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Neufundland

  • DKKW
  • 22. Januar 2011 um 09:52
  • DKKW
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    • 10. März 2022 um 13:38
    • #441

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen Neuzugang der sich dann bei näherer Betrachtung als eine kleine postgeschichtliche Besonderheit herausstellte.

    Ich hatte diesen Brief gekauft da er das Porto für einen Brief der 2. Gewichtsstufe nach Großbritannien als Mehrfachfrankatur der 2c Pictorial Issue darstellt. 4c Great Britain letter rate per 1oz + 2c per extra oz (seit 1.7.1922)

    Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass das Paar mit dem Kreisstempel "St. John's NFLD JUL 21, 1925" die Einzelmarke hingegen mit dem Maschinenstempel "St. John's N'fld JUL 22, 1925 8AM"

    Für mich bietet sich folgende Erklärung an. Der Brief war von der Firma Thomas B. Clift (eine Firma TB Clift existiert noch heute in St. John's) als Sendung der 1. Gewichtsstufe beim Postamt aufgegeben worden. Dort stellte sich dann heraus, dass der Brief mehr als eine Unze wog, also den Kaufmann informiert, mit 2c nachfrankiert und dann am 22.7. erneut aufgegeben.

    Eine Verzögerung dürfte sich dadurch nicht ergeben haben, die neufundländische Postverwaltung schaltete zwar keine Anzeigen mehr im Evening Telegram zur nächsten Schiffsverbindung nach Großbritannien aber ich vermute, dass die Post mit den Dampfern der Furness Line (St. John's) transportiert wurde und die SS Sachem lief am 25.7. Richtung Liverpool aus. (Anzeige der Furness Line im Evening Telegram vom 16.7.1925)

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 3x2c Pictorial Issue on 2nd weight letter to Great Britain, 1925.jpg
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  • DKKW
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    • 18. März 2022 um 13:30
    • #442

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich eine bildseitig frankierte Ansichtskarte aus St. John's nach St. Pierre aus dem Jahr 1929.

    Obwohl ja die beiden französischen Inseln St. Pierre und Miquelon in direkter Nachbarschaft zu Neufundland liegen fiel hier die foreign postcard rate an, also 4c (seit 1.10.1925). Die Karte ist demzufolge mit einer 4c Publicity Issue aus dem Jahr 1928 frankiert. Die Marke selbst wurde mit einem undefinierbaren Maschinenstempel plus Balkenstempel entwertet, auf der Textseite finden wir den Sloganstempel des Zweigpostamts "St. John's East NEWFD. Dec 13 / 9-AM / 1929" mit dem Slogan "Buy / Made in / Newfoundland / Goods" Übrigens der einzige Sloganstempel der außerhalb des Hauptpostamts verwendet wurde.

    Außerdem den Ankunftstempel "St. Pierre et Miquelon 27.12.29" Zwei Wochen Laufzeit, dass zeigt wie schlecht die Postverbindung zwischen den beiden benachbarten Inseln zu dieser Zeit war.

    Ach ja, auf der Bildseite sehen wir eine Dampflok der Newfoundland Railway die gerade eben noch aus Schnee ragt. So etwas gab es bei uns nur während der Schneekatastrophe 1979. (da war ich damals als junger Wehrpflichtiger auch im

    Katastropheneinsatz)

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 4c Publicity Issue on postcard to St. Pierre, 1929, front.jpg
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    • NFLD, 4c Publicity Issue on postcard to St. Pierre, 1929.jpg
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  • DKKW
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    • 24. März 2022 um 12:09
    • #443

    Hallo zusammen,

    zwischenzeitlich hat der vierte ungebrauchte Viererblock der Pictorial Issue den Weg in meine Sammlung gefunden.

    Diesmal ein postfrischer leider nicht so schön zentrierter Viererblock der 20c Marke. Er zeigt den Ort Placentia vom Mount Pleasent aus gesehen (nach einer Fotografie von Robert Holloway).

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 20c Issue, block of four mnh.jpg
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  • DKKW
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    • 13. April 2022 um 12:58
    • #444

    Hallo zusammen,

    gestern bekam ich einen Brief aus Canada mit zwei Losen eines canadischen Auktionshauses die ich erwerben konnte. Darunter die letzte mir noch fehlende Pence-Marke die in meinem finanziellen Rahmen passt. Alles was jetzt noch fehlt kostet in vernünftiger Qualität tausende Dollar.

    Es handelt sich hierbei um ein gestempeltes Exemplar der 1d 1861 issue (violet brown). Die Stempelqualität (teil eines Roststempels) könnte besser sein aber diese Marke kommt kaum einmal auf den Markt. Die 9.600 Marken sind wohl vorwiegend ungebraucht geblieben da der Bestand an 1d 1857 issue so groß war (70.000 Marken gedruckt).

    Ich habe mal gelesen dass die Katalogredaktionen übereingekommen sind die gestempelt-Notiz nicht zu hoch anzusetzen um die Fraktion der Nachstempler nicht zu animieren.

    Zunächst einmal die Neuerwerbung solo, dann zum Vergleich die 1d Marken beider Ausgaben ungebraucht und gebraucht.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 1d, 1861 pence issue, violet brown, used.jpg
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    • 18. April 2022 um 17:54
    • #445

    Hallo zusammen,

    hier nun das zweite ersteigerte Los aus Canada. Es handelt sich um eine Einzelfrankatur der 5c Seal-Marke aus dem Jahr 1891 nach Canada. Bei dieser Marke werden bei NSSC, Unitrade, Stanley Gibbons und Michel drei Farben unterschieden:

    pale blue (1880), dark blue (1887) und bright blue (1894)

    Ich habe die frühe Variante inzwischen drei Mal als Einzelfrankatur auf Brief. Einmal nach Großbritannien, dann in die USA und nun auch auch Canada. Ich hätte nichts gegen einen vierten Brief einzuwenden, denn auch die foreign letter rate betrug damals 5c.

    Leider kommen Briefe vor 1900 nicht so häufig in ansprechender Qualität auf den Markt.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 5c, dark blue, on cover to Canada, 1891.jpg
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    • 12. Juli 2022 um 12:14
    • #446

    Hallo zusammen,

    nach längerer Pause habe ich jetzt innerhalb kurzer Zeit einige Neufundland-Belege erhalten sowie zwei Essays in Canada ersteigern können. Ich werde alles in nächster Zeit hier vorstellen.

    Den Auftakt macht ein eingeschriebener Brief aus St. John's nach Wakefield/Yorkshire aus dem Jahr 1937. Er ist portogerecht mit einer 15c Marke der Long Coronation Issue frankiert (Great Britain registered letter rate: 5c Great Britain letter rate per oz plus 10c Great Britain registration fee). Auch wenn die Porti für eingeschriebene Briefe in die USA, Canada, Großbritannien und das Empire identisch waren versuche ich doch diese verschiedenen Porti zu sammeln. Einen entsprechenden Einschreiber nach Canada hatte ich schon.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 15c Long Coronation Issue in reg. letter to UK, 1937.jpg
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    • 13. Juli 2022 um 10:29
    • #447

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich Euch eine mit einer 1c Marke, schwarz, First Ressources Issue frankierte Drucksache nach Großbritannien aus dem Jahr 1937. Absender war, wie so häufig, der Briefmarkenhändler E. A. Butler aus St. Georges. Wie man dem Absenderaufdruck entnehmen kann handelte es sich um seine aktuelle Preisliste (auch die werden übrigens gesammelt).

    Mir fehlt hier nur noch die Foreign Printed Matter rate, Drucksachen mit der 1c, schwarz der First Ressources Issue nach USA, Canada und jetzt Großbritannien habe ich. Zudem auch noch einen 1c-Ortsbrief aus St. John's.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 1c First Ressources Issue on printed matter to UK, 1937.jpg
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    • 14. Juli 2022 um 12:53
    • #448

    Hallo zusammen,

    heute zeige ich einen weiteren interessanten Neufundland-Brief. Er lief im Jahr 1937 von St. John's nach St. Pierre. Absender war das französische Konsulat in St. John's, Empfänger der Fregattenkapitän Emmanuelli, Komandant der "Ville d'Ys" . Zugestellt werden sollte den Gouverneur von St. Pierre und Miquelon in St. Pierre.

    Die "Ville d'Ys" diente als Fischereischutzschiff für die französischen Hochseefischer vor Neufundland und Labrador. Das verlinkte Bild sollte das Schiff zeigen: https://www.bing.com/images/search?…st=0&ajaxserp=0

    Die Ausführungen von Brian T. Stalker im Buch "Travelling Post Office Postmarks of Newfoundland & Labrador" zu den Schiffsverbindungen zwischen Neufundland und den benachbarten französischen Insel St. Pierre und Miquelon sind etwas dürftig und entsprachen wohl der Qualität der Verbindung. Direktverbindungen gab es wohl immer nur vorübergehend. Ich denke, dass die Konkurrenz der neufundländischen und französischen Fischer hier eine Rolle spielte.

    Dem schriftlichen Vermerk "via North Sydney" kann man entnehmen, dass der Brief mit der Bahn von St. John's nach Port aux Basques lief, dann mir der Fähre nach North Sydney (Nova Scotia) und von dort dann per Schiff nach St. Pierre. Es gab eine regelmäßige Schiffsverbindung zwischen Halifax via North Sydney nach St. Pierre.

    Für Stempelfans: der Datumsteil des Circle "St. John's Newfoundland" war versehentlich kopfstehend eingesetzt worden.

    Die 7c Long Coronation Issue sind portogerecht. Für Briefe nach St. Pierre war die Foreign Letter Rate (1937 = 7c) zu zahlen.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 7c Long Coronation Issue, on cover to St. Pierre, 1937.jpg
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    • 18. Juli 2022 um 10:13
    • #449

    Hallo zusammen,

    mein heutiger Brief ist eine 3c Cabot Issue als Einzelfrankatur auf Brief nach New Glasgow, Novo Scotia/Canada vom 7.10.1897. Seit dem 1.7.1897 galt die 3c Canada letter rate gem. Veröffentlichung im Evening Telegram (digitales Zeitungsarchiv der Memorial University)

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 3c Cabot Issue on cover to Novo Scotia, Canada, 1897.jpg
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    • 20. Juli 2022 um 12:42
    • #450

    Hallo zusammen,

    bei meinem heutigen Brief handelt es sich um eine Mischfrankatur bestehend aus einer 5c und 8c Marke der Cabot Ausgabe und einer 2c Royal Familiy Ausgabe aus dem Jahr 1899. Zusammen 15c, dies entspricht der Second weight US letter rate (10c) und 5c US registration fee. Also portogerecht für einen eingeschriebenen Brief der 2. Gewichtstufe (bis 1 oz Gewicht) in die USA. Man kann am Kuvert erkennen, dass der Inhalt etwas dicker war. Die Marken sind mit den üblichen Roststempeln entwertet. Außerdem ein R-Ovalstempel plus der Ovalstempel "Registered St. John's NFLD 20 MY 99"

    Rückseitig der Transitstempel "Boston, Mass. Registry Div. May/25 1899" sowie ein Linienstempel "Dubuque, Iowa 1 / May 27 1899"

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 5c, 8c Cabot Issue plus 2c Royal Familiy Issue on registered letter to the USA, 1899.jpg
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    • 21. Juli 2022 um 12:36
    • #451

    Hallo zusammen,

    ein paar Beiträge zurück habe ich von zwei Auktionslosen berichtet, die ich erfolgreich ersteigern konnte.

    Hier nun das erste:

    Die Gilbert-Ausgabe gehört zu meinen Lieblingsausgaben. Sie kam 1933 als Sonderausgabe zum 350. Jahrestags der Inbesitznahme Neufundlands durch Sir Humphrey Gilbert für die britische Krone heraus.

    Diese Markenserie wurde offenbar nur im Jahr 1933 durch die Post verkauft. Sie kommt bis ins Jahr 1934 verwendet vor.

    Die Marke zu 7c, 9c bis 32c kommen auch in Linienzähnung vor. Sie sind insbesondere gestempelt nicht so häufig. Der leider verstorbene frühere Vorsitzende der Newfoundland Study Group, Norris "Bob" Dyer hatte eine umfangreiche Untersuchung dieser Ausgabe durchgeführt. Bislang ist der Newfoundland Study Group nur ein Brief mit einer Marke mit Linienzähnung bekannt. Er ist in meiner Sammlung, ich habe ihn bei früherer Gelegenheit gezeigt.

    Was mir bislang fehlte sind Specimen, Essays, Die Proofs bzw. Trial Colour Proofs. Sie sind selten bzw. sehr selten.

    Hier nun ein Trial Colour Die Proof der 7c Marke in schwarz mit der Die No. 1099. Sie wird im Handbuch von Minuse & Pratt aufgeführt. Es gab zwei Varianten, einmal auf dünnem gelblichen Papier und dann auf dickerem weißen Papier. Ich habe ein Exemplar auf weißem Papier.

    Viele Grüße

    DKKW

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (22. Juli 2022 um 11:25)

  • DKKW
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    • 26. Juli 2022 um 12:17
    • #452

    Hallo zusammen,

    hier nun das zweite kürzlich ersteigerte Los. Wieder die Sir Humphrey Gilbert Issue, diesmal eine 3c Marke mit dem Wappen.

    Hier handelt es sich um ein sogenanntes "Engraved Die Proof" in der Farbe der verausgabten Marke, Rechts oben erkennt man mit Mühe den Blinddruck die Die No- 1097.

    Auch diese Die Proofs werden im Handbuch von Minuse & Pratt erwähnt.

    Viele Grüße

    DKKW

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  • DKKW
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    • 16. August 2022 um 12:17
    • #453

    Hallo zusammen,

    nach längerer Pause wieder mal ein Neufundland-Beleg von mir, etwas für die bekennenden Freunde des Altpapiers.

    Es handelt sich um eine portofreie Postsache, ein Money Order Advice.

    Was ist das? Jemand aus Leominster/ Massachusetts in den USA hat per Postanweisung (Money Order) Geld nach Gander in Neufundland geschickt. Der Postangestellte in Gander hat den Betrag an den Empfänger ausgezahlt und den Empfang auf dem beigefügten Money Order Formular quittieren lassen. Diese Qittung: "Money Order Advice" wurde dann in dem hier gezeigten Postsachenumschlag an den Leiter des Absendepostamts zurückgeschickt.

    Alles rund um Postanweisungen findet man aus Neufundland ausgesprochen selten und es freut mich sehr dieses "Altpapier" in meine Sammlung aufnehmen zu können. Wie schön wäre es gewesen wenn in dem Umschlag noch die Empfangsquittung, der Money Order Advice enthalten gewesen wäre.

    Das Postsachenkuvert ist in Gander am 20.12.42 mit einem sogenannten Split-ring abgestempelt worden.

    Viele Grüße

    DKKW

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  • DKKW
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    • 26. August 2022 um 10:21
    • #454

    Hallo zusammen,

    kürzlich ist mir ein richtig hässliches Entlein aus Singapur zugeflogen. Ein Umschlag im "Handtuch-Format", beschädigt und geknickt. Die Frankatur, eine 5c Caribou-Marke, beschädigt. Der Stempel "St. John's GPO verschmiert, der Datumseinsatz, wenn überhaupt vorhanden, völlig unleserlich.

    Aber!

    Oben in der Mitte ein L1-Zensurstempel "Passed By Censor" also vermutlich aus den 1940er Jahren.

    Zweite Zeile oben links: Postmaster: This Parcel may be opened. Allerdings passen die verklebten 5c nicht zur US parcel rate: 14c per lb für Pakete unter mit weniger als 15 lbs Gewicht (lb = Abkürzung für Pfund)

    Die Lösung findet sich meiner Meinung nach in dem vorgedruckten "SAMPLE" rechts über der Adresse.

    Es handelt sich wohl um eine Warenprobe (engl. commercial sample). Also eine Unterart der Drucksachensendungen. Dann würden auch die verklebten 5c passen. Das Drucksachenporto (In- und Ausland) betrug 1c per 2oz, Also 10 oz. ca. 310g Gewicht. Ich habe bislang weder eine Warenprobe aus Neufundland gesehen noch etwas darüber gelesen.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, Commercial sample to the USA, 1940ies.jpg
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  • Jean Philippe
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    • 26. August 2022 um 10:29
    • #455

    "Es handelt sich wohl um eine Warenprobe (engl. commercial sample)." Das wird indirekt dadurch bestätigt, dass die Sendung zollfrei in Philadelphia durch den Zoll ging (siehe Stempel links).

    Gruss,

    Jean Philippe

    Nutzt die Funktionen des Forums, wie insbesondere die Hilfe, die Suche, das Inhaltsverzeichnis und die Linkliste.

  • DKKW
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    • 26. August 2022 um 10:57
    • #456

    Moin Jean Philippe,

    den Zollstempel habe ich auch gesehen. Allerdings scheint es in Nordamerika auch Warenproben mit Wert gegeben zu haben. Rick Parama hat im vergangen Jahr so etwas aus Canada aus dem Jahr 1925 in den BNA Topics gezeigt.

    Da ich bislang keinerlei Informationen über Warenproben aus Neufundland habe bleibe ich vorerst bei der Vermutung auch wenn Dein Hinweis die Vermutung zu untermauern scheint. Vielen Dank dafür-

    Unser Study-Group Vorsitzender wird das Scan auf das Study Group Meeting bei der BNAPEX mitnehmen und zur Diskussion stellen, mal sehen ob daraus etwas Neues ergibt.

    Viele Grüße

    DKKW

  • DKKW
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    • 19. September 2022 um 16:30
    • #457

    Hallo zusammen,

    nach drei Wochen Pause mal wieder etwas neues aus Neufundland.

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Inlandsbrief aus St. John's nach irgendeinem kleinen Ort "Craulloi" oder so ähnlich den ich aber nicht gefunden habe genau so wenig wie die "Herimtay Bay" oder so ähnlich an der dieser Ort liegen soll.

    Der Brief ist mit einer Mischfrankatur bestehnd aus einer 1c Marke der Second Publicity Issue und einer 8c Marke der First Ressources Issue portorichtig frankiert: 4c inland letter rate und 5c inland registration fee.

    Eigentlich sind mir Mischfrankaturen am liebsten wenn jede Marke das Porto für die jeweilige Dinestleistung abbildet, also je eine 4c und eine 5c Marke. Interessanterweise war eine Einzelfrankatur zeitgerecht nicht möglich, die letzte 9c Marke stammt aus dem Jahr 1928.

    Nun, die 8c Marke kommt auf Brief nicht so häufig vor, der Brief war zudem nicht teuer. Also hab ich ihn gekauft.

    Viele Grüße

    DKKW

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    • NFLD, 1c Second ressources Issue + 8c First Ressources Issue on inland reg. letter, 1935.jpg
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  • Jean Philippe
    Stamm Mitglied
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    • 19. September 2022 um 17:28
    • #458

    DKKW

    Der Ort heisst Gaultois an der Hermitage Bay im Süden von Neufundland. (Übrigens : ressources mit zwei s auf französisch, resources mit einem s auf englisch, um beide heutigen kanadischen Sprachen zu benutzen.)

    Gruss,

    Jean Philippe

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  • jmh67
    Stamm Mitglied
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    • 19. September 2022 um 17:31
    • #459
    Zitat von DKKW

    Es handelt sich um einen eingeschriebenen Inlandsbrief aus St. John's nach irgendeinem kleinen Ort "Craulloi" oder so ähnlich den ich aber nicht gefunden habe genau so wenig wie die "Herimtay Bay" oder so ähnlich an der dieser Ort liegen soll.

    Mit "fuzzy search" bei geonames.org gefunden: Gaultois in der Hermitage Bay, Neufundland. 47.604 Grad nördlicher Breite, 55.900 Grad westlicher Länge.

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 19. September 2022 um 19:11
    • #460

    Moin jmh67,

    stark. Vielen Dank. Ich hatte schon vermutet dass der Ort an der Südküste liegt, da findet man am ehesten Orte mit französischen Namen. Jetzt kann ich die Belegbeschreibung vervollständigen.

    Viele Grüße

    DKKW

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