1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Community
  4. Allgemeines Forum - Café

Auktionshäuser/Erfahrungen

  • Kontrollratjunkie
  • 28. Mai 2010 um 12:35
  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.104
    • 28. Mai 2010 um 12:35
    • #1

    Hallo Leidgeprüfte,

    dieser Thread soll nicht dazu dienen, einzelne Häuser anzuprangern oder öffentlich in Misskredit zu bringen, sondern Erlebnisse und Erfahrungen skizzieren, um anderen Interessierten Frust, Ärger und ggf. auch unnötige Kosten zu ersparen.

    Ob Klarnamen genannt werden dürfen (sollen), muss ein verantwortlicher Moderator des Forums entscheiden.

    Aber es hilft vielleicht so manchem Auktionsneuling auch schon, wenn erfahrene Bieter / Einlieferer einfach ihre Erlebnisse und Erfahrungen schildern und es vielleicht im Rahmen einer Empfehlung positiv ausdrücken, wenn es prima gelaufen ist.

    Es geht mir hier nicht darum, welche tollen Stücke man billigst geschossen hat, sondern um das administrative Verhalten der Häuser und den Service gegenüber dem Kunden.

    Ich denke, jeder kann davon ein Lied singen, Misstöne inklusive......

    Interessant wäre es für mich auch, wer mit welchem Haus schon einmal zu tun gehabt hat. Dann wären die Informationen noch aussagekräftiger.

    Auf Eure zahlreichen Beiträge freut sich
    Kontrollratjunkie

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (29. Mai 2010 um 15:28)

  • Ästhetiker
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.339
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    13. Juni 1967 (58)
    • 28. Mai 2010 um 13:00
    • #2

    Sehr gute Idee KJ,
    meine Erfahrung mit dem AH Felzmann:

    2006 habe ich eine größeren Posten bei F versteigern lassen, darunter auch eine postfrische 916b. Die Marke wurde für 2600.-€ versteigert, der Käufer hat sie aber vorbehaltlich eines positiven Attestes Schlegel erworben ..... das dies geht war mir nicht bekannt. Sie war ja farbgeprüft Bernhöft. Schlegel hat dann irgendwo auf der Gummierung eine winzige gelbliche Verfärbung gefunden, die weder ich noch der Herr von F vorher gesehen haben. Der Käufer wollte die Marke dann nicht mehr und bei der nächsten Auktion gab es für diese Marke nur noch 800.-€

    Die Lehre aus diesem Fall für mich: Erst attestieren lassen, dann einliefern. So kann man den einwandfreien Zustand bei der Einlieferung nachweisen. Dann ist es wursch ob jemand bei der Besichtigung eventuell auf die Marke sabbert, oder sonst was anstellt.

    Die ganze Abwicklung mit F war unkompliziert und einwandfrei, kann ich ohne Bedenken empfehlen.

    Gruß
    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von Ästhetiker (28. Mai 2010 um 14:33)

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    521
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. August 1943 (82)
    • 28. Mai 2010 um 13:19
    • #3

    Hallo kontrollratjunkie !

    Sehr gerne werde ich an diesem wichtigen Thread beteiligen und meine Erfahrungen mit einigen Auktionshäusern hier weitergeben. Es ist zwar schon viel geschrieben worden über negative Erfahrungen mit Internet Anbietern, aber ich finde wenig über klassische Auktionshäuser, obwohl es dort häufig um deutlich höhere Beträge geht.

    Wichtig ist natürlich eine Prämisse, die Du richtigerweise ansprichst:

    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie

    Ob Klarnamen genannt werden dürfen (sollen), muss ein verantwortlicher Moderator des Forums entscheiden.

    Natürlich macht es wenig Sinn, hier nur von einer Firma „S.“ in „N.“ (oder auch „F.“ in „D.“) zu schreiben. Bleibt zu hoffen, dass einer unserer Moderatoren – oder natürlich auch ein Fachmann unter unseren Forums-Mitgliedern - uns hier grünes Licht geben könnte, Ross und Reiter zu nennen.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 28. Mai 2010 um 14:23
    • #4

    Es ist wohl davon auszugehen, daß dieser Thread - sollte er nicht in der Versenkung verschwinden - wohl auch von Auktionatoren bzw. deren Mitarbeitern mit Interesse gelesen wird.
    Im Falle positiv geschilderter Erfahrungen wird wohl kein Auktionator etwas dagegen haben, mit Klarnamen benannt zu werden.

    Auch gut gemeinte Kritik (Beispiel: "da und dort könnte der Internetauftritt des Hauses verbessert werden") wird wohl nicht gleich zur Teerung und Federung des Beitragsschreibers bzw. der Forumsverantwortlichen führen. Es wäre eher zu hoffen, daß sich zumindest der eine oder andere Auktionator diese dann zu Herzen nimmt.

    Wenn man hier allerdings jemanden rupfen oder auch gleich in der Luft zerreißen möchte, wäre eine Anonymisierung allerdings von Vorteil (Auch gibt es im Zweifel ja noch die PN).

    Zu mir: Ich habe reichlich Erfahrungen mit Auktionshäusern. Allerdings habe ich noch nie für mich persönlich so richtig negative Erfahrungen gemacht, deren Beschreibung sich hier lohnen würde.
    Natürlich ist es schon oft vorgekommen, daß Losbeschreibungen einfach falsch oder unzureichend waren. In diesen Fällen war ich allerdings immer entweder mit Rückgabe oder Nachverhandlung erfolgreich (Oder das Los war so günstig, daß mir der Mangel wurschtegal war....).

    Bei welchen Auktionshäusern ich schon gekauft habe....???
    Oje, Kontrolli, mir ist der Überblick verloren gegangen. Bei mir stapeln sich die diversen Kataloge schon wieder bis zur Decke.... :D

    Einmal editiert, zuletzt von Max und Moritz (28. Mai 2010 um 15:47)

  • toxc
    aktives Mitglied
    Beiträge
    201
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. September 1966 (59)
    • 28. Mai 2010 um 14:25
    • #5

    Hallo :)

    Ein sehr interessantes Thema, da hat sich meine Meinung in den letzten Jahren grundlegend geändert. Früher dachte ich ja bei ebay und Internethändlern muss man sehr vorsichtig sein, während man renomierten Auktionshäusern absolut vertrauen kann.
    Dass dies ganz und gar nicht so ist sollen ein paar Beispiele die mir aus dem Stehgreif einfallen zeigen (zum besseren Verständnis, mein Sammelgebiet ist Bayern) :

    - Kleiner Steckkartenposten bei einem Auktionshaus in Bayern, Ausruf €80. Auf den ca. 8-10 Steckkarten befindet sich im Grunde passable Massenware aus der Kreuzer- bzw. Pfennigzeit. Herausragend ist die auf der ersten Seite befindliche #32 mit Fingerhutstempel, besonders hervorgehoben mit Zettelchen mit Ausrufezeichen und im Grunde allein für den Ausrufpreis massgebend.
    Das Problem: der Stempel ist eine (schlechte) Fälschung. Also geh' ich zu einem Mitarbeiter des Auktionshauses und sag' denen das mit ausführlicher Begründung, und der Bitte um Kennzeichnung der Fälschung durch ein Zettelchen. Die Antwort war 'Das machen wir nicht, dafür gibt es ja die Besichtigung damit die Leute die Echtheit selbst überprüfen können'. :oneien:

    -Nächstes Beispiel, zwei Posten von einem renommierten Süddeutschen Auktionshaus.
    Bayern-Brief von München nach Rotterdam frankiert mit#4 und #5, also 15 Kreuzer. Das Franko hätte aber eigentlich 16 Kreuzer betragen, also fehlt wahrtscheinlich eine #3 (1 Kreuzer) auf dem Brief. Nach kurzem betrachten finde ich auch eindeutig die Stelle wo sie mal war, erstens durch die Schrift auf der Vorderseite die an der Stelle wo die Marke war durch den abgefärbten Tintenspiegel verblasst war und zweitens durch den Durchschlag des Mühlradstempels an dieser Stelle. Ich zeige das alles dem Auktionshaus und der Chef ist zwar interessiert daran, trotzdem wird der Brief dann zwei Wochen später ohne Anmerkung teuer versteigert :oneien:
    Zweites Beispiel des selben Hauses:
    Einzelfrankatur #42 auf sauberem Brief, wirklich nicht häufig. Kleines Bild im Katalog und Beschreibung 'Luxus, leuchtend frisch, ausgezeichnete Erhaltung, Ausruf €600.
    Die Wirklichkeit: Der Eckzahn fehlt komplett, ein sehr gewichtiger Mangel der auf dem Bild nicht erkennbar war und somit allen Fernbietern unbekannt war. Auch dieser Brief wurde ohne eine Anmerkung ausgerufen...

    So könnte ich noch eine ganze Zeit weitermachen, vom gefälschten Attest bei einem mitteldeutschen Auktionshaus bis zur aktuell als 4I ausgerufenen 4II2... :(

    Viele Grüße
    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von toxc (28. Mai 2010 um 14:26)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.104
    • 28. Mai 2010 um 15:13
    • #6
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Es ist wohl davon auszugehen, daß dieser Thread - sollte er nicht in der Versenkung verschwinden - wohl auch von Auktionatoren bzw. deren Mitarbeitern mit Interesse gelesen wird.
    .................
    Es wäre eher zu hoffen, daß sich zumindest der eine oder andere Auktionator diese dann zu Herzen nimmt.

    Wenn man hier allerdings jemanden rupfen oder auch gleich in der Luft zerreißen möchte, wäre eine Anonymisierung allerdings von Vorteil (Auch gibt es im Zweifel ja noch die PN).

    Zunächst vielen Dank für die ersten sehr interessanten Beiträge.

    @MuM
    Ich möchte doch stark hoffen, daß dieser Thread auch in der Auktionatorenszene gelesen wird. Dafür ist er schließlich gedacht. Verbesserungen sind allerorten und immer möglich.

    Trotzdem bitte ich noch um einen Kommentar eines Forumsverantwortlichen zu dieser Problematik.

    Meine inzwischen 26jährige Erfahrung mit klassischen Briefmarkenauktionshäusern möchte ich schon gerne einmal mit Euren Eindrücken abgleichen, zum Vorteil aller.

    Gruß
    KJ


    Ach übrigens: Glückwunsch zum Beitrag Nr. 1000 ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (28. Mai 2010 um 17:54)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Mai 2010 um 16:29
    • #7

    Lieber KJ,

    wenn ein Mitarbeiter eines Auktionshauses, welches sich hier vlt. nicht korrekt präsentiert sieht, etwas negarives liest, dann wird aus dem Thread nichts werden. :(

    Ohne einem Verantwortlichen zuvor zu kommen, wird dieser Thread, auch wenn ich ihn ausdrücklich begrüsse, wohl bald in der Versenkung verschwinden, sobald negative Erlebnisse - auf welcher Ebene auch immer - thematisiert werden, die ja nach dem Prinzip "audiatur et alera pars" nur die eine Seite der Medaille darstellen können.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    P.S. Erzählen könnte ich so einiges - aber das ist manchmal schon unter 4 Augen problematisch, von einer breiten Öffentlichkeit wie der dieses Forums ganz zu schweigen ... :(

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (28. Mai 2010 um 16:33)

  • balf_de
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    521
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    26. August 1943 (82)
    • 28. Mai 2010 um 20:48
    • #8

    Lieber Kontrollratjunkie !

    Nachdem ich die grundsätzlich durchwegs positiven Reaktionen auf Deinen Vorschlag zum Erfahrungsaustausch nachgelesen habe, teile ich @bayenklassisch’s Skepsis in Bezug auf eine Entscheidungshilfe unserer Moderatoren:

    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Ohne einem Verantwortlichen zuvor zu kommen, wird dieser Thread, auch wenn ich ihn ausdrücklich begrüsse, wohl bald in der Versenkung verschwinden, sobald negative Erlebnisse - auf welcher Ebene auch immer - thematisiert werden, die ja nach dem Prinzip "audiatur et altera pars" nur die eine Seite der Medaille darstellen können.


    Wenn ich @BK richtig verstehe, werden sich die Herren wohlweislich hüten, hier eindeutig Stellung zu beziehen, zumal einige Auktionshäuser bekanntlich Werbepartner des Philaforums sind.

    Andererseits: Die meisten seriösen Kaufleute werden sich eine Zivilklage wegen Geschäftsschädigung zweimal überlegen, wenn ihnen ein Erfahrungsbericht nicht gefällt, der mit nachprüfbaren Fakten zu belegen ist. Die Beweisführung, dass z.B. niedrigere Umsätze ursächlich auf einen solchen Bericht zurückzuführen sind, wird schwer zu erbringen sein.
    Aber wer sagt uns denn, dass wir es in jedem Fall mit seriösen Kaufleuten zu tun haben – nach meiner Erfahrung entsprechen nicht alle dem humanistischen Leitbild vom Ehrbaren Kaufmann.

    Und wenn mir als kleinem Briefmarkensammler das Schreiben einer renommierten Anwaltskanzlei ins Haus flattert, die eine Abmahnung nebst Aufforderung zur Zahlung der 4-stelliger Anwaltsgebühren sowie beachtlicher Kosten der Abmahnung enthält, dann sollte ich natürlich auch in der Verfassung sein, ganz cool zu bleiben ... (Denn wie wir alten Latriner sagen: „Coram iudice et in alto mare in manu dei soli sumus“)

    Vielleicht müssen wir die Sache doch anders anpacken:

    Da flattert mir doch seit gut 10 Jahren alle paar Monate ein ziemlich unansehnlicher DIN A5 Katalog ins Haus, den ich in aller Regel sofort der Altpapiertonne zuführe – ich habe in der Vergangenheit von diesem Auktionshaus etwa 10 Lose gekauft, aber 3 als eindeutige Fälschungen zurückgegeben. Was übrigens stets mit langwierigem Schriftverkehr und erheblicher zeitlicher Verzögerung reguliert wurde. (Was macht da aber der Sammlungskäufer, der bei der letzten Auktion eine Baden-Sammlung mit einer grauenhaft falsch gestempelten Landpost 3x ersteigert hat?)
    Trotzdem: obwohl ich sicher kein angenehmer Kunde bin oder war, den Katalog (so weit ich mich erinnere, mit inliegendem Überweisungsformular) erhalte ich mit schönster Regelmäßigkeit. Man kann also positiv zusammenfassen: nachtragend ist man nicht!

    Die Gefahr besteht natürlich, dass alle, die wissen, wer gemeint ist, eigentlich diese Warnung nicht nötig haben ...

    Liebe Grüße
    balf_de

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.104
    • 29. Mai 2010 um 00:01
    • #9
    Zitat

    Original von balf_de

    Wenn ich @BK richtig verstehe, werden sich die Herren wohlweislich hüten, hier eindeutig Stellung zu beziehen, zumal einige Auktionshäuser bekanntlich Werbepartner des Philaforums sind.

    Das wäre aber ein schwaches Bild der Verantwortlichen dieses Forums. Man sollte in der Lage sein, entweder das Kreuz zu haben, beweisbare Negativa über Auktionshäuser zu veröffentlichen oder eben konsequent diesen Thread wieder zu schliessen.

    Werbung hin oder her, was wahr ist muss wahr bleiben.
    Und wenn dieses Forum als Sammlerhilfe dienen soll, dann müssen auch solche Themen diskutabel sein. Ein "wir haben uns alle lieb und die Sonne scheint so schön" - Forum ist zum Scheitern verurteilt.

    Deine Darstellung über ein Haus ist sehr interessant und die Eingeweihten wissen natürlich, um welches es sich handelt. Alle anderen schauen in die Röhre oder können sich bei Dir (hoffentlich) per PN weitere Infos anfordern.

    Gruß
    KJ

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.529
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1955 (70)
    • 29. Mai 2010 um 04:46
    • #10

    Mir wäre es lieber gewesen wenn der Thread den Titel "Erfahrungen mit" statt Ärger mit hätte. Wie dem auch sei ist der Thread nunmal aufgebrochen.

    Ich muß aber an das denken was wir immerwieder die Anfänger hier raten.

    Lesen, lesen, lesen.

    Bekanntlich in den Auktionsbedingungen steht immer Sammlungen etc. sind vom Rückgabe ausgeschlossen. Warum wohl, weil es nämlich Gang und Gabe ist in Sammlungen und Restlosen Kramm und Fälschungen zu verbergen. Somit wird der Einlieferer gedient. Das Haus verdient auch mit.

    Noch etwas was beliebt ist; Sollte bei einem Los auf Mangel verwiesen werden können alle Marken in dem Los Mangel haben auch wenn dies nicht in der Beschreibung steht. Schon wieder ist die Rücknahme ausgeschlossen, und die Fütscharbeit gesetzlich gedeckt.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Auch bei manchen Auktionshäuser ist die Einlieferung von ahnungslosen Erben beliebt. Oh welch Freude. Denn hier kann das Haus die besseren Stücke für sich aussuchen, desweiteren wird als Restposten versteigert.
    Die Erben erhalten das was ihnen versprochen war, und müssen sich zu frieden geben. Diese klare Unterstellung betrifft nicht alle Auktionshäuser. Aber in Notzeiten................... sollte man aufpassen und andere zu Rate ziehen.

    Neulich habe ich selbst eine verfälschte Marke ersteigert. Bevor oder wenn überhaupt die Marke an dem Einlieferer zurückgeht wird sie vom einem Verbandsprüfer entsprechend markiert.
    Bei Leibe wird dies ihm nicht gefallen. Aber einen zweiten Versuch wird ihm nicht gelingen.
    Diese Marke habe ich von einer Vereinsauktion, und zwar die des Germany & Colonies Philatelic Society, wo sie eigentlich besser hätte wissen sollen.

    Pfankuch in Braunschweig kann ich sehr empfehlen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Mai 2010 um 07:11
    • #11

    Hallo in die Runde,

    ihr habt ja alle Recht; jeder auf seine Weise.

    Vlt. wäre es eine Alternative, einfach die Häuser zu benennen, mit denen man nur gute Erfahrungen gemacht hat? Würden dann viele hier einige Häuser aufzählen, wäre der Umkehrschluß eindeutig, ohne dass man eine "negative Spur" gelegt hätte.

    Häuser, mit denen ich nur gute Erfahrungen gemacht habe, sind nicht sehr zahlreich, obwohl ich über 30 Jahre Auktionserfahrung verfüge.
    Unter "guten Erfahrungen" verstehe ich auch, dass mangelhaftes, also verfälschtes oder höchst verdächtiges Material einzeln oder als Lot, so gut wie nie angeboten wurde bzw. nach Reklamation vor oder nach der Auktion zurück genommen wurde. Jedes Haus macht Fehler, aber jedes Haus kann seine Fehler auch korrigieren (lassen).

    In jeder Beziehung vorbildlich ist für mich das Potsdamer Phila Büro, welches von Fachleuten geleitet wird und bei dem Kataloge gedruckt werden, welche gelesen und gesammelt werden sollten. Wenn dort Pracht steht, ist es i. d. R. sogar Kabinett, nicht umgekehrt. Selbst Minifehlerchen werden beschrieben und meine Reklamationsquote war und ist hier NULL.

    Auch Köhler in Wiesbaden, der Größte im Lande, hat eine geringe Fehlerquote und zieht durch seine Berufsphilatelisten Problemfälle sofort zurück.
    Dort kann man auch noch, was sehr selten ist in der Republik, noch Sammlungen und Lots kaufen, die nicht schon zuvor durch 3 Hände gegangen sind.

    Kirtsein-Larisch in München ist auch einer von denen, bei denen man wenig falsch machen kann. HBA, Feuser, Sem, Wohlfeil und Pfannkuch wären - ohne Vollständigkeit zu erringen - Häuser, bei denen man kaufen kann - bei Peter Sem vor allem Sammlungen, die ungerupft sind, weil er gar nicht die Zeit hat, diese zu fleddern, wie es die meisten mittlerweile so gerne tun.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • peterhz
    aktives Mitglied
    Beiträge
    441
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2010 um 09:15
    • #12

    Hallo zusammen,

    ich denke auch das es schöner ist über die Auktionshäuser zu berichten mit denen man gute und sehr gute Erfahrungen gesammelt hat.

    Wie bayern klassisch schon schrieb, kann ich als Preußensammler seine Erfahrungen mit Potsdam nur bestätigen. Es ist auch das einzige Auktionshaus wo ich die Kataloge sammle.
    Die Lose sind sehr fachmännisch beschrieben und ich freue mich auf jede Auktion von denen.
    Selbst das was in Sammlungen und Lots angeboten wird, ist bei anderen Auktionshäusern teilweise ein Einzellos.
    Dieses Auktionshaus ist halt momentan mein "Lieblingsdealer"

    Auch bei Köhler kann man in der Regel nicht viel falsch machen.

    Bei Auktionshäuser mit einer für mich fragwürdigen Geschäftspolitik verfahre ich eigentlich immer so:
    Katalog nach kurzer Durchsicht, ab in die Rundablage.
    Komischerweise erhalte ich von einigen immer noch Kataloge, obwohl ich dort seit 10-15 Jahren nicht mehr eingekauft habe.
    Namen und Vorgänge zu nennen wäre, glaube ich, unklug.
    Nur soviel. Bei den bekanntesten Auktionshäuser in Düsseldorf, Köln und einem sehr großen in München kaufe und biete ich nicht.

    aber über positive Erfahrungen darf man ja berichten. ;) ;)

    schönen Gruss

    Peter

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.104
    • 29. Mai 2010 um 15:41
    • #13
    Zitat

    Original von doktorstamp
    Mir wäre es lieber gewesen wenn der Thread den Titel "Erfahrungen mit" statt Ärger mit hätte. Wie dem auch sei ist der Thread nunmal aufgebrochen.

    Nigel

    Nach einiger Bedenkzeit habe ich mich entschieden, der Anregung von Nigel zuzustimmen und den Thread umzubenennen.
    Mir ist es wichtig, daß hier viele Stimmen laut werden und (hoffentlich) auch gelesen werden. Und Nigel, verbessern kann man doch immer, oder ?

    Zitat

    Vlt. wäre es eine Alternative, einfach die Häuser zu benennen, mit denen man nur gute Erfahrungen gemacht hat? Würden dann viele hier einige Häuser aufzählen, wäre der Umkehrschluß eindeutig, ohne dass man eine "negative Spur" gelegt hätte.

    @bayern klassisch

    Das ist natürlich auch ein sehr guter Weg und erspart den Verantwortlichen eine kritische Stellungnahme und uns vielleicht einen lehrreichen Thread.
    Gehen wir einmal davon aus, daß alle Leser den Umkehrschluß zu ziehen in der Lage sind und sich die "guten" Häuser hier durch viele Nennungen herauskristallisieren.

    peterhz

    Hallo Katalogsammler. In meiner Literaturwand bevölkern auch die Kataloge eines Hauses die zunehmend weniger werdenden freien Stellflächen. Ich verfüge über den kompletten Satz der Kataloge von HBA, überwiegend mit Ergebnislisten, seit 1994.
    Dazu diverse Sonderkataloge anderer Häuser, die mir der Archivierung wert waren.

    Weiteres später.

    Gruß
    KJ

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.526
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2010 um 21:00
    • #14

    Von mir auch ein Hallo!

    Interessantes Thema, wobei ich hier ein Problem sehe:

    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Vlt. wäre es eine Alternative, einfach die Häuser zu benennen, mit denen man nur gute Erfahrungen gemacht hat? Würden dann viele hier einige Häuser aufzählen, wäre der Umkehrschluß eindeutig, ohne dass man eine "negative Spur" gelegt hätte.

    Wenn nun jemand (wie ich) nur regional begrenzt Erfahrungen mit Auktionshäusern hat, würde es das Bild doch gleich wieder verschieben. Mir fehlen die Zeit und Möglichkeiten, z. B. im südlicheren Raum hinter Hamburg gelegene Häuser aufzusuchen. Also könnte ich nur einen begrenzten Breich bewerten. Und wenn der nun unterrepräsentiert ist, hätten hier befindliche Häuser weniger Stimmen als z. B. in Mitteldeutschland, von wo aus man mehrere Möglichkeiten für Besichtigungen und daraus folgende Käufe hat. Aber den richtigen "goldenen" Weg wird man wohl nicht finden, um es allen gerecht zu machen und sich nicht mit seinen Beiträgen den Schreibfinger zu verbrennen.


    Für mich absolut negativ ist ein Fall, dass ich trotz mehrfacher Anforderung und persönlicher Beschwerde letztes Jahr auf der Messe Essen immer noch keinen Katalog von einem bestimmten Haus erhalten habe, bei dem ich von der ersten Auktion an entweder per Mail oder Postkarte darum gebeten habe. Anders erhalte ich von vielen Häusern, mit denen ich keinen Kontakt hatte, laufend deren Kataloge. Letztere landen eh´in der blauen Tonne, da meine Sammelgebiete nicht oder kaum betroffen sind bzw. kein mich interessierendes Material angeboten wird.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2010 um 21:03
    • #15

    Aber Bernd, du hast doch mich. Du weißt doch, dafür kriege ich von diesem Haus den Katalog immer zweimal und einen habe ich für das weinerliche Gemüt aus Lübeck immer übrig..... :P

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.526
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2010 um 21:05
    • #16

    Ja, Holger, aber das ist doch nicht Sinn der Sache! Mache (wie Du) erhalten 2 und andere keinen :oneien: :weinen: :weinen: :weinen:

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Mai 2010 um 22:02
    • #17

    Jo, Bernd. Ist doch klar. Weil ich zwei kriege, ist keiner mehr für dich übrig....

  • heide1
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    787
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Mai 2010 um 10:13
    • #18

    Moin,
    das Auktionshaus JABS GmbH in Brieselang kann ich lobend erwähnen. Habe geboten, die Auktion fast vergessen und dann kommt ein R-Brief mit Losen an, wo ich den Zuschlag bekommen habe, ohne Vorkasse. Das gibt es auch und das Vetrauen ehrt mich doch.

    Aber,
    hier etwas zum Thema, sollte jeder Sammler lesen und sich Gedanken machen:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42698383.html

    Ist zwar lange her, aber das gibt es ja heute nicht mehr...:D

    2 Mal editiert, zuletzt von heide1 (30. Mai 2010 um 10:24)

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.800
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. Mai 2010 um 18:06
    • #19
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Das wäre aber ein schwaches Bild der Verantwortlichen dieses Forums. Man sollte in der Lage sein, entweder das Kreuz zu haben, beweisbare Negativa über Auktionshäuser zu veröffentlichen oder eben konsequent diesen Thread wieder zu schliessen.


    Das sehe ich aber ganz anders.

    Stellen wir uns vor: User X schreibt hier im Forum einen geharnischten Verriss über das Auktionshaus Z aus Y. Kurze Zeit später flattert den Forumsbetreibern deswegen eine gebührenpflichtige Abmahnung ins Haus (Gebühr idR. bei 300 - 500 Euro) mit der Aufforderung den Beitrag sofort zu löschen, ansonsten erfolgt eine Anzeige mit der Gefahr einer Geldstrafe über einige Tausend Euro.
    Woher wissen die Forumsbetreiber, dass User X
    a) die Wahrheit schreibt und nichts erlogen, übertrieben, ... hat,
    b) das auch beweisen kann,
    c) ein Gericht dem folgen wird?

    Im sehr riskanten besten Fall hat man "nur" jede Menge Scherereien und Zeitaufwand, im normalen Fall zahlt man 300 - 500 Euro "für nix" und im schlechtesten Fall ist man ordentlich Geld los. Und "man" sind die Forumsbetreiber, nicht User X!!!

    Ich kann nur dringend raten negative Berichte zu anonymisieren und nicht entsprechende Beiträge schnell zu löschen.

    Gruß
    Uli, ex-Forenbetreiber und Moderator div. Foren seit fast 25 Jahren

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.104
    • 30. Mai 2010 um 18:49
    • #20
    Zitat

    Original von uli
    Im sehr riskanten besten Fall hat man "nur" jede Menge Scherereien und Zeitaufwand, im normalen Fall zahlt man 300 - 500 Euro "für nix" und im schlechtesten Fall ist man ordentlich Geld los. Und "man" sind die Forumsbetreiber, nicht User X!!!

    Ich kann nur dringend raten negative Berichte zu anonymisieren und nicht entsprechende Beiträge schnell zu löschen.

    Gruß
    Uli, ex-Forenbetreiber und Moderator div. Foren seit fast 25 Jahren

    Hallo Uli,

    diese Umstände sind mir auch schon aufgegangen. Deshalb habe ich ja auch schon lange den Threadtitel geändert und wir haben uns darauf geeinigt, die Beiträge positiv zu gestalten.
    Weiteres müssen sich die geneigten Leser selbst denken. Und es gibt ja auch noch das Instrument der PN.

    Ähnliche Einwände kamen schon von doktorstamp und @bayern klassisch.

    Gruß
    KJ

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™