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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • kartenhai
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    • 15. Oktober 2010 um 15:37
    • #581

    DAP China Tsingtau Kaumi

    Wenn man diese wunderbar abgedruckten Stempel alle sieht, und bei der Beschreibung steht dann „Echtheit: Nicht bestimmt“, müssten eigentlich alle Alarmglocken läuten! :


    Noch mal schnell die alten Bewertungen angeschaut, das gibt einem noch den Rest! :oneien:

    Primitive Fälschung , Marke zurückgeschickt, keine Reaktion des Verkäufers :O_O:

    Handel mit Fälschungen (mehrfach!) :O_O:

    Und es gibt anscheinend noch mehr von diesen "Raritäten" ! :O_O:

    Los aus einer umfangreichen Stempel und Spezialsammlung!

    Wenn die alle gefälscht sind, Mahlzeit! X(X(X(


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (15. Oktober 2010 um 15:38)

  • kartenhai
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    • 15. Oktober 2010 um 15:49
    • #582

    Einen respektablen Preis von 608,- EUR erzielte das Reservistenbild von Kiautschou:


    Bei dieser Größe wird man wohl Schwierigkeiten mit der fachgerechten Unterbringung dieses etwas größeren Gegenstandes haben. Da lassen sich Briefmarken und Belege einfacher verstauen. :)

    Gruß kartenhai

  • Kontrollratjunkie
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    • 15. Oktober 2010 um 16:15
    • #583
    Zitat

    Original von kartenhai

    Die von mir angebotenen Marken sind echt,
    AUFDRUCKE FALSCH ODER VERFÄLSCHT.

    Kolonien China Nr.24--27 Ganzfälschung mehrfach gest.

    Was denn nun, entweder oder, unter Ganzfälschung verstehe ich auch, dass die Marke falsch ist und nicht echt ?(
    r raufen sich um diesen Schrott, aktuell 13,01 EUR! Die einen brauchen die Marken zum Angeben vor Sammler-Kollegen, die anderen für einen schnellen Gewinn und damit Betrug!

    Gut, dass Ebay solche Machenschaften unterstützt und schön daran verdient, aber wehe, es wird ein Hakenkreuz gezeigt, das eigentlich schon jeder kennt, solche Angebote werden sofort gelöscht und der Verkäufer verwarnt! X(

    Gruß kartenhai

    Alles anzeigen

    Da muss ich doch mal kurz die Haltung verlieren.
    Dieses Angebot ist ein elender Dreck, alles falsch. Die "Marken", die "Stempel" und natürlich auch die "Aufdrucke".
    Der Anbieter verkauft nur solch einen Müll.

    Wer da noch kauft, zündet sich seine Fluppe auch mit Euroscheinen an.

    Es ist gräßlich !!!!!

    Gruß
    KJ

  • kartenhai
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    • 16. Oktober 2010 um 15:47
    • #584

    Außer Rand und Band gebärdet sich der kleine chinesische Affe. Ein neuer Rekordpreis wurde bei Ebay erlöst, und zwar 920,12 EUR für diese kleine Marke !!!


    Vor einigen Tagen war der Rekord noch bei 827,- EUR, das entspricht einer Steigerung innerhalb kürzester Frist um sage und schreibe über 11 % ! :O_O::O_O::O_O:

    Von so satten Renditen können normale Kapitalanleger nur träumen.

    Vielleicht kann mal ein Mathematiker unter uns ausrechnen, wievielen Euro-Cents die Nominale von 8 Fen damals entsprach und um wieviele % sich dieser Preis bis heute gesteigert hat. Ein Wahnsinn!

    Gratulation an diejenigen, die sich damals einen kompletten Schalterbogen (das waren 80 Stück!) besorgt und beiseite gelegt haben. Was könnten die heute davon kaufen? :O_O:

    Da werden die 1.000,- EUR wohl bald auch fallen ?(

    Trotz aller Euphorie, diese Spekulationswelle kann so nicht mehr lange weitergehen, der Absturz, der unweigerlich irgendwann einmal kommen wird (kein Mensch kann den Zeitpunkt aber jetzt schon voraussagen!), wird gewaltig sein. Wohl dem, der die Gunst der Stunde dann schon genutzt hat und vorher zu Höchstpreisen verkauft hat. :D

    Nur meine Meinung. 8-)

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Oktober 2010 um 09:38
    • #585

    Die Ganzfälschungen China-Kolonien brachten für den Verkäufer nur 13,01 EUR bei 7 Geboten und nur 2 Interessenten, aber immer noch viel zu viel für diesen Schrott. X(


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 17. Oktober 2010 um 16:36
    • #586

    Ein unglaublicher Preis für einen Brief mit sehr schönen Stempeln, die fast zu schön sind, um auch echt zu sein, und bei dem der Verkäufer selbst auch noch sagt: „Echtheit: Nicht bestimmt!“ : 112,60 EUR !!!


    Auch haben die unvorsichtigen Bieter anscheinend nicht die 11 Negativ-Bewertungen des Verkäufers aufmerksam angesehen, bei denen die Begriffe „Handel mit Fälschungen“ und „primitive Fälschungen“ vorkommen! :O_O:

    Oder sollte der Brief vielleicht doch echt sein ?(

    Der private Verkäufer hat sich natürlich abgesichert für den Fall, dass jemand eine Fälschung reklamiert:

    Bei geprüften Werten ist dies ausdrücklich in der Beschreibung erwähnt und eine Garantie auf Echtheit des Artikels wird nur gegeben, wenn dieser vom momentan zuständigen Bundesprüfer geprüft ist. mit der Abgabe eines Gebotes wird ausdrücklich erklärt das man damit einverstanden ist, auf die nach neuem EU-Recht geltende Gewährleistung/Garantie bei Gebrauchtwaren zu verzichten.

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (17. Oktober 2010 um 16:37)

  • Gerhard2
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    10. Juli 1970 (55)
    • 17. Oktober 2010 um 16:48
    • #587

    Wobei ich der Meinung bin, eine Klage auf Erfüllung hat, bzw Rückabwicklung trotz der ähm "Absicherung" eine gute Chance.

    Ausserdem sehe ich nicht die Marken 15-27 , sehe nur 2 und nicht 12 Marken ....

    Desweiteren ist die Garantie Erklärung, so wie abgegeben, in weiten Teilen ungültig.

    Mfg. ,

    Gerhard

  • roschc
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    7. Juni 1970 (55)
    • 17. Oktober 2010 um 16:50
    • #588

    Die Angebote sind in meinen Augen allesamt falsch.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 17. Oktober 2010 um 16:53
    • #589
    Zitat

    Die Angebote sind in meinen Augen allesamt falsch.

    Jo,
    & da diese trotzdem so gut gehen, werden immer mehr davon produziert und an China-"Sammler" verhökert. :D
    Gesetz der Freien Marktwirtschaft. ;)

  • kartenhai
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    • 17. Oktober 2010 um 21:50
    • #590

    Wenn eine China-Marke nur selten genug ist, ist auch die Erhaltung der Marke nicht so wichtig. Der „Knochen“ mit dem Drachen (Michel-Nr. 2 III) brachte immerhin noch respektable 182,- EUR, was hätte sie wohl in einwandfreiem Zustand gebracht (oder gibt es so was überhaupt nicht mehr?):


    Einen tollen Preis von knapp 500,- EUR erzielte die Mischfrankatur auf dem Brief von Weihsien über Tsingtau in die USA mit dem interessanten roten Zusatz-Stempel drauf:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. Oktober 2010 um 07:00
    • #591

    Viele Abbildungen von chinesischen Briefen und Karten mit Unterteilungen:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. Oktober 2010 um 07:10
    • #592

    Bei Ebay gibt es einige interessante Artikel über China-Fälschungen, allerdings leider nur in Englisch, z. B. von:

    China Rotband- und Blauband-Fälschungen
    Aufdruck-Fälschungen Red Revenue
    Gefälschte Briefe


    Gruß kartenhai

  • Michael D
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    • 19. Oktober 2010 um 07:12
    • #593

    Hallo miteinander,

    der Anbieter des sogenannten Behelfseinschreibens Tsingtau Kaumi (Posting kartenhai vom 17.10.) führt in seiner Artikelbeschreibung aus:

    Zitat

    Alle Stempel auf den Marken 15-27 sind ausnahmslos mit ein und demselben Stempelabdruck gesammelt.

    Damit sich auch keiner wundert, wieso die Belege von diesem Anbieter alle gleich (gut) aussehen ...
    (Das Datum war aber hoffentlich zum Wechseln - wenn man schon nur einen Stempel hat.)

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

    Einmal editiert, zuletzt von Michael D (19. Oktober 2010 um 07:21)

  • kartenhai
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    • 21. Oktober 2010 um 18:47
    • #594

    20 der ersten Briefmarken Chinas, vom Verkäufer als extrem rar angepriesen. Weiter unten kommt dann heraus, dass davon 8 Marken geknickt sind, weil sie auf einem Telegramm waren, das gefaltet wurde. Leider fehlt eine Großaufnahme dieser geknickten Marken, so dass man den Grad der Beschädigung nicht sieht, auch welche es sind, wird nicht verraten. Auch die Erhaltung der übrigen einzelnen Marken sieht man nicht genau.

    Dafür hat der Verkäufer beim Startpreis gleich in die Vollen gegriffen mit 1.900,-- EUR !
    Ob diese Marken das auch wert sind, kann ich nicht beurteilen, da kenne ich mich zu wenig aus. In 3 Tagen wird man sehen, ob einer zugreift oder ob der Startpreis ein Phantasiepreis ist.

    Keine Garantie und Umtausch möglich, das heißt also die Katze im Sack kaufen. Glaube, dass die Marken deshalb liegen bleiben! :D


    Gruß kartenhai

    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (21. Oktober 2010 um 18:48)

  • saeckingen
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    • 21. Oktober 2010 um 19:30
    • #595

    Der Bogen war wie ein Telegamm gefaltet - die Marken waren nie auf einem Telegramm. Ich finde man kann die Knicke gut auf den Bildern erkennen.

    Allerdings frage ich mich, ob diese Stücke echt sind. Die Stempel sehen z.B. recht merkwürdig aus. Ferner macht mir die Beschreibung bezüglich "Garantie" etc. den Eindruck, als ob der Verkäufer ebenfalls Zweifel hat.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

    Einmal editiert, zuletzt von saeckingen (21. Oktober 2010 um 19:31)

  • -steppenwolf
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    • 21. Oktober 2010 um 21:01
    • #596

    Hallo kartenhai,
    So etwas ähnlich gestempelt habe ich auch, halte das für ein Suvernierblatt was in Masse angefertigt wurde. Mein Blatt hat auch Originalgröße, ist nur wegen dem Scn abgeschnitten.
    Glaube aber selber nicht das die echt sind.

    lg -steppenwolf

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  • kartenhai
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    • 21. Oktober 2010 um 21:13
    • #597

    Hallo -steppenwolf,

    die Ähnlichkeit Deines Blattes mit dem Ebay-Angebot ist ja verblüffend. Gleich bei Ebay einstellen für 1.800,- EUR, am besten ohne Garantie.
    Geht sicher gleich weg, da billiger als die Konkurrenz! :D

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 21. Oktober 2010 um 21:40
    • #598

    Interessant, was ein solches Sammelsurium von China-Marken, teils im Steckbuch, teils lose in der Schachtel, bei Ebay noch bringt. Habe zwar keine Raritäten entdecken können, aber die interessierten Chinesen werden wohl die Abbildungen mit der Lupe studieren und doch die eine oder andere bessere Marke darin entdeckt haben, warum sonst so ein hoher Preis?


    Lustig immer die Inschrift: "Echtheit nicht bestimmt". So entziehen sich wohl die meisten Verkäufer ihrer Verantwortung, um entdeckte falsche Marken nicht mehr zurücknehmen zu müssen. X(

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 21. Oktober 2010 um 21:55
    • #599

    Jahrbücher von China scheinen auch gesucht zu sein. Anstatt die Anzahl der Bücher und die genauen Jahrgänge anzugeben, hat der Verkäufer nur zahlreiche Abbildungen gemacht, natürlich hat er auch: „Echtheit nicht bestimmt“ angegeben, um sich abzusichern. Werden die relativ modernen Jahrbücher vielleicht auch schon gefälscht ?(

    Bis jetzt schon 61 Gebote mit 300,- EUR Letztstand bei noch knapp 4 Tagen Laufzeit.


    Gruß kartenhai

  • SammlerBernd
    Gast
    • 21. Oktober 2010 um 22:03
    • #600

    Naja das Angebot sieht doch ganz manierlich aus.
    Diese Jahrgänge der 80/ 90 Jahre werten im Durchschniitt 25,-Mi.
    Schätze die Anzahl auf den 1.Blick mit ca 20 Stück, d.h. das Gebot liegt z.Zt. bei 50 % Mi..
    Angesicht der Marktlage mit Chna postfrisch ein netter Satz.
    Werde mich ´mal auch beteiligen...
    SG SB

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