt der Lack an abzuplatzen)
    sowie eine nachträgliche Stempelentwertung aus diesen Tagen auf einer Zusendung unseres Mitglieds sammelfreak, der diesen Stempel wohl so nicht herausgefordert hatte - aber mir gefällt er!

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  • Gagrakacka
    Gast
    • 8. Dezember 2007 um 15:57
    • #25

    Daniel:

    Abarten-Hannes hat recht, auf klassischen und semi-klassischen Marken bzw. Ganzstücken sind handschriftliche Entwertungen sammelnswert und z.T. auch gesucht. Bei modernen Marken und Briefen kommt es auf das "Briefgesicht" an.

  • InfectiveDesign
    aktives Mitglied
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    1. August 1981 (44)
    • 8. Dezember 2007 um 16:03
    • #26

    In wiefern kann man denn, wenn überhaupt eine Wertsteigerung der Marke, der Ganzsache taxieren?

    Habe auch ein paar gefunden.

    Suche U.S.A. Katalog. Zustand und Alter sind erstmal egal. Bitte per PN melden. :D

  • Abarten-Hannes
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    30. März 1939 (87)
    • 8. Dezember 2007 um 16:07
    • #27

    An Wertsteigerung in Euro und Cent solltest Du hierbei nicht denken - das sind ausschließlich Liebhabergeschichten, sammelwürdig aus Spaß an der Freude! Sonst nix!

    Schöne Grüße!
    Abarten-Hannes

  • Gagrakacka
    Gast
    • 8. Dezember 2007 um 16:10
    • #28

    @infective design:

    Ist nicht so einfach, erfodert im Zweifelsfall ein tiefes postgeschichtliches Wissen, wann so etwas z.B. eine vorgeschriebene Entwertung war und wann reiner Vandalismus seitens des Postzustellers.

  • uli
    Stamm Mitglied
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    • 8. Dezember 2007 um 17:09
    • #29
    Zitat

    Genau, das habe ich auch schon ein paar Mal gesehen. Ganz toll, die Marken kann man doch gleich wegwerfen, oder? So etwas will doch keiner haben.


    Bei modernen Marken kann man solche, die per Kugelschreiber entwertet wurden, getrost in die Tonne werfen (von Ausnahmen wie einer Hepburn natürlich abgesehen). Manchmal werden auch ganz "normale Postamt-Stempel" für das nachträgliche Entwerten genutzt. Neulich hatte ich eine ganze Reihe von Briefen mit Absenderangaben aus der ganzen Bundesrepublik und Abschlägen von einem Stempel des hiesigen Hauptpostamtes.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
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  • wajdz
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    • 9. Dezember 2007 um 16:17
    • #30

    Wie lange wird dieser stempel wohl noch verwendet werden?
    Unterbezahlte (demotivierte) briefzusteller werden kaum noch prüfen, ob der stempel neben dem randstreifen auch noch die marke getroffen hat oder den maschinenstempel korrigieren.

    Mfg wajdz8

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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • sammelfreak
    Stamm Mitglied
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    13. April 1979 (47)
    • 9. Dezember 2007 um 16:54
    • #31

    aber verwunderlich ist es trotzdem das der brief von mir an dich hannes net gestempelt wurde.
    wir haben eine neue filiale in einen zeitungsladen bekommen da sollte doch gerade gestempelt werden da es ein kleines teilchen ist udn da denke ich doch das die zeit dazu haben.
    aber schön das es dich freut^^


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • Coki
    erfahrenes Mitglied
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    10. April 1975 (51)
    • 9. Dezember 2007 um 17:23
    • #32

    wajdz
    Schöner Brief, da er durch den MS zeitlich ja einzuordnen ist.

    Falls es dich interessiert, es handelt sich um die ältere Version des Gummi-Stempels (eingeführt: Dezember 1997).


    Gruss,

    Coki

    Coki's kleine Philaseite :boese:

  • joey
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    • 10. Dezember 2007 um 18:06
    • #33
    Zitat

    Original von uli
    Manchmal werden auch ganz "normale Postamt-Stempel" für das nachträgliche Entwerten genutzt.

    Das gibt es auch andersherum:
    "Nachträglich entwertet" als Ankunftsstempel rückseitig auf Express-Brief, Inschrift daher durchkreuzt!

    Grüße aus Berlin,
    joey

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  • thjohe
    Stamm Mitglied
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    • 29. Dezember 2007 um 13:04
    • #34

    Eine Frage, wer hat eigentlich noch den Stempel "Nachträglich entwertet" außer dem Briefzentrum? Und welche Type?

    Es Existieren wohl 2 Typen nebeneinander her.

    Hat der Briefträger den einfachen mit Posthorn bei der Postverteilung zur Hand oder nur den "blauen Kugelschreiber"?

    Gruß

    Thomas

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    Einmal editiert, zuletzt von thjohe (29. Dezember 2007 um 13:07)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 29. Dezember 2007 um 13:57
    • #35

    Hallo Thomas,

    es gibt sicherlich 3 Varianten:
    1 ) Die brutalste ist der Kugelschreiber ( entweder liegt der Stempel am andern Schreibtisch, oder beim Kollegen, bzw. der Zusteller ist sehr konsequent - ohne Stempel in der Tasche - und will Schaden von der Post fernhalten.

    2) Festgestellte, bzw. aussortierte und nicht frankierte Sendungen werden in Briefzentrum nochmals ( maschinell ) oder manuell nachentwertet. siehe Deinen Beleg.

    3 ) Die schönste Variante ist die Sendung die ich von Edi bekommen habe ( siehe Bild unten ). Der Brief ist nachweislich ( Barcode ) gelaufen, jedoch war er nicht entwertet in meinem Postfach. Am Schalter bat ich um Nachentwertung, was nicht ging, da kein Stempel da sei. ( Kugelschreiber habe ich energisch ausgeschloßen und gedroht den Block abzulösen und nochmals zu verwenden. ! ;). Ich bestand auf eine Nachentwertung, notfalls über das Briefzentrum 90 ( Nürnberg) und wieder zurück an mich. Zufälliger Weise fand sich dann im 1. Stock beim Vorstand noch ein Stempel. :D. Am nächsten Tag war der Brief schön nachentwertet in meinem Postfach. Nachdem es ein neutraler Stempel ohne Datum ist, kann nur ein Barcode Spezialist feststellen, daß er vom Datum ( Laufzeit ) her um 1 Cent überfrankiert war.

    Gruß von Wolle

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  • thjohe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.177
    • 29. Dezember 2007 um 18:07
    • #36

    Hallo,

    nochmal kurz nachgefragt: Wird das Datum mit eincodiert? Soweit ich schnell nachrecherchiert habe wird nur die Anschrift maschinenlesbar aufgebracht. Wird auch bei der normalen Codierung das Datum auch aufgebracht?

    Gruß

    Thomas

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
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    479
    • 29. Dezember 2007 um 18:57
    • #37

    Hallo thjohe,

    im Anhang habe ich mal die unterschiedlichen "Nachträglich entwertet"-Stempel inklusive der Kugelschreiberentwertung.
    Alle gezeigten Stempel unterscheiden sich in Form und Schrift bzw. dem Material. Die unteren zwei sind Gummistempel, die anderen Stahlstempel.

    Die Auswahl zeigt nur die Stempel die ich habe, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


    Gruß, obelix.fg

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  • uli
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 29. Dezember 2007 um 19:19
    • #38

    Briefe an Postfachadressen werden bei uns im Dorf in den letzten Wochen mit einem normalen Stempel des Postamts nachentwertet, wie man leicht am gehäuften Auftreten des Stempels auf Briefen aus entfernten Orte erkennen kann. Der "Nachträglich entwertet"-Stempel tritt seitdem nicht mehr auf. Zumindest einen freut es ... :D
    Gruß
    Uli

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  • Thaynger
    Gast
    • 11. Februar 2008 um 16:13
    • #39

    DR Hindenburg mit Stempel Berlin

    "nachträglich entwertet"

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 11. Februar 2008 um 19:58
    • #40

    Hallo zusammen,

    anne: Ich glaube daß nie jemand hier im Forum an Deinem positiven Charakter gezeifelt hat, am wenigsten ich ! ;)

    Habe zwei Belege ( aus Platzgründen aufeinander gelegt )

    Der Briefausschnitt Olympia, wäre mir auf dem ganzen Brief lieber.

    Der Originalbrief ( darunter mitt 55er Marke ) muß aber total durch alle Kontrollen geschlupft sein. Es ist auch keine Codierung ersichtlich, ob er überhaupt gelaufen ist ?(. Jemand muß es aber gemerkt haben, sonst wäre er ja nicht nachträglich entwertet worden. Leider weiß keiner wo, wann und von wem.

    Grüße von Wolle

    ( PS: Der linke Farbstreifen ist Fehler meines scanners, kann mir keinen besseren leisten ;) )

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