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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  4. Fälschungen klassischer Briefmarken

Fälschungen Dänemark

  • DKKW
  • 9. August 2010 um 15:17
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.088
    • 9. August 2010 um 15:17
    • #1

    Hallo,

    nachdem Fälschungen immer noch erfolgreich an den Mann oder die Frau gebracht werden können -siehe Fälschungen auf ebay oder gerade auch echte blaue Mauritius- möchte ich hier einige Fälschungen klassischer dänischer Marken aus meiner Vergleichssammlung vorstellen:

    obere Reihe: echte Mi. 2II - Spirofälschung mit Nr. Stpl. 1 und Wz! im Steindruck - Fälschung Steindruck mit Phantasiestempel ohne Wz - moderne (Foto?)-Reproduktion ohne Wz und Phantasiestempel.
    Achtet insbesondere auf Krone und Posthorn!!
    mittlere Reihe: echte Mi. 3 - Spirofälschung Steindruck o. Wz sowie
    echte Mi. 5 - Spirofälschung Steindruck auf Kartonpapier o. Wz
    Bei den Fälschungen klobige Schrift und schlecht gezeichnete Merkurstäbe!
    untere Reihe: echte Mi. 8 - Spirofälschung Steindruck o. Wz. sowie
    echte Mi. 10 - vermutlich moderne Fälschung, dünnes modernes Papier, falsches Format mit viel zu breitem Rand, unmögliche Krone.
    Sollten klassische dänische Marken im "Sonderangebot" im Internet feilgeboten werden, lohnt sich ein Vergleich bei  
    Die meisten Fälschungen klassischer dänischer Marken sind eigentlich leicht zu entdecken, da ziemlich grob. Insbesondere die Gebrüder Spiro in Hamburg waren Produzenten von Massenware und keine "Künstler" à la Sperati. Trotzdem oder gerade deshalb kommen sie immer wieder auf den Markt und das nicht nur bei ebay - siehe aktuelle Auktion einer Hamburger Firma, die wirklich seriös ist und sich für den Hinweis auf die Fälschung umgehend bedankt hat und das Los zurückgezogen hat.

    Viele Grüße
    Klaus

    Bilder

    • Dänemark Original - Fälschung.jpg
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      • 686

    2 Mal editiert, zuletzt von DKKW (9. August 2010 um 15:20)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.088
    • 10. August 2010 um 21:30
    • #2

    Hallo,

    hier eine Aufdruckfälschung aus der Semimoderne Dänemarks. Bislang habe ich für meine Fälschungssammlung erst eine Aufdruckfälschung erwerben können (als solche gekennzeichnet, also nur zu einem "Anerkennungspreis")
    Die Provisorien Dänemarks waren bei Händlern, Sammlern und spekulativen Käufern sehr begehrt und teilweise sehr schnell ausverkauft. Deshalb sind manche Ausgaben (z. B. 80 Öre Provisorien oder 27 Öre Provisorien) ungebraucht wesentlich billiger als gebraucht. Zum 80 Öre Provisorium schreibe ich gelegentlich einen eigenen Beitrag unter Briefmarken-Europa-Belege Dänemark.
    Bald zeigte sich, dass gestempelte Provisorien wesentlich seltener waren als ungebrauchte, das Startsignal für "Nachstempler" und Aufdruckfälscher. Gebrauchte 27 Öre Provisorien sollten immer einen lesbaren Datumstempel aus den Jahren 1918/1919 tragen (aber natürlich nach dem Ersttag!!!). Nachgestempelt, insbesondere aus dem Jahr 1926, sind die Marken bestenfalls den Preis für ungebrauchte Marken wert!!
    Doch nun zu den eingescannten Marken:
    links eine Urmarke mit dem Stempel Kjøbenhavn Avispostkontor, erkennbar an den Buchstaben A *K*P im unteren Stempelbogen.
    Plumpe Aufdruckfälschung "mit dem guten Kronewasserzeichen" leicht erkennbar am Stempelfragment ..K*P. Hier wurde eine gestempelte Urmarke "aufgewertet"
    Rechts echte 27 Öre Provisorien postfrisch und gebraucht (1919)

    Viele Grüße und lasst Euch nicht für blöd verkaufen
    Klaus

    Bilder

    • Aufdruckfälschung Afa 87x, Michel 86X.jpg
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      • 488
  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.088
    • 13. August 2010 um 19:58
    • #3

    Hallo,

    jetzt kann ich auch Aufdruckfälschungen der 80 Öre präsentieren. Links ein Original, die noch sichtbare Jahreszahl 1917 spricht für eine "Nachstempelung" denn die Marken kamen am 17. Juli 1915 an die Postschalter und waren aufgrund spekulativer Aufkäufe am darauffolgenden Tag bereits ausverkauft.
    Die Aufdruckfälschungen rechts sind so grob, dass man, wenn man die Originale kennt, bestimmt nicht darauf hereinfällt.
    Doch auch bessere Aufdruckfälschungen würden sich hier dem Kenner umgehend offenbaren, denn beide Marken sind mit Einkreisstempeln in Groteskschrift entwertet. Diese werden in Dänemark Lapidarstempel genannt und sind fast immer ohne Jahreszahl hergestellt worden. Die eine Marke wurde mit Lapidarstempel Odense entwertet, Lapidarstempel wurden in Odense bis 1895 verwendet. Die zweite Marke wurde in Svaneke entwertet, das Postamt in Svaneke verwendete Lapidarstempel bis 1894.
    Zum Glück ahnten die Fälscher in alten Zeiten nicht, welche detektivischen Fähigkeiten Philatelisten einmal entwickeln würden.

    Viele Grüße und laßt Euch nicht für blöd verkaufen
    Klaus

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    • Afa 83 original og forfalskninger.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (13. August 2010 um 20:00)

  • phos45
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    • #4

    this site is updated often ...

  • Jusch
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    • 21. Juni 2013 um 13:49
    • #5

    Na hoffentlich hilfts auch. Wenn man da betrogen wird, kommt man ja nie an sein Geld....

    Jeder geht seinen eigenen Weg mit Höhen und Tiefen, aber am Ende zählt nur das Ziel

    Einmal editiert, zuletzt von Jusch (21. Juni 2013 um 13:49)

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