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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • kartenhai
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    • 17. Dezember 2011 um 12:03
    • #1.761

    Wikipedia hat einen interessanten Artikel über diese Zwangszuschlagsmarken, leider nur in Englisch.

    Diese Marken werden dort als lokale Fiskalmarken (Steuer- und Gebührenmarken) bezeichnet, die nicht von der amtlichen Post herausgegeben wurden.
    Ähnliche Zwangszuschlagsmarken, die nur philatelistischen Zwecken dienten, werden als Cinderellas (= Vignetten) bezeichnet

    Diese Labels gab es seit 1987 in 25 chinesischen Provinzen mit über 1.500 verschiedenen Exemplaren, 1999 wurden sie von der chinesischen Regierung verboten. Auf Briefmarken-Ausstellungen durften sie nicht gezeigt werden. Sammler bevorzugen echt gelaufene Briefe damit.


    Darum hat der Michel wohl keine Lust, sie zu katalogisieren.

    Gruß kartenhai

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    • 17. Dezember 2011 um 12:36
    • #1.762

    Hier dazu noch die Kopie aus einer mir nicht bekannten Publikation zu dem Thema...

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    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • kartenhai
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    • 17. Dezember 2011 um 15:38
    • #1.763

    Ein britischer Briefmarken-Händler schreibt folgendes in seinen Ebay-Angeboten:

    All mail to China must go internationally signed for, because of high losses of mail.

    Ich nehme mal an, das heißt, Briefe nach China werden nur noch per Einschreiben verschickt wegen der hohen Verluste durch die Post bei Normalsendungen.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Dezember 2011 um 16:06
    • #1.764

    Eine Art Maximumkarte, verausgabt von der Post in Peking zum Jahr des Affen, mit aufgeklebtem Roten Affen und mit dem Ersttags-Stempel vom 15.2.1980 entwertet.
    Leider nicht echt gelaufen, aber immerhin schon auf 405,- US-Dollar bei Ebay-USA.

    Mal sehen, ob er den letzten FDC-Preis erreicht ?(


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 21. Dezember 2011 um 09:20
    • #1.765

    840,- USD, das entspricht ca.3/4 in Euro, erzielte der Rote Affe auf Maximumkarte mit Ersttags-Stempel, also wesentlich weniger als der vor kurzem versteigerte FDC mit 1.110,- EUR:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 21. Dezember 2011 um 09:22
    • #1.766

    Schade ist es zwar um diese China-Marke Mi.-Nr. 1012 von 1968 „Überfall auf das Weiße Tiger-Regiment“, die im Michel bei 35,- EUR in einwandfreiem Zustand steht, aber der Versuch, dieses arg zerrupfte Exemplar auch noch für 32,98 USD über Ebay-USA an den Mann zu bringen, grenzt schon an Unverfrorenheit. Der Anbieter hat noch mehr Marken aus dem dazugehörigen Satz einzeln im Angebot, der Zustand ist hier etwas besser, aber die Preise dafür sind auch total überhöht:

    Bei der gezeigten Marke aber kann man nur sagen: Ab in die Mülltonne damit! :oneien:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 22. Dezember 2011 um 18:33
    • #1.767

    Wie vermutet hat sich kein Dummer gefunden, der diesen Knochen haben wollte. Ist eigentlich eine Frechheit, so etwas überhaupt einzustellen: :oneien:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 25. Dezember 2011 um 19:11
    • #1.768

    Hier mal ein Block von China, der relativ selten angeboten wird, Michel Block 10 von 1964, 15. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik in gestempelt.
    Der Michel hat einen Preis von 5.000,- EUR postfrisch und 2.000,- EUR gestempelt.

    Über die Erhaltung dieses Blockes schreibt der Verkäufer leider nichts. Lt. Michel hat dieser Block fast immer kleine Fehler. Der Preis bezieht sich auf solche Blocks. Fehlerfreie Stücke erhalten immerhin einen Aufschlag von 100 %.

    Der Block ist mit 2.900,- EUR als Startpreis sehr teuer angesetzt, der vielleicht als fehlerfreies Stück gerechtfertigt wäre:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 25. Dezember 2011 um 19:14
    • #1.769

    Ein interessanter Brief ist hier angeboten mit dem berühmten Roten Affen, der 1981 mit WIPA-Sonderstempel auf dieser Ausstellung verkauft wurde. Wie viele Ausstellungsbesucher haben sich wohl damals diesen Beleg zugelegt? Wieviele werden sich wohl später sehr darüber geärgert haben, diesen Beleg nicht gekauft zu haben? :D

    Was mich an dem Brief stört, es befindet sich nur ein WIPA-Stempel darauf, kein chinesischer Stempel, und der Stempel berührt auch nicht die Marke, die somit eigentlich ungestempelt ist. Das ist wiederum schlecht für den Preis, da postfrische Marken viermal so viel wert sind wie gestempelte. (Michel: 1.600.- / 400,- EUR).

    Vielleicht interessant für jemanden, der den Affen ablöst, mit Neugummi versieht und dann als postfrisch verkaufen will? :O_O:

    Der Sofort-Kauf-Preis von 1.249,99 EUR ist allerdings für diesen seltsamen Beleg viel zu hoch angesetzt, ob zu diesem Preis auch überhaupt jemand anbeisst?


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 28. Dezember 2011 um 14:39
    • #1.770

    Ein dekorativer Einschreibe-Brief von Mukden (Hauptstadt der Mandschurei) nach Eveking aus dem Jahre 1913, frankiert mit bunten Überdruck-Marken. Schon bei 212,- EUR und noch 5 Tage Laufzeit:


    Gruß kartenhai

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    • 28. Dezember 2011 um 14:40
    • #1.771

    Einige hochwertige Mao-Marken mit einem echt gelaufenen Brief Peking-Hamburg, Vorder- und Rückseite mit guten Mao-Marken frankiert:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 29. Dezember 2011 um 14:03
    • #1.772

    Die ersten beiden Militärpostmarken von China Nr. 1 und 2 waren heiß umkämpft und fanden für 2.171,- EUR einen neuen Besitzer. Etwas unscheinbar anzusehen, aber doch recht teuer. Die ohne Gummi verausgabten Marken sind im neuesten Katalog mit 4.800,- EUR notiert, immerhin noch über 45 % vom Katalogwert wurden bezahlt. Aber für China gilt ja schon lange nicht mehr die Regel, dass man nur 10-20 % vom Katalogwert für manche Marken bekommt:


    Ob der Käufer auf die 3. Militärpostmarke auch noch scharf ist? Katalogpreis: 180.000,- EUR! :O_O::D

    Gruß kartenhai

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  • roschc
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    • 29. Dezember 2011 um 16:40
    • #1.773

    Diese Militärpostmarken ohne Attest zu kaufen ist ein Lotteriespiel, die werden massenhaft gefälscht.

    Mit Attest hätten die Marken ca. 1000.- EUR mehr gebracht. Nur damit man mal weiss wie sowas aussieht :)

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  • kartenhai
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    • 31. Dezember 2011 um 17:18
    • #1.774

    Diese Alt-China-Sammlung enthält einige Leckerbissen und erbrachte immerhin 2.809,- EUR:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 31. Dezember 2011 um 17:20
    • #1.775

    Über 77,- EUR pro Brief im Durchschnitt erzielte diese kleine Luftpostbrief-Sammlung von 21 echt gelaufenen Briefen an eine Adresse. :O_O:

    Leider hatten nur sehr wenige das Glück, zu den Zeiten der Kulturrevolution in China einen Bekannten oder Verwandten dort gehabt zu haben, der fleißig Briefe nach Hause schickte und diese sehr dekorativ mit schönen und heute teuren Marken verzierte:


    Gruß kartenhai

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  • Wandervogelgelb
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    • 31. Dezember 2011 um 17:47
    • #1.776

    Und wenn man dann einen ganzen Stapel derartiger Briefe in einer Flohmarktkiste aufstöbert, ist man ein richtiger Glückspilz.

    Luftpostbrief einer deutsch-chinesischen Theologieprofessorin von der Universät Peking aus der Zeit unmittelbar vor der Kulturrevolution in die DDR. Leider habe ich nichts über das Schicksal dieser Frau während der Kulturrevolution in Erfahrung bringen können.

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  • kartenhai
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    • 2. Januar 2012 um 21:38
    • #1.777

    Einen guten Preis von 113,- EUR erzielte diese Ganzsache aus Hongkong, gelaufen 1899 nach Shanghai. Wertvoller als die Ganzsache ist wohl die handgemalte Ansicht eines Schiffes vor dem Hafen von Hongkong. Der Name lässt sich nicht ganz klar entziffern, liest sich wie S. S. Lycemoon oder so ähnlich, im Internet findet man nichts darüber:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 6. Januar 2012 um 10:48
    • #1.778

    Diese Mao-Marke mit der ausgeprägten schrägen Quetschfalte quer durch die Marke auf besonders schmutzigem Brief brachte immer noch 56,- EUR, ein Wahnsinn. Oder ist der seltsame rote Stempel auf der anderen Briefseite so wertvoll? Bei mir würde zumindest die Marke in den Restmüll wandern. :D


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 6. Januar 2012 um 10:53
    • #1.779

    Ein Brief der japanischen Firma Mitsui von Hankow nach Hamburg in die Filiale, frankiert mit japanischen Marken, war dem Käufer über 72,- EUR wert. Ich als Unwissender frage mich, warum da keine chinesische Frankatur drauf musste, vielleicht kann mich ja jemand aufklären: :)


    Gruß kartenhai

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    • 6. Januar 2012 um 11:08
    • #1.780

    1980, als sich noch kein Chinese für Rote Affen interessierte, wurde diese Marke erstmals in der Michel-Rundschau mit 25 Pfennigen (ca. 12 Cents) katalogisiert. Heute steht sie mit 1.600,- EUR im Katalog und erzielt locker 1.150,- EUR bei Ebay.

    Einen Schalterbogen damals (80 Marken) hätte man also für höchstens 20,- Mark (10 EUR) bekommen, aber so etwas wollte ja niemand. Heutiger Wert: 92.000,- EUR oder noch mehr. :O_O:

    Eine schöne Verzinsung, allerdings musste man dafür 30 Jahre lang Geduld haben, das ist auch nicht jedermanns Sache. :D

    Gruß kartenhai

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