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China-Markenboom

  • kartenhai
  • 11. Januar 2010 um 17:26
  • kartenhai
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    • 17. September 2010 um 14:47
    • #521

    Eine chinesische Ganzsache mit Mischfrankatur von Tsingtau/Kiautschou nach Lechenich bei Köln. Der Ganzsachen-Werteindruck sowie die chinesische Marke sind am 30.10.1903 gestempelt, die deutsche Kolonien-Marke erst am 6.11.1903, und der Absender hat als Datum den 4.11.1903 geschrieben, Ankunft in Lechenich am 20.11.1903.
    Verstehe nicht ganz, warum der Absender die Karte erst 5 Tage nach Abstempelung schreibt ?(

    Oder ich brauche eine Brille ?(


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. September 2010 um 06:17
    • #522

    Am Endpreis für den Block Nr. 7 von China Tischtennis mit Satz hat sich nichts mehr geändert, 1.103,- EUR. Für dieses Geld bekommt man schon eine ganz schöne Tischtennis-Ausrüstung. :)

    Gruß Kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. September 2010 um 14:51
    • #523

    Nachdem dieser Block vor ein paar Tagen noch 1.479,- EUR bei Ebay einbrachte, ist er jetzt noch einmal auf einen absoluten Rekordpreis von 1.560,- EUR gestiegen. Ein Rekord jagt den anderen. Wo wird Schluß sein?

    An der Börse hieß es früher alle paar Jahre wieder in der größten Euphorie: Es wird nie wieder schwach! Solange, bis der nächste Crash kam! Aber Briefmarken kann man ja nicht mit Aktien vergleichen. Oder etwa doch ?(

    Wir werden es sehen.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 19. September 2010 um 14:54
    • #524

    Solange die Euphorie anhält, kommt sofort wieder der nächste Block zur Versteigerung. Hoffentlich ist nicht mal ein Reprint dabei, der nicht als billiger Nachdruck erkannt wird. :D
    Noch billig zu haben, z. Zt. 1,- EUR, aber wie lange noch?


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (19. September 2010 um 14:55)

  • kartenhai
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    • 21. September 2010 um 09:17
    • #525

    Die Ganzsache mit Mischfrankatur nach Deutschland aus Kiautschou, optisch schön anzuschauen, wechselte für knapp 170,- EUR den Besitzer.


    Gruß kartenhai

  • valgrande
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    • 21. September 2010 um 12:53
    • #526
    Zitat

    Original von kartenhai
    ...jetzt noch einmal auf einen absoluten Rekordpreis von 1.560,- EUR gestiegen. Ein Rekord jagt den anderen. Wo wird Schluß sein?

    hallo kartenhai,
    der höchste Preis bis jetzt. Ein neuer steht schon bereit; ist das eine neue Schwemme von Block 19?

    Gruß valgrande

  • valgrande
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    • 21. September 2010 um 13:00
    • #527

    Tischtennisblock Nr. 7 ohne Gummi, Laut Michel-Katalog 900,00 €
    Wie kommt der Verkäufer auf 1.149,99 EUR ? Der ging doch mal für 1.103,00 weg.


    Gruß valgrande

  • valgrande
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    • 21. September 2010 um 13:07
    • #528

    Block 8 als FDC verlangt der Anbieter 7.500,00 ohne Attest - olala. Mi.-Preis im Katalog für den FDC 4.000,-- und dass der Block immer kleine Fehler hat. Auf einem FDC wohl nicht zu sehen.


    Gruß valgrande

  • kartenhai
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    • 21. September 2010 um 13:14
    • #529

    @ valgrande:

    Die Fälscher müssen schon Überstunden bei diesem Block machen! :D;)

    Übrigens ein paar Postings vorher schon mal vorgestellt.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 21. September 2010 um 13:30
    • #530

    In der DBZ bot ein deutscher Händler vor kurzer Zeit 4.500,- EUR für diese gestempelten Blöcke, er hat sicher schon chinesische Interessenten, die ihm diese Blöcke für 1.000,- oder mehr EUR Aufpreis aus den Händen reissen werden. Ein anderer Händler möchte 15.000,- EUR für den postfrischen Block im Sofortkauf haben, ist aber kein Interessent da, wohl etwas zu teuer angeboten.

    Ober der Block auf FDC zu dem Preis einen Käufer finden wird, wage ich zu bezweifeln.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 22. September 2010 um 22:03
    • #531

    Immerhin etwas über 1 Euro pro Maximumkarte bekam der Verkäufer für seine 114 Karten (116,- EUR Ebay-Endpreis). Eine Euphorie in dieser Sammelform ist auch in China nicht festzustellen.


    Von so einem Stückpreis können deutsche Maximumkarten-Verkäufer nur träumen. :rolleyes:

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 25. September 2010 um 13:33
    • #532

    Nur noch 2 Stunden in der Auktion sind 17 Money Order Stamps von China von 1949-1953, nach Angaben des Verkäufers sind sie komplett. Mir sagt dieser Begriff leider überhaupt nichts, übersetzt wird money order mit Zahlungsanweisung oder Geldanweisung, ich nehme an, diese Marken werden vom Michel nicht katalogisiert. Immerhin sind die Marken schon bei 250,- EUR gelandet.


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 25. September 2010 um 13:37
    • #533

    Hier eine interessante Seite des abgeschlossenen Gebietes Mandschukuo von 1932-1945 mit Fälschungs-Abbildungen:


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 25. September 2010 um 13:44
    • #534

    Mal wieder im Angebot, das Markenheftchen China Nr. 1 "Gu Dong" von 1980 mit vielen Tieren. Zur Zeit bei 161,- EUR bei noch knapp 1 Tag Laufzeit und 14 Geboten. Da hätte es sich damals wohl gelohnt, sich von dem von außen eigentlich unscheinbaren Heftchen einige zur Seite zu legen. :(

    Der Inhalt steht bei Ebay leider auf dem Kopf, also Kopf drehen und von unten betrachten! :D
    Oder einfach den Bildschirm umdrehen. :)


    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (25. September 2010 um 13:45)

  • kartenhai
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    • 25. September 2010 um 13:59
    • #535

    Eine interessante Ansichtskarte aus Tsingtau mit Stempel: Kaiserlich Deutsche Marine-Schiffspost No. 38. Eine Mischfrankatur chinesische Ganzsache mit Reichspost-Marke und 2 Schiffspost-Stempel-Abdrücken (leider wieder auf dem Kopf stehend! X( ).

    Auf der Bildseite sowie bei der Verlags-Angabe falsche Schreibweise "Tsintau".


    Gruß kartenhai

  • soborg
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    • 25. September 2010 um 17:33
    • #536
    Zitat

    Original von kartenhai
    Eine interessante Ansichtskarte aus Tsingtau mit Stempel: Kaiserlich Deutsche Marine-Schiffspost No. 38. Eine Mischfrankatur chinesische Ganzsache mit Reichspost-Marke und 2 Schiffspost-Stempel-Abdrücken (leider wieder auf dem Kopf stehend! X( ).

    Auf der Bildseite sowie bei der Verlags-Angabe falsche Schreibweise "Tsintau".


    Gruß kartenhai

    Hallo,
    TSINTAU war die zuerst benutzte Schreibweise, die man auch auf den ersten Stempeln findet. TSINGTAU folgte dann später, etwa ab 1900. Es gab damals keine einheitliche Transkription für die chinesische Sprache, was anscheinend zu einigen Unsicherheiten führte.

    Gruß,
    Guido

  • kartenhai
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    • 26. September 2010 um 15:11
    • #537

    Das unscheinbare Markenheftchen China Nr. 1 wurde bei Ebay mit 615,56 EUR zugeschlagen, ein Wahnsinnspreis! Das MH Nr. 2 erreichte dagegen nur 75,- EUR.


    Die seltsamen Money-Order-Stamps blieben bei 250,- EUR:


    Block 19 der soundsovielte erreichte nicht mehr den Rekordpreis seines Vorgängers (1.560,- EUR!), aber immerhin noch 1.485,65 EUR:


    Gruß kartenhai

  • ligneN
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    242
    • 28. September 2010 um 12:06
    • #538
    Zitat

    Original von kartenhai
    Eine interessante Ansichtskarte aus Tsingtau mit Stempel: Kaiserlich Deutsche Marine-Schiffspost No. 38. Eine Mischfrankatur chinesische Ganzsache mit Reichspost-Marke und 2 Schiffspost-Stempel-Abdrücken (leider wieder auf dem Kopf stehend! X( ).

    Auf der Bildseite sowie bei der Verlags-Angabe falsche Schreibweise "Tsintau".


    Gruß kartenhai

    Hallo,
    das ist keine Mischfrankatur.

    MSP (Marineschiffspost) war eine innerdeutsche Versendungsform. Eine "Mischfrankatur" mit irgendeiner ausländischen Postverwaltung war bei Aufgabe* nicht möglich. Die chinesische Ganzsache diente nur als Unterlage (sog. Formularverwendung).

    Das gleiche gilt für die Tonnen an Chinaganzsachen oder Marken, die man beim Boxeraufstand 1900/01 als Souvenir für seine Feldpostsendungen benutzt hat.

    *Theoretisch wäre es möglich, daß eine MSP-Sendung in Deutschland ins Ausland weitergeleitet wurde, da Abs. verzogen/abwesend wg. Kur, kostete dann aber Nachporto wg. fehlendem Auslandsporto.
    Meine, so etwas in die Schweiz nachgesandt gesehen zu haben mit Schweizer Portomarken. Eine Mischfrankatur ist das aber auch nicht, sondern eine: Nachportofrankatur.
    Jeder Supercheckermessehändler nennt das natürlich eine "2-Länder-Mischfrankatur" mit $$$ in den Augen. :zZz:

    Gruß
    ligneN

    "Schlitzaugenbelege"

  • kartenhai
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    • 28. September 2010 um 13:04
    • #539

    ligneN:

    Danke für den Hinweis. Wieder was dazugelernt. :)

    Gruß kartenhai

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (28. September 2010 um 13:05)

  • saeckingen
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    Geburtstag
    30. Juni 1970 (55)
    • 28. September 2010 um 17:11
    • #540
    Zitat

    Original von kartenhai
    Eine chinesische Ganzsache mit Mischfrankatur von Tsingtau/Kiautschou nach Lechenich bei Köln. Der Ganzsachen-Werteindruck sowie die chinesische Marke sind am 30.10.1903 gestempelt, die deutsche Kolonien-Marke erst am 6.11.1903, und der Absender hat als Datum den 4.11.1903 geschrieben, Ankunft in Lechenich am 20.11.1903.
    Verstehe nicht ganz, warum der Absender die Karte erst 5 Tage nach Abstempelung schreibt

    Oder ich brauche eine Brille


    Gruß kartenhai

    Das ist keine Mischfrankatur! Es handelt sich um eine blanko gestempelte Souvenirkarte, die dann am 5.11. korrekt als Postkarte bei der Deutschen Post eingeliefert wurde. Frankierte und gestempelte Karten - auch mit Marken anderen Auslandspostanstalten in China - wurden als Souvenir verkauft und dann oft deutlich später verwendet. Der Sender hat die Karte auch wie Du selbst bemerkst erst 5 Tage nach dem chinesischen Stempeldatum geschrieben.

    Die erreichten € 170 sind meiner Meinung nach viel zu hoch - da glaubte jemand tatsächlich eine Mischfrankatur zu erwerben.

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

    2 Mal editiert, zuletzt von saeckingen (28. September 2010 um 17:51)

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