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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    • 29. Oktober 2020 um 13:05
    • #1.341

    Ergänzend zum Typ 16 möchte ich aus meinem Archiv die Zensornummer 145 zeigen. Der Zusatz O.B.O. ist einmal von oben und einmal von unten zu lesen. Damit bestätige ich anhei64 mit seinem anderen Stempel. Zu dem zeigt Speeckaert diesen Stempel mit 2 Sternen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • anhei64
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    • 30. Oktober 2020 um 09:37
    • #1.342

    Der Odessa Typ 17 ist zugehört dem Typ 19, da auch die "Urform" (der Typ 15 hier noch mit "Odessa") Typ 14 zugeordnet werden muss. Die Nummern ab "443" sind in diesem kleineren Format hergestellt worden. Die "442" habe ich zum (Größen-) Vergleich bereits abgebildet.

    K.u.K. Feldpostkarte aus Kamenetz-Podolskij/Podolien nach Greiffenberg in Schlesien. Zensuriert mit Typ 17 (nach Speeckaert) mit der Zensornummer "443".

  • anhei64
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    170
    • 31. Oktober 2020 um 08:40
    • #1.343

    Eine interessante Variante der Nummer "443" mit "O.B.O." also Speeckaert Typ 17 möchte ich nicht vorenthalten. Wir konnten bereits feststellen, dass die Typen 16, 17 und 19 montiert wurden, daher auch das gleichmäßige Erscheinungsbild, wenn auch die Position je nach Stempelnummer variieren kann.

    Der unten abgebildete Stempel trägt das "O.B.O." jedoch nicht an seiner üblichen Position in Verlängerung der Ziffer sondern schräg, was wieder den Eindruck eines Handstempels macht. Dies ist auszuschließen, nicht nur da dieses Stück das Einzige in der mir vorliegenden Masse ist, sondern auch anhand von Ziffern belegbar ist, die nach Reinigung nicht ordnungsgemäß wieder eingesetzt wurden.

    Hier ein Beleg mit schrägen und verschobenen Ziffern.

    Damit endet hier meine kleine Exkursion in den Militärbezirk Odessa. Ausführlicher werde ich dies voraussichtlich in einem Aufsatz für die Arge Russland darstellen.

  • 241264hsv-fan
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    • 2. November 2020 um 11:18
    • #1.344

    Da wird sich der Vorstand sehr freuen. Es ist nicht immer ganz einfach, ein paar Schreiber für die Hefte zu begeistern.

    Nach Beendigung der sehr interessanten Ausführungen, welche ich nicht unterbrechen wollte, zeige ich nun selber einige Belege, jedoch nicht aus Odessa.

    Im Februar letzten Jahres konnte ich einen Brief aus Schaulen zeigen. Damals gab ich den Hinweis auf den heutigen Stempel. Dieser befindet sich, hier sogar in schwarzer Farbe, auf einer Karte vom September 1914 ebenfalls aus Schaulen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 3. November 2020 um 07:40
    • #1.345

    Ansichtskarte von Annaberg (Erzgebirge) als früh verwendete Feldpostkarte vom November 1914 mit Einheitenstempel des 112. Mobilen Feldlazaretts * nach Ilinskoje. Der rote bei Speeckaert nicht verzeichnete Zensurstempel GEPRÜFT - MILL. ZENS. dürfte zur Einheit gehören. Zu welcher Truppe das Lazarett gehörte und wo diese sich zu der Zeit aufhielt, muss ich mal versuchen, herauszufinden.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

    2 Mal editiert, zuletzt von 241264hsv-fan (3. November 2020 um 08:22)

  • 241264hsv-fan
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    • 7. November 2020 um 09:24
    • #1.346

    Ansichtskarte des Großen Kaiserlichen Palastes in Zarskoje Selo nach Moskau. Zensurstempel: Militärzensor der Offiziersstrelitzenschule * Siegel der Dienststelle.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    • 8. November 2020 um 08:53
    • #1.347

    Karte aus Zarewokokschaisk April 1916 nach Bremerhaven. Weniger interessant ist der undeutliche Zensurstempel Typ 7 von Kasan auf der Vorderseite, sondern viel mehr der auf der Rückseite.

    "Der Polizeiaufseher von Zarewokokschaisk - vom Militär zur Überwachung verpflichtet".

    Ob die Übersetzung jetzt völlig korrekt war, kann northstar sicherlich bejahen oder verbessern.

    Zensurstempel der Polizei kennt Speeckaert nur zwei, wenn ich mich nicht täusche. Auch ich konnte bisher nur zwei zeigen. Sie sind in jedem Fall nur sehr selten zu finden.

    Wer sich am Text der Karte versuchen möchte: bitteschön! "Zare... 15./28. 3. 1916 - Liebe Angehörigen. ..."

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  • 241264hsv-fan
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    • 11. November 2020 um 16:05
    • #1.348

    Karte aus Temjasowo (Gebiet Orenburg) nach Geestemünde. Geprüft wurde in Slatoust, wo der Stempel Typ 4 verwendet wurde.

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  • 241264hsv-fan
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    • 12. November 2020 um 13:16
    • #1.349

    Karte vom Juli 1915 aus Werchnylomow (?). Nach der Prüfung in Pensa kamen der Typ 7 (der schwache Trapezstempel oben) sowie der Typ 2 zum Einsatz. Den Typ 2 konnte ich im Juni mit anderem Zensornamen bereits zeigen. Hier kommt nun der von Richter gemeldete Name P. Ja. Schurow hinzu.

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  • Michael D
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    • 18. November 2020 um 20:44
    • #1.350

    Die auf diesem Brief von 1917 von Moskau nach Basel in der Schweiz zu sehenden Zensurstempel habe ich bei einer Suche in diesem Thread nicht gefunden. Dabei muss ich zugeben, dass die mittlerweile 68 Seiten schon eine Herausforderung sind.

    Kann mir jemand dazu etwas sagen?

    Gruß

    Michael

    Preußen und Transite

  • anhei64
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    • 18. November 2020 um 21:29
    • #1.351

    Hallo Michael,

    beide Zensuren sind von Moskau dort ist der Brief auch aufgegeben und nach Basel gerichtet.

    Es sind dies die Typen 8 (Kreisstempel) und der Typ 17, Nr. 1. Der Anfang der Verwendungszeit des Typ 17 ist mit 2.17 angegeben. Die Wertigkeit wird mit nicht so häufig bezeichnet. Es kommen die Nummern 1-5 vor.

    Beste Grüße

    anhei64

  • Michael D
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    • 18. November 2020 um 21:58
    • #1.352

    Hallo Anhei64,

    danke für die schnelle Antwort.
    Die Type 8 ist ja sehr häufig (zumindest in diesem Thread), aber die Abbildungen zeigen einen Doppelkreis und ich meine eine größere Schrift. Der Abschlag auf meinem Brief sieht nach einem Einkreisstempel aus oder ist der nur so grottenschlecht abgeschlagen?

    Dann hätte ich auch noch eine Frage zu dem rückseitigen Moskauer Stempel? Steht der auch mit der Zensur in einem Zusammenhang?

    Gruß

    Michael

    Preußen und Transite

  • anhei64
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    • 18. November 2020 um 23:06
    • #1.353

    Der Typ 8 ist einer der häufigsten Zensurstempel in ganz Russland aus dieser Periode. Er wird nur durch zwei Petrograder Zensurstempel (Typ 15 und Typ 24) quantitativ übertroffen.

    Zudem gibt es verschiedene Serien da die Zensur zunehmend erweitert wurde und die vorhandenen Stempel nicht mehr ausreichten. Daraus ergeben sich unterschiedliche Größen, Buchstaben und Anordnungen.

    Der auf der Rückseite befindliche Poststempel gehört zum Ausgangspostamt (Dispatch-Office). Der russische Text unten bedeutet 1. (Post)Expedition und wurde auf ausgehende Post (auch ins Ausland) abgeschlagen.

    Er hat nichts mit einer Zensur zu tun. Ob die Zensurstelle dort angeschlossen war ist nicht bekannt.

  • 241264hsv-fan
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    • 19. November 2020 um 06:33
    • #1.354

    Dein Abschlag des Typ 8 ist schon schlecht. Der innere, dünne Kreis ist bei dir kaum sichtbar bzw. 'verschmilzt' mit dem äußeren Ring. Im März diesen Jahres war anhei64 mit einem Beitrag näher auf diesen Typ eingegangen.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • Michael D
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    • 19. November 2020 um 15:15
    • #1.355

    Vielen Dank für eure Erläuterungen!

    Gruß

    Michael

    Preußen und Transite

  • anhei64
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    • 25. November 2020 um 18:53
    • #1.356

    Durch die zwei primären Zensurstellen in Russland - Petrograd und Moskau - sind wohl Millionen von Poststücken geprüft worden. Dies erklärt hinreichend die häufige Verwendung und Auffindung der meisten von dort stammenden Zensuren. Dennoch werden immer noch unbekannte Stempel auch dieser beiden Orte vorgefunden.

    Auf einem Vordruck zur Ankündigung einer telegraphischen Geldanweisung an einen Kriegsgefangenen im Lager Rasdolnoje bei Wladiwostok findet sich eine bei Speeckaert nicht verzeichnete Zensur die augenscheinlich eine Ähnlichkeit zum Typ 15 aufweist, jedoch fehlt der sonst obligatorische Rahmen. Man beachte zudem die eng an der "Nr." anliegende "39".

    Auf einem identischen Vordruck an einen Kriegsgefangenen in Samakand/Turkestan findet sich der bekannte Typ 15 mit gleicher Zensornummer 39, jedoch mit Rahmen und Abstand zwischen "Nr." und "39".

    Es handelt sich um verschiedene Stempel, belegt durch Vermessung und dem Vergleich der Mittelzeile "г. Петроградъ" mit der darüber und darunter liegenden.

  • anhei64
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    • 26. November 2020 um 18:45
    • #1.357

    Der Petrograder Zensurstempel Typ 15 mit der Zensornummer 39 birgt noch weitere Überraschungen. Auf einer weiteren Geldanweisung an einen Kriegsgefangenen in Samarkand/Turkestan findet sich ein Exemplar dessen "39" deutlich näher an "Nr" steht als vormals gezeigt.

    Auch ein vertikaler Versatz nach rechts zu "г. Петроградъ" ist gut erkennbar.

    Zusätzlich ist der Vordruck bei Ankunft in Taschkent in der dortigen Zensurstelle überprüft worden (Speeckaert Typ 2).

  • anhei64
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    • 27. November 2020 um 17:03
    • #1.358

    Der vorab gezeigte Stempel (mit der Taschkenter Zensur) ist der Ursprungsstempel mit der Nummer 39. Aus einen nicht nachvollziehbaren Grund wurde er beschädigt und wurde noch zwei Monate weiter verwendet. Er zeigt nun einen deformierten wellenförmigen Rahmen.

  • anhei64
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    • 28. November 2020 um 08:46
    • #1.359

    Dann kam noch eine Zeit ohne Zensornummer, jedoch hat man sich dann wohl dazu entschlossen diesen Stempel zu ersetzen. Der Nachfolger hat dann den weiten Abstand zwischen "Nr." und "39" wie in meiner ersten Abbildung der Geldanweisung nach Samarkand. Hier noch ein Beleg mit der neuen Zensur Nr. 39.

  • anhei64
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    • 29. November 2020 um 09:14
    • #1.360

    Mir ist eine weitere Variante des neuen Typ 15 mit der Zensornummer 39 bekannt, die ich nicht vorenthalten möchte.

    Natürlich wieder auf einer Geldanweisung nach Samarkand - in dieser Kriegsgefangenen-Korrespondenz sind ungewöhnlich viele vertreten.

    Über die Zensurierung dieser Anweisungen in Petrograd könnte man einen eigenen Aufsatz schreiben, hier lassen sich viele Parallelen finden.

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