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NDP Brief, bitte um Hilfe

  • Gerhard2
  • 3. Oktober 2010 um 16:22
  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    Geburtstag
    10. Juli 1970 (55)
    • 3. Oktober 2010 um 16:22
    • #1

    Schönen guten Tag,

    habe hier eine NDP Briefhülle, bei der mich der Absender/Empfänger interessiert, leider kann ich beides nicht lesen, währe über eine Übersetzung sehr dankbar.

    Mfg. ,

    Gerhard

    Bilder

    • adfrage1.jpg
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  • kartenhai
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    Männlich
    • 3. Oktober 2010 um 16:39
    • #2

    Hallo Gerhard2,

    Empfänger:
    Herrn Appellationsgerichts-Referendar
    Moritz Schmidt
    Naumburg a. S. (an der Saale)

    Absender:
    Amtsgerichts-Assessor v. (Eigenname ?) zu Rickhausen

    Stempel: Stockhausen (bei Zeitz, Sachsen-Anhalt)

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (3. Oktober 2010 um 16:40)

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    10. Juli 1970 (55)
    • 3. Oktober 2010 um 16:43
    • #3

    Hallo Kartenhai,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich sehe schon, bei AD Briefen, muss ich noch etwas üben, bei Schrift und Defination :ups:

    Mfg. ,

    Gerhard

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
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    • 3. Oktober 2010 um 16:46
    • #4

    Hallo Gerhard2

    der Stempel von Stockhausen ist ein weiterverwendeter Hannover-Stempel.
    Nach Suche scheint es bei Lübbecke zu liegen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • kartenhai
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    • 3. Oktober 2010 um 17:02
    • #5

    @ Magdeburger:

    kann natürlich auch sein, Stockhausen gibt`s wie Sand am Meer in Deutschland, insgesamt 13 Orte mit diesem Namen. Ich habe mal angenommen, es ist das nächstliegende von Naumburg entfernt im gleichen Land Sachsen-Anhalt. Muß also nicht sein.

    Vielleicht kann ja noch jemand das Siegel hinten deuten? Vielleicht führt es zum richtigen Stockhausen?

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (3. Oktober 2010 um 17:03)

  • Gerhard2
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    10. Juli 1970 (55)
    • 3. Oktober 2010 um 17:04
    • #6

    Hallo Ulf,

    auch vielen Dank für Deine Antwort, nun kann ich den Brief, mit toller Beschreibung auf meiner Albumseite unterbringen.

    Mfg. ,

    Gerhard

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    10. Juli 1970 (55)
    • 3. Oktober 2010 um 17:15
    • #7

    Hallo nochmal,

    hab das Siegel noch etwas größer gescannt.


    Mfg. ,

    Gerhard

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  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (87)
    • 9. Oktober 2010 um 09:57
    • #8

    Hallo Freunde

    Hier sind noch eine Frage zum NDP Briefe.
    Brief sendet von Cassel am 14.5.1869 nach Ellnhausen bei Marburg.
    Porto 1½ Gr. 1 Gr. für das Brief und ½ Gr. für für Bestellung in Landbestell-Bezirk.

    Am oben links steht "Mit Post Beh.(ändigung) Schein, das sage ich. Ein Freund von sagt das steht nicht "Beh. sondern Leh. Kann jemand sagen wer hat recht.

    Viele Grüße
    Jørgen

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    • Kassel 001.jpg
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  • lonerayder
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    • 9. Oktober 2010 um 10:05
    • #9

    hallo baldersbrynd,

    du hast recht . der erste buchstabe ist ein " B ".

    gruss
    andreas
    ps: hier mal eine übersicht der "Sütterlin-Buchstaben"

    Kölsches Grundgesetz
    § 1 Et es wie et es.
    § 2 Et kütt wie et kütt
    § 3 Et hät noch immer jot jejange
    § 4 Wat fott es es fott
    § 5 Et bliev nix wie et wor
    § 6 Kenne mir nit, bruche mer nit, fott domet
    § 7 Wat wellste maache?

  • Baldersbrynd
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    1. Mai 1939 (87)
    • 9. Oktober 2010 um 10:10
    • #10

    Hallo Andreas

    Vielen Danke für Deine Antwort. Jetzt bin ich ganz sicher das es ein "B" sind. Auch Danke für die Übersicht von dem Buchstaben.

    Schöne Grüße
    Jørgen

    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (9. Oktober 2010 um 10:11)

  • philazacke
    neues Mitglied
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    19. Dezember 1964 (61)
    • 9. Oktober 2010 um 12:43
    • #11

    Hallo,

    bei dem o.g. Brief handelt es sich um einen nachverwendeten Stempel "Stickhausen" des Königreichs Hannover und gehörte zum Postamt Leer/Provinz Aurich. Nach "Feuser" auf NDP 80 Punkte in schwarz und 100 Punkte in blau - schönes Stück!

    Gruß philazacke

  • philazacke
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    19. Dezember 1964 (61)
    • 9. Oktober 2010 um 12:54
    • #12

    Hallo Gerhard2,

    bevor Du jetzt den Stickhausen-Brief in Dein Album steckst, hier noch ein geschichtlicher Hinweis (der Absender war ein Amtsgerichtsassessor!):


    Während der französischen Herrschaft von 1806 bis 1813 war das Amt Stickhausen in die Mairien Detern, Holte und Remels geteilt. Der Präfekt wohnte damals in Detern. Nach dieser Fremdherrschaft wurde Stickhausen 1819 wieder ein ostfriesisches Amt im Königreich Hannover. Oberamtmann Gerdes und zwei Assessoren leiteten die drei Vogteien Detern, Remels und Rhaude, die wiederum in die Untervogteien Detern, Nortmoor, Hesel, Remels, Rhaude und Backemoor aufgeteilt waren.

    In der Nacht vom 26. auf 27. Dezember 1874 entstand im südlichen Teil des Burggebäudes Feuer, wobei zahlreiche Akten vernichtet wurden. Wenig später, am 1. Dezember 1879, wurde das Amtsgericht von Stickhausen nach Leer verlegt. Und weitere fünf Jahre später kam das Amt Stickhausen zum Kreis Leer mit Sitz in der Stadt Leer. Das "alte Amt Stickhausen", das als Verwaltungskörperschaft wichtige Schwerpunkte wirtschaftlicher Art setzte, u.a. mit der Gründung des "Rhauder Vehns", hatte aufgehört zu existieren. Rudolph Heinrich Karl von Glan, von 1760 bis zu seinem Tode 1807 Amtmann zu Stickhausen, ist bis heute unvergessen, erinnern doch Straßen und auch die Ortschaft Glansdorf (bei Collinghorst) an ihn.

    Viele Grüße von philazacke

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