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Russland Postzensur 1914 - 1917

  • DKKW
  • 1. November 2011 um 13:34
  • 241264hsv-fan
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    3.731
    • 24. Dezember 2025 um 09:24
    • #2.181

    Rechtzeitig zu Weihnachten sind meine beiden Karten eingetroffen.
    Postkarte vom 1.10.1914 aus Enzeli (Persien) nach Taschkent. Der Transport lief zunächst über die Zensurstelle in Baku (Zensurstempel Typ 1) und dann über das Kaspische Meer und anschließend über Land bis Taschkent, dort ein weiteres Mal geprüft (Zensurstempel Typ 1 in früher Verwendung und rot statt wie im Speeckaert in blau angegeben). Der Verkäufer denkt dagegen, das die Karte direkt nach Krasnowodsk (heute Türkmenbaşy) gelaufen ist und dort geprüft wurde. Einen Transitstempel gibt es aber weder von Baku noch von Krasnowodsk.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    3.731
    • 25. Dezember 2025 um 08:06
    • #2.182

    Postkarte vom 7.4.1916, abgestempelt in Batum, gesendet zum Zerstörer Gnewny (Гневный = Wütend)?. Die Karte ist vom Kompanie-Kommandanten des Zerstörers (Эскадренный Миноносец) Gnewny geprüft worden.
    Der Speeckaert kennt keine Zensur dieses Schiffes.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
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    3.731
    • 25. Januar 2026 um 09:27
    • Neu
    • #2.183

    Einschreiben aus Warschau nach New York, aufgegeben am 2.12.1914. Der Brief lief zunächst über Petrograd (5.12.), wurde dort fast drei Jahre lang aufbewahrt und dann zensiert. Hier wurde der einzeilige Vermerk Задержан военной цензурой = von der Zensur angehalten (bei Speeckaert das erste Wort fälschlich mit Э statt З) aufgetragen und der Brief mit einem Zensurstreifen wieder verschlossen und erhielt den Stempel Typ 24. Interessant finde ich auch den Verschlussstreifen, den ich so noch nicht gesehen habe. Übrigens hat mir ein Bekannter kürzlich mitgeteilt, das er über 50 (!) verschiedene Streifen registriert hat.
    Anschließend ging die Reise nach New York weiter. Dort traf der Brief am 30. Januar 1918 ein, konnte aber nicht ausgeliefert werden. Gut vier Wochen später, am 2. März 1918 wurde dann der Zeigefinger-Stempel RETURNED TO WRITER / UNCLAIMED aufgetragen und der Brief zurück gesendet.

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.731
    • 8. Februar 2026 um 08:13
    • Neu
    • #2.184

    Guten Morgen zusammen,
    wie man anhand der weniger gewordenen Beiträge unschwer erkennen kann, ist neues Material schwerer zu ergattern bzw. muss man es erst einmal finden. Eventuell bekomme ich heute Abend noch etwas!?
    Briefumschlag aus Balaklawa, auf der Krim ca. 15 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Sewastopol und heute ein Stadtteil davon, aufgegeben am 27.1.1917 und nach Pskow gesendet, gelaufen zunächst über die Zensurstelle Sewastopol (Speeckaert Typ 3 mit nicht genannter Zensornummer "18") und ein weiteres Mal geprüft bei der Ankunft (Speeckaert Typ 8).

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.217
    • 8. Februar 2026 um 12:27
    • Neu
    • #2.185

    Moin 241264hsv-fan
    immerhin, Du findest ab und zu noch etwas. Bei mir seit Wochen Fehlanzeige. Ich kann nicht mal behaupten dass ich in hartem Bietergefecht unterlegen wäre. Es kommt nichts auf den Markt X(.

    Viele Grüße
    DKKW

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    3.731
    • 9. Februar 2026 um 13:56
    • Neu
    • #2.186

    Um einen Zensurstempel von Zarskoje Selo dokumentieren zu können, genügte A. Speeckaert nicht einmal der erste Nachtrag. Er konnte dann einen Dreizeiler mit der Zensornummer "3" eintragen. Ich kann einen ganz ähnlichen Stempel mit der Zensornummer "6" zeigen.
    Brief aus ? an ein Reserve-Bataillon (Ankunft 18.11.1916).

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