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Neufundland

  • DKKW
  • 22. Januar 2011 um 09:52
  • DKKW
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    • 6. Januar 2016 um 18:37
    • #261

    Hallo zusammen,

    dies war es für dieses Mal. Neue CAPO-Briefe habe ich nicht erwerben können. Obwohl ich zu Beginn geschrieben habe, dass die Bezeichnung 5. Durchlauf anmassend wäre ist doch einiges zusammengekommen.

    Das Thema "registered envelopes" konnte ich erstmals beschreiben und mit Beispielen belegen.

    In der Zwischenzeit ist wieder neues Material hereingekommen, es geht also weiter. Es wird aber immer schwieriger an wirklich neues Material heranzukommen. Meine Sammlung hat inzwischen ein erfreulich hohes Niveau erreicht.

    Für den Neustart möchte ich den Eingang einer neuen Pence-Marke abwarten. Also, Fortsetzung folgt demnächst.

    Viele Grüße
    DKKW

  • DKKW
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    • 27. Januar 2016 um 20:12
    • #262

    Hallo zusammen,

    heute habe ich die langersehnte Sendung aus den USA vom Zollamt abholen können (gegen Entrichtung eines Obolus in Höhe von 7% Einfuhrumsatzsteuer).

    Somit starte ich hiermit den sechsten Durchlauf meines Newfoundland-Showthreads mit einem Neuzugang bei den klassischen Marken in Pence-Währung.

    Es handelt sich um eine 5d Marke der Ausgabe 1861 in der Farbe reddisch-brown. Zum Vergleich habe ich die Marke zusammen mit meiner zweiten gestempelten 5d Marke chocolate-brown eingescannt. Mit violet brown existiert ein weiterer Farbton der mir bislang aber noch fehlt.

    Mit etwas Glück kann ich in Kürze noch einen Probedruck der pence-issues erwerben, es wäre mein erster.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 31. Januar 2016 um 20:54
    • #263

    Hallo zusammen,

    da hätte ich doch beinahe einen Neuzugang bei den Marken in englischer pence-Währung vergessen. Ich konnte im vergangenen Jahr eine gestempelte 8d Marke der 1861er Ausgabe erwerben. Von der 8d Marke der Ausgabe 1861 wurden 10.000 Marken produziert.

    Jetzt fehlt mir nur noch die 1d Marke gestempelt. Aufgrund der hohen Auflage der 1d Marke der 1857er Ausgabe (70.000 Marken) findet man sie selten. Selbst ungebraucht mit Originalgummi ist sie nicht häufig (Auflage 9.600 Marken).

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 2. Februar 2016 um 20:56
    • #264

    Hallo zusammen,

    bei der first pence issue konnte ich seit dem letzten Durchgang einige schöne Stücke erwerben, teils bessere Qualität teils echt Neuzugänge und sogar einen Brief.

    Zunächst zwei ungebrauchte (Originalgummi mit Falzspur) Marken, die 12c auf dünnem gelblichen Papier und die 10c auf dickem weissen Papier. Beide Marken sind von überdurchschnittlicher Qualität, insbesondere die 12c Marke ist wunderschön erhalten.

    Dann zwei gestempelte Marken, die 2c und die 12c Marke auf dünnem gelblichen Papier, auch hier sind die Marken von deutlich überdurchschnittlicher Qualität.

    Dann noch zwei neue Probe- bzw. Farbprobedrucke: die 5c in dunkelbraun und die 13c in violett auf dünnem weissen India-Papier.

    Und schließlich ein (später) Brief. Es handelt sich um einen eingeschriebenen Brief des General Post Office nach Boston/Massachusetts aus dem Jahr 1894. Der Brief ging vergleichsweise günstig her, da als eventuell philatelistisch beschrieben.

    Er ist mit einer 24c Marke der first cent issue und einer 1c Marke der 1887 cent issue frankiert. Das kann sehr wohl portogerecht sein. Im Jahr 1894 waren 5c pro 1/2 oz Gewicht für einen Auslandsbrief in die USA zu frankieren, die Einschreibegebühr betrug ebenfalls 5c. Ab einem Gewicht von ca. 75g wäre der Brief portorichtig frankiert. Leichte Knickspren oberhalb von "On Postal Service" lassen auf einen etwas voluminöseren Inhalt schliessen.

    Die handschriftliche "267" neben dem Ovalstempel "Registered St. John's NFLD 30 OC 4" dürfte die neufundländische Einschreibnummer sein, der Nummeratorstempel "10934" ist vermutlich die Bostoner Einschreibnummer.

    Rückseitig befindet sich der Ankunftstempel "Boston, Mass. Registry LV Nov. 6 1894"

    Viele Grüße
    DKKW

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  • miasmatic
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    • 2. Februar 2016 um 21:18
    • #265

    Moin DKKW,

    fachlich kann ich leider nichts Erhellendes beitragen, möchte aber kurz mitteilen, dass Deine neuen "Fänge" wieder einmal bewundernswert, zumal in der gezeigten Qualität, sind.

    Ich freue mich auf Deine zukünftigen Beiträge.

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • DKKW
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    • 9. Februar 2016 um 18:02
    • #266

    Hallo zusammen,

    bei den folgenden cent Ausgaben von 1868-1873, 1876-1879 (mit Durchstich) und 1880 hat sich nicht so viel getan. Ich bin da ja inzwischen auch ganz gut besetzt. Eine sehr schöne ungebrauchte oder gar postfrische 5c Seal in schwarz (1868) will mir nach wie vor nicht ins Netz gehen. Auch auf eine sehr schöne gestempelte 6c vermillion warte ich noch.

    Dafür habe ich etliche 1c Marken der 1880er cent-Ausgabe erwerben können. Hier unterscheidet Stanley Gibbons dull grey-brown, dull brown und red-brown. Der NSSC unterscheidet nur grey brown und violet brown (entspricht wohl dem red-brown des SG-Katalogs).

    Die Vielfalt der Farbtöne ist immens, mir fehlt nach wie vor das Vergleichsmaterial um sagen zu können,dass sich die Farben klar abgrenzen lassen (insbesondere die drei Farben nach SG). Die mittlere ungebrauchte (Originalgummi mit Falz) Marke könnte unter Umständen auch der 1896er Ausgabe (deep brown) angehören, unterscheidet sich aber im Farbton doch deutlich von meinen Vergleichsstücken dieser Ausgabe, deshalb habe ich sie bis auf weiteres bei den 1880er Marken eingeordnet.

    Die untere Reihe zeigt meine gestempelten Vergleichsstücke, die Marke ganz links ist zwar stark dezentriert entspricht aber wohl am ehesten der SG-Beschreibung dull grey-brown. Die beiden rechten Marken sind red-brown bzw. violet brown.

    Die meisten gezeigten Marken sind Neuerwerbungen des vergangenen Jahres und sind hinsichtlich der Markenqualität ein deutlicher Fortschritt :)

    Briefe in ordentlicher Qualität und bezahlbaren Preisen tauchen derzeit nicht am Markt auf.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 14. Februar 2016 um 12:31
    • #267

    Hallo zusammen,

    bei der 1887er Cent Ausgabe kann ich zwei Neuzugänge vermelden.

    Den 1c Wert (Edward VII als Prince of Wales) grey green, postfrisch! und den 2c (Kabeljau) red orange. Der 2c Wert gut aber nicht perfekt zentriert, dafür schön sauber gestempelt.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 1887 cent issue, 1c blue green mnh, 2c red orange used.jpg
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  • DKKW
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    • 16. Februar 2016 um 21:55
    • #268

    Hallo zusammen,

    heute ein paar wunderschöne Neuzugänge der 1896 cent issue. Zunächst einige ungebrauchte Marken:

    1c, yellow green, 1896, mint never hinged
    2c, green, 1896, mint never hinged
    3c, violet brown, january 1896, mint
    3c, deep blue, january 1896, mint never hinged

    und dann noch eine gestempelte Marke:

    1c, deep brown, january 1896, used

    Briefe leider weiterhin Fehlanzeige.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 20. Februar 2016 um 18:13
    • #269

    Hallo zusammen,

    bei der John Cabot & Jubilee Issue aus dem Jahr 1897 kann ich zum einen als Qualitätsverbesserung sauber gestempelte und schön zentrierte 15c Marke vermelden. Dann kann ich zwei neue Briefe präsentieren:

    Einen Inlands-Retour-Brief aus St. John's nach Canada Bay und wieder zurück. Der Brief ist von der Rechtsanwaltskanzlei Morison & Hutchings am 23. November 1897 beim Postamt St. John's Central nach Canada Bay aufgegeben worden. Rückseitig finden wir den "Coastal TPO North vom 23. November 1897, der Postdampfer lief auf seiner Küstentour vermutlich auch Canada Bay an. Der Ort liegt ziemlich weit im Norden auf der Ostseite der Great Northern Peninsula. Ob der Brief nicht zugestellt werden konnte oder aber die Annahme verweigert wurde, geht aus dem Brief nicht hervor. Auf jeden Fall ging der Brief gemäß rückseitigem Stempelabschlag am 11. Dezember 1897 wieder in St. John's ein.

    Dann ein 5c Ganzsachenumschlag mit einer 10c Marke als Zusatzfrankatur als Brief der dritten Gewichtsstufe (1,5 oz Gewicht) aus Harbour Grace nach Fremont/Nebraska in den USA.
    Werteindruck und Marke sind mit Balkenstempel entwertet, zudem ist der Split-ring Harbour Grace vom 27. Oktober 1897 abgeschlagen. Rückseitig finden wir einen (schwachen) Stempelabschlag von St. John's ebenfalls vom 27. Oktober 1897 und einen völlig undeutbaren neufundländischen Stempel vom gleichen Tag. Zudem den "opera glass" Stempel von New York vom 1. November 1897 und den ebenfalls etwas undeutlichen Ankunftstempel Fremont, Nebr. vom 3. November 1897.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 26. Februar 2016 um 13:51
    • #270

    Hallo zusammen,

    bei der Royal Family Issue aus dem Jahr 1897 kann ich drei neue Briefe präsentieren. Darunter zwei Briefe nach Holland (Niederlande).

    Zunächst einmal ein Brief aus St. John's nach Toronto vom Buchhändler und Drucker Milligan. Sowohl der Datumstempel von St.John's als auch der Ankunftstempel von Toronto sind so undeutlich abgeschlagen dass ich nur raten kann, dass der Brief aus dem Jahr 1897 stammt.

    Der Brief ist mit zwei Paaren der ½c Marke frankiert. Korrekte Einzelfrankaturen, newsletter rate aber anscheinend auch Drucksachenkarten (John Walsh zeigt einige in seinem Buch) sind recht selten und teuer. D. h. eine mit einer ½c Marke frankierte Zeitung habe ich bislang noch nicht gesehen.

    Dann ein Brief der mir Rätsel aufgibt. Nicht das Porto bzw. die Frankatur, die sind klar. Aber mich interessiert immer das Ganze "drumrum" eines Briefes, denn Marken flüstern aber Briefe erzählen eine Geschichte oder geben, so wie dieser hier, ein Rätsel auf.

    In den vergangenen 1½ Jahren konnte ich aus verschiedenen Quellen etliche Postsendungen aus Neufundland nach Holland erwerben, eine Destination,die mir vorher nicht untergekommen war. Darunter dieser doppelgewichtige Brief aus St. John's nach Amsterdam aus dem Jahr 1901. Foreign letter rate 5c per ½oz + 5c per extra ½oz. Korrekt frankiert mit zwei 5c Marken der 1897 Royal Family Issue. Der Empfänger Messrs. Eugène Goulmy & Baar Cigar Manufacturers Amsterdam läßt sich problemlos "ergoogeln":

    Aber wer war der Absender? Die vorder- und rückseitig angebrachten Aufkleber "IVY" geben keinen Aufschluss, das Verzeichnis der Advertising covers kannte auch keine neufundländische Firma auf die der Kürzel gepasst hätte und die (zum Glück digitalisierten) Ausgaben der zeitgenössischen Zeitung "Evening Telegram" aus St. John's zeigte auch keine Annonce mit diesem Logo.
    Des Rätsels Lösung kam ich durch einen weiteren Brief näher. Diesmal ein Auslandsbrief der 1. Gewichtsstufe aus dem Jahr 1900, der erneut an die Firma Eugène Goulmy & Baar in Amsterdam gerichtet war. Dieser Brief ist portorichtig mit einer 5c Marke der 1897 Royal Family Issue frankiert. Hier diesmal mit rückseitigem Absender: W. H. Davidson, 367 Water Street, St. John's Newfoundland.
    Erneut hatte ich Glück, das Testament von William H. Davidson, commission merchant aus St. John's findet sich ebenfalls im Netz. Er vermacht unter anderem sein Haus in der Water Street. Die Handschrift auf beiden Briefen ist die selbe, darüber hinaus habe ich eine Postkarte nach Holland (früher schon gezeigt) die die gleiche Handschrift trägt und mit W.H. Davidson unterzeichnet wurde. Also war der Schreiber beider Briefe W.H. Davidson selbst. Nur was "IVY" bedeutet, das weiss ich immer noch nicht.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 5. März 2016 um 13:40
    • #271

    Hallo zusammen,

    im letzten Durchgang konnte ich die 1c und 2c Marken der John Guy-Ausgabe aus dem Jahr 1910 im postfrischen Viererblock mit "platemark" zeigen, einem Streifen in Markenfarbe auf dem Bogenrand.

    Heute kann ich als Neuzugang meiner Sammlung einen postfrischen Viererblock der 3c Marke mit platemark präsentieren. Bei dieser Marke war der Streifen in Markenfarbe aber nicht, wie bei der 1c und 2c Marke, am unteren Bogenrand zu finden, sondern am rechten Bogenrand. John Jamieson zeigt in seiner phantastischen Spezialsammlung dieser Ausgabe( er nennt sie 1610 - 1910 Newfoundland Tercentenary Issue) auch noch eine 6c Marke mit platemark (ebenfalls am rechten Bogenrand). So ein Viererblock wollte mir bislang noch nicht ins Netz gehen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (5. März 2016 um 13:40)

  • DKKW
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    • 8. März 2016 um 19:22
    • #272

    Hallo zusammen,

    wieder mal sind wir bei einer meiner Lieblingsausgaben angelangt, der 1911 Royal Family Issue. Den heutigen Beitrag möchte einem weiteren Leckerbissen dieser Markenausgabe vorbehalten, einer vom Prime Minister unterzeichneten Dignitary Presentation Card. Diese Karten wurden in ganz geringer Auflage als repräsentative Gaben für den Prime Minister und den Colonial Secretary hergestellt. Insgesamt wurden von sechs Markenausgaben solche Presentation Cards produziert.

    Diese Presentation Card ist nicht perfekt erhalten, aber diese Objekte sind so selten, da musste ich einfach zuschlagen. Obwohl es sich ja eigentlich um Vorläufer der heutzutage berüchtigten Kartonphilatelie handelt ;)

    Viele Grüße
    DKKW

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  • miasmatic
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    • 8. März 2016 um 20:44
    • #273

    Moin DKKW,

    Glückwünsche zu dem schönen Stück, bei dem ja die Marken selbst ungebraucht aufgebracht zu sein scheinen - im Gegensatz zur modernen Kartonphilatelie, bei der ja viele Stücke mit aberwitzigen "Sonderstempeln" versehen sind.

    Schönen Abend,

    miasmatic

    Im Gegensatz zum Hirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist. - Unbekannt

  • DKKW
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    • 12. März 2016 um 13:58
    • #274

    Hallo zusammen,

    hier jetzt noch drei Neuzugänge bei der 1911 Royal Family Issue. Zunächst zwei gestempelte Marken, in dieser Qualität nur ganz, ganz selten zu finden. Beide Marken tragen den Spilt ring "South Side Hr Grace" Hr Grace steht hier für Harbour Grace. Die Marken stammen sicherlich von einem Satzbrief. Da alle Werte mit Ausnahme der 1c, 2c und 5c praktisch nicht auf Brief auftauchen wäre ich selbst über einen philatelistischen Satzbrief glücklich, aber selbst so etwas taucht nicht auf.

    Dann ein Viererblock des Probedrucks (proof) der 15c aus der rechten unteren Bogenecke. Ich hatte beim letzten Durchgang ein senkrechtes Paar gezeigt. Diese proofs sind immer ohne Gummi (wenn gummiert, dann nachgummiert).

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (22. März 2016 um 21:41)

  • DKKW
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    • 22. März 2016 um 21:46
    • #275

    Hallo zusammen,

    auch bei der Caribou-Ausgabe 1919 gelang es mir bei den Marken einen wirklich dicken Fisch an Landzu ziehen. Es handelt sich um die 15c Marke preußisch-blau (engl. prussian blue) ungebraucht, also Originalgummi mit Falzspur.

    Es ist eine der Ausgabe, die man wirklich nur mit Attest eines anerkannten Neufundlandprüfers erwerben sollte. Diese Marke kam mit dem Certificate der wohl renomiertesten Prüforganisation von British Northamerica daher, nämlich der Vincent Graves Greene Philatelic Research Foundation.

    Viele Grüße
    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (22. März 2016 um 21:47)

  • DKKW
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    • 27. März 2016 um 08:05
    • #276

    Hallo zusammen,

    ein einziger Brief mit der Caribou-Ausgabe ist seit dem letzten Durchlauf hinzugekommen. Es handelt sich um einen Auslandsbrief der 2. Gewichtsstufe nach Canada aus dem Jahr 1924. Die Canada letter rate betrug seinerzeit 4c per 1 oz + 2c per extra oz.

    Der Brief ist mit einer 5c Marke der Caribou Issue und einer 1c Marke der Pictorial Issue portorichtig frankiert. Die Marken sind mit einem unklaren split-ring candel entwertet, evtl. "NEWFD. T.P.O." vom 6.1.24 entwertet.

    Viele Grüße
    DKKW

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  • DKKW
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    • 30. März 2016 um 20:22
    • #277

    Hallo zusammen,

    bei den Provisorien aus dem Jahr 1920 kann ich ebenfalls einen bemerkenswerten Neuzugang vermelden.

    Es handelt sich um einen Viererblock des 3c/35c Provisoriums. Von dieser Überdruckausgabe wurden 2.000 Viertelbögen à 25 Marken überdruckt. Im Laufe des Überdruckprozesses kam es zu einer Beschädigung des unteren Balkens bei den Bogenpositionen 14 und 15 (die beiden rechten Marken der mittleren Reihe) die immer weiter fortschritt, bis schließlich auf Position 15 der untere Balken komplett fehlte.

    Ich kann einen Viererblock der Bogenpositionen 9-10/14-15 zeigen, bei dem die Beschädigung des unteren Balkens bereits weit fortgeschritten ist. Die Positionen 9, 14 und 15 sind postfrisch, die Position 10 ist ungebraucht mit Falzspur.

    Norris R. (Bob) Dyer hat die Ausgabe und diese Abart ausführlich in seinem Buch "Postal Shortages and Surcharged Issues of Newfoundland" beschrieben.

    Viele Grüße
    DKKW

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    2 Mal editiert, zuletzt von DKKW (10. April 2016 um 10:38)

  • DKKW
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    • 10. April 2016 um 11:25
    • #278

    Hallo zusammen,

    im Jahr 1921 kam es zu einem missglückten Versuch von St. John's aus eine Luftpostverbindung nach Halifax/Novo Scotia einzurichten. Über den Pionier-Luftpostflug hatte ich im Flugpost-thread ausführlicher berichtet.

    Für diesen Flug wurde eine eigene Luftpost-Überdruckmarke produziert. Als Urmarke diente die 35c Marke der 1897 John Cabot & Jubilee Issue von der noch umfangreiche Restbestände bei der neufundländischen Postverwaltung lagerten. Ursprünglich wurden 50 Bögen dieser Marke geviertelt und von den Bogenrändern befreit. Die Viertelbögen passten so in die Druckmaschinen der heimischen Druckereien. Aufgrund der hohen Nachfrage nach diesen Marken wurden weitere 90 Bögen in gleicher Methodik überdruckt. Somit lag die Gesamtauflage bei 14.000 Marken. Dies war angeblich der komplette Restbestand an 35c Marken der 1897er Markenausgabe.

    Der Überdruck "Air Mail / to Halifax, N.S. / 1921." kommt in sechs verschiedenen Überdrucktypen vor. Vier Viertelbögen wurden kopfstehend überdruckt.

    Ich habe inzwischen die vier gängigsten Überdrucktypen gestempelt in meine Sammlung, ungebraucht fehlt mir noch eine gängige Überdrucktype.

    Die Marken kommen sowohl mit weitem Abstand (2,5mm) zwischen AIR und MAIL vor als auch mit engem Abstand (1,5mm). Beide Abstandsvarianten kommen mit und ohne Punkt nach 1921 vor. Ebenfalls kommt ein Mal pro Bogen eine Überdruckmarke ohne Punkt nach 1921 vor bei der die erste 1 von 1921 unter dem f von Halifax gesetzt ist.

    Das ist dann natürlich die Variante, die mir noch fehlt. Kopfsteher liegen weit außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, Airmail to Halifax Issue, 1921, used.jpg
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    • 15. April 2016 um 12:57
    • #279

    Hallo zusammen,

    bei der Pictorial issue aus dem Jahr 1923 ist seit dem letzten Durchlauf gerade mal ein Brief hinzugekommen. Interessantes Material ist durchaus am Markt aber irgendwo muss ich Prioritäten setzen.

    Es handelt sich hierbei um einen Ortsbrief aus St. John's der von der Hudson Bay Company an die Firma Geo Knowlings Ltd. aufgegeben wurde.

    Laut Beschreibung des Verkäufers wurde die Marke mit dem Postal Slogan PS4d entwertet. Ich sehe das genauso. Der Brief stammt aus der zweiten Verwendungsperiode und im Stempelkopf befindet sich ein kleiner Rest eines Bogens unter dem Datum.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 2c Pictorial issue, local letter rate, St. John's 1927.jpg
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    • 19. April 2016 um 12:45
    • #280

    Hallo zusammen,

    beim letzten Durchgang musste ich bei allen drei Ausgaben der Publicity Issue passen. Dieses Mal ist ein klein wenig Material zusammen gekommen. Bei der First Publicity Issue aus dem Jahr 1928, die bei De la Rue gedruckt wurde, ist es aber gerade mal ein postfrischer Viererblock der 14c Marke mit Linienzähnung. Das Markenmotiv ist der Cabot Tower in St. John's.

    Ich unterscheide nur zwischen Kamm- und Linienzähnung, der NSSC unterscheidet sieben verschiedene Zähnungen die sich teilweise nur um wenige Hundertstel unterscheiden. Wobei nicht alle Marken mit allen Zähnungsvarianten vorkommen.

    Viele Grüße
    DKKW

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    • NFLD, 14c First Publicity Issue 1928, Cabot Tower, mnh block of four.jpg
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