1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Sonstiges
  4. Internet-Auktionen

Brieffälschung bei Delcampe...?

  • heide1
  • 30. November 2009 um 18:59
  • Belgiensammler
    aktives Mitglied
    Beiträge
    77
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    8. Juli 1942 (83)
    • 2. Dezember 2009 um 19:22
    • #21

    Liebe Freunde,
    ist es nicht so, dass eigentlich jeder FDC eine Mache ist. und ich behaupte, dass trotzdem viele Briefe echt gelaufen sind, vor allem bis in die 90 er. Wer einen Erstagsstempel wollte mußte ja erstmal die Marke haben und die gab es bei der alten Post eben nicht vor dem Ersttag ( anders als heute). Also Marke kaufen, Brief machen und nach Bonn usw schicken. Der Brief kann also unter keinen Umständen am Ersttag gestempelt werden. In den Stempelstellen gingen tausende von Briefen ein und die konnten auch nicht an einem Tag gestempelt werden. Man konnte aber trotzdem verlangen, dass der Brief echt laufend zurück ging, wichtig war, dass der Brief innerhalb der Frist bei der Stempelstelle vorlag. Viele Sammler legten einen Rücksendeumschlag bei, der nicht frankiert werden mußte, wenn die innenliegenden Briefe das Porto abdeckten (Postsache). Echt laufend ja oder nein??? Wenn ein Sammler einen Ebf sofort zurück haben wollte, erhiet er aber keinen Einlieferungsschein.
    Das sind meine Kenntnisse aus der Praxis.

    Belgiensammler

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.810
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Dezember 2009 um 10:34
    • #22
    Zitat

    ist es nicht so, dass eigentlich jeder FDC eine Mache ist.


    Nicht unbedingt. Ich versuche seit einigen Monaten in der Eingangspost unserer Firma "Ersttagsbriefe" zu finden. Trotz der sehr großen Menge sind sie seeehr selten, aber es gibt sie: Echt gelaufen und nicht zum Zwecke der Mache eines solchen Belegs.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Heino1978
    aktives Mitglied
    Beiträge
    313
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1972 (53)
    • 3. Dezember 2009 um 12:18
    • #23
    Zitat

    Original von uli


    Nicht unbedingt. Ich versuche seit einigen Monaten in der Eingangspost unserer Firma "Ersttagsbriefe" zu finden. Trotz der sehr großen Menge sind sie seeehr selten, aber es gibt sie: Echt gelaufen und nicht zum Zwecke der Mache eines solchen Belegs.
    Gruß
    Uli

    In der Eingangspost von Firmen und Behörden und anderen Unternehmen kommt das sicherlich vor, das hat einen ganz einfachen Grund. Die Postämter Postfilialen u.s.w. bekommen ja auch zu den Terminen der Ausgabetage von Neuheiten , die Aktuellen Neuausgaben einige Tage vorher zugesandt. Mit dem Gebrauch dieser Marken darf jedoch erst am Erstausgabetag begonnen werden. Daher wird eine vielzahl der Neuheiten am Ersttag verklebt und läuft den echt beförderten Lauf. Sie, die Poststellen verkleben die Neuheiten möglichst schnell weil die Kassenabrechnung diese Ausgabepolitik nur erschwert. Am liebsten ist den Postangestellten die Marken von der Rolle zu nehmen, einfachste Verrechnungsart noch einfacher der PC Ausdruck.

    P.S. Sagt den keiner was zu den beiden von mir vorgestellten FDC s ??
    Gruss Hein01978

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.810
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Dezember 2009 um 13:12
    • #24
    Zitat

    Daher wird eine vielzahl der Neuheiten am Ersttag verklebt


    Das kann ich nicht bestätigen. An den Tagen, die auf den Erstausgabetag einer nassklebende Sondermarke folgen, tauchen nicht mehr dieser Marken in unserem Posteingang (> 10.000 Schreiben pro Tag) auf, als in den Wochen danach. Meiner Erfahrung nach ist genau das Gegenteil der Fall. Dauerserien und selbstklebende Marken werden deutlich länger und häufiger verwendet als nassklebende Marken, so dass die Aussage darauf prinzipiell nicht passt.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Heino1978
    aktives Mitglied
    Beiträge
    313
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. Dezember 1972 (53)
    • 3. Dezember 2009 um 17:09
    • #25

    Hallo Uli !

    Ich wollte nur damit aussagen , das die Postangestellten die Neuheiten so schnell wie möglich verkleben um wieder zu den Rollenmarken zu greifen da einfach bequemer udn Abrechnungsmäßig einfacher.
    Gruss Heino1978

    Und keine beantwortet die Frage nach meinen FDC s seltsam, kann ich nicht nachvollziehen wo Heide da so doll auf den Busch gekloppt hat, und nun, schweigen im Wald !

  • Online
    Rainer
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.106
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 3. Dezember 2009 um 17:29
    • #26

    @ Heino1978

    Zitat

    Original von rainer
    Aus den aktuellen allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG:

    Eigenlich war ich der Meinung, mit dieser Quelle alles gesagt zu haben.

    Zitat

    Und keine beantwortet die Frage nach meinen FDC


    FDC ab 1960 haben zwar einen Katalogwert, aber praktisch keinen Hamdelswert, egal ob blanko, echt gelaufen, mit oder ohne weiteren Stempelabschlag. Diese Sachen haben mittlerweile ihren festen Platz in "Grabbelkartons" für wenige Cent. Auf meinem letzten Börsenbesuch wurden z. B. komplette Wohlfahrts- bzw. Jugendsätze auf FDC der Jahre 1995 - 2005 für Stückpreise von 1,- angeboten, da brauchts keine Diskussion über einen weiteren Stempelabschlag.
    Die von Dir gezeigten Belege sind zwar zweifellos echt gelaufen, ob sich jedoch ein entsprechender Preis für FDC erzielen läßt, wage ich bei der Erhaltung (der österreichische mit Erhaltungsmängeln <auf Vorderseite beschriftet>, der deutsche mit Fensterumschlag) zu bezweifeln.

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Belgiensammler
    aktives Mitglied
    Beiträge
    77
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    8. Juli 1942 (83)
    • 3. Dezember 2009 um 18:37
    • #27

    ich bin der Meinung, dass wir hier nicht um den Wert eines FDC diskutieren sollten. Auch wenn ein FDC keinen Wert hat, ist es doch meiner Meinung nach wichtig zu wissen, ob es eine Mache ist oder nicht. Wenn wir auf das keinen Wert legen, können wir auch die Winterprodukte als Lückenfüller in die Sammlung aufnehmen. Für mich zählt ein Bedarfs-FDC mit einfachem Tagesstempel mehr als ein Sonderstempel. Wo bleibt das Sammeln, wenn ich alles was ich mir wünsche per Abo oder Bestellung ins Haus kommt. Und wer als Geldanlage sammelt, dem ist sowieso nicht zu helfen.
    Belgiensammler

  • heide1
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    787
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Dezember 2009 um 20:06
    • #28
    Zitat

    Original von Belgiensammler
    ich bin der Meinung, dass wir hier nicht um den Wert eines FDC diskutieren sollten. Auch wenn ein FDC keinen Wert hat, ist es doch meiner Meinung nach wichtig zu wissen, ob es eine Mache ist oder nicht. Wenn wir auf das keinen Wert legen, können wir auch die Winterprodukte als Lückenfüller in die Sammlung aufnehmen.


    Danke für Deinen Beitrag!8-)
    Es gibt also doch noch Sammler, die keine Mache haben wollen. Das ist das Eine.

    Das Andere ist, dass meine Eingangsfrage vom Sinn her mit viel Unwissen und Ablenkungen, verwässert wird. Die Frage war:
    War es nicht so, dass Gefälligkeitsgestempelte Belege (also nicht beförderte) immer 2 Poststempel bekamen? Also einen zusätzlichen Stempel, der das Markenbild nicht berührte?

    Da werden u. a. Vorschriften von 2009 zitiert, die damit nichts zu tun haben Wenn schon Vorschriften, dann die aus der betreffenden Zeit, von 1970-1990. Und da war es so, wie ich oben fragte. Es gab klare Anweisungen, dass gefälligkeitsgestempelte Belege nicht befördert werden. Wenn einzelne Postler anders handelten - deswegen wirds nicht besser

    Auch wenn es sich einige heutzutage nicht vorstellen können - es gab mal eine Zeit, da war der Deutscher Postbeamte gewissenhaft und pflichtbewusst!

    Zudem gilt es wohl, verfälschte angebliche FDC und die Hintermänner aufzudecken. Ich denke dabei mehr an jugendliche Sammler, die eine Thematische Sammlung aufbauen und evtl. auch ausstellen wollen. Über den Wert brauchen wir uns nicht unterhalten, jeder weiß selbst, dass Krabbelkisten ergiebig sein können - wenn man sucht.

    Weiterhin ging es darum, dass der gezeigte Beleg eindeutig gefälligkeitsgestempelt mit 2 Stempel
    (1x auf Marke und 1x ohne Markenberührung) ist. Die Adresse ist mit Kopierer nachträglich eingesetzt, um einen echt gelaufenen Beleg zu erzeugen. Das ist Fälschung, weiter nichts.
    Onkel Otto lässt grüßen...

    .

  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.085
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Dezember 2009 um 20:35
    • #29

    einen Streit um des Kaisers Bart entfacht. Ein Marktwert existiert doch nur, wenn sich ein Abnehmer für das Angebotene findet. Da kann sogar ein Album mit Bonbonpapier Euronen bringen.

    Mal gegoogelt und Begriffe geklärt. Da findet sich die Kunstfälschung, die Geldfälschung und die Urkundenfälschung.

    Und bei Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Unter Briefmarkenfälschung versteht man das Nachahmen von Briefmarken mit betrügerischer Absicht, um diese als echte zu verwenden oder als solche zu verkaufen. Das Fälschen von Postwertzeichen ist gesetzlich verboten.
    Fälschungen zum Schaden der Post
    Unter Fälschungen zum Schaden der Post versteht man die Nachahmung und Herstellung von postgültigen Briefmarken, die von Privatpersonen hergestellt werden. Diese dienen dazu das Porto für Postsendungen nicht bezahlen zu müssen.
    Fälschungen zum Schaden der Sammler
    Unter Fälschungen zum Schaden der Sammler versteht man das Fälschen von postungültigen Briefmarken mit einem hohem Sammlerwert. Diese sollen mit betrügerischer Absicht an Philatelisten verkauft werden.

    Alle diese Begriffe lassen sich bei als FDC bezeichneten Belegen nicht anwenden, sind also rechtlich keine Fälschungen.

    Bevor das Sammeln von Ersttagsbelegen wie z. B. Ersttagsblatt und Ersttagsbriefen sehr populär wurde, galten sie als Raritäten. Sie wurden auf klassischen Ausgaben (bis ca. 1914) eher für philatelistische Forschungszwecke bzw. als historische Belege in Folge von politischen Umbrüchen gesucht

    In Laufe der Jahre entwickelten sich diese Belege immer mehr vom postalischen Nutzen weg zu einem reinen Sammelobjekt. Briefmarken wurden gekauft um sofort entwertet zu werden. Der ursprüngliche Nutzen eines Postbeleges, nämlich durch die Post zugestellt zu werden, ist seit spätestens den 1960er Jahren damit verloren gegangen. Dieser Selbstzweck und die hohen Auflagen führten zu einem totalen Preisverfall.

    Ersttagsstempel
    Unter einem Ersttagsstempel versteht man einen Poststempel, dessen Stempeldatum mit dem Ersttag der damit entwerteten Briefmarke übereinstimmt. Wenn das dann noch ein Sonderstempel ist, ein passender Zudruck den Umschlag ziert und das Ganze postalisch befördert wurde, ist es zwar philatelistisch gesehen Mache, besitzt aber die Merkmale eines Bedarfsbriefes
    FDC und Ersttagsblätter,, lt. Michel in vielen Fällen bis zu 300 000 Stck hergestellt, sind eindeutig Kartonware ohne philatelistischen Wert, aber als Kleingrafik unter Verwendung der Originalmarken eben doch ein Sammelobjekt.
    Für mich sind das Stenpelbelege oder Sammlerbriefe, weil auch meist die Portohöhe nicht stimmt, und damit finden sie ihren Platz auf der entsprechenden Albumseite.

    Und da sind wir wieder beim Anfang. Hast Du Abnehmer, gibt es einen Marktwert.

    MfG wajdz8

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    4.526
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Dezember 2009 um 20:55
    • #30
    Zitat

    Original von heide1

    Das Andere ist, dass meine Eingangsfrage vom Sinn her mit viel Unwissen und Ablenkungen, verwässert wird. Die Frage war:

    War es nicht so, dass Gefälligkeitsgestempelte Belege (also nicht beförderte) immer 2 Poststempel bekamen? Also einen zusätzlichen Stempel, der das Markenbild nicht berührte?

    Klare Antwort: JA! Soger noch mit Zusatz, dass der 2. Stempel im Adressfeld anzubringen sei. Seinerzeit benutzte man ja noch mehr die geschlossenen Umschläge denn Fensterumschläge und die Anschrift hatte immer unten rechts zu stehen. Als Beleg siehe meinen Scan.

    Bilder

    • bf.jpg
      • 37,67 kB
      • 671 × 387
      • 196

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Belgiensammler
    aktives Mitglied
    Beiträge
    77
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    8. Juli 1942 (83)
    • 4. Dezember 2009 um 21:07
    • #31

    stimmt doch wunderbar so wars richtig da kommen keine Zweifel auf.
    Da kann man keine Anschrift nachträglich einfügen, also nicht echt gelaufen, aber für eine Sammlung trotzdem ein schöner Zeitbeleg.
    Belgiensammler

  • nephrotranz
    aktives Mitglied
    Beiträge
    267
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. September 1971 (54)
    • 5. Dezember 2009 um 00:16
    • #32

    heide1

    Ich sehe trotzdem keinen Grund, warum die Adresse "aufkopiert" sein sollte.

    Mein Scanner macht, wenn ich ihn auf geringe Auflösung stelle, um Linien und Buchstaben hin und wieder auch leichte Schattierungen, die aber eigentlich nicht da sind.

    Das gleiche Phänomen, da bin ich ziemlich sicher, ist hier auch aufgetreten, denn rund um den Stempel, der die Marken nicht berührt, finden sich diese "Schatten" (es gibt einen Fachausdruck dafür, der fällt mir aber gerade nicht ein) ebenfalls - dieser Beleg wird diese Merkmale, die man um die Buchstaben sieht in der Realität nicht aufweisen.

    Abgesehen davon, wurde der 2. Stempel eigentlich immer dorthin gesetzt, wo eigentlich die Adresse hingehört hätte - wäre die Anschrift nicht schon auf dem Umschlag gewesen, wäre der Abschlag meiner Meinung nach tiefer erfolgt.

    Ob echt gelaufen oder nicht ? - Keine Ahnung...

    In der Regel wird ja leider jeder FDC der eine Adresse trägt, egal mit wievielen Stempeln, als "echt gelaufen" bezeichnet, da die Sache mit den 2 Stempeln und der damit verbundenen Nichtbeföderung bestimmt vielen nicht bekannt ist.

    LG
    Michael

    Mein Postcrossing-Blog (engl.) - Mein Postcrossing-Blog (deutsch)
    Ich suche Bund bis Mi-Nr. 790 mit Vollstempel "Hannover"

    2 Mal editiert, zuletzt von nephrotranz (5. Dezember 2009 um 00:27)

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™