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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • Ron Alexander
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    • 3. Dezember 2011 um 19:26
    • #1.741
    Zitat

    Original von zenne
    Hallo,

    leider habe ich keinerlei Informationen zum Sammelgebiet China.

    Ich habe einen interessanten Luftpost-Brief vom 8.1.1955 (sehr hohes Porto) von der Botschaft der DDR nach Berlin versendet.

    In Berlin mit Nachporto belegt (und bezahlt).

    Kann mir jemand etwas zu diesem Brief sagen?

    Beste Grüße

    zenne

    Alles anzeigen

    Hi Zenne,

    frag doch mal roschc, vl. kann er ja was dazu sagen.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • kartenhai
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    • 8. Dezember 2011 um 17:17
    • #1.742

    Der etwas verschmutzte Vorläufer-Brief von Shanghai nach London, frankiert mit französischen Marken, brachte 752,- EUR:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 8. Dezember 2011 um 18:20
    • #1.743

    Seltsame Ebay-Ergebnisse vom Block Nr. 19 von China:

    Der Block einzeln postfrisch bringt 1.600,- EUR, ein Album mit vielen Ausgaben zum Jahr des Kindes, das diesen Block auch mit enthält, bringt nur 1.610,- EUR! Leider ist der Beschreibung nicht zu entnehmen, wie viele Marken und Blocks die ehemalige Abolieferung insgesamt enthält und ob sie eventuell komplett ist. Irgendwie irrational mutet es einem Philatelisten und Motiv-Sammler an, wenn der Wert einer Motiv-Sammlung nur auf einen einzigen China-Block reduziert wird. Das Album und die vielen zusätzlichen Werte und Blöcke aus aller Welt sind hier nur lächerliche 10,- EUR wert und für den Käufer wohl nur unnötiger Ballast! Die Welt ist verrückt! :oneien::oneien::oneien:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 8. Dezember 2011 um 18:37
    • #1.744

    6 von 7 Fälschungen von diesem Block sind schon für je 10,30 EUR verkauft worden, das Geschäft mit diesem Schrott läuft sehr gut für diesen Verkäufer, der den Markt seit langer Zeit mit unzähligen privat hergestellten Neudrucken zumüllt: X(

    Schuld daran ist hauptsächlich Ebay, das so ein Treiben zulässt, Profit geht eben vor Moral:


    Gruß kartenhai

  • roschc
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    • 8. Dezember 2011 um 20:01
    • #1.745

    Beachtliches Ergebis für einen beschädigten Block in der einen Auktion und in der anderen Auktion darf man sich nicht über ein geringes Ergebnis wundern, wenn man solch miese Bilder einstellt.

  • kartenhai
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    • 9. Dezember 2011 um 18:39
    • #1.746

    Früher war ein FDC noch etwas Besonderes und kostete mehr als die postfrische oder gestempelte Marke. Beim berühmten Roten Affen von China ist das teilweise nicht mehr der Fall. Im neuesten China-Katalog wird der Affe postfrisch mit 1.600,- EUR, gestempelt mit 400,- EUR und als FDC nur mit 800,- EUR bewertet. Vielleicht ist auch der ebenfalls rote Stempel daran schuld, auf einer roten Marke ist der fast nicht zu erkennen! :D

    Bei Ebay als FDC sehr selten angeboten, zurzeit noch bei 401,- EUR:


    Gruß kartenhai

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  • kartenhai
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    • 9. Dezember 2011 um 19:08
    • #1.747

    Dachte eigentlich, diese Marke ist eine hochgepuschte Witz-Ausgabe, wie von roschc schon einmal identifiziert und alsbald bei Ebay auch beendet. Trotzdem ist sie jetzt schon wieder bei Ebay mit zurzeit 400,- EUR und 18 Geboten, wobei allerdings 10 Gebote von nur einem Hochtreiber stammen. Interessant zu lesen auch die Beschreibung, die etwas verändert wurde.

    Die dort erwähnte Michel-Nr. 7 I der Lokalausgabe Shanghai ist im neuen Katalog mit 2.800,- Michel-EUR notiert, nicht mit 5.000,- EUR wie geschrieben.

    Ist das Ding jetzt echt oder ein Witz ?( Der Abbildung im Katalog sieht sie jedenfalls ziemlich ähnlich.


    Gruß kartenhai

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    • Drache.jpg
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    • 9. Dezember 2011 um 20:27
    • #1.748

    kuck, fast 9000 Euro

  • kartenhai
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    • 9. Dezember 2011 um 21:06
    • #1.749

    Unglaublich! :O_O:

    Das muß wohl an den Ganzsachen liegen, oder sind Mehrfach-Frankaturen mit einfachen Marken ins Ausland auch so begehrt?

    Oder liegt es gar an dem gelochten Brief ?(:D

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 10. Dezember 2011 um 10:54
    • #1.750

    Seltsame Blüten treiben manche China-Fälschungen:

    Das 1. Markenheftchen SB1 „Gu Dong“ aus dem Jahre 1980 mit den Michel-Nummern 1615-1618 steht mit 1.400,- EUR im Michel-Katalog. Bei dem hier angebotenen MH handelt es sich um eine so genannte Fälschung A aus den Jahren 1981/82, wobei der Deckel gefälscht wurde, die Marken aber echt sind. Dies soll auch die Forschungsgemeinschaft China Philatelie bestätigt haben. Die Fälschung solle seltener sein als das Original-MH.

    Egal, wie niedrig die Auflage einer Fälschung auch ist, so einen hohen Preis rechtfertigt keine noch so gute Fälschung! Hoffentlich merkt es der nächste Käufer, dem dieses Machwerk später einmal als echt angedreht werden soll: X(


    Gruß kartenhai

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    • MH Gu Dong.jpg
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  • oldebuche1945
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    • 10. Dezember 2011 um 18:24
    • #1.751

    Hallo Kartenhai !

    Pecunia non olet !!!!!

    Das ist schon keine Preisexplosion sondern eine Betrugsexplosion !!!!!!
    Die gezeigte Marke ist wirklich ein Witz.
    Es ist einfach rational nicht erklärbar, warum für derartigen Schrott
    soviel bezahlt wird.
    Auch mit dem Aufbau einer Fälschungssammlung wäre das wohl nicht
    zu belegen.
    Vielleicht ist das nur ein Spiel unter Bietern, um den Verkäufer zu
    schnallen ????!!!!!
    Das gibt es ja auch !
    Soweit so gut.
    Freundliche Grüsse
    oldebuche1945

  • roschc
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    • 11. Dezember 2011 um 00:02
    • #1.752

    "Forschungsgemeinschaft China Philatelie"?! Wenn es der BPP Prüfer (Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft China Philatelie) war, ist hinten auch ein fetter Falschstempel vom Prüfer drauf.

  • kartenhai
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    • 12. Dezember 2011 um 08:55
    • #1.753

    Bei der seltsamen China-Lokalpost-Shanghai-Ausgabe tut sich einiges, der Preis ist rapide gefallen! :O_O:

    Zwei Gebote zu 949,- und 851,- EUR wurden vom Verkäufer wieder gestrichen mit dem Vermerk: Schlechte Erfahrung mit dem Bieter (waren wohl Spaßbieter, die dem Verkäufer was auswischen wollten :D).

    Ein Gebot zu 399,- EUR wurde vom Bieter wieder zurückgenommen wegen angeblich falschem Gebotsbetrag.

    Übrig blieben noch sage und schreibe 5 gleiche Staffelgebote eines identischen gleichen Bieters mit jeweils 113,- EUR, die wohl den Preis nach oben treiben sollen. Manipulationen sind bei Ebay Tür und Tor geöffnet, seit der Bietername anonymisiert wurde. Früher konnte man einen Bieter noch warnen oder Manipulationen erkennen, wenn etwas nicht normal war, heute leider nicht mehr. :(

    Wenn man den derzeitigen Höchstbieter anklickt, sieht man, dass er hauptsächlich an Deutschland-Briefmarken interessiert ist, warum sollte sich so jemand ausgerechnet an einer einzelnen „wertvollen“ China-Lokalausgabe interessieren? Für mich klare Manipulation! X(

    Bin gespannt, wie die Auktion ausgeht und ob wir diese "Rarität" noch öfters bei Ebay sehen werden:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 12. Dezember 2011 um 09:02
    • #1.754

    Doch noch einen anständigen Preis erzielte der FDC mit dem Roten Affen mit 1.110,- EUR. Das sind immerhin 310,- EUR über dem aktuellen FDC-Preis im Michel. Eigentlich müsste er wesentlich mehr als die postfrische Marke bringen, ich nehme an, die Auflage des FDC ist nur minimal im Vergleich zur sehr großen Gesamtauflage dieser Ausgabe:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 12. Dezember 2011 um 21:49
    • #1.755

    Das Angebot ist beendet und es hat sich nichts mehr getan. 113,- EUR ist der Endpreis. Wenn die Vermutungen stimmen, taucht diese "Marke" wohl bald wieder bei Ebay auf, was soll ein Verkäufer auch sonst mit einer selbst ersteigerten Marke anfangen ?(:D


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 16. Dezember 2011 um 18:45
    • #1.756

    Briefmarken- und Münzenauktion übertrifft Umsatzerwartungen – Teure chinesische Marken

    Globalisierter Markt – Investoren aus China
    Bereits im Vorfeld waren einzelne Sammlungen, die als Ganzes versteigert wurden, überaus begehrt. Während der Auktion zeichnete sich immer mehr ab, dass eine China-Sammlung zum Renner werden würde. Sie wurde im Katalog mit einem Startpreis von 3000 Franken publiziert, erzielte jedoch letztlich einen Erlös von 138‘000 Franken*. Objekt der Begierde war unter anderem ein Viererblock Briefmarken, auf denen ein Affe auf rotem Grund abgebildet ist. Die Marke wurde 1980 zum chinesischen Jahr des Affen herausgegeben. Viele Chinesen betrachten gemäss Geschäftsleiterin Marianne Rapp Ohmann derart spezielle Marken des Landes als Investition. Dieser Zuschlag sei zudem Ausdruck der fortschreitenden Globalisierung des Briefmarkenmarktes.

    Gefunden in:


    Gruß kartenhai

  • Rainer
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    17. April 1957 (68)
    • 16. Dezember 2011 um 20:06
    • #1.757
    Zitat

    Original von kartenhai
    Unglaublich! :O_O:

    Das muß wohl an den Ganzsachen liegen, oder sind Mehrfach-Frankaturen mit einfachen Marken ins Ausland auch so begehrt?

    Oder liegt es gar an dem gelochten Brief ?(:D

    Gruß kartenhai


    Laut Käufer waren die Ganzsachen, insbesondere die Antwort-Postkarte der interessante Teil. :D :)

  • kartenhai
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    • 16. Dezember 2011 um 21:29
    • #1.758

    Auf der Seite 18 eines älteren Haller-Journals 2/2007 werden 2 China-Zwangszuschlagsmarken von 1987-1990 angeboten. Im Michel habe ich dazu nichts gefunden. Weiß jemand Näheres über diese Marken? Sind es überhaupt Briefmarken oder nicht? Die Abbildung ließ sich leider nicht hierher übertragen.


    Text daraus:

    Zwangszuschlagsmarke
    Die Nachfrage nach den Zwangszuschlagsmarken steigt zu einem Zeitpunkt, an dem die Lager scheinbar total leer gefegt sind.
    Es ist schwieriger denn je, nachzukaufen. Dennoch ist es uns gelungen
    die abgebildete Zwangszuschlagsmarke, die der ersten
    Portozuschlagsperiode (1987 bis 1990)zuzuordnen ist, zu beschaffen. Sie
    wurde in Hefei, der Provinzhauptstadt Anhuis, verwendet. Auf den oberenTeil des Gebührenzettels ist ein Wert von 10 Fen aufgedruckt. Beide Teile tragen eine fortlaufende Nummerierung.
    Nutzen Sie unser Angebot, um Ihre Sammlung komplett werden zu
    lassen.
    72-1855 Zwangszuschlagsmarke auf
    gelbem Papier, ungebraucht, siehe Abbildung
    oben 6,50
    72-1856 dito aber auf weißem Papier
    (diese Variante scheint wesentlich seltener
    zu sein), ungebraucht 8,50

    Gruß kartenhai

  • roschc
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    7. Juni 1970 (55)
    • 17. Dezember 2011 um 04:04
    • #1.759

    HI Kartenhai,

    das sind die hochinteressanten Zwangszuschlagsmarken (oder Labels) die zur Strukturentwicklung zwangsweise erworben und auf dem Brief geklebt werden musste (ähnlich der Berlin Notopfermarke). Es gibt ca. 2.500 verschiedene Labels, wie viele es wirklich sind, weiss keine so genau.

    Hier ist ein ganz interessanter online Katalog über diese sog. ACLs (Additional Charge Labels):
    ACL Katalog

    Das der Markt "leergefegt" ist kann ich nun aber nicht bestätigen. Das man die aber immer schwerer bekommt, stimmt schon...

    PS: Das davon nichts im Michel steht ist nicht verwunderlich, die wissen davon nichts. Für China ist der Michel m.M. nach wahrlich keine Kompetenz.

  • 22028
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    6. Januar 1958 (68)
    • 17. Dezember 2011 um 06:39
    • #1.760

    Von diesen lokalen Zwangszuschlagsmarken, Labels oder oft als auch nur Stempel hatte ich mal einige DIN-A4 Ordner aus den Beständen von Dajhnke gekauft aber vor einigen Jahren wieder verkauft. Ein extrem umfangreiches Gebiet..., Dahnke hatte in seiner Sammlung ca. 50 DIN-A4 Ordner akribische beschrieben nach Regionen, Städten, Postämtern und Unterpostämtern sortiert...

    Dass Michel die nicht katalogisiert ist wohl der Tatsache zu verdanken das ein Großteil der Labels etc. von der VR-Post nicht legitimiert waren sondern oftmals auf lokalen Veranlassung ausgegeben wurden.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

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