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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    3.758
    • 3. Dezember 2020 um 22:17
    • #1.361

    Es ist mir gelungen, mal wieder einige, teils gute Stücke zu bekommen. Einige weitere fanden trotz sehr guter Gebote nicht den Weg in meine Sammlung.

    Ein größerer Teil ist dabei aus der Zensurstelle Omsk. Der Unterschied besteht in erster Linie bei den Initialen.

    Zu keinem der von Speeckaert gezeigten Stempeln passt der auf dieser Karte vom April 1916 befindliche mit den Initialen N.G. Der Typ 28A ist ihm noch am ähnlichsten. Rückseitig ist ein kleiner Teil des Textes unkenntlich gemacht. Er bekam bei der Ankunft daher den Stempel "In Russland remediert".

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
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    170
    • 4. Dezember 2020 um 18:05
    • #1.362

    Das ist der Typ 28A von Speeckaert!

    Er hat nur einen Teil der vorhandenen Initialen benannt (weitere Nennungen sind in den Ergänzungen). Jeder dieser Stempel unterscheidet sich geringfügig voneinander (Sterne, Anordnung der Ziffer und Buchstaben, Größe). Im Laufe der zweijährigen Verwendung, 8.15 - 11.17 (nicht nur das halbe Jahr wie im Speeckaert) findet man starke Abnutzung beispielsweise im inneren Kreis der, wenn überhaupt nur noch als Fragment erscheint.

    Deine Karte ist ein russischer Druck der speziell für Kriegsgefangene angefertigt und im Lager von Petropawlowsk ausgegeben wurde. Die Kennzeichnung das es sich um Kriegsgefangenenpost handelt (portofrei) findet sich in dem schönen Rahmenstempel oben rechts, der vor Ort und nicht in der Zensurstelle abgeschlagen wurde.

    Einen weiteren 28A mit den Initialen "В.П." = W.P. bilde ich zum Vergleich ab. Der Hinweisstempel "Correspondances des prisonniers de guerre" fand im Lager Kurgan Verwendung. Der Vordruck ist ein russisches Erzeugnis für das Lager (Kurgan).

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.758
    • 4. Dezember 2020 um 20:34
    • #1.363

    Eine weitere solche Karte habe ich hier, dieses Mal allerdings in rosafarbigen Karton. Der Zensurstempel ist der Typ 20, welcher auch so bei Speeckaert abgebildet ist.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
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    170
    • 5. Dezember 2020 um 08:24
    • #1.364

    Das sind nicht so häufige Belege aus einer bekannten Korrespondenz. Diese Art Kriegsgefangenenkarten mit unterschiedlichen Zierabtrennungen zwischen Absender- und Adressatenteil kommen auf markant farbigen als auch auf weißem, grauen und braunem Papier vor. Auch die Papierstärken variieren stark - es wurde halt genommen was verfügbar war.

    Eine orangefarbene Karte und einer Zierabtrennung mit Griffen ist auch auffällig. Zensuriert mit dem von dir gezeigten Typ 20 jedoch mit den Initialen E.M.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.758
    • 5. Dezember 2020 um 09:03
    • #1.365

    Karte aus Petropawlowsk vom August 1916. Zensurstempel ist erneut der Typ 20. In diesem Fall trägt er die Initialen K. R., welche von innen statt außen zu lesen sind. Zu dem ist ein größerer Freiraum zwischen den beiden Buchstaben, womit das "K." dann weiter zum Stern steht.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
    aktives Mitglied
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    170
    • 5. Dezember 2020 um 12:43
    • #1.366

    Bisher nicht bekannt sind die Initialen "М. Ш." = M. Sch. des Typ 20. Hier auf einem Kriegsgefangenenvordruck aus Barnaul dessen Druck überwiegend in französisch (Sprache des Weltpostvereins) gehalten ist. Der eckige Rahmenstempel ist ein Hinweisstempel zur Kriegsgefangenenpost - ungewöhnlich ist darin die Nennung des Lagers. Abgeschlagen wurde er in der Lagerkanzlei. Der kopfstehende große rote Eingangsstempel des GZNB in Wien ist nicht häufig, da nur drei Monate in Gebrauch (9.15-12.15).

  • 241264hsv-fan
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    • 6. Dezember 2020 um 15:28
    • #1.367

    Karte vom August 1916 wiederum aus Petropawlowsk. Zensurstempel ist hier der Typ 29. Dieser gleicht dem Typ 27. Bei beiden sind die Initialen in Klammern gehalten, wobei beim Typ 29 nur ein Buchstabe enthalten ist.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.758
    • 7. Dezember 2020 um 13:51
    • #1.368

    Karte vom 30.06.1916 an die gleiche Adresse wie zuvor. Der Zensurstempel ist fast gleich, nur das hier hinter dem B. ein З. steht. Diese Initialen hat Speeckaert nicht verzeichnet.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 8. Dezember 2020 um 14:14
    • #1.369

    Karte Petropawlowsk vom 13. April 1916 an gleiche Adresse wie zuvor. Zensurstempel ist der Typ 30. Speeckaert listet den Stempel nur für den August und ohne inneren Kreis. Auf dieser Karte sind jedoch noch Teile davon sichtbar, so das davon auszugehen ist, das ursprünglich ein Kreis vorhanden war.

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  • 241264hsv-fan
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    • 9. Dezember 2020 um 14:02
    • #1.370

    Karte vom Februar 1916 mit selbigen Adressdaten wie zuvor. Zensurstempel ist wieder der Typ 28A. Die Initialen N. M. sind von innen lesbar, der Stern steht am Außenrand.

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  • 241264hsv-fan
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    • 10. Dezember 2020 um 14:24
    • #1.371

    Weitere Karte vom 31.12.1916 aus gleicher Korrespondenz. Zensurstempel ist wieder der Typ 28A, welcher dieses Mal die Initialen A.L. enthält. Zu lesen sind diese auch hier von innen, der Stern befindet sich wider am äußeren Rand.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. Dezember 2020 um 16:48
    • #1.372

    3. Februar 1916: Karte aus Semipalatinsk. Geprüft wurde wieder in Omsk. Zensurstempel Typ 24 mit den Initialen B. X. = W. Ch..

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  • 241264hsv-fan
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    • 13. Dezember 2020 um 08:26
    • #1.373

    Weitere Karte aus Semipalatinsk 26.8.1917. Dieses Mal wurde vor Ort geprüft (Typ 4). Dieser Stempel hat sie Initialen O.Sch.. Speeckaert gibt die Verwendung nur bis April des Jahres 1917 an.

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  • 241264hsv-fan
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    • 14. Dezember 2020 um 11:03
    • #1.374

    12. Juli 1915: Karte aus Semipalatinsk mit Zensurstempel Typ 2. Vom Prüfer Schubin hat Speeckaert 2 Typen gelistet. Typ 1 konnte ich früher schon zeigen.

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  • 241264hsv-fan
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    • 15. Dezember 2020 um 21:23
    • #1.375

    3.9.1917: Karte aus Semipalatinsk mit dortiger Prüfung. Zensurstempel ist der Typ 5.

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  • 241264hsv-fan
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    • 16. Dezember 2020 um 11:33
    • #1.376

    Das man die Augen gut offen halten sollte, wurde hier schon mehrfach gezeigt. Viele Besonderheiten sind bei Speeckaert völlig unbekannt, wie anhei64 beispielsweise bei den Odessa-Typen nachwies. Ich kann eine solche Besonderheit heute auch zeigen.

    Karte vom 19.4.1917 aus Semipalatinsk. Zensurstempel ist der Typ 3, hier allerdings mit fast kopfstehendem Mittelstück, also D.Z. - No.20.

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  • 241264hsv-fan
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    • 17. Dezember 2020 um 07:44
    • #1.377

    31.1.1915: Karte aus Petropawlowsk mit Zensur vom dort. Verwendet wurde der Typ 2.

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  • 241264hsv-fan
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    • 18. Dezember 2020 um 08:12
    • #1.378

    Kriegsgefangenenkarte aus Petropawlowsk (9. März 1917) mit Zensurstempel Typ 5. Dieser Typ existiert mit mindestens vier verschiedenen Initialen. Hier sind es (B. R.).

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  • 241264hsv-fan
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    • 19. Dezember 2020 um 16:14
    • #1.379

    Portofreier Brief nach Lwow, entwertet am mit 6.6.1915 dem Stempel des 114. Feldpostamtes. Das 114. Feldpostamt wurde im September 1914 in Krementschugg als Reservefeldpostamt gegründet. Bis Anfang Juni 1915 arbeitete es fest im Hauptpostamt der Stadt Lwow. Danach operierte es als Teil der 8. Armee an verschiedenen anderen Plätzen. Der Brief erhielt einen großen D.Z.-Stempel im Rahmen. Dieser ist bei Speeckaert nicht bekannt.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 20. Dezember 2020 um 07:14
    • #1.380

    Karte vom 25.5.1916 aus Nowgorod mit Zensurstempel Typ 2. Dieser Stempel existiert in zwei unterschiedlichen Typen. Das No. + Ziffer in gleicher Größe wie der Rest und mit etwas doppelter Größe - je nach Ziffer. Speeckaert zeigt die Zensornummer 10, bei dem das No. 10 klein ist sowie die 38 mit No. 38 in doppelter Größe. Speeckaert meldet insgesamt 7 Zahlen (ohne die No. 5), geht aber nicht darauf ein, welche davon größer sind.

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