Hallo,
angeregt durch den "berühmtberüchtigten Verbrennungsthread" bin ich auf die Geschichte der "British-Guaina 1 cent magenta" gestossen.
Wolfgang Jakubek hat diese Marke ja mal das "Turiner Grabtuch der Philatelie" genannt und sie ist ja wohl die seltenste postamtliche Marke (oder GAA - Ganzsachenausschnitt einer Ganzsache, die nicht mehr existiert etc. etc.).
In den Jahren seit ihrer Entdeckung (1873) hat die "British-Guaina 1 cent magenta" ja so einiges erlebt!
Man könnte einen Roman darüber schreiben!
Ich hätte Lust hierüber und auch über andere Raritäten zu diskutieren und Meinungen auszutauschen.
Vielleicht sollten wir zunächst schwerpunktmässig mit der "British-Guaina 1 cent magenta" (kurz: BG1cm) beginnen.
Dieser Threat soll aber auch für andere tatsächliche und umstrittene philatelistische Raritäten offen sein (auch Lokalpost ( z.B. Zemstvo) - Ganzsachen - unikale Briefe - und auch verschollene bzw. vernichtete Raritäten).
Dann interessieren uns natürlich auch die aktuellen Entwicklungen.
Ich möchte vorschlagen die Rarität folgendemassen zu definieren:
1.) Auflage: höchstens 1000 Stück (kleine Abweichungen sind akzeptiert)
2.) Erhaltene Exemplare weniger als 50 (kleine Abweichungen sind akzeptiert)
3.) Es handelt sich um eine primäre Ausgabe (also möglichst keine Abarten,
bei Berühmtheiten wie beim Schwedenfehldruck drücken wir ein Auge zu)
Mir ist klar, da dieses Thema neben jeder Menge Spannung und Faszination auch viel Konfliktpotential beinhaltet. Also möchte ich Euch bitten Konflikte auf sachliche und freundschaftliche Art und Weise zu regeln.
Gegen eine gewissen Humorfaktor zur Auflockerung habe ich nichts einzuwenden.
So, jetzt aber erst einmal zur BG1cm:
Der deutschsprachige Wikipediaartikel (), der übrigens ausführlicher ist, als der englischsprachige, ist seit dem Dezember letzten Jahres nicht mehr aktuell:
MVG Z.