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Postkriege

  • Abarten-Hannes
  • 12. August 2006 um 14:37
  • dietbeck
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    • 27. Februar 2011 um 11:09
    • #181

    Soeben ist ein Buch zu den klassischen Postkriegen vor 1948 erschienen.

    Dort werden bisher weitgehend unbeachtete und auch bisher unbekannte Postkriege behandelt. Es werden u.a. sehr seltene Belge gezeigt und die einzelnen Postkriegsszenarien im Zusammenhang mit den entsprechenden politischen Verhältnissen beleuchtet.

    Angefangen von Elsaß-Lothringen 1871 über Mongolei, Mandschurei, Ungarn, Drittes Reich und anderes ist hier eine Auflistung und Behandlung aller bis heute gefundener Postkriege bis 1948 behandelt.


    Sicherlich auch für den ein oder anderen Postgeschichtler interessant.

    Was Postkriegssammeln angent sicher das "Non plus Ultra".


    Wer Interesse am Erwerb des Buches hat, der schreibe mir eine PN. Ich werde das dann entsprechend weiterleiten.

    dietbeck

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    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

    Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung

  • dietbeck
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    • 18. September 2011 um 16:05
    • #182

    Der neue Postkriegskatalog ist erschienen.

    Der Katalog ist von Volumen und Inhalt ordentlich gewachsen. Sowohl im Bereich neuentdeckter Postkriege als auch in der Detaillierung schon bekannter Postkriege hat sich viel seit dem letzten Katalog getan.

    Der Katalog ist nun farbig und zweisprachig Deutsch und Englisch.

    Wer Interesse hat, schicke mir eine PN. Ich werde den Kontakt mit dem Autor herstellen.

    Es grüßt
    Dieter

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (18. September 2011 um 16:20)

  • zenne
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    • 19. Dezember 2011 um 19:34
    • #183

    Hallo,

    ich möchte heute einen Beleg aus dem Jahr 1946 zeigen.

    Der Brief aus Fürth (3.6.46) wurde zurückgewiesen.

    "Jugoslavien lehnt Postverkehr mit Deutschland ab"

    Im Michel kann ich keinen Hinweis auf diesen Postkrieg finden!!??

    Ich habe mal gegoogelt, habe bei Auktionen zwei solche Belege gefunden (Ausruf/Zuschlag 75 Euro, Ausruf 100 Euro) - scheint also recht selten zu sein!

    Gibt es Hinweise im "Postkriegkatalog"? - den habe ich nicht, Anschaffung lohnt auch nicht, da ich Postkrieg nicht sammle.

    Beste Grüße

    zenne

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    Einmal editiert, zuletzt von zenne (19. Dezember 2011 um 19:35)

  • dietbeck
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    • 25. Dezember 2011 um 14:02
    • #184

    Hallo zenne,

    der Grund, dass Du den weder im Michel unter Postkrieg noch im Postkriegskatalog findest ist, dass es kein Postkriegsbeleg ist.

    Laut Definition fallen unter Postkrieg Marken und Stempel und andere postalische Ausgaben. Hier aber ist generell kein Postverkehr, also völlig unabhängig von den verwendeten Marken oder Stempeln.

    Es gibt immer wieder Diskussionen, dass dies dann "ultimativer" Postkrieg wäre, ich finde aber die engere Definition besser.

    Ansonsten gäbe es sehr viel mehr, was man unter Postkrieg führen müsste, aber das hätte dann eben nichts mehr mit den Marken oder stempeln etc. selbst zu tun.

    Gruß
    Dieter

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  • OlliFoolish
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    • 17. Januar 2012 um 17:53
    • #185

    Beim Versuch, einen Brief von Hamburg in die LSSR (Litauen) zu senden, beanstandete die Soviet-Post die Briefmarke "Brandenburger Tor" MiNr. 509. Die Darstellung des Brandenburger Tors ohne Mauer, und aus Blickrichtung Ost-Berlins provozierte die dortigen Behörden, dieses "gültige deutsche Postwertzeichen" zu beanstanden.
    Der Stempel mit dem Pfeil weist auf den Grund des Ärgernisses hin und der Brief ging retour.
    Als Erklärung wurde die Sendung mit einem Zettel des Postamt Hannover 3 versehen, quasi als "Retourkutsche" ;)

    Der Beleg ist echter Bedarf. Häufig wurden jedoch diese Rücksendungen provoziert, indem bewußt, im Osten ungeliebte, Marken verwendet und die Briefe an Phantasieadressen geschickt wurden.

    Mit dieser Marke ist es der erste Beleg in diesem Thread, obwohl es ein paar ähnliche Belege (was den Benachrichtigungszettel betrifft) schon zu sehen gibt.

    Leider ist das Datum des Stempels nicht zu erkennen.

    Sollte ich etwas falsch verstanden und/oder dargestellt haben, bitte ich um Hinweis.

    Gruß Olli

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    Suche aktuell Marken und Portocards Individuell. Diese bitte jederzeit per PN anbieten. Ankauf oder Tausch möglich. Bestenfalls mit Scan. Danke!

    Einmal editiert, zuletzt von OlliFoolish (17. Januar 2012 um 19:18)

  • dietbeck
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    • 18. Februar 2012 um 18:03
    • #186

    Von West- nach Ostberlin, Ortsbriefporto. In Ostberlin volle Nachgebühr verhängt. Brief vom April 1949. Also kurz nachdem Westberlin die Nutzung von SBZ-Marken auf Westberliner Post in die SBZ untersagte.

    Rotaufdruckmarken im Postkrieg sind nicht häufig, da bis 21.3.49 SBZ-Marken verwendet werden durften und kurz danach bzw. parallel die Berliner Bauten und Weltpostverein-Marken an die Schalter kamen.

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (18. Februar 2012 um 18:33)

  • dietbeck
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    • 20. März 2012 um 19:14
    • #187

    und mal wieder ein kleines Quiz: was ist an diesem Beleg besonders ?

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (20. März 2012 um 19:20)

  • kartenhai
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    • 21. März 2012 um 08:24
    • #188

    Der Brief wurde wegen der Vertriebenenmarke zurückgewiesen. Die Schwärzung sieht aus, wie wenn dem Postbeamten oder der Zensurstelle das Tintenfass umgekippt wäre. :)

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (21. März 2012 um 08:25)

  • ja2911
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    • 21. März 2012 um 08:56
    • #189

    Einen habe ich auch, mit Bund MiNr. 1265 und rückseitigem Vermerk. Ist meines Wissens aber nicht besonders selten in dieser Form.
    Das besondere an diesem ist allerdings, dass er noch ungeöffnet ist, man erkennt bei Licht, dass im inneren eine beschriftete Karte ist. Ich weiß aber, dass die Absenderin selbst Sammlerin war, und bin deshalb unsicher, ob der Brief nicht genau so provoziert wurde und dann absichtlich so belassen, irgendwie bin ich unschlüssig, ob ich ihn vorsichtig öffnen oder verschlossen lassen sollte...

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  • Wandervogelgelb
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    • 21. März 2012 um 09:42
    • #190

    Die halbwegs unkenntliche Michel 479 war in der BRD nur bis zum 31.12.1967 gültig, der Brief (1970) in die DDR war daher unterfrankiert. Er könnte bereits durch die Bundespost als unterfrankiert an den Absender zurückgeschickt und die Briefmarke nachträglich übermalt worden sein. Die Unkenntlichmachung der Mi. 479 ist zudem schlecht ausgeführt (Marke immer noch deutlich erkennbar, eine Markenechte nicht übermalt). Das hätte für die in derarigen Dingen sehr pingelige DDR-Obrigkeit so keinen Sinn gemacht. Ich halte das Stück deshalb mit einer hohen Wahrscheinlichkeit für gefaket.

  • dietbeck
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    • 21. März 2012 um 20:03
    • #191

    Danke für die Antworten. Dann will ich mal mit meiner Meinung auflösen.

    Wandervogelgelb war schon ganz richtig mit der Ungültigkeit.

    1. Die Marke war 1970 nicht mehr frankaturgültig
    2. Der stempelnde Postbeamte hat das aber in diesem Fall nicht realisiert
    3. Der Brief ging in die DDR, was die Rückseite beweist (die ich hier unterschlagen hatte), da dort "Empf unbekannt" vom ausliefernden Postbeamten handschriftlich hinterlassen wurde
    4. Der Zurück-Vermerk stammt daher aus der DDR
    5. Ich denke die Übermalung ist durchaus echt, denn auch 1970 war die Marke mit Sicherheit in der DDR nicht erwünscht und man hat sich einfach der Praxis bedient, die ein paar Jahre vorher für die Marke galt
    6. Das die Marke nicht vollständig unkenntlich gemacht wurde kam durchaus desöfteren vor, je nach verwendeter Farbe und Sorgfalt des durchführenden Beamten

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  • dietbeck
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    • 25. März 2012 um 09:10
    • #192

    Hier ein Beleg mit der Reichstagsmarke von 1986 aus Polen retourniert. Es gibt insgesmant 4 katalogisierte Retour-Stempel aus Polen, bzw. zwei, einer davon mit 3 verschiedenen Farben. Hier also beide Stempelvarianten, der rote nur in dieser Farbe bekannt, der andere in der violetten Variante. Dazu noch ein Bundespoststempel mit einem Hinweis auf die Rücksendung. In dieser Kombination bisher nicht gesehen.

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  • Phila_Tom
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    • 25. März 2012 um 11:38
    • #193

    Klasse Beleg. Danke fürs Zeigen.

    Grüße
    Phila_Tom

  • Wandervogelgelb
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    • 13. November 2012 um 22:50
    • #194

    Heute habe ich in einer Briefesammlung dieses Stück gefunden. Es handelt sich um einen Ersttagsbrief der DDR zum Thema "25 Jahre Antifaschistischer Schutzwall", der von Ostberlin (DDR) nach Westberlin laufen sollte. Mit einer Heftklammer ist ein Retourenvermerk an dem Brief befestigt worden, nach dem sich die Bestimmungs-Postverwaltung geweigert hat, den Brief zu befördern und auszuhändigen. Auf dem Brief befindet sich kein Vermerk der Bundespost-Berlin. Dass Westberlin über diese Sendung alles andere als amüsiert war, liegt auf der Hand.

    Der Brief stammt aus einer Sammlung von ca. 150 echt gelaufenen Ersttagsbriefen, die von ein und derselben Ostberliner Adresse an die gleiche Sammlerin in Westberlin (darunter auch viele Einschreiben mit westberliner Ankunfts- und Beförderungsvermerken bzw. Stempeln) verschickt worden waren. Er dürfte die Empfängerin später eingetütet in einem anderen Brief erreicht haben.

    Kann mir jemand mitteilen, ob der Retour-Zettel der DDR authentisch ist?

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    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (13. November 2012 um 22:52)

  • dietbeck
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    • 25. November 2012 um 10:57
    • #195

    Hallo,

    der Zettel wurde normalerweise aufgeklebt, aber es gibt diesen auch angeheftet, wie gezeigt. Er sieht authentisch aus, keinerlei auffallende Abweichungen von den "normalen" Zetteln. Im Vergleich mit den Zetteln auf Belegen in meiner Sammlung identisch. Aus meiner Sicht daher ok.

    Bisher gibt es auch noch keine Hinweise von Zettelfälschungen (früher wurde vermutet, dass der Zettel auf gelblichem Papier (gibt es auch) eine Fälschung sei, aber auch das ist inzwischen revidiert.

    Es grüßt
    Dieter

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  • dietbeck
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    • 8. Dezember 2012 um 12:46
    • #196

    Ich denke jeder freut sich, wenn er in seine Sammlung besondere Belege kriegt, die in einer solchen Form nicht im Katalog stehen, bzw. dessen Kombination an Merkmalen so nicht katalogisiert wird.

    Hier also zuerst mit Heimatvertriebenmarke versandt und retourniert. Rückseitig vom Postamt Hof der "Erklärungsstempel" und zwar jener, der nur kurz benutzt wurde da "...Portwertzeichen..." falsch geschrieben war. Der zurückgegebene Beleg wurde dann erneut versandt, diesmal mit neuer Frankatur, die alte überklebend, aber nicht vollständig. Daher erneut zurückgesandt und diesmal dann mit dem inzwischen korrigierten Erklärungsstempel "...Postwertzeichen..."

    Natürlich ein philatelistischer Beleg, aber dennoch in dieser Form, mit beiden Retour-Erklärungen des Postamtes Hof auf einer Sendung, noch nie gesehen. Anders auch nicht möglich, da die beiden Retour-Erklärungen ja nicht parallel verwendet, sondern erst die eine zurückgezogen und dann die andere verwendet wurde. Sprich nur durch zweimaliges Ablehnen desselben Briefes durch die DDR in entsprechendem zeitlichen Abstand möglich

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (8. Dezember 2012 um 12:54)

  • dietbeck
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    • 19. Dezember 2012 um 13:12
    • #197

    Hier eine relative Neuentdeckung. Das die Marke 20 Juli 1944 in der DDR geschwärzt wurde ist lange bekannt. Aber erst vor etwa einem Jahr sind FDCs gefunden worden, wo der ESST ebenfalls teilgeschwärzt wurde, daher auch im neuen Postkriegskatalog noch nicht registriert. Geschwärzt wurde hier die Inschrift "20. Juli 1944".

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  • dietbeck
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    • 19. Dezember 2012 um 13:17
    • #198

    Hier einer der sehr seltenen Postkriegsbelege mit Marke "10 Jahre NATO" aus Frankreich. In Rumänien mit Gegenstempel "Kämpfend für den Frieden sichern wir das Leben, die Ruhe und das Glück unserer Kinder" abgeschlagen.

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (19. Dezember 2012 um 18:22)

  • dietbeck
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    • 2. März 2013 um 15:53
    • #199

    Und hier ein Brief mit der Marke 20 Jahre Vertreibung, die vor der Abstempelung überklebt wurde.

    An sich gab es keinen Grund für die Massnahme, denn die Marke wurde in der DDR zwar geschwärzt, aber eine Zustellung erfolgte trotzdem. Daher bleibt es spekulativ, warum die Marke auf diesem Brief im Ausgangspostamt überklebt wurde.

    Ebenso lässt sich nicht abschliessend beantworten, ob es sich um einen Brief bis 20g handelt, auf dem die überklebte Marke durch die zweite 20 Pf-Marke ersetzt wurde. Ist aber unwahrscheinlich, da die überklebte Marke ja den Entwertungsstempel erhalten hat und daher als Porto gerechnet wurde. Daher wahrscheinlich ein Brief der zweiten Gewichtsstufe portorichtig frankiert.

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  • dietbeck
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    • 17. März 2013 um 07:31
    • #200

    Hier ein Brief mit 2x Kriegsgefangenengedenkmarke in die DDR. Marken geschwärzt und dann mit Adenauer-Vignette überklebt.

    Die aufgeklebten Adenauer-Marken wahrscheinlich im Nachhinein aufgeklebt, also eine Fälschung. Es gibt viele solcher Belege, wo eine Adenauer-Marke auf dem Brief klebt. Tatsache ist aber, dass diese nur in den ersten Tagen nach der Ausgabe der Kriegsgefangenengedenkmarke für diesen Zweck benutzt wurden (danach NUR noch als Verschlussmarke verwendet unabhängig von der KGF-Marke). Bei vielen Belegen liegt das Datum des Stempels aber später. Dann auf jeden Fall falsch. Natürlich kann jeder problemlos die Adenauermarke im Nachhinein aufkleben.

    Hier lässt sich das nicht zweifelsfrei sagen, aber 2 Adenauer auf einem Beleg habe ich noch nicht gesehen, und dann noch schön dekorativ über den geschwärzten Marken.

    Deswegen hier der Rat an alle, die sowas sammeln. Nur Belege erstehen, wo die Adenauer-Marke auf einem Brief klebt, der höchstens bis 4 Tage (12.5.53) nach dem Ersttag der Kriegsgefangenengedenkmarke abgestempelt ist. Solche Belege sind selten und kosten auch entsprechend Geld (hoher zweistelliger, bis kleiner dreistelliger Betrag).

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    Einmal editiert, zuletzt von dietbeck (17. März 2013 um 07:39)

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