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Bund Zwischensteg-Paare

  • kartenhai
  • 11. Februar 2010 um 09:02
  • kartenhai
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    Männlich
    • 11. Februar 2010 um 09:02
    • #1

    Vor vielen Jahren, als die Zehner-Kleinbogen bei den Bund-Marken eingeführt wurden, gab es einmal von einigen wenigen Sondermarken Zwischensteg-Paare mit einem kompletten Leerfeld zwischen den Marken.

    In den letzten Jahren habe ich nichts mehr von diesen Besonderheiten gehört. Da wurden wohl damals einige Bögen von der Druckerei versehentlich nicht zertrennt, so daß man diese Zwischensteg-Paare daraus anfertigen konnte.

    Gibt es eine Aufstellung, bei welchen Marken dies geschah? Wie werden diese Paare heute vom Michel bewertet (ich nehme an, im Spezial sind sie katalogisiert). Sind die Kontrollen in den Druckereien heute besser, damit das nicht noch einmal geschieht?

    Gruß kartenhai

  • collie
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    • 11. Februar 2010 um 09:07
    • #2

    Hallo kartenhai,

    einige werden noch bei eBay (Plattenfehler und Abarten) angeboten.

    MfG
    collie

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 11. Februar 2010 um 09:40
    • #3

    @ collie:

    Danke für den Hinweis. Habe da tatsächlich mehrere Angebote gefunden.

    Etwas wundert mich bei diesen Ausgaben. Sie werden ausschließlich von der Firma Philmaster angeboten. Diese Firma war damals auch die einzige, die diese Zwischensteg-Paare vor einigen Jahren in größeren Mengen angeboten hat. Und auch heute noch sind dieselben Paare im Angebot. Da muß der Druckausschuß und somit die Auflage dieser Besonderheiten ja gewaltig gewesen sein! Da kommt einem doch unwillkürlich die Vermutung, daß manche Händler eine gute Verbindung zu Briefmarken-Druckereien haben. Normalerweise gehören solche unzertrennte Schalterbogen oder verzähnte Bogen zum Druckausschuß und müssen von der Druckerei vernichtet oder zumindest aussortiert und nachträglich geschnitten werden. Daß solche Mengen an einen Postschalter kommen und dort an Kunden verkauft werden (die diese wiederum an einen bestimmten Briefmarken-Händler verkaufen), ist für mich ausgeschlossen.

    Vielleicht frage ich mal bei der Post nach, wie so etwas zustande kommen kann, das interessiert mich einfach.

    Gruß kartenhai

  • collie
    Stamm Mitglied
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    1.028
    • 11. Februar 2010 um 10:24
    • #4

    Hallo kartenhai,

    da bin ich mal gespannt was dabei herauskommt. :)

    Viel Glück.

    Collie

  • Kontrollratjunkie
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    7.122
    • 11. Februar 2010 um 12:44
    • #5

    Viele Sorten entstammen (gestohlener) Makulatur und werden derzeit von den Herren Schlegel auch nicht geprüft.

    Z.B. die berüchtigte Asam - Marke ungezähnt, notiert mit 550 Mi€.
    Davon soll es noch komplette Bogen geben, geht eigentlich gar nicht.

    Wen es interessiert, der sollte einmal auf die HP von Hans-Dieter Schlegel gehen, da gibt es mehr Informationen.

    Gruß
    KJ

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 11. Februar 2010 um 12:52
    • #6

    @ Kj:

    Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Wie ist dann eigentlich die Rechtslage, wenn ein einziger Händler, egal wer, diese gestohlene Makulatur gutgläubig dem Dieb abkauft und die Ware noch jahrelang danach verkaufen kann? Wird die denn nicht vom früheren Besitzer, also der Post, wieder beansprucht oder zurückverlangt? Oder ist er durch die Bezahlung jetzt rechtmäßiger Eigentümer dieser teuren Abarten und kann damit machen, was er will?

    Würde mich mal interessieren!

    Gruß kartenhai

  • Bernd HL
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    • 11. Februar 2010 um 13:32
    • #7

    @ kartenhai

    Streng genommen § 259 StGB (Hehlerei)

    Problem ist nur, wie willst Du dem Händler nachweisen, wo er die Sachen her hat? Siehe Verzähnungen der Weihnachtsbögen 2008, die sind auch über die Schalter gegangen...

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Herbie60
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    3. Oktober 1960 (65)
    • 11. Februar 2010 um 21:48
    • #8

    Es mag sein, dass es gestohlene Makulatur gibt, und zwar insbesondere von ungezähnten Marken aus der Bundesdruckerei, welche in der Umgebung von Berlin oftmals abgestempelt sind. Diese Häufung verschiedener Motive lässt sich m.E. nicht anders erklären.

    Ich selbst hatte allerdings einmal Glück in einer Postfiliale gehabt, wo ich einen gezähnten Bogen der "Müngstener Brücke", Bund 1931, aus dem Jahr 1997 kurz nach dem Ausgabetag bekommen konnte. Es war in dem 50er-Pack nur der erste Bogen fehlgeschnitten, d.h. alle anderen 49 Bogen waren korrekt, so dass ich nur den ersten gekauft hatte. Sonst hätte ich in dem Fall 500 Märker über den Tresen gereicht...

    Am unteren Rand des Bogens sind noch deutliche Spuren von der Leimung zu sehen, was bei den im Internet angebotenen Bogen nicht zu sehen ist.

    In Einzelfällen kommt es also tatsächlich vor, dass derartige Bogen, welche durch einen fehlerhaft eingelegten Großbogen vor der Trennung entstanden sind, an die Schalter gekommen sind.

    Die Postler meinten noch, dass wohl kaum jemand Interesse an dem Bogen haben dürfte, weil ja schließlich nur acht Wertzeichen zu je einer DM zu nutzen wären. Ich habe denen die Sorgen abgenommen und die Mühe erspart, diesen wieder an die Verteilstelle zurückschicken zu müssen und den vollen Bogenpreis entrichtet zzgl. einem kleinen Obolus für die Kaffeekasse.
    ;)

    Ich habe mich jedenfalls gefreut, diesen Bogen in meine Sammlung aufnehmen zu können. Es ist allerdings das einzigemal gewesen, dass ich so einen Bogen entdecken konnte.

    Gruß
    Herbie60

    Bilder

    • Bund_1931muengstbr_fehlschn_b.jpg
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    Markige Grüße aus dem Süden Holsteins

    ;)Herbie60 :]

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 11. Februar 2010 um 21:58
    • #9

    @ Herbie 60:

    Gratuliere zu dem schönen Stück. Da hast Du ja richtig Glück gehabt!

    Da wundert es mich noch mehr, daß nur ein einziger Händler in Deutschland inzwischen schon jahrelang Zwischensteg-Paare auch dieser Ausgabe in großen Mengen laufend verkauft, die sind bestimmt nicht Zufallsfunde aus einzelnen Postfilialen!

    Gruß kartenhai

  • heide1
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 12. Februar 2010 um 06:16
    • #10
    Zitat

    Original von kartenhai
    @ Herbie 60:

    Gratuliere zu dem schönen Stück. Da hast Du ja richtig Glück gehabt!

    Da wundert es mich noch mehr, daß nur ein einziger Händler in Deutschland inzwischen schon jahrelang Zwischensteg-Paare auch dieser Ausgabe in großen Mengen laufend verkauft, die sind bestimmt nicht Zufallsfunde aus einzelnen Postfilialen!

    Gruß kartenhai

    Moin kartenhai,
    ein Mitarbeiter einer Keksfafabrik berichtete mir einmal folgendes:
    Die Fabrik verkaufte an Privat u. a. Bruch-Keks, also Keks, der nicht mehr in den Handel kommen durfte - eben weil beschädigt. Um aber den Bedarf an Bruch-Keks für den Fabrikverkauf zu decken, wurde die Fertigungsanlage 1 Minute lang "beeinflusst" und schon war genügend Bruch-Keks vorhanden.

    Warum sollte es bei Marken anders sein - der Bedarf ist ja da. Und merkwürdig, dass oftmals bestimmte Firmen diese "Abarten" zum Verkauf haben.

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