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Bayernstempel Typ 20

  • Bayern-Nils
  • 7. Dezember 2009 um 16:48
  • Bayern-Nils
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    • 7. Dezember 2009 um 16:48
    • #1

    Hallo Freunde

    Der Bayernstempel Nummer 20a oder 20b (Sem Nummer) ist ein Bisschen schwierig finde ich. Die Stempeltypen 19, 20 und 21 sind alle ganz ähnlich. Weil ich es einmal lernen will, diese Stempeln zu unterscheiden, fange ich hier mal an einige Stempeln zu zeigen.
    Ich habe immer geglaubt dass der Stempel Typ 20 ganz gewöhnlich war, aber sicher bin ich nicht länger. Ich habe wenige Briefe mit diesem Stempel.

    Fürth und Nürnberg war zwei von die Städte die diese Stempel benutzten. Die ersten die ich hier zeige, ist ein Fürther von 1872 und ein Nürnberger von 1871, beide mit Typ 20b. Der Typ b ist der einfache weil es hier immer ein Jahreszahl gibt. Hoffentlich kann viele von euch auch ein Typ 20 zeigen?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kreuzer
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    • 7. Dezember 2009 um 17:33
    • #2

    Hallo Nils!

    Die Diskussion über den Typ 20 hatten wir hier gerade:

    http://www.philaforum.com/forum/thread.php?threadid=11014

    Habe auch schon festgestellt, dass ich kaum Stempel des Typs 20 habe.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Bayern-Nils
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    • 7. Dezember 2009 um 18:08
    • #3

    Hallo Kreuzer

    Ich weiss dass es schon in einem Anweiler Thread darüber diskutiert ist, aber wer findet es in ein halbes Jahr. Für mich ist es auf jeden Fall einfacher ein eigenen Thread zu machen. Nicht nur wenn ich später Antworte finden will, aber auch wenn ich ein neue Fund zeigen möchte. Deswegen habe ich dieser Thread geöffnet.

    Jetzt will ich zwei neue Beispiele zeigen. Ein Lindauer und eín aus Ludwigstadt. Der von Ludwigstadt ist einfach, wenn man der Sem Buch hat (also Typ 20a). Der Lindauer ist aber nicht so einfach. Der Lindauer muss ein Typ 19b sein, ist der Typ 20b ganz Ähnlich. Die unterschied hier ist, bei 19b Monat mit Ziffern und 20b Monat mit Buchstaben. Obwohl es hier XI steht, ist XI hier die römische Zahl XI nicht die Buchstaben.
    Der Lindaustempel ist in Septemper 1870 gestempelt und der Ludwigstadtstempel in Juli 1872.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kreuzer
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    • 8. Dezember 2009 um 10:30
    • #4

    Hallo zusammen!

    Da mich Nils überzeugt hat, hier zunächst nochmal meine Lambrechter Stempel vom Typ 20a.

    Als erstes abgeschlagen als Ankunftsstempel am 23. Februar 1877.

    Der zweite vom 30. Juli 1878 auf P 8 II.

    Der Dritte ebenfalls auf P 8 II vom 31.Juli, leider ohne Jahresangabe, wahrscheinlich aber auch von 1878.


    Viele Grüße

    kreuzer

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  • Erdinger
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    • 8. Dezember 2009 um 11:52
    • #5

    Verehrte Freunde,

    fangt bitte mit solchen Threads an, wenn ich nicht gerade soviel Arbeit auf dem Tisch habe :-))

    Nils: Lindau ist ein Grenzfall, aber ein schöner. Den würde ich mal unter 20a/b-S für Sondertype verbuchen. Auf die Schnelle fällt mir zu dieser Stempelart mit der römischen Monatsangabe nur noch Hof ein, da waren in der 121. Rauhut-Auktion gleich zwei Stücke im Angebot.

    In der Tat, kaum jemand hat sehr viele von diesen Stempeln in seiner Sammlung. Das liegt wohl auch daran, dass sie zum Teil nur wenige Jahre im Einsatz waren, mit Jahreszahl oft nur ein paar Monate. Warum die Bayern-Sammler sich noch nicht ausgiebig damit beschäftigt haben, kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt es daran, dass die Masse der Vorlagen entweder markenlose Dienstbriefe oder alltägliche Stücke mit Nr. 15 oder 23 sind - bei Stücken mit Nr. 14 oder 22 oder höherer Nominale wird das Angebot zusehends dünner. Außerdem liegt man hier zwischen Mühlrad- und Pfennigzeit etwas ungünstig - Winkler hat dieser Zeit nicht mehr viel und Helbig naturgemäß noch nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet.

    Nils hat einen Stein ins Wasser geworfen - mal sehen, wie hoch die Wellen werden ...

    Zum angehängten Scan: Fürth ist einer der wenigen Orte, bei denen der 20 b auch noch 1872 eine Jahreszahl zeigt. Die meisten anderen Stempel "verloren" die Jahreszahl oft nach einem Jahr, spätestens mit dem Jahreswechsel. Bei anderen blieb (oder ließ man) die "70" aus dem Einführungsjahr einfach stehen.
    Einen Hinweis darauf, warum das so war, könnte uns Helbigs Stempelhandbuch geben. In der Einleitung wird an einer Stelle darauf verwiesen, dass selbst in der Pfennigzeit, Ende des 19. Jahrhunderts, die Postexpeditionen spätestens im November die Jahrestype für das folgende Jahr bestellen sollten. Jeder neue Stempel wurde offenbar nur für ein Jahr ausgestattet!

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    P.S. In Leichendorf möchte ich auch nicht unbedingt wohnhaft sein ...

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    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (8. Dezember 2009 um 11:52)

  • kreuzer
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    • 8. Dezember 2009 um 13:08
    • #6

    Wer suchet, der findet...

    20a Lambrecht als Ankunftsstempel vom 12.7.1875.

    20a München in blaugrau vom 7.Januar, Jahr leider unbekannt.

    20a München in blaugrau vom 25. Januar, Jahr auch unbekannt.

    20b München vom 1. Oktober 1869.


    Viele Grüße

    kreuzer

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    Einmal editiert, zuletzt von kreuzer (8. Dezember 2009 um 13:09)

  • Bayern-Nils
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    • 8. Dezember 2009 um 15:44
    • #7

    Hallo Erdinger und kreuzer


    Ich habe noch zwei gefunden, die ich hier zeigen kann, und wieder sind es rückseitige Ankunftsstempeln.

    Ein ist von Pirmasens mit ein sehr schwacher Stempel. Aber es ist möglich ein 0 zu schauen. Mit dem Innhalt von 1870 passt es perfekt.

    Der andere Brief ist wieder ein Lindauer, diesmal ein Typ 22 - nur zum vergleich.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 8. Dezember 2009 um 20:34
    • #8

    Hallo Freunde

    Erdinger hat mal geschrieben, dass Lindau und Hof zwei Sondertypen von 20b hatte. Also nicht 19b. Es ist vielleicht eine Definitionssache. Ein Stellungnahme nehme ich nicht.
    Aber ich habe auch ein Hofstempel in der Sammlung gefunden und stelle die beide hier ein.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
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    • 9. Dezember 2009 um 09:34
    • #9

    Lieber Nils,

    diese ganze Stempelgruppe 19/20/21 hat der Teufel gesehen, wie man bei uns so schön sagt. Es gibt übereinstimmende Merkmale (Ortsname in niedriger Grotesk) und abweichende.
    Du hast recht - diese Sorte sollte man eigentlich als 19 bezeichnen (einfache Stunde als Merkmal). "Reinrassig" ist er nicht, deswegen habe ihn sozusagen unter Beobachtung.
    Mir geht es übrigens nicht alleine so - auch bei Helbig finden sich immer mal wieder Stempelabschläge, die als 19 a bezeichnet werden, obwohl sie mit besserem Recht als 20 a gelten können (und so behandle ich sie auch).
    Seit einigen Monaten sammle ich vor allem Scans (und kaufe Belege, wenn sie in das gesetzte Budget passen) und lege Datenblätter zu diesen Stempeln an.
    Ich kann euch sagen: Vieles ist außerordentlich verwirrend, was die Abfolge der verwendeten Stempel angeht. Stempel wurden repariert und erhielten z.B. Stundenangaben, die weder vom Typ noch vom Aussehen zum Rest passten (größere Type), die Jahreszahlen wechseln von Antiqua zu Grotesk (oder umgekehrt).
    Da braucht man viel Zeit und Vergleichsmaterial. Aber wir haben es ja nicht eilig, oder?

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (9. Dezember 2009 um 09:34)

  • Erdinger
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    • 10. Dezember 2009 um 11:44
    • #10

    Verehrte Freunde,

    es gibt drei einfache Merkmale, um bayerische 20 b-Stempel von anderen zu unterscheiden:

    1. Ortsname in Grotesk. Es gibt verschiedene Schrifttypen. Zu Beginn der Stempelauslieferung eine sehr schmale, filigrane Groteskschrift, häufig in Altbayern. Spätere Variationen (breiter, kräftiger) kennt man etwa aus Schwaben und in der Oberpfalz. Die in der Literatur geläufige Unterscheidung in "niedrige", "mittelhohe" und "hohe" Typen ist nicht sehr hilfreich.

    Ganz sicher kann man die Stempel mithilfe des nächsten Merkmals identifizieren:

    2. Datums- und Uhrzeitgruppe in Antiqua. Das Tagesdatum ist zweizeilig: Tag/Monat. Der Monatsname wird durchweg in Großbuchstaben dargestellt und auf drei Buchstaben abgekürzt ("JAN", "FEB" usw.). Darunter folgt die Uhrzeit, in der Regel als doppelte Stunde ("Vm 11–12", "3–4 Nm").

    3. Jahreszahl. Diese Stempel waren die ersten Einkreiser mit Jahreszahl. Die Jahre "69" und "70" werden in Antiqua dargestellt ("70" mit geschweifter "7" und fett), die "71" in Grotesk, die "72" (nur sehr wenige Orte kamen überhaupt so weit) sowohl als auch. Die unterschiedlichen Schriften erklären sich dadurch, dass die Jahrestype wohl von Jahr zu Jahr von den Expeditionen neu angefordert werden mussten.

    Die Unterscheidung vom Typ 19 ist nur auf den ersten Blick schwierig. Zwar steht der Ortsname häufig in der gleichen Grotesk wie beim Typ 20, aber die Datums-/Uhrzeitgruppe ist anders: Tag und Monat in Ziffern, mit Bruchstrich, nur einfache Stunde ("Vm 11", "4 Nm"). Eine Jahreszahl wurde, wenn überhaupt erst sehr viel später hinzugefügt, Helbig grenzt diesen Vorgang sogar auf die neunziger Jahre ein.

    Genug verwirrt? Dann einstweilen viele Grüße vom
    Erdinger

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  • Erdinger
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    • 10. Dezember 2009 um 12:19
    • #11

    Ganz einfach - alles wie beim 20 b, nur ohne Jahreszahl.

    In den Orten, die 1870 mit einem neuen 20b-Einkreiser ausgestattet wurden, "verloren" die Stempel häufig schonmit dem Jahreswechsel 1870/71 ihre Jahreszahl, bei den 1871 neu ausgelieferten Stempeln war ebenfalls am 31.12.71 meist Schluss mit diesem Luxus. Vereinzelt blieb die Zeit stehen und man stempelte einfach munter mit einem überholten Jahr weiter (Wartenberg und Mitterteich noch zwei Jahre mit "70", Hörlkofen einige Monate des Jahres 1872 mit "71", das niederbayerische Massing gar noch 1875 mit "70"!).

    Der Grund ist mir noch nicht ganz klar - entweder hatten die Expeditionen versäumt, die Jahrestypen nachzubestellen oder diese klemmten und ließen sich nicht entfernen. Ich kenne einen Stempel (Marktsteft), bei dem die "71" bis auf den verräterischen Ansatz der Füße offenbar abgeschliffen worden war.

    Als 20 a verschwanden viele dieser Stempel um 1873/74 (und wurden durch den – vom bayerischen Stempelpapst Winkler verwirrenderweise auch als "20 a, mit hoher Grotesk" klassifizierten – 21 a ersetzt). Einige dieser 20 a-Stempel erlebten noch eine lange Laufzeit, Franken und die Pfalz waren bevorzugte Reservate. Sie hielten sich z.T. bis 1884 und bekamen dann sogar wieder eine Jahreszahl eingepflanzt (Obernzenn oder Schwabmünchen), wenige wurden bei dieser Gelegenheit zusätzlich mit neuer Datums- und Uhrzeitgruppe in Groteskschrift ausgestattet (ein Veteran in Rehau hielt sich auf diese Weise bis 1901). Generell ist bei diesen 20 a-"Langläufern" zu bemerken, dass sich die Expeditoren irgendwann vielfach auch die Stundenangaben ersparten.

    Noch zur Unterscheidung: Bei dem von Helbig neu in die Forschung eingeführten Stempeltyp 21 wird alles in Groteskschrift dargestellt, Ort, Datum und Uhrzeit. Jahreszahlen wurden bei ihm erst ab 1883/84 nachgerüstet.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (10. Dezember 2009 um 12:22)

  • ahli47
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    • 10. Dezember 2009 um 13:15
    • #12

    Hallo Erdinger,
    ein großes Lob für deine Arbeit.
    Ich hätte nicht gedacht, dass man die Stempeltypen 20/21 so detailliert unterscheiden kann. Und auch für die zeitliche Einordnung sind die Informationen sehr interessant.
    Viele Grüße
    ahli47

  • Bayern-Nils
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    • 10. Dezember 2009 um 13:54
    • #13

    Hallo Erdinger

    Ich stelle mich gern hinter der Lob von ahli47. Sehr schön gemacht. Ich habe zu Hause noch einige Stempeln die ich gern zeigen will. Heute Abend versuche ich die hier einzustellen.

    Jetzt, mit deiner Auflistung von Merkmalen, finde ich dass der Hof und Lindau Stempel besser unter Typ 19 als Typ 20 passt. "Nur einfache Stunde" ist ein entscheidene Merkmal.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
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    • 10. Dezember 2009 um 15:57
    • #14

    Hallo ahli47 und Nils,

    freut mich, dass Ihr meinen Sermon hilfreich findet!
    Gut, dann verbuchen wir Hof und Lindau unter 19b!

    Hier zeige ich einen Brief mit einem 20 a von Erding in blau - nach einem solchen Aufgabestempel habe ich lange gesucht. (Kurz darauf bekam ich ihn auch noch als Ankunftstempel, auch in blau, aus dem gleichen Monat.)

    Fällt euch etwas auf?

    Viele Grüße vom
    Erdinger

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  • Bayern-Nils
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    • 10. Dezember 2009 um 17:06
    • #15

    Hallo Erdinger

    Ich werde immer nervös wenn jemand fragt "Fällt euch etwas auf?" :D

    Ja, ein schöner Brief :):)
    Besser kann ich nicht antworten.

    Ich habe noch 2 neue Stempeln in meine Sammlung gefunden. Und wieder ist es zufällige Rückseitestempeln (also nicht wegen die Stempeln in meine Sammlung gelandet). Hier von Obernzenn in der Jahren 1871 und 1874. Weil es sonst nichts ausser die Stempeln auf die Rückseite zu sehen ist, zeige ich nur die Stempeln.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (10. Dezember 2009 um 17:07)

  • Erdinger
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    • 10. Dezember 2009 um 17:33
    • #16

    Hallo, Nils,

    so wild ist es nicht - schau dir mal die Stundenangabe an: Die Buchstaben und Ziffern sind jetzt viel größer als das Tagesdatum. Vermutlich wurden die Typen irgendwann nach dem Jahreswechsel 1871/72 ausgetauscht (mein letzter Abschlag mit der alten, schlecht lesbaren, datiert von Oktober 1871). Diese Typen bestanden aus Schriftmetall, einer Legierung, die sich rasch abnutzte.
    Der Unterschied ist nicht weltbewegend, aber evident.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Bayern-Nils
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    • 10. Dezember 2009 um 18:13
    • #17

    Hallo Erdinger

    Solche Unterschiede merkt man nur, glaube ich, wenn man ein Ort sehr gut kennt. Wenn es so viele Unterschiede gibt, wie wir hier und anderswo zeigen, muss man ein geübte Auge haben.

    Ich habe hier ein Stempel der ganz ohne Stundenangabe ist. Auf ein Brief von Poppenhausen nach Burgbernheim ist dieser Stempel zu finden. Leider etwas schwach, aber fehlenden Stundenangabe ist deutlich. Der Brief ist 26.10.1874 abgeschickt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
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    • 11. Dezember 2009 um 09:52
    • #18

    Liebe Freunde,

    danke fürs Zeigen.

    Nils: Burgbernheim 20 a, Ludwigstadt 20 a und Obernzenn 20 b hatte ich so noch nicht, auch Fürth und Nürnberg nehme ich dankend entgegen!

    kreuzer: Der 20 b München (ohne Zusatz "Bahnh" oder "I") ist gar nicht so häufig. Mein bisher frühestes Datum ist der 28.4.69, das späteste der 9.7.70.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Bayern-Nils
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    • 15. Dezember 2009 um 20:19
    • #19

    Hallo Erdinger

    Noch zwei Stempeln kann ich Heute zeigen, und wie fast immer ist es rückseitige Ankunfts- oder Durchgangsstempeln.

    Der erste ist von Schwarzenbach adS wo man Jahr (18)71 deutlich sehen kann.

    Der zweite Brief hat ein Weiler Ankunftsstempel. Der Brief ist in 1873 abgeschickt, so es ist wahrscheinlich nur Resten von ein Jahr die wir sehen können.

    Ich zeige auch nochmals der Pirmazens Stempel, ich bin jetzt unsicher geworden ob es ein 9 die man hier sehen kann. Also 1869. Aber der Brief ist in 1870 geschrieben. Der Stempel ist nicht als 20b in Sem erwähnt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Erdinger
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    • 16. Dezember 2009 um 11:09
    • #20

    Hallo Nils,

    danke für deine Suche!

    Schwarzenbach hatte ich noch nicht als 20 b registriert, nur als 20 a (momentan 1880 als Spätbeleg).

    Bei Weiler könnte im Bereich der Jahreszahl auch der Rest einer "7" stehen, vielleicht ist es auch nur Dreck ...

    Pirmasenz (mit "z"!) ist dank der Bemühungen von Sammlerfreund Wolfgang Lang als 20 b schon 1869 belegbar. Es gibt den 20 b auch mit der Jahreszahl "70" - ich halte das für eine etwas verrutschte "0". Es gibt den 20 b ab Herbst 1871 auch mit der korrekten Schreibweise "Pirmasens" mit "s".

    Viele Grüße,
    Dietmar

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