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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • kartenhai
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    • 6. Januar 2012 um 18:33
    • #1.781

    Dieses Mini-Lot hatte es in sich und erzielte ganze 403,- EUR, wobei der echt gelaufene und schön auf Vorder- und Rückseite frankierte Luftpost-Brief von Peking nach Deutschland wohl auch einen großen Anteil hatte.

    Der Verkäufer wies darauf hin, dass dieses Lot bereits im Dezember 2011 von einem Chinesen mit Null Bewertungspunkten ersteigert wurde, der aber nie bezahlte und später gesperrt wurde. Diese Betrügereien hören wohl nie auf!


    Gruß kartenhai

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  • Zackenzaehler
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    • 6. Januar 2012 um 19:18
    • #1.782

    Auf dem Brief befinden sich Marken der Japanischen Post in China.
    Unten befindet sich mittig ein winzigkleiner Aufdruck.

    Z.

  • kartenhai
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    • 7. Januar 2012 um 10:22
    • #1.783

    @ Zackenzaehler:

    Danke für den Hinweis, daß diese Marken im Anhang von Japan katalogisiert sind, hätte ich auch nicht gedacht. Eine Großaufnahme der Marken mit den kleinen Aufdrucken hätte wohl mehr für den Verkäufer gebracht.

    Gruß kartenhai

  • 22028
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    • 11. Januar 2012 um 18:57
    • #1.784

    Ein Aiktionshaus aus Hong Kong schrieb mir heute..

    Zitat:
    Yes, the market dropped in the past few months
    Zitat Ende.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

    Einmal editiert, zuletzt von 22028 (11. Januar 2012 um 18:57)

  • kartenhai
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    • 11. Januar 2012 um 22:34
    • #1.785

    Die Firma Stanley Gibbons, die ein Portfolio-Investment in China-Briefmarken anbietet (ab 5.000,- engl. Pfund!), ist da noch sehr optimistisch und will rechtzeitig Bescheid geben, wann der Zeitpunkt zum Ausstieg da ist (aber nur an die Bezieher ihres Newsletters!):

    Is it a bubble?
    One day, this may become a bubble.
    When this happens, it will be time to get out. Because you signed up to this newsletter service, you get inside information ensuring that you can act before the herd.


    Auch in Deutschland hatte vor vielen Jahren Hartmut Schwenn einmal die Idee zu Briefmarken-Investments, die er in versiegelten Paketen an Anleger und Spekulanten verkaufte. Mit dieser Idee ging er jedoch bald in Konkurs:


    Sollte die Spekulation in China wirklich mal vorbei sein, geht das so schnell wie an der Aktienbörse, da kann niemand mehr rechtzeitig zu Höchstpreisen verkaufen, da wollen dann alle auf einmal raus, und keine Käufer sind dann mehr da. Ich spreche dabei von den Spekulanten, die Marken nur sammeln, um schnelle Gewinne zu realisieren, nicht von den echten Philatelisten.

    Gruß kartenhai

  • HoomySimpson
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    • 11. Januar 2012 um 23:17
    • #1.786
    Zitat

    Original von 22028
    Ein Aiktionshaus aus Hong Kong schrieb mir heute..

    Zitat:
    Yes, the market dropped in the past few months
    Zitat Ende.

    tja, war abzusehen, habe ich auch schon gehört.
    also am besten noch alles schnell verkaufen.

  • su-stamps
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    • 12. Januar 2012 um 12:46
    • #1.787
    Zitat

    Original von HoomySimpson

    tja, war abzusehen, habe ich auch schon gehört.
    also am besten noch alles schnell verkaufen.

    Sorry, aber beide Aussagen sind doch recht subjektiv und entsprechen keinesfalls der Realität. Die Preise auf dem chinesischen Markt sind nach wie vor konstant und bewegen sich immer noch nach oben.

    Natürlich beim weiten nicht mehr mit diesen Steigerungen wie in den letzten 2-3 Jahren. Eher auf bescheidenem Niveau.

    Was soll ein Auktionshaus denn sonst darauf antworten ? Die möchten das Zeug auch weiterhin günstig einkaufen. Am besten die Preise der letzten beiden großen Chinaauktionen mal mit den zuvor realisierten vergleichen...

  • roschc
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    • 12. Januar 2012 um 17:18
    • #1.788

    Ja, das war wohl eher ein Wunschdenken vom Auktionshaus. Die letzten Verkaufszahlen geben das nicht wieder, eher im Gegenteil.

  • kartenhai
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    • 13. Januar 2012 um 07:06
    • #1.789

    Hier wird wohl die ungewöhnliche Zeichnung in Rot auf der Rückseite des Briefes für den hohen Preis verantwortlich gewesen sein:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 13. Januar 2012 um 07:08
    • #1.790

    Eine ungewöhnliche Ganzsache aus China für 179,- EUR mit einem typisch deutschen Lebensmittel-Angebot eines (ausgewanderten?) deutschen Großhändlers in Tientsin, der seine Landsleute in China mit deutschen Spezialitäten versorgt. Was ist denn eigentlich Daisy butter? Butter von einer Kuh namens Daisy? :)

    Interessant auch der Stempel links oben: Sold in bulk = (Erklärung liefert ligneN ein paar Postings weiter!)


    Gruß kartenhai

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    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (15. Januar 2012 um 16:58)

  • kartenhai
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    • 13. Januar 2012 um 07:10
    • #1.791

    Ein kurzer Gruß von Soldat zu Soldat aus Tsingwantau nach Tientsin aus dem Jahre 1907. Dem Höchstbieter war er 183,- EUR wert. Der Kartenschreiber fragt an, ob der Empfänger nicht bald auch zur Erholung nach Tsingwantau kommt, nachdem er glücklich von einem Kommando wieder zurück gekommen ist. Tsingwantau ist lt. ligneN (s. ein paar Postings weiter!) die Stadt Chinwangtao.


    Gruß kartenhai

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  • faselfred
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    • 14. Januar 2012 um 15:22
    • #1.792

    Für einen geschnitten Schauspielersatz (648-55B, Mei Lanfang imperf. C94i) hat man vor einiger Zeit noch gut über 6000 Euro bekommen (z.B. Interasia). Ich hätte da einen postfrischen Satz in Durchschnittserhaltung mit Attest zu verkaufen. Was würde ich heute geboten bekommen? Ist eBay ein guter Platz für den VK oder wo sollte man am besten verkaufen? Danke für Eure Meinungen.

  • kartenhai
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    • 14. Januar 2012 um 17:56
    • #1.793

    Ebay wäre mir für teure China-Marken zu unsicher. Da besteht immer die Gefahr von Spaßbietern (viele Marken werden öfters eingestellt darum!), Betrügereien bei fingierten Rückgaben, Zollprobleme usw. Vielleicht bei Gärtner einliefern trotz hoher Provision?

    Der nachfolgende Satz ist mit über 9.300,- EUR wohl etwas zu teuer als Sofortkauf, sonst wäre er schon weg (aktueller Katalogpreis: 12.000,- EUR):


    Der Händler Mühleisen bietet für diesen Satz nur 2.880,- EUR im Ankauf trotz großer Überschrift: Ankauf China zu 50 % - 100 %, so ein Schwachsinn, da meint er wohl den alten Katalog?

    Gruß kartenhai

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  • roschc
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    • 14. Januar 2012 um 18:52
    • #1.794

    Den Satz ohne Attest zu kaufen ist sowieso ausgeschlossen, die Marken werden momentan massenhaft in Rastertiefdruck(!) wie das original gefälscht.

    Witzigerweise sehen die Fälschungen hübscher aus als die Originale (kräftigere, intensive Farben, weisseres Papier) und da die chinesischen Sammler gerne eine möglichst weisse Gummierung haben wollen (auch wenn das original gelbliche Gummierung hat), tragen die Fälschungen auch eine passende schneeweisse Gummierung :)

    Links echt <=> rechts falsch

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  • su-stamps
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    • 14. Januar 2012 um 19:16
    • #1.795
    Zitat

    Original von faselfred
    Für einen geschnitten Schauspielersatz (648-55B, Mei Lanfang imperf. C94i) hat man vor einiger Zeit noch gut über 6000 Euro bekommen (z.B. Interasia). Ich hätte da einen postfrischen Satz in Durchschnittserhaltung mit Attest zu verkaufen. Was würde ich heute geboten bekommen? Ist eBay ein guter Platz für den VK oder wo sollte man am besten verkaufen? Danke für Eure Meinungen.

    Die Preise für solche Sachen sind konstant. Es gibt immer Leute die Panik machen, sobald mal was besseres etwas günstiger weg geht als zuvor.

    Als Privatperson würde ich es wirklich einem deutschen Auktionshaus einliefern. Nehmen die gern, vor allem mit Attest. Jedoch keinesfalls mehr als 10% Provision akzeptieren, sogar versuchen auf 8% zu gehen. Dürfte in der Regel nicht klappen, aber ein Versuch ist es wert.

    Am besten Gärtner oder evtl. HBH als Einzellos. Gibt ja noch genug andere "große", die beiden dürften grad für China jedoch am vielversprechendsten sein.

    Ebay ist als Privatperson m.M.n. die schlechteste Lösung. Nicht zu letzt PayPal sei Dank, sind dem Lug und Betrug alle Grenzen offen.

    Einmal editiert, zuletzt von su-stamps (14. Januar 2012 um 19:19)

  • faselfred
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    • 14. Januar 2012 um 19:29
    • #1.796

    Danke für die Antworten. Also höre ich raus: Besser in Deutschland verkaufen als in HongKong?

  • su-stamps
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    • 14. Januar 2012 um 19:49
    • #1.797

    hab keine Erfahrungen mit Hong Kong. Prinzipiell werden in HK natürlich höhere Erlöse realisiert...

  • ligneN
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    • 15. Januar 2012 um 16:24
    • #1.798
    Zitat

    Original von kartenhai
    Eine ungewöhnliche Ganzsache aus China für 179,- EUR mit einem typisch deutschen Lebensmittel-Angebot eines (ausgewanderten?) deutschen Großhändlers in Tientsin, der seine Landsleute in China mit deutschen Spezialitäten versorgt. Was ist denn eigentlich Daisy butter? Butter von einer Kuh namens Daisy? :)

    Interessant auch der Stempel links oben: Sold in bulk = Verkauft in großen Mengen, was sich wohl auf die angebotenen Waren bezieht (Großhandel).


    Gruß kartenhai

    Bitte nichts erfinden :oneien:... "sold in bulk" ist ein postamtlicher Stempel und bezieht sich auf die Karten.

    1907 wollte die chinesische Postverwaltung die roten Karten von 1897/99 (P1-3) durch grüne Karten (UPU Farbe) ersetzen. Es waren aber noch erhebliche Mengen roter Karten in den Lagern.

    Also machte man es wie folgt: Verkauf der Lagerbestände zum halben Nennwert nur für Großabnehmer und nur zur Drucksachenverwendung. Die Bestände in den Ämtern wurden mit "Sold in Bulk" Handstempeln versehen und wie folgt abgegeben:

    Mindestabnahmenominale $5, Einzelkarten per 1000, Doppelkarten per 500 Stück. Verkauf nur in den fünf Hauptpostämtern von: Tientsin, Hankow, Shanghai, Foochow und Canton.

    Verwendungen waren beschränkt auf: a. Schalteraufgabe, b. mindestens 50 Stück pro Aufgabe. Antwortteile der Doppelkarten durfen auch einzeln und in Briefkästen aufgegeben werden. Verwendung der "sold in bulk" Karten zur Korrespondenz (rückseitig beschriftet) war verboten. Aus Sicht der Post gab man die Karten als Drucksachen (1/2 C. Porto) ab und wollte nicht durch Missbrauch Minus machen.

    "in bulk" bezieht sich also auf den Mindestverkauf von 500/1000 Stück für die "sold in bulk" Karten.

    Die normalen roten Karten waren ab 1.11.1907 ungültig. Man konnte sie aber bis zu diesem Zeitpunkt gegen grüne Karten (P4/5 vom 1.10.07) umtauschen.

    Ausgenommen von der Ungültigkeit blieben rote Karten mit "Gemälden" (kolorierte Federzeichnungen) auf der Rückseite . Man wollte die Künstler/Kleinverlage mit noch Mengen dieser bemalten Dinge nicht schädigen. Heute sind diese Erzeugnisse der Reiseandenkenbranche ja angeblich allesamt mordsattraktive Raritäten - nu ja.

    Diese "sold in bulk" Karten vom 1.10.1907werden als eigene Ausgaben angesehen und haben extra-Katalognummern.

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

  • ligneN
    aktives Mitglied
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    • 15. Januar 2012 um 16:28
    • #1.799
    Zitat

    Original von kartenhai
    (..) Tsingwantau habe ich im Internet nicht gefunden, vermutlich ein ähnlich klingender Ort, an den die Soldaten früher zur Erholung geschickt worden sind:


    Gruß kartenhai

    Es ist wohl "Chinwangtao", die Hafenstadt in der Provinz Shantung. Dort gab es auch mal eine Zeit lang eine Amt der DP in China.

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

  • ligneN
    aktives Mitglied
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    • 15. Januar 2012 um 16:31
    • #1.800
    Zitat

    Original von kartenhai
    Hier wird wohl die ungewöhnliche Zeichnung in Rot auf der Rückseite des Briefes für den hohen Preis verantwortlich gewesen sein:


    Gruß kartenhai

    Die Zeichnung ist ganz normal und wird so oder ähnlich oft auf illustrierten Umschlägen der Zeit gefunden. Den Preis machten die verschiedenen Ortsstempel aus der Provinz Fukien (Hinterland der Stadt Foochow/"Futschau").

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

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