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Deutsches Reich 307

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  • Urmelto
  • 23. November 2010 um 18:17
  • Erledigt
  • Urmelto
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    Beiträge
    15
    • 23. November 2010 um 18:17
    • #1

    Hallo,

    das ist mein erster Beitrag hier und weiß nicht, ob dieses Unterforum das passende ist.. Ich habe von meinem Urgroßvater vor einigen Jahren eine mittelgroße Briefmarkensammlung geerbt. Nun habe ich die Muße gefunden, einmal grob darüberzuschauen, ob sich ein "Schatz" darin verbirgt. Und ich habe einen solchen "Schatz" gefunden (hoffe ich zumindest), nämlich eine Inflationsmarke 307 A. Nun habe ich leider im internet lesen müssen, dass es hierzu viele Fälschungen gibt. Da ich von Briefmarken eigentlich keine Ahnung habe, möchte ich nun anfragen, ob Ihr evtl. anhand der beiden angefügten Bilder entscheiden könnt, ob es sich lohnt, die Marke eine "offiziellen" Prüfung durch einen legitimierten Prüfer zu unterziehen, oder ob man gleich erkennen kann, dass die Marke gefälscht ist.
    Ich habe leider keinen Scanner und so habe ich die Marke mit einer Spiegelreflex fotografiert, ich hoffe es geht auch so.

    Vielen Dank bereits im Voraus für Eure Hilfe.

    Bilder

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      • 81,04 kB
      • 800 × 854
      • 393
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      • 71,17 kB
      • 800 × 882
      • 420
  • robertoli
    Stamm Mitglied
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    26. Juni 1966 (60)
    • 23. November 2010 um 18:31
    • #2

    Hallo!

    Die Marke ist nicht 307, sondern 304. Also 800Tausend auf 300Mark.
    Diese Marke könnte weniger fälschungsgefährdet sein, da der Katalogwert 6,50 Euro ist. (Reale Erlöse für die gängige Marken liegen zwischen 10 bis 50% des Katalogwertes. Wobei 50% absolute Ausnahme darstellt.)

    Vielleicht weitersammeln, wenn man schon einen Grundstock hat?


    Grüße,
    robertoli

  • cybrun
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    19. September 1969 (56)
    • 23. November 2010 um 18:32
    • #3

    Hallo Urmelto,

    das ist keine 307A, sondern eine 304A, 800 Tausend auf 300.
    Rechts oben siehst Du unter dem Aufrduck den oberen Bogen der 3, wenn es eine 5 wäre, so wäre an dieser Stelle kein Bogen zu sehen.

    cybrun

  • Urmelto
    neues Mitglied
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    15
    • 24. November 2010 um 07:01
    • #4

    Tja, das wäre natürlich nicht so schön, wenn es wirklich die 304 ist. Aber kann mir dann bitte jemand genauer erklären, woran das zu erkennen ist (evtl. Link zu einem Bild einer wirklichen 307er)? Die Bilder, die ich im Internet unter der 307er gefunden habe, sehen für mich aus, wie die, die ich eingestellt habe.

    Auch wenn mich jetzt u.U. viele negativ „beäugen“ werden: Für den Start mit Briefmarkensammeln wäre das natürlich ein guter Start, aber dafür fehlt mir einfach die Zeit und die Leidenschaft. Ich würde die Sammlung gerne auflösen und das natürlich mit einem optimalen Kompromiss zwischen Aufwand und Ertrag. Wie gehe ich am besten vor? Das einfachste wäre natürlich, die Sammlung als gesamtes zu verkaufen, aber das ist sicherlich nicht die optimale Lösung. Ebay oder professioneller Händler? Fragen über Fragen…

  • TomWolf_de
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    9. September 1963 (62)
    • 24. November 2010 um 07:29
    • #5
    Zitat

    Original von UrmeltoTja, das wäre natürlich nicht so schön, wenn es wirklich die 304 ist. Aber kann mir dann bitte jemand genauer erklären, woran das zu erkennen ist (evtl. Link zu einem Bild einer wirklichen 307er)?

    Ein Link zu einer echten 307 ist dazu nicht nötig. Bei der von Dir gezeigten Marke kann man unterhalb der Strichelleiste deutlich die Angabe "Dreihundert" lesen - also eine 304. Ich habe Dein Bild kopiert und an besagter Stelle einen roten Strich eingefügt (siehe Bild).

    Wäre es eine 307, würde dort "Fünfhundert" stehen.

    Gruß
    Thomas

    Bilder

    • 304.jpg
      • 87,95 kB
      • 800 × 854
      • 342

    Heimatsammlung Esslingen am Neckar und Umgebung. Vorphila bis Gegenwart.

    Postzensurstelle Stuttgart und Friedrichshafen 1914 bis 1923.

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 24. November 2010 um 10:06
    • #6

    Hallo Urmelto,

    Hier noch ein Stück dieser seltenen Marke auf Briefstück zum Vergleich, deutlich zu lesen unten: fünfhundert, gerade bei Ebay für 675,- EUR angeboten:


    Weiß jemand der Inflations-Sammler, warum gerade diese Marke gestempelt so selten und teuer ist?

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Inflation.jpg
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      • 500 × 342
      • 236
  • Urmelto
    neues Mitglied
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    15
    • 24. November 2010 um 10:42
    • #7

    Aha, jetzt ist es klar. Sehr schade.
    Könnt Ihr mir trotzdem Tipps für die Auflösung der Sammlung geben?

  • Markenfritze
    Stamm Mitglied
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    8. Januar
    • 24. November 2010 um 12:17
    • #8

    Hallöchen Urmelto,

    es ist immer schwer eine Aussage zu treffen, wenn man die Sammlung nicht kennt. Vielleicht stellst Du mal einige aussagekräftige Scans (bzw. Bilder) ins Forum ein, dass wir sehen, was Du hast. Dann können wir Dir sicherlich einen Tip geben ob, wo und wie Du die Sammlung veräußern solltest. Eine "mittelgroße Sammlung" ist erst mal keine Aussage. Es könnten ja hunderte wahllos zusammengetragene Marken sein. "Urgroßvater" dagegen hört sich schon wieder relativ gut an. Die Herren der früheren Generationen haben sich oftmals viel Mühe bei der Sammlung gegeben. Kurzum, zeige uns, was Du hast und wir geben Dir Tips zur Vorgehensweise.

    Bis dahin, beste Grüße vom Markenfritze

    :schweden:Sammelgebiet: Schweden und noch mehr Schweden

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 24. November 2010 um 12:28
    • #9

    Hallo Urmelto,

    Um Deine geerbte Sammlung grob einschätzen zu können, klicke auch mal ganz oben in diesem Thread an:

    Wichtig: Identifizierung und Wertbestimmung


    Gruß kartenhai

  • erron
    Moderator
    Beiträge
    2.552
    • 24. November 2010 um 21:10
    • #10
    Zitat

    Original von kartenhai


    Weiß jemand der Inflations-Sammler, warum gerade diese Marke gestempelt so selten und teuer ist?

    Gruß kartenhai

    @ kartenhai

    Hier ist der Grund der Seltenheit nachzulesen.


    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 24. November 2010 um 21:25
    • #11

    @ erron:

    Danke für den interessanten Link! :)

    Gruß kartenhai

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