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Internet-Geschichten

  • kartenhai
  • 25. Februar 2010 um 10:46
  • kartenhai
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    • 30. September 2017 um 15:54
    • #601

    Und viele interessante uind kritische Themen dazu zum Anklicken.

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (30. September 2017 um 15:56)

  • kartenhai
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    • 30. September 2017 um 18:15
    • #602

    Gruß kartenhai

  • Filli
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    • 30. September 2017 um 20:39
    • #603

    Das ist ein sehr schöner Link. Ich habe ihn mir gespeichert und werde wohl ab und zu die sehr informativen Geschichten auf dieser Seite lesen.

    Zumindest einmal schauen kann ich für die "Weiterbildung" nur empfehlen!

    Suche alle Ausgaben der "USA-Freimarken mit Plattennummern" (nur 4er-Stücken und größer)  nach Absprache. Dito.  diverse "USA- Fiskalausgaben" - oder auch USA-MH jeglicher Art bis zu MI 140 - zum Kauf. Basis: MI-Katalog (bzw. Scott-Katalog)

  • kartenhai
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    • 2. Oktober 2017 um 17:16
    • #604

    Alter Spiegel-Artikel über Reiner Calmund, der von Briefmarken spricht. Sammler scheint er wohl nicht zu sein, sonst wüßte er, daß Briefmarken ins Album gehören und nicht auf einen Hintern: :)

    Wer heute noch in den Verlag komme, um nur seinen Arbeitsvertrag zu erfüllen, dem gehöre eine "Briefmarke auf den Hintern geklebt".

    Gefunden in:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 3. Oktober 2017 um 18:18
    • #605

    In einem uralten Spiegel-Artikel von 1949 wird über zwei seltsame Lokalpost-Briefmarken berichtet, die nur für den Gemeindepostdienst zwischen den bayerischen Orten Gstadt und Gollenshausen, beide gelegen am Chiemsee, gültig war. Die beiden Orte liegen nur 4 1/2 Kilometer auseinander. Es wurden 2 Briefmarken gedruckt.

    Die 10 Pfennig-Marke (Normaltarif zwischen den beiden Orten) erinnert an den Schwarzen Einser, die 40 Pfennig-Marke (Eilbrief-Tarif) zeigt den Blick auf die Fraueninsel nach einem Foto. Sogar eigene Ersttagsbriefe mit dem 1.3.1949 und sogar Exemplare für amerikanische Sammler mit dem Aufdruck First Day Cover wurden hergestellt. Auch ein Briefmarkenhändler und einige seiner Kollegen waren bei dieser Sache mit involviert.

    Was aus dem Rechtsstreit geworden ist, der mit der Post über diese "illegale" Ausgabe geführt wurde, ist nicht bekannt.


    Leider bin ich bei der Suche nach diesen beiden Marken im Internet nicht fündig geworden.
    Man findet zwar unter der Google-Suche zwei Links mit: Lokalpost Gstadt-Gollenshausen, so wie wenn diese Marken schon einmal über Ebay versteigert worden sind, aber wenn man diese Links anklickt, findet man leider nichts darüber:


    Weiß jemand Näheres zu diesen beiden Privatpost-Marken und findet ein Bild davon?

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (3. Oktober 2017 um 18:19)

  • kartenhai
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    • 3. Oktober 2017 um 18:28
    • #606

    Jetzt habe ich noch eine andere Seite gefunden, auf der man einen FDC mit den Marken sehen kann, wenn man den Link mit dem PDF anklickt:


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (4. Oktober 2017 um 09:37)

  • kartenhai
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    • 5. Oktober 2017 um 09:47
    • #607

    Auf dieser Webseite wird eine Geschichte erzählt, wie eine geerbte Briefmarken-Sammlung vom Großvater das erste eigene Auto finanzierte:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 6. Oktober 2017 um 16:13
    • #608

    Weiß jemand, warum diese Berliner Weinbar so heisst ?(


    Gruß kartenhai

    PS.: Rätsel schon gelöst: :)

    Überhaupt ist es auch total süß, wie mit der Geschichte des Ladens gespielt wird. Vor der Weinbar war in den Räumlichkeiten ein ehemaliger Briefmarkenladen. Das wird immer wieder in einzelnen Elementen aufgegriffen. Die Karten sind in Briefform gestaltet, im hinteren Raum steht eine alte Schreibmaschine und die Rechnung wird euch in einem alten Brief gereicht. Zuckersüß.

    Vermutlich war das früher einmal der Briefmarkenhandel Schmidt, bevor das zum Weinlokal wurde:


    Und hier noch ein You-Tube-Video, das zeigt, wie der Fuchs von der Vignette in die Flasche kommt:

    Bilder

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    4 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (26. Oktober 2017 um 21:15)

  • kartenhai
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    • 6. Oktober 2017 um 16:24
    • #609

    Es gibt aber anscheinend auch echte Briefmarken-Weine, die eine Vignette aufgeklebt haben:

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Vignetten-Weine.jpg
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  • kartenhai
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    • 7. Oktober 2017 um 22:23
    • #610

    Wer sich für Telegraphenmarken interessiert, findet hier eine umfassende Liste aus aller Welt mit Abbildungen und Preisangaben, auch von einigen altdeutschen Staaten:


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (7. Oktober 2017 um 22:23)

  • kartenhai
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    • 22. Oktober 2017 um 18:01
    • #611

    1979, 30 Jahre nach dem Ereignis mit den nicht genehmigten privaten Briefmarken, erschien diese Geschichte noch einmal mit neuen Recherchen in einer Zeitung im Chiemseer Gebiet. Da liest man am Schluß auch, wie der Rechtsstreit zwischen der Post und den Gemeinden Gstadt und Gollenshausen ausging.

    Es kann sein, daß die Kopie des Zeitungsartikels unscharf ist und schlecht zu lesen. Habe deshalb den Text nochmal extra abgeschrieben:

    Alles lachte über die Postrebellen von Gstadt

    Beim Postkrieg vor 30 Jahren druckte die Gemeinde eigene Briefmarken und führte Zustelldienst ein.
    Gstadt/Gollenshausen – Ganz Deutschland amüsierte sich vor 30 Jahren über die „Postrebellen von Gstadt“, die es wagten, das Monopol der Deutschen Bundesport anzutasten. Die Gemeinde ließ eigene Briefmarken drucken, hängte weiß-blaue Briefkästen auf und ernannte ihren Gemeindediener zum Gemeindepostboten; sie machte praktisch einen eigenen Postbetrieb auf. Dies geschah damals alles am 1. März 1949, einem Faschingsdienstag, war aber beileibe kein Faschingsscherz.

    Was hatte es damit für eine Bewandtnis?

    Die Dörfer Gstadt und Gollenshausen liegen am Chiemsee, Gstadt direkt nördlich der Fraueninsel. Sie bildeten seinerzeit zusammen die Gemeinde Gstadt. Der damalige Bürgermeister Josef Rappl – er war Besitzer des Gasthofes „Zur Überfahrt“ – wohnte in Gstadt, und die Gemeindekanzlei befand sich in Gollenshausen. Wolle man nun zwischen diesen beiden Orten, die nur viereinhalb Kilometer auseinanderliegen, einen Brief versenden, so hatte dieser eine absonderliche Fahrt vor sich: Der Postbote brachte ihn von Gstadt nach Breitbrunn zum Postamt; von hier wurde er mit dem Postbus nach Prien mitgenommen. Von Prien nach Endorf erfolgte die Beförderung mit der Eisenbahn und von dort wieder mit Postauto nach Eggstätt. Das letze Stück nach Gollenshausen war dann wieder der Postbote an der Reihe. Das machte eine Gesamtstrecke von 32 Kilometern aus.

    Fünf Tage von Gstadt nach Gollenshausen

    Ein derart „ferngesteuerter“ Brief war drei bis fünf Tage unterwegs und mußte außerdem auch noch mit dem Fernporto bezahlt werden. Es konnte also durchaus vorkommen, daß eine amtliche bürgermeisterliche Mitteilung von Gstadt nach Gollenshausen volle fünf Tage unterwegs war.
    Die Misere dieser mittelalterlichen postalischen Verhältnisse rührte daher, daß Gstadt zum Postzustellbezirk Breitbrunn und Gollenshausen nach Eggstätt gehörte.
    Die gleichen Zustände herrschten aber auch im Fernsprechverkehr. Angenommen, der Gstadter Bürgermeister wollte in seiner Gemeindekanzlei anrufen, so mußte er sein Gespräch in Breitbrunn anmelden, von dort wurde er nach Prien verbunden, dann weiter nach Traunstein, von Traunstein nach Seebruck, und von dort über Eggstätt nach Gollenshausen. Das Gespräch ging also um den ganzen Chiemsee herum, was eine ganze Menge Geld kostete und wahrscheinlich länger dauerte, als eine Fahrt mit dem Fahrrad von Gstadt nach Gollenshausen.
    Die Bürger von Gstadt hatten sich diesen vorsintflutlichen Betrieb ziemlich lange angesehen. Von Zeit zu Zeit baten sie zwar um eine Änderung der Zustände, aber ohne Erfolg. Im Januar des Jahres 1949 wurde es ihnen zu bunt, und der Gemeinderat beschloß, einen eigenen Gemeindedienst einzurichten.
    Eigene Briefmarken, Stempel und Briefkästen
    Willi Dohr, einer der Gemeinderäte, von Beruf Briefmarkensammler (muß wohl Briefmarkenhändler heissen!), entwarf eine schwarze Zehnermarke, die stark an die erste bayerische Briefmarke, den schwarzen Einser, erinnert, und eine Vierziger-Marke (für eingeschriebene Sendungen), nach einem Foto der Fraueninsel in Weiß-Blau gestaltet. Die Klischees lieferte eine Anstalt in München, und der Druck wurde in Rosenheim besorgt. Es wurden rund 15.000 Zehner- und 12.500 Vierziger-Marken hergestellt. Außerdem ließ man Stempel mit der Aufschrift Gstadt-Gollenshausen und für jeden Gemeindeteil einen hübschen weiß-blauen Briefkasten anfertigen.

    Ersttagsbriefumschläge der „Gstadter Post“

    Am 1. März 1949 war es soweit: Der Gemeindedienst konnte aufgenommen werden. Auf eigens gedruckten „Ersttagsbriefumschlägen“ , auf denen der frühere und der neue Weg der Post aufgezeichnet waren, schickten sich Bürgermeister und Gemeinderäte gegenseitig Briefe zu und waren stolz und froh darüber, daß diese mit der „Gstadter Post“ kaum so viele Stunden brauchten, wie mit der Bundespost Tage.
    Wem aber dieses ganze Unternehmen gar nicht paßte, das war die Post. Schon am ersten Tag des Chiemseer Gemeindepostdienstes – hier ließ sie sich nicht viel Zeit – kam ein Beamter der Münchner Direktion, der sich den Betrieb anschaute. Und bereits am Aschermittwoch, in aller Frühe, kam die Polizei und beschlagnahmte außer den Briefkästen die Klischees und Stempel und holte sich die Markenbündel.

    Staatsanwalt nicht an Bestrafung interessiert

    Gemeinderat Willi Dohr erhielt einen Strafbefehl des Amtsgerichtes Prien über 100 Mark. Dohr berief sich jedoch darauf, daß der Gemeinderat ja seinen Vorschlägen zugestimmt hatte. Außerdem war bestimmt worden, daß der Ertrag der Eigen-Post hilfsbedürftigen Gemeindebürgern – und es gab damals eine ganze Menge – zugute kommen sollte. Gstadt hatte mit den Heimatvertriebenen 1.200 Einwohner, vor dem Krieg waren es 600. Die Staatsanwaltschaft nahm - Gott sei Dank – die Sache von der lustigen Seite und zeigte sich an einer Bestrafung, gleich welcher Personen, nicht interessiert.

    Reporter kamen aus ganz Deutschland

    Es bemächtigte sich dann der Volkswitz der Gstadter Post. Reporter aus ganz Deutschland reisten an das Chiemseeufer. Die Jagd nach den noch irgendwie aufzutreibenden Ersttagsbriefen begann. Bürgermeister Rappl, unter dessen „Regierungszeit“ sich die Geschichte ereignete, lebt nicht mehr, doch existiert noch das Plakat, das er seinerzeit an seinem Haus anbringen ließ. Darauf hieß es, daß er für Reporter und die Presse nur werktags von 12 bis 13 Uhr zu sprechen sei.
    Auch Willi Dohr, der später nach Stephanskirchen zog, dort Kreistagsmitglied wurde und sogar in einer Periode stellvertretender Landrat war, ist verstorben. Josef Siegert, der Chiemsee-Postbote für einen Tag, lebt heute im Rheinland.

    Postkrieg verhilft zu rascher Besserung

    Der Gstadter Postkrieg hatte sein Gutes: Schon bald wurden die Postverhältnisse verbessert. Zunächst mußte jedoch ein Brief von Gstadt nach Gollenshausen immer zuerst noch nach Prien geleitet werden; der Umweg über Endorf-Eggstätt fiel weg, und die Beförderung dauerte rund 24 Stunden. Wenig später wurde jedoch Gollenshausen in den Postzustellbezirk Breitbrunn, zu dem auch Gstadt gehörte, eingegliedert. Einige Jahre darauf erhielt Gstadt ein eigenes Postamt, und es wurde ein eigener Zustellbezirk geschaffen. Erst im vergangenen Jahr aber, als die Post strikt die Zustellbezirke dem Gemeindebereich anglich, wurden auch die näher an Eggstätt liegenden Orte wie Preinersdorf und Eich nach Gstadt einbezogen.
    Welche Meinung hatten nun der Gemeinderat und das Landratsamt abschließend zu dieser ganzen kuriosen Angelegenheit? Sie waren nach wie vor der Ansicht, daß keine Überschreitung der gemeindlichen Befugnisse vorliege. Die Einführung des Gstadter Botendienstes sei eine demokratische Maßnahme im Interesse der Bürger gewesen, nachdem die Post von sich aus die vorliegenden Mißstände nicht beseitigt hatte.

    Kein Vorgehen gegen das Postmonopol

    Am 11. März 1949 wurde vom Gemeinderat festgelegt, daß die am 1. März 1949 ausgegebenen „Gemeindebotendienstmarken“ mit sofortiger Wirkung aufgehoben werden; sie galten nur noch als Spendenmarken. Landrat Georg Knott schrieb am 8. April 1949 der Gemeinde Gstadt, daß nach einer fernmündlichen Auskunft der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Vergehen gegen das Postmonopol nicht vorliege, da der Botendienst innerhalb der eigenen Gemeinde eingerichtet wurde und zwischen den Orten Gstadt und Gollenshausen eine direkte Postverbindung nicht bestand. Dagegen sei ein Verfahren wegen Herstellung von Postwertzeichen anhängig, das jedoch, wie schon gesagt, im Sande verlief.

    Unter den beiden Bildern im Artikel steht noch:

    Bild mit Briefkasten:
    Einer der berühmten beiden Briefkästen von Gstadt, der nur einen Tag benutzt wurde. Er diente zur Aufnahme der Gemeindepost von Gstadt nach Gollenshausen.
    Bild mit Ersttagsbrief:
    Dieser „Ersttagsbrief“ vom 1. März 1949 hat heute schon Sammlerwert und ist kaum noch zu erhalten. In rasch erfaßbarer Weise zeigt er an, warum die Bürger der Orte Gstadt und Gollenshausen am Chiemsee damals zur Selbsthilfe griffen. Man wollte ganz einfach die Zustellzeiten drücken. „Früher“, so heißt es auf der Karte, „3-5 Tage – Jetzt: 3-5 Stunden“.

    Gruß kartenhai

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (23. Oktober 2017 um 17:53)

  • kartenhai
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    • 23. Oktober 2017 um 17:48
    • #612

    Von einem Sammler habe ich die Abbildungen des FDC und von 2 Entwürfen oder Nachdrucken in Farbe bekommen. Sie sollen aus dem Nachlass eines anderen Sammlers stammen, der die Objekte damals von Willi Dohr, dem Initiator der Sache, 1949 gekauft hat. Angeblich soll Dohr später noch Nachdrucke angefertigt haben.

    Was noch nicht ganz geklärt ist, am Tage vor der Beschlagnahme der Marken wurden sicher viele schon verkauft. Bekannt sind aber nur FDC von diesem Tage, von echt gelaufenen Briefen oder Karten hat man noch nichts gehört, gibt es überhaupt welche? Wenn ja, müßten diese erheblich seltener sein als die FDC. Auch über die Menge der beschlagnahmten Marken oder der zuvor verkauften Marken ist nichts bekannt.

    Bei Ebay und Co. findet man keinerlei Angebote dieser Lokalpost. 2015 wurde einmal eine 40-Pfennig-Marke postfrisch für 19,- EUR bei Ebay verkauft:


    Habe auch schon herumgefragt bei Händlern und Sammlern. Die Marken oder der FDC sind nirgendwo aufzutreiben, sie dürften auch nicht billig sein, wenn schon 1949 für einen FDC bis ziu 100 DM bezahlt wurden. :O_O:

    Gruß kartenhai

    Dateien

    Gstadt Gollenshausen Privatpost FDC.pdf 295,77 kB – 154 Downloads Gstadt Gollenshausen Privatpost Nachdrucke.pdf 198,66 kB – 155 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (23. Oktober 2017 um 17:51)

  • kartenhai
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    • 25. Oktober 2017 um 10:40
    • #613

    Als ich die Zusatz-Infos über die illegale Privatpost am Chiemsee im Anhang des Michel-Privatpostmarken-Spezial-Kataloges entdeckte, war dort auch von einer illegalen Schülerpost von Köngisberg (das heutige Kaliningrad in Russland) die Rede.

    Im Internet kann man da lange suchen, bis man etwas darüber findet. Einen interessanten Artikel darüber fand ich in der Zeitschrift "Das Ostpreussenblatt" vom 27.1.1968 auf der Seite 10:


    Es soll insgesamt 287 verschiedene Briefmarken in der Zeit von 1917-1923 geben, die alle erfasst sind. Im Netz oder bei Ebay und Co. findet man leider keinerlei Angebote oder Abbildungen dieser Marken, im Artikel sind jedoch 5 Marken in schwarz-weiss abgebildet.

    Wer sich für diese illegalen Briefmarken interessiert, in dem Buch: Königsberg (Pr.) und seine Post (Ein Beitrag zur Geschichte der Post in Königisberg von der Ordenszeit bis 1945) von Horst-Günter Benkmann (244 Seiten) ist ein 17-seitiges Kapitel mit allen bisher bekannten Katalogisierungen der Briefmarken enthalten, leider ohne Abbildungen, nur mit genauer Beschreibung der Marken. Es gibt Marken von 2 Pfennigen bis zu 500 Millionen Reichsmark (Inflation). Viele der katalogisierten Marken sind noch gar nicht aufgetaucht, so daß hier auch Neuentdeckungen jederzeit möglich sind. Die Marken sind recht einfach und primitiv, in dem Buch sind auch nur im Anhang 3 Marken in Farbe sowie ein echt gelaufener Brief mit 3 Marken darauf abgebildet. Diese Briefe sind wohl besonders selten.

    Das Buch gibt es meist gebraucht für 10,- bis 20,- EUR zu kaufen.

    Wenn jemand zufällig einige dieser Marken im Besitz hat, kann er sie hier ja mal herzeigen.

    Gruß kartenhai

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    4 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (26. Oktober 2017 um 21:20)

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2017 um 15:10
    • #614

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2017 um 15:15
    • #615

    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (27. Oktober 2017 um 15:17)

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2017 um 16:34
    • #616

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 2. November 2017 um 17:00
    • #617

    Diese Unterseite entdeckte ich auf der Webseite der Bayern Pfennig Philatelisten, einer sehr kleinen Gruppe von Bayern Philatelisten, mit vielen Unterlinks zum Anklicken und Anschauen:


    Die Hauptseite:


    Auch eine interessante Seite mit Fälschungs-Beispielen ist dabei.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (2. November 2017 um 17:22)

  • FloNumi
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    • 3. November 2017 um 17:34
    • #618

    Hallo

    gerade bei den Amerikanern gesehen ;)

    Dort werden ja schon lange Münzen gegraded, nun gibt es bald auch eine Firma die Briefmarken graded und diese einkapselt.


    Gruß FloNumi

    SUCHE:

    Deutsches Reich - Altdeutsche Gebiete - Elefanten - Idar-Oberstein

    Einmal editiert, zuletzt von FloNumi (3. November 2017 um 17:36)

  • kartenhai
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    • 12. November 2017 um 18:11
    • #619

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 15. November 2017 um 13:52
    • #620

    Auch von McDonald`s scheint es schon Briefmarken zu geben. Sind wohl vermutich Lokal-Ausgaben, die nur in den Lokalen von McDonald`s gültig waren bis zum nächsten Postamt oder Vignetten, die zusätzlich zur Frankatur aufgeklebt wurden:


    Gruß kartenhai

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    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (16. November 2017 um 08:05)

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