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paypal

  • Rapi
  • 1. Mai 2010 um 11:06
  • heide1
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    • 2. Mai 2010 um 13:48
    • #21
    Zitat

    Original von DrMoeller_Neuss
    Für Micropayment (d.h. Zahlungen < 10 EUR) aus und nach dem Ausland ist PayPal unschlagbar. Ärger mit PayPal steckt man eben als Kollateralschaden weg, da alle anderen Zahlungsmethoden noch unsicherer sind und mehr Stress bedeuten.

    Ebay ist selbst am schlechten Ruf von PayPal schuld. Bei der Konkurrenz-Plattform delcampe kann der Verkäufer die PayPal-Spesen ohne Probleme dem Käufer auferlegen. Käuferschutz gibt es dann auch nicht. Für unseren Sammlerkollegen aus Norwegen wäre hier PayPal die beste Wahl.
    Jeder Käufer kann sich bei delcampe die für ihn beste Zahlungsmethode aussuchen, sei es PayPal, moneybrookers oder die gute alte Überweisung (für mich im Inland immer noch unschlagbar).
    Ich bin immer noch der Meinung, dass alle Zahlungsspesen zu Lasten des Käufers gehen müssen. Wer da anderer Meinung ist, dem schlage ich vor, das nächste Mal das Geld per Einschreiben zu schicken, und die Portokosten vom Betrag abzuhalten. Mal sehen, ob ein deutsches Gericht der Argumentation folgt. Oder beteiligt doch Euren Vermieter anteilsmässig an Euren Kontoführungsgebühren. ;)

    Der Zwang, PayPal einsetzen zu müssen, macht PayPal zum Feind.

    Moin DrMoeller_Neuss,
    ....Oder beteiligt doch Euren Vermieter anteilsmässig an Euren Kontoführungsgebühren...
    würde ich ja gern machen - dann aber müssten meine Mieter Ihre Kontos offenlegen! Nein wirklich, tolle Sache, endlich hätte ich da Einsicht - und Mietnomaden hätten wirklich keine Chance mehr!!
    Leider nur Wunschdenken - trotzdem, PayPal einmal und nie wieder! Wenn Dein Konto plötzlich 5 Monate gesperrt ist, sieht Du gegenüber PayPal alt aus - ob Du einen Anwalt einschaltest oder nicht.
    Guten Maianfang!

  • Ästhetiker
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    • 23. September 2010 um 18:47
    • #22

    Hallo,
    ich habe seit einigen Wochen ein gewerbliches ebaykonto (hat nix mit Briefmarken zu tun) und will hier mal Dampf ablassen. X(

    Leute das könnt Ihr echt vergessen, die greifen über 15% ab - unglaublich, und nur Ärger.

    Ich habe z.B. einen Artikel im sofortkauf für 50.-€ netto 59,50 brutto

    1. Einstellgebühr für10 Tage: 1,043478€
    nur das nötigste also 1 Galeriebild, die anderen Bilder kommen von meiner homepage

    2. Verkaufsprovision: 5,44 für jeden verkauften Artikel

    3. paypal Gebühr 4€ für 192.-€ (3 Artikel)

    =7,82€ bei netto 50€ macht 15,63%

    Und dann der Ärger den man hat, will das nicht weiter ausführen (Verstand und Intelligenz scheint bei der Evolution keine Rolle mehr zu spielen) aber ich habe echt die Faxen dicke. Das sollte nur ein Werbegag sein um potentielle Kunden auf unsere homepage zu leiten, was natürlich bislang nicht vorgekommen ist, aber wenn ich davon leben müsste, wäre ich in wenigen Tagen pleite.

    Fazit: Wenn die eingestellten Artikel ausgelaufen sind werde ich nichts Neues mehr einstellen, ebay ist Schrott!

  • Bayern-Nils
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    • 23. September 2010 um 19:19
    • #23

    Hallo Ästhetiker

    Meinst du dass es besser alles selbst zu behalten und gar nichts zu verkaufen? Dann bekommst du auf jeden Fall kein Geld.
    Und mit Einkommen von 84,47 % von Verkaufssumme lebt man sehr gut, normalerweise.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • heide1
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    • 24. September 2010 um 09:04
    • #24
    Zitat

    Original von Bayern-Nils
    Hallo Ästhetiker

    Meinst du dass es besser alles selbst zu behalten und gar nichts zu verkaufen? Dann bekommst du auf jeden Fall kein Geld.
    Und mit Einkommen von 84,47 % von Verkaufssumme lebt man sehr gut, normalerweise.

    Viele Grüsse
    Nils

    Moin,
    also Nils, was hat denn eine Erlös-Schmälerung von 15,63 % mit Einkommen zu tun?

  • Bayern-Nils
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    • 24. September 2010 um 09:48
    • #25

    Hallo heide1

    Ästhetiker schreibt

    "aber wenn ich davon leben müsste, wäre ich in wenigen Tagen pleite."

    Deswegen!
    Ich verstehe auch nicht warum man darüber immer weinen muss.
    Gibt es ein günstigeren weg seine Sachen zu verkaufen, wo man so viele potenziellen Kunden treffen kann?

    Falls, dann lass es, denke ich.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Ästhetiker
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    • 24. September 2010 um 10:47
    • #26

    Nun Bayern-Nils,
    zunächst einmal muß ich ganz sicher nicht weinen, aber dies ist ein Forum und der Sinn diverser Foren ist nun einmal der Austausch von Meinungen und Erfahrungen.

    Wenn Du Deinen Standpunkt als den einzig wahren siehst so ist das natürlich auch eine Meinung, die ich hiermit zur Kenntnis nehme.

    Nun zu ebay:

    1. Ich lasse mir nicht gerne etwas gegen meinen Willen aufzwingen
    Das zwangsweise verordnete Zahlungssystem paypal ist so etwas aufgezwungenes. Entweder ich akzeptiere dieses für mich als Verkäufer mit zusätzlichen Gebühren behaftete Zahlungssystem, oder ich darf nichts verkaufen. Das kann man nennen wie man will. Meiner Meinung nach ist das die Ausnutzung der bestehenden Vorherrschaft und ein Vorgeschmack auf das was uns alle erwartet wenn die globalisierte Welt in absehbarer Zeit ganz in den Händen marktbeherschender Konzerne ist. Dem gegenüber stehen dann handlungsunfähige Staaten und unmündige Bürger, willkommen in der Sklaverei.

    2. Wenn der amerikanische Konzern ebay 15% vom Nettobetrag als Gebühr verlangt, ohne dafür eine erwähnenswerte Leistung zu erbringen, dann kann ich darauf natürlich auf verschiedenste Weise reagieren.

    a)Ich kann meine ebay Preise um 18% erhöhen
    b)Ich kann meine Kosten senken, an der Qualität sparen, in China produzieren, usw.
    c)Ich sage Nein Danke und verkaufe nicht über ebay

    Nun ich sage c
    die Aktionäre von ebay werden es verkraften :lachen2:

  • Bayern-Nils
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    • 24. September 2010 um 11:34
    • #27

    Hallo Ästhetiker

    Meinungsauswechslungen sind geund. Deswegen äussere ich auch meine Meinungen. Und für mich als Käufer finde ich PayPal sehr gut. Erstens weil es für mich als Norweger günstig ist, wegen hohe Überweisungskosten. Daher kaufe ich auch nur wo PAyPal angeboten ist.
    Dass ein Verkäufer nicht PayPal anbieten will, ist seine Sache. Aber vielleich verliert er auch einige % wenn er es nicht anbieten will.
    So den Weltschmerz wegen die Globalisierung. Skalverei, nein das ist was ganz anderes. Und wer Sklaverei kennt, weiss auch dass es etwas anderes ist.

    Was man nie vergessen muss, ist dass alle möchten sein Geld behalten oder das Geldbeutel grösser machen. Ob man etwas verkaufen will, etwas kaufen will oder eine Leistung dazwischen anbieten will.

    So wenn ich jetzt meine Briefmarken verkaufen will, mache ich es wo es für mich am günstigsten ist. Es wird für mich nicht Ebay sein, nicht wegen PayPal aber wegen Portokosten von Norwegen nach den "Restwelt". Soll ich deswegen weinen, nee. Ich mache es halt etwas anders. Grosses Geld erwarte ich nicht, aber hoffentlich freut sich der Kaufer.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • DrMoeller_Neuss
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    • 24. September 2010 um 12:02
    • #28

    Es sind hier zwei Punkte zu unterscheiden:

    1. Die Ebay-Gebühren für den Verkauf. Das ist alleine Ebays Angelegenheit. Wenn mir die Gebühren zu hoch sind, lasse ich es bleiben bzw. weiche auf andere Plattformen aus (z.B. delcampe).
    Auch für die Zahlungsmethoden gilt das gleiche. Wenn ich die als Verkäufer einschränke, riskiere ich, dass der ein oder andere Käufer abspringt, wie z.B. Bayern-Nils wegen zu hohen Überweisungskosten aus Norwegen.

    2. Die Vorschrift, besser Gängelung von Ebay, bestimmte Zahlungsmethoden anzubieten. Hier stimme ich mit Ästhetiker überein. Ich habe nichts gegen PayPal, für viele Länder ist das eine sinnvolle und preisgünstige Alternative. Ich habe aber was dagegen, wenn mir die Verkaufsplattform die Zahlungsmethode vorschreibt. Dazu kommen einige PayPal-eigene Ärgernisse. Man wirbt mit dem Käuferschutz, obwohl dieser nur eine Kulanzleistung ist. Oder Geld wird einmal für mehrere Monate eingefroren.
    Vielleicht kauft Ebay als nächstes einen Paketdienst. Dann darf natürlich nur dieser Paketdienst verwendet werden . . .

    Was würdet Ihr sagen, wenn die Deutsche Bahn ihre ICE-Fahrkarten nur noch in Kombination mit einem Zwangsverzehr im Speisewagen verkaufen würde?

    P.s. in einem Nachbarforum gibt es bereits einen ausführlichen Thread über "PayPal"-Geschädigte:

    http://stampsx.com/forum/topic.php?id=1747&page=8&#132641

  • lonerayder
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    • 24. September 2010 um 12:09
    • #29

    @Ästhetiker

    warum diese lamentiererei???????

    grundsätzlich sind alle kosten vorher einsehbar somit also bekannt.

    entweder ich kalkuliere diese "Betriebskosten" in meinen verkaufspreis ein oder ich lasse es.

    in beiden fällen ist das ganz alleine sache des verkäufers wie er dies handhabt und kein grund ebay zu verteufeln. es sei denn man erwartet das jemand umsonst für einen arbeitet.

    zu paypal : grundsätzlich schreien immer nur die verkäufer dagegen wie teuer das doch ist und und und.....

    warum eigentich??????????

    weil der käufer einen schutz geniesst gegen unseriöse verkäufer????????

    die paypal-kosten trage ich als käufer gerne sofern sie im angebot DEUTLICH hervorgehoben werden, eben wegen meinem schutz und wegen der deutlich schnelleren transaktion.

    gruss
    andreas

    Kölsches Grundgesetz
    § 1 Et es wie et es.
    § 2 Et kütt wie et kütt
    § 3 Et hät noch immer jot jejange
    § 4 Wat fott es es fott
    § 5 Et bliev nix wie et wor
    § 6 Kenne mir nit, bruche mer nit, fott domet
    § 7 Wat wellste maache?

  • DrMoeller_Neuss
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    805
    • 24. September 2010 um 13:09
    • #30
    Zitat

    Original von lonerayder
    @Ästhetiker

    warum diese lamentiererei???????

    grundsätzlich sind alle kosten vorher einsehbar somit also bekannt.

    entweder ich kalkuliere diese "Betriebskosten" in meinen verkaufspreis ein oder ich lasse es.

    in beiden fällen ist das ganz alleine sache des verkäufers wie er dies handhabt und kein grund ebay zu verteufeln. es sei denn man erwartet das jemand umsonst für einen arbeitet.

    zu paypal : grundsätzlich schreien immer nur die verkäufer dagegen wie teuer das doch ist und und und.....

    warum eigentich??????????

    weil der käufer einen schutz geniesst gegen unseriöse verkäufer????????

    Alles anzeigen

    Wer schützt denn die Verkäufer gegen unseriöse Käufer? Ich habe mehrere hundert Ebay-Transaktionen, fast alle unversicherter Versand und trotzdem noch keinen Verlust. Es gibt aber ganz bestimmte Käufer mit erhöhtem Postverlust. X(
    Harmlos sind noch die Käufer, die einfach nach der Auktion "Toter Mann" (bzw. Frau) spielen, oder sieben Wochen benötigen, um 1,50 EUR zu überweisen. Nebenbei kannst Du Dir als Käufer den Verkäufer sorgfältig aussuchen, umgekehrt nicht . . .


    Zitat

    Original von lonerayder
    die paypal-kosten trage ich als käufer gerne sofern sie im angebot DEUTLICH hervorgehoben werden, eben wegen meinem schutz und wegen der deutlich schnelleren transaktion.

    gruss
    andreas

    Halte ich für fair, und so kann man es bei Delcampe vereinbaren. Bei ebay verstösst Du als Verkäufer gegen die ebay-Richtlinien, und Dein Artikel kann gelöscht werden.

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 24. September 2010 um 13:24
    • #31

    lonerayder - es geht nicht ums "Lamentieren" oder "Verteufeln". Es passt nur nicht mehr in die Landschaft des "freien Handels", dass Handelspartner über die üblichen Gesetze hinaus bevormundet und gegängelt werden.

    Hat sich noch niemand gefragt, warum ein Zwang notwendig ist, wenn Paypal angeblich so "genial" ist ? Mir konnte bei Ebay jedenfalls noch keiner die Frage beantworten, was der Risiko-Unterschied zwischen meinen Festpreisangeboten (Paypalzwang) und meinen Auktionen (ohne Paypal) ist. Vordergründig wird ja immer das Sicherheitsargument verkauft.

    Zitat

    zu paypal : grundsätzlich schreien immer nur die verkäufer dagegen wie teuer das doch ist und und und.....


    Richtig ! Und dennoch eine recht einseitige Sichtweise. Der Käufer sieht ja i.d.R. die Kosten nicht - so wie z.B. bei den Versandkosten. Wenn er die Kosten nämlich sehen (und damit belastet) würde, würde er sich z.B. innerhalb Deutschland sehr schnell und gründlich überlegen, ob ihm der Bequemlichkeitsaspekt die Mehrkosten gegenüber einer Banküberweisung wert sind. Und wenn bei den Portokosten schon um 50 Cent diskutiert wird, dass es raucht - wie wäre es wohl dann bei Paypalgebühren ? Und genau das weiß Ebay - und gäbe es keine rechtlichen Grenzen (Gott sei Dank), Ebay hätte längst den totalen Paypalzwang eingeführt.

    Ständig nur vom Verkäufer zu verlangen, dass er gefälligst alles in den Artikelpreis einkalkulieren soll, ist schlichtweg zu kurz gesprungen. Es handelt sich schließlich um Kosten, die mit dem eigentlichen Artikel nichts zu tun haben sondern durch zusätzlichen Service bzw. Dienstleistungen verursacht sind. Warum soll ich diese Kosten in alle meine Artikel einkalkuliern, die z.B. nur 1x (wie etwa Porto/Versand) anfallen oder nur nur für bestimmte Käufergruppen relevant sind ? Warum sollen generell alle Kunden dafür mit bezahlen ?

    Und zu einem anderen Punkt:

    Zitat

    weil der käufer einen schutz geniesst gegen unseriöse verkäufer????????


    Der beste Schutz gegenüber unseriösen Verkäufern ist der eigene gesunde Menschenverstand und gesundes Misstrauen in Verbindung mit einem (z.B. in der Philatelie) Blick über den Michelkatalog-Tellerand hinaus - Stichwort: Eigenverantwortung. Wenn aber - wie in vielen solchen Fällen - die Gier das Hirn frisst, warum soll der seriöse Verkäufer den "Versicherungsschutz" (paypal) mitfinanzieren ?


    Fakt ist: Alle "Innovationen", die Ebay immer so gerne (und entsprechend verlogen) zum Wohle von Käufer und/oder Verkäufer anpreist, dienen AUSSCHLIESSLICH einem Zweck: Ebay die Taschen zu füllen ! Ich wünsche Dir, dass Du nie ein ernsthaftes Transaktionsproblem auf Ebay hast, bei dem Du gezwungen bist, die vollmundigen Versprechungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu testen.

    Zu Paypal selber:
    Eine sinnvolle Alternative zu den herkömmlichen Zahlungsmitteln, aber es sollte jedem Verkäufer selber überlassen bleiben, wann und wie er es einsetzt. Ich brauche kein "Lex-Ebay" um zu wissen, wie ich mein Geschäft seriös und langfristig zu gestalten habe.

    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • kartenhai
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    • 27. April 2011 um 13:40
    • #32

    Habe vor ca. 2 Wochen 2 chinesische Ganzsachen an einen Käufer in Shanghai über Ebay verkauft. Obwohl in meinen Zahlungsbedingungen kein Hinweis auf PayPal stand, erhielt ich kurz darauf eine Nachricht von PayPal, daß die Summe eingetroffen sei, und ich mich nur noch bei PayPal anmelden müsse.

    Da ich vor einigen Jahren einmal die größten Schwierigkeiten mit diesem PayPal hatte, mich daraufhin gleich wieder abmeldete und mir schwor: "Nie wieder PayPal!", antwortete ich auf die eMail, man solle das Ganze wieder stornieren. Dem Käufer teilte ich ebenfalls mit, er solle seine PayPal-Zahlung stornieren und das Geld per Einschreiben schicken.

    Das eMail an PayPal kam wieder zurück mit der Mitteilung, diese eMail-Adresse könne keine Antworten geben und man solle sich an eine andere Adresse wenden. Dazu habe ich nicht die geringste Lust, mich jetzt tage- und wochenlang mit PayPal rumzuärgern.

    Nach nun einer Woche, in der ich täglich mindestens 2 Nachrichten von PayPal erhielt, die ich aber nicht mehr beachtete, habe ich jetzt endlich meine Ruhe, PayPal wird das Geld wohl wieder an den Besitzer überwiesen haben.

    Vom Käufer habe ich leider keine Nachricht mehr erhalten, da heißt es wieder abwarten und ggf. neu reklamieren.

    Also schon wieder Ärger mit PayPal, obwohl ich seit Jahren dort abgemeldet bin. Bei PayPal scheint noch mehr Bürokratie zu herrschen als bei Ebay, man möchte es nicht glauben! X(X(X(

    Gruß kartenhai, der seiner Devise treu bleibt: Nie wieder PayPal!

  • roschc
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    7. Juni 1970 (55)
    • 27. April 2011 um 15:42
    • #33

    Kann mein Ebay eigentlich paypal als Zahlungsweise ausklammern?

  • kartenhai
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    • 27. April 2011 um 17:23
    • #34

    @ roschc:

    In meinen Zahlungsbedingungen war es jedenfalls nicht dabei.
    Neue Ebay-Verkäufer müssen es dagegen dabei haben, ich glaube, bis sie 50 Bewertungen haben.
    Außerdem gibt es ein paar Länder, in die man auch per PayPal liefern muß bzw. die man ausschließen kann, wenn man PayPal-Zahlungen nicht akzeptiert ( z. B. Frankreich, Australien etc.), genau weiß ich das aber auch nicht, das steht irgendwo in den Tiefen der Ebay-Bedingungen.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    • 27. April 2011 um 17:29
    • #35

    Es geht nicht, wenn Du z.B.

    unter 50 Bewertungspunkten hast,

    in bestimmten Länder anbietest, in denen paypal Pflicht ist (Australien),

    es bei Sonderaktionen (selten bei 1 €-Angeboten) zur Pflicht gemacht wird.

    Ebay möchte über dieses Zwangsmittel praktisch jeden neuen Ebay -"Anbieter" auch zum Paypal-Kunden machen.

    Ansonsten ist paypal bei jedem Verkauf aktivierbar und, weil bei Folgeangeboten die paypal-Aktivierung erhalten bleibt, auch aus der Angebotsmaske entfernbar.

    Paypal ist auch erst nach Auktionsende aktivierbar!

    Ich schreibe z.B. bei Angeboten, die z. B. für polnische oder russische Käufer interessant sein könnten, in ein Angebot hinein, daß Paypal auf Nachfrage und Aushandelung der Bedingungen aktivierbar ist. In der Regel sind zuverlässige Käufer auch bereit, anstelle einer teuren Auslandsüberweisung einen Teil der Transaktionskosten zu übernehmen. Probleme mit Paypal-Zahlungen hatte ich bislang noch nicht.

    Wenn man weiß, daß Ebay und Paypal als US-amerikanische Firmen einem völlig anderen Rechtskreis und einer Kontinentaleuropa sehr fremden Rechtskultur zuzuordnen sind, braucht man sich über die vielen Gängelungsklauseln nicht wundern. Ich halte einiges vom Geschäftsgebaren rechtlich für grenzwertig. Einen Gefallen tut sich der Konzern bei seinen deutschen Anbietern, die z.B. frei über die Zahlungsvarianten entscheiden möchten, jedenfalls nicht. Entsprechende Umfragen (wortfilter.de) ergeben ein erschütterndes Bild von der Verkäuferzufriedenheit.

  • heini
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    • 29. April 2011 um 17:36
    • #36

    habe gerade eine Paypalzahlung aus Germanistan bekommen:

    Gesamtbetrag: €4,50 EUR
    Gebühr: -€0,44 EUR
    Nettobetrag: €4,06 EUR

    toll, 10% Gebühren :D (ja klar minus Bruchteile)
    aus dem Ausland bei diesem Betrag noch höher!
    zusätzlich natürlich sonstige ebay-Gebühren.

    wer meint Paypal für Deutschland ausschließen zu können und nur fürs Ausland zu aktzeptieren, der hat sich geschnitten, es sei denn er bietet Paypal Zahlung nicht an.
    Wenn er jedoch Paypal anbietet, so hat er dieses auch von deutschen Käufern anzunehmen, ansonsten kann er von ebay abgemahnt werden und bei wiederholungen gesperrt werden.

    Wie Schorsch oben schon in etwa geschrieben hat, ebay/Paypal will nur dein bestes...................... :P
    deine Kohle........... und das um fast jeden Preis!


    Leider gibt es kaum andere Plattformen, welche sich lohnen.........
    ebay hat meiner Ansicht ein Monopol!

    Dumme Fragen gibt es nicht, dumm ist nur, wer nicht fragt.

    Dumme Antworten gibt es allerdings eine Menge! ;)

  • Wandervogelgelb
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    • 29. April 2011 um 17:48
    • #37

    Paypalzahlungen aus Deutschland bei kleinpreisigen Artikeln sind ziemlich ärgerlich, Ebay-Gebühren, Paypalgebühren, Umsatzsteuer, selbst auf den Portoanteil, für den gewerblichen Anbieter ist da das Verlustgeschäft vorprogrammiert. Preist man die Paypalgebühren in das Angebot ein, geht das auch wieder zulasten der Ebay-Gebühren. Konsequenz - kein Paypal anbieten! Oder bei ausländischen Anbietern, die nicht kostenlos per Swift überweisen können, erst auf Nachfrage nach Auktionsende freischalten. Der Hinweis im Angebot, daß Paypal freigeschaltet werden kann, dürfte auch nicht zur Löschung des Angebots führen.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 29. April 2011 um 17:49
    • #38

    ...doch da gibt es schon eine Alternative... :jaok:
    Besonders jetzt im Frühjahr finden doch viele Tauschveranstaltungen statt- einfach diese nutzen. ;)
    Oder auch dieses (und andere) Sammler & Tauschforen. :)
    Obwohl ich auch schon jahrelang Ebayer bin, nutze ich dieses wenig, denn meistens verbergen sich insbes. hinter den "Power"-Sellern wahre Früchtchen.

    Hier möchten noch Viele tauschen, insbes. die jüngeren Sammler.
    SG SB

  • abrixas
    Stamm Mitglied
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    22. Februar 1949 (76)
    • 29. April 2011 um 17:55
    • #39

    Wenn ich bei einem Münchener Auktionshaus zwei Briefmarkenlose für 170 Euro ersteigere, kommen 18 % Aufgeld dazu (30,60 Euro) dann noch die Losgebühr von 3 Euro, dann Porto und Versicherung (5,00 Euro) und zu guter letzt 7% Mehrwertsteuer (14,60 Euro). Summa summarum 223,20 Euro! Von den Gebühren für die Banküberweisung und Kontoführung sage ich nichts.

    Ist da paypal schlechter oder besser? Sagt mal! :O_O:

    Learn to laugh abut your problems - everybody else does!

  • SammlerBernd
    Gast
    • 29. April 2011 um 18:02
    • #40

    Rein rechnerisch ist Paypal gegenüber live-Auktionen sogar sehr günstig- aber eben auch(oft) überflüssig, jedenfals innerhalb D´s.

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