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russischer Vermerk

  • Michael D
  • 15. August 2010 um 15:49
  • Michael D
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    5. August
    • 15. August 2010 um 15:49
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    kann hier jemand den oben links befindlichen Vermerk entziffern und ggf. übersetzen ?
    Es handelt sich um einen Brief aus dem Jahre 1842 von Lübeck ins finnische Christinestad, gelaufen via Petersburg.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Totalo-Flauti
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    • 15. August 2010 um 16:00
    • #2

    Hallo Michael,

    wenn mich mein Schul-Russisch nicht täuscht, ist das obere Wort der Name der Stadt Kristinestad in Russisch geschrieben worden. Der untere Text ist für mich leider nicht verständlich.

    Gruss Totalo-Flauti

  • Michael D
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    5. August
    • 15. August 2010 um 16:39
    • #3

    Hallo Totalo-Flauti,

    danke für die Übersetzung, das hilft schon mal weiter.

    Vielleicht findet sich noch jemand, der den Rest entziffern kann.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • lickle
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    • 15. August 2010 um 19:48
    • #4

    Wenn mich mein Schul-Russisch (Ja, in den ABuLä gab es auch Russisch :) ) nicht täuscht so steht dort auch noch der Name des Empfängers angeschrieben. Der Briefträger konnte wohl nur Russisch? Und das in Finnland? ?(

    Grüßle

    lickle

  • Michael D
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    5. August
    • 15. August 2010 um 21:09
    • #5

    Hallo lickle,

    ich dachte auch an den Namen des Empfängers, war mir aber nicht sicher.
    Dank jedenfalls auch an dich.


    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • PW0001
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    13. Juni 1950 (75)
    • 15. August 2010 um 23:22
    • #6

    Ich kann bestätigen, dass es sich um den Ort und den Empfänger (Christinestad und Uggla) in kyrillischer Schrift handelt.

    Finnland gehörte übrigens Anfang des 18. Jh. erstmalig zu Rußland. Nach einigem Hin und Her mit Schweden, dann ab Anfang des 19. Jh. endgültig bis zur russischen Novemberrevulution 1917.

    Es also nicht verwunderlich, dass die Anschrift auch kyrillisch hinzugefügt wurde.

    Gruß Peter
    Ich will den alten Kaiser Wilhelm wiederhamm !

    Einmal editiert, zuletzt von PW0001 (15. August 2010 um 23:25)

  • Michael D
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    5. August
    • 16. August 2010 um 06:55
    • #7

    Hallo PW0001,

    danke für die Bestätigung.

    Zitat

    Es also nicht verwunderlich, dass die Anschrift auch kyrillisch hinzugefügt wurde.

    Ganz die Regel war es aber anscheinend auch nicht. Ich habe schon ein paar Briefe nach Finnland, so eine Adressen-Transkription ist zum 1. Mal dabei.

    Weiß denn jemand, ob die Finnen (mehrheitlich) um diese Zeit kyrillisch geschrieben haben ?

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • kartenhai
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    • 16. August 2010 um 07:01
    • #8

    [quote]Original von Michael D

    Weiß denn jemand, ob die Finnen (mehrheitlich) um diese Zeit kyrillisch geschrieben haben ?

    Ist wohl anzunehmen, da auch sämtliche Finnland-Briefmarken ab der ersten Ausgabe 1856 bis 1917 noch kyrillische Inschriften trugen.

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (16. August 2010 um 07:03)

  • northstar
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    • 16. August 2010 um 07:52
    • #9

    Guten Morgen miteinander,

    daß die Finnen kyrillisch geschrieben haben, wäre mit neu. Die kyrillischen Buchstaben auf den Briefmarken sind auf die Oberhoheit Rußlands 1809-1917 (incl. Postwesen) über das seinerzeitige Großfürstentum Finnland zurückzuführen.

    Meine Erklärung für die Übersetzung des Empfängernamens:
    Im Petersburger Postamt wurden aus dem Ausland eingehende Sendungen für russische Destinationen sowie für Bestimmungsorte in den baltischen Gubernien und Finnland bearbeitet und deren Anschriften übersetzt. Hier hat wahrscheinlich ein Übersetzer "automatisch" auch den Empfängernamen übersetzt, obwohl das eigentlich nicht nötig gewesen wäre.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Michael D
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    • 16. August 2010 um 17:33
    • #10

    Hallo northstar,

    danke für die Erläuterung.
    Interessant ist es schon: Hier haben wir eine Transkription ins Kyrillische, häufig aber auch französisch oder deutsch geschriebene Adressen.

    Deutsche Adressen gingen (ohne weitere Übersetzung) häufig ins Baltikum - dort gab es anscheinend auch bei den Briefträgern ausreichend Deutschkenntnisse für die richtige Zustellung.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • northstar
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    • 18. August 2010 um 07:02
    • #11

    Hallo Michael,

    Im Baltikum (hauptsächlich in Estland und Lettland) lebte eine relativ große Zahl deutschsprachiger Bevölkerung, die im Wesentlichen zur Oberschicht gehörte und entsprechenden Einfluß auch auf die Alltagskultur hatte. Deutsch war bis zur Russifizierungskampagne in den 1880er Jahren Sprache bei Behörden und höheren Lehranstalten. Die baltischen Sprachen wurden und werden mit lateinischen Buchstaben geschrieben. Die russische Bevölkerung im Vergleich zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhundertes und der Gegenwart relativ gering. Somit gab es im 19. Jahrhundert auch keinen Bedarf für die Übersetzung von Anschriften ins Russische.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

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