Hallo 241264-hsvfan,
den Mitteilungstext "hat der Kompaniezensor gelesen". Der Armeestempel enthält lediglich den Text Изъ действующей армии und den Doppeladler.
Hallo 241264-hsvfan,
den Mitteilungstext "hat der Kompaniezensor gelesen". Der Armeestempel enthält lediglich den Text Изъ действующей армии und den Doppeladler.
Besten Dank für deine Aufklärung!
Nach ein paar Tagen Stille zeige ich heute einen Brief aus Pawlowka nach Paris. Geprüft wurde in Samara. Der Zensurstempel steht so nicht bei Speeckaert, ist aber dem Typ 27 gleich, nur mit anderer Zensornummer und anderen Initialen. Typ 19 hat diese Zensornummer und Initialen, jedoch am Anfang das Wort Просмотрѣно anstatt Вскрыто wie hier. Interessant ist hier der fehlende Rahmen links und oben. Das der Eckpunkt links oben noch erkennbar ist, läßt vermuten, das diese beiden Seiten wahrscheinlich weggebrochen sind.
Zum Sonntag zeige ich mal wieder etwas ganz tolles.
Das im Speeckaert längst nicht alles darin steht, konnte ich schon häufiger vorweisen. Zwei ihm nicht bekannte Zensurstellen waren auch dabei. Heute kommt eine weitere hinzu!
Die Zensurstelle befand sich in Temir-Chan-Schura. http://temir-chan-schura
Dort wurde die Karte am 5. August 1916 aufgegeben, geprüft und anschließend in die Schweiz weiter befördert.
Der Rahmen des violetten Zensurstempels hat die Außenmaße von 25,5 mm x 20,5 mm.
Hallo 211264hsv-fan,
die erste Zeile bedeutet ausgeschrieben
3-й Кронштадский Кр[епостной] вр[еменный] госп[италь]
(3. Kronstadter provisorisches Festungshospital)
Besten Dank erneut. Und das dir der Temir-Chan-Schura-Beleg gefällt, dachte ich mir schon. Mir gehts genauso.
Ein weiteres seltenes Stück habe ich hier. Der Brief ist vom Juni 1916 aus Reval.
Hier geht es weniger um den Zensurstempel Typ 4, den Speeckaert mit insgesamt 19 verschiedenen Initialen gelistet hat. Der erste Buchstabe ist leider über dem 'p' völlig unleserlich. Mit einem 'E.' an zweiter Stelle steht im Handbuch nur A.E.
Vielmehr geht es hier um den Verschlußstreifen, wovon es in Reval nur zwei verschiedene gegeben hat. Der Typ 19 besteht aus rosa Papier mit einer Größe von ca. 77 x 61 mm. Speeckaert gibt die Maße mit 75 x 45 mm an.
Zensurstempel aus Odessa konnten sowohl DKKW als auch ich schon ein paar zeigen. Der Typ 8 - hier auf einem Einschreiben aus Kobelaki in die Schweiz - fehlte bisher. Der Zensurstempel kommt meist mit einem weiteren Stempel mit Faksimileunterschrift vor. Hier hat der Zensor selber unterschrieben. Leider ist diese Unterschrift für mich nicht zu entziffen. Ein Vergleich mit den Faksimiles fällt negativ aus.
Zu dem Ende September gezeigten Typ 2A aus Omsk gibt es etwas Neues zu berichten. Ich habe nun einen weiteren Stempel hiervon gesehen. Die obere Zeile D. Z. ist ein kleines Stückchen weiter nach rechts verschoben als bei dem von mir gezeigten. Höchst wahrscheinlich handelt es sich hier nicht um einen, sondern um zwei Stempel, welcher der Zensor zusammen verwendete. Diese Einschätzung teilt man auch im russischen Forum.
Ich kann mal wieder zwei Neuzugänge notieren, welche ich auf einer polnischen Auktion erstanden habe. Da musste ich erst einmal zusehen, das ich in der richtigen Kategorie suche.
Als erstes handelt es sich um eine Karte aus Saratow. Zu sehen sind zwei Zensurstempel: der Typ 7 und der Typ 12 (38). Der Typ 7 kommt auch mit einer handschriftlichen '60' vor. Beide Typen stuft Speeckaert als selten ein.
Rechtzeitig bekam ich kurz vor Weihnachten noch drei neu erworbene Karten. Darunter sind zwei Stücke mit Prüfstellen in Livland.
Den Anfang macht aber diese Karte vom Juli 1916 aus Tiflis. Nach hier erfolgter Prüfung kam der Zensurstempel Typ 7 auf die Karte. Diese wurde dann nach Schweden weiter befördert.
Unter der Zensurstelle Wolmar hat Speeckaert nur fünf Stempel gelistet, welche allesamt nur sehr selten zu finden sind.
Die Kriegserklärung Russlands war am 02. August 1914 (Gregorianischer Kalender). Das entspricht dem 15. August nach dem Julianischen Kalender. Diese Karte ist am 16. August 1914, also genau einen Tag später geschrieben worden. Da wohl in lettisch und zudem nicht gerade deutlich geschrieben, kann ich über den Inhalt leider nichts sagen. Er könnte aber sehr interessant und eventuell mit Bezug auf diese Kriegserklärung sein.
Einen Tag später wurde die Karte in ....ГОФЪ (....HOF) aufgegeben und zum Bestimmungsort Wolmar weitergeleitet. Zu sehen ist der Typ 2 von Wolmar.