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Vergesst Klarsichthüllen jeder Art ... Hab da was sehr Interessantes gefunden!

  • CHESSBASE
  • 22. Juli 2010 um 19:21
  • CHESSBASE
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    27. September 1952 (73)
    • 22. Juli 2010 um 19:21
    • #1

    Weichmacher hin oder her. Bei meiner Recherche hab ich was sehr Interessantes gefunden und werden nun die Klarsichthüllen aus allen Ordnern verbannen. Nun hab ich aber das Problem bez. Hawid-Klemmtaschen *ggg*. Aber lest erst mal alles.

    Zuerst mal der Textteil, der mir sehr imponierte:
    "6. Vergesst jegliche Art von Klarsichthüllen! Ganz egal ob weichmacherfrei, dokumentenecht oder sonstwas. Das Problem ist folgendes: Alle Papiere enthalten Wasser, wenn sich die Luftfeuchtigkeit im Raum ändert, so tut es dies auch innnerhalb des Papiers - es passt sich an. In einer Klarsichthülle hat das Papier ein eigenes "Biotop" wenn man so will - es kann sich nicht anpassen und "schwitzt" eventuell. Auf jeden Fall nimmt das Dokument Schaden." Fehldruck Die Diskussion über Folien konzentriert sich leider auf "problematische alte Druck- und Stempelfarben", also die bekannten "Bleisulfidschäden". Darüber tritt die Tatsache in den Hintergrund, daß es noch eine Fülle anderer Einflußfaktoren auf das Papier gibt. Das genau ist doch die Schwierigkeit bei der Beweislage hinsichtlich der Folienproblematik. Es gelten die alten Grundsätze: - Papier verträgt sich am besten mit Papier - Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollten geringen Schwankungen unterliegen - Licht kann in jeder Form schädlich sein - Luft hilft Feuchtigkeitsschäden (Stockflecken etc.) zu vermeiden Wer Gelegenheit hatte, die "Weiße - Sammlung" (Köhler Auktion vor einigen Jahren) zu besichtigen, war erstaunt über die generelle Frische der Druck- und Papierfarben mit teilweise nicht bekannten Nuancen. Da wurde bei der Aufbewahrung über Jahrzehnte offenbar alles richtig gemacht. Wir sollten uns nicht darauf verlassen, daß ein Beobachtungszeitraum von wenigen Jahren verläßliche Aussagen über Langzeitwirkungen ermöglicht, sondern die Ratschläge derjenigen befolgen, die sich schon länger mit der Problematik beschäftigt haben. Nicht jedes "moderne" Produkt ist besser als das Althergebrachte!

    Hier der Link zu dem ganzen Text bzw. Rechtsstreit:

    Vergesst Klarsichtfolien jeder Art

    Gruß
    CHESSBASE

    Schon mal Briefmarken gesammelt mit einer Rot-Grün-Schwäche?

    Einmal editiert, zuletzt von CHESSBASE (22. Juli 2010 um 19:22)

  • gründi
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    • 22. Juli 2010 um 20:16
    • #2

    Ich verwende in der Regel nur Einsteckbücher, dort sind die Marken am besten aufgehoben.

    LG

  • CHESSBASE
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    • 22. Juli 2010 um 20:21
    • #3

    in den früheren Einsteck-Alben waren nur Pergament oder so was ähnliches. gibt es so etwas auch quasi als Meterware zum aufkleben?

    Menno! hätte nie gedacht, wie schwer es sein kann, 2 cm² Papier zu archivieren *ggg*

    Schon mal Briefmarken gesammelt mit einer Rot-Grün-Schwäche?

  • gründi
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    • 22. Juli 2010 um 20:22
    • #4

    Bestimmt, es fragt sich nur wo. Die Hersteller müssen ja das Pergament auch irgendwoher beziehen.

    Da müsste ma sich mal kundig machen.

  • CHESSBASE
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    27. September 1952 (73)
    • 22. Juli 2010 um 20:28
    • #5
    Zitat

    Original von gründi
    Bestimmt, es fragt sich nur wo. Die Hersteller müssen ja das Pergament auch irgendwoher beziehen.

    Da müsste ma sich mal kundig machen.

    Ich schau mal in den nächsten Tage, ob ich da fündig werde.

    Schon mal Briefmarken gesammelt mit einer Rot-Grün-Schwäche?

  • Saguarojo
    Gast
    • 23. Juli 2010 um 07:26
    • #6

    Man kann die ganze Diskussion darüber auch übertreiben.

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (41)
    • 23. Juli 2010 um 07:31
    • #7

    Also ich habe eine postfrische Sammlung die sich seit 20 Jahren in Klarsichthüllen befindet, und ich habe bis heute keinerlei Probleme. Stehen bei mir ganz normal im Regal, keine direkte Sonneneinstrahlung oder im Luftzug. Bis jetzt nicht einen Stockflecken gesichtet.

    Das die Zirkulation schlechter ist, ist unbestritten aber, wenn die Marken nicht gerade in einem feuchten Zustand dort abgelegt werden, sehe ich keinerlei Problem bei dem ganzen.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Rapi
    aktives Mitglied
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    238
    • 23. Juli 2010 um 10:03
    • #8

    hallo, da müsten alle numisblätter- seit 1997 - anfangen zu gammeln. die sind alle in hüllen etc.
    panikmache.
    außerdem - schaue ich mir meine marken auch immer gerne an- da wird genug zirkulliert.
    ich komme aus der polygraphischen industrie, weiß somit was papier vermag.
    lg

  • drache
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    • 23. Juli 2010 um 10:33
    • #9

    Mit Panikmache hat das bestimmt nichts zu tun. Wir reden auch nicht von Zeiträumen von 10 Jahren. Stockflecken sind übrigens schon vorhanden, bevor man sie sieht. Von der Bleisulfidproblematik will ich noch nicht mal reden.

    Dem Bericht von Chessbase ist nichts hinzuzufügen. Die Restauratorin im Landesarchiv Berlin wird sicher wissen, wovon sie redet. Auch der Link ist sehr interessant.

    Aber wen das alles nicht interessiert, Augen zu und durch.

    Papier gehört am besten zu Papier. Einsteckalben mit Pergaminstreifen sind die beste Möglichkeit.

    Einzige Ausnahme sind Hawidfolien aus Polystyrol.

    Gruß drache

  • postschild
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    • 23. Juli 2010 um 13:10
    • #10

    Saguarojo,

    Zitat

    Man kann die ganze Diskussion darüber auch übertreiben.

    mir fehlen bei so viel Dummheit die Worte :oneien:

    Rapi,

    Zitat

    Panikmache

    das sagte schon einmal ein Sammler, der im Besitz einer orangenen Brustschildmarke mit seltener dänischer Entwertung war. Aktuell sieht die Marke so aus

    Sprachlose Grüße

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  • roschc
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    • 23. Juli 2010 um 13:18
    • #11

    Mir ist bis jetzt noch keine Sammlung in Klarsichthüllen untergekommen, bei dem die Marken nicht von Stockflecken befallen waren. Als Einschränkung muss ich aber hinzufügen, das waren überwiegend Sammlungen aus Real-Auktionen, die sich schon seit X-Jahren unter Klarsichthüllen befinden. Die farbfrischesten und besten Marken finde ich immer in dicken Papierwälzern die aus stärkerm Papier bestehen oder wo die Marken in Hawid stecken.

    Es muss auf jeden Fall die Bildung von mikroklimatischen Bedingungen vermieden werden, das ist der stärkste "Düngemittel" für Schimmelpilze. Also, keine Briefmarken luftdicht lagern, ist doch logisch, oder? :)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.068
    • 23. Juli 2010 um 15:19
    • #12
    Zitat

    Original von postschild
    Saguarojo,


    mir fehlen bei so viel Dummheit die Worte :oneien:

    Rapi,


    das sagte schon einmal ein Sammler, der im Besitz einer orangenen Brustschildmarke mit seltener dänischer Entwertung war. Aktuell sieht die Marke so aus

    Sprachlose Grüße

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    Diesem Beitrag ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen !!!

    Wer noch mehr Informationen braucht, sollte sich einmal die entsprechenden Diskussionsstränge im BdPh - Forum anlesen, Stichwort "Bleisulfid". Das gibt für manchen sicher ganz neue Erkenntnisse.....

    Gruß
    KJ, der sich gerade zu den Steckbüchern zurückbewegt

  • Gerhard2
    erfahrenes Mitglied
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    10. Juli 1970 (55)
    • 3. August 2010 um 19:29
    • #13

    Guten Abend,

    habe den Beitrag leider erst jetzt gesehen.

    Zu Briefmarken allgemein ist mein Wissen eher gering.

    Ich sammel zu ca 90 % Briefe, auch Markenheftchen und diverse andere Sachen.

    Es mag nun komisch klingen, aber die Briefe bringe ich auf selbstgestaltete Albenblätter aus Pappe unter, mit selbstgestalteten Fotoecken auch aus Pappe.

    Als Trennblätter nutze ich Pergamin.

    Die Briefe selber haben natürlich keine Berührung mit Klebstoffen aller Art.

    Bisher hatte ich so weder Probleme mit Stockflecken, Bleisulfidschäden, ersichtliche Farbabweichungen usw. .

    Meine Alben lagern in einem Echtholzschrank von ca 1750, der ähm durch diverse Ritzen auch gut belüftet ist.

    Bei Einzelmarken, habe ich gute Erfahrungen mit Hawidtaschen gemacht, auch weil ich diese bei selbstgestalteten Albenblättern so einbringen kann, wie ich möchte und nicht wie die Vordruckhersteller dies vorgeben.


    Mfg. ,

    Gerhard

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