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  4. Stempel

Kriegsgefangenen-Depot Benediktbeuern

  • kartenhai
  • 25. November 2009 um 16:38
  • kartenhai
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    • 25. November 2009 um 16:38
    • #1

    Hallo,

    habe da 2 Ansichtskarten mit sehr schönen Stempeln vom Kriegsgefangenen-Depot Benediktbeuern aus den Jahren 1914 und 1915. Im Internet findet man nichts darüber, eine Anfrage bei der Gemeinde Benediktbeuern sowie beim Kloster, in dem vermutlich das Kriegsgefangenen-Lager (dem Schreiben nach waren es Franzosen) untergebracht war, brachte bei beiden Adressen keinerlei Antwort.

    Gibt es in Deutschland eine Arbeitsgemeinschaft, die Näheres über die Kriegsgefangenen-Orte im 1. Weltkrieg weiß?

    Zum Zusatz-Stempel F. a. habe ich folgendes im Internet gefunden:

    Im Briefverkehr der Kriegsgefangenen war mit Erlaß vom 11. November 1914 geregelt, daß aus Gründen der Sicherheit die Absendung der Briefe der Kriegsgefangenen erst 10 Tage, nachdem sie geschrieben sind, erfolgen sollte. Die Überwachung dieser vorgegebenen Frist war allerdings in der Praxis aus verschiedenen Gründen nicht immer möglich. Daher folgte am 11. Januar 1915 ein Befehl des Kriegsministeriums, die Kriegsgefangenenpost vor der Weitergabe mit einem Stempel zu versehen, der den Ablauf der zehntägigen Frist sofort erkennen ließ. In diesem Stempel musste der Vermerk F.A. enthalten sein. F.A. bedeutet: "Frist abgelaufen".

    Bei der älteren Karte vom 17.11.1914 war der Befehl des Kriegsministeriums noch nicht erfolgt, so daß der Stempel F. a. da fehlt.

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  • VorphilaBayern
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    • 25. November 2009 um 16:58
    • #2

    Hallo kartenhai,

    sehr schöne Belege zeigen Sie hier.
    Herzlichen Dank.
    im Internet habe ich folgendes gefunden:


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • kartenhai
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    • 25. November 2009 um 17:27
    • #3

    @ VorphilaBayern:

    Vielen Dank für den sehr interessanten Link, da steht eigentlich alles drin, was ich wissen wollte, und noch vieles mehr dazu.
    Das Lager war also nicht im Kloster untergebracht, sondern im sogenannten Sommerkeller (nehme an, ein Keller zur Lagerung von Eis oder Bier in den warmen Sommerzeiten). Den Findling mit der Gedenk-Inschrift werde ich mir ansehen, wenn ich da mal bin. Komisch, daß weder die Gemeinde Benediktbeuern noch das Kloster mit seinem großen Archiv mir eine Antwort darüber mitteilte.

    Interessant auch die Mitteilung, daß im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, Abteilung IV Kriegsarchiv, Akten über damalige Kriegsgefangenenlager liegen.

    Gruß kartenhai

  • VorphilaBayern
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    • 25. November 2009 um 17:59
    • #4

    Hallo kartenhai,

    das ist nicht komisch, daß weder die Gemeinde,
    noch das Kloster darüber etwas mitteilen möchte.
    Es soll totgeschwiegen werden, damit ihre "weisse"
    Weste ja nicht beschmutzt wird. Ich könnte Beispiele
    nennen, da würde man aber in ein Wespennest stechen,
    obwohl die Zeit fast 100 Jahre zurückliegt.

    Es waren nicht viele Kriegsgefangene in Benediktbeuern.
    Es grenzt schon fast an ein Wunder, daß Belege existieren.
    Ich hatte bisher noch keine gesehen.

    Selber sammle ich für meine Heimatsammlung
    Kriegsgefangenensendungen aus Grafenwöhr
    von 1914 bis 1918.
    Wenn gewünscht, kann ich einiges zeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • lickle
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    • 25. November 2009 um 19:24
    • #5

    kartenhai

    Glückwunsch zu diesen schönen KGF-Belegen. Von solchen kleinen Lagern sind diese wirklich nur selten zu finden. Normalerweise waren solche kleinen Lager sogen. Aussenlager von größeren Stammlagern, wie Lagerlechfeld und die Post wurde auch nur im Stammlager zensiert. Offensichtlich war aber ein Zensor in Benediktbeuern (ein Mönch?) verfügbar und somit wurde dort auch lokal zensiert. Am häufigsten ist noch die Korrespondenz nach Frankreich. KGF-Post nach anderen Ländern ist schon schwieriger zu finden. Ich würde zum Beispiel gerne Belege nach Serbien oder USA von württembergischen Lagern haben wollen, aber es ist nichts aufzutreiben.

    Grüßle

    lickle

  • kartenhai
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    • 25. November 2009 um 21:18
    • #6

    @ VorphilaBayern:

    Zeige doch mal Deine Belege, sie sind sicher interessant. Kann mir vorstellen, daß besonders bei kleineren Lagern diese Stempel manchmal ziemlich selten sind, da die Briefe ja alle ins Ausland gegangen sind und von dort wohl nur wenige wieder zurück gefunden haben.
    Habe vor 2 Jahren eine schöne Karte von Peissenberg mit interessanten Lager-Stempeln gegen eine andere vertauscht, aber leider keinen Scan davon gemacht. Vielleicht schickt mir der Käufer diesen noch zu, dann kann ich sie noch abbilden.

    @ lickle:

    Gibt es irgendeine Literatur über die Kriegsgefangenenlager in Deutschland mit Stempel-Abbildungen oder eine Arge, die sich damit befaßt? Bei Benediktbeuern liegt auch die alte Bergwerks-Stadt Penzberg, dort wurden im 2. Weltkrieg russische Kriegsgefangene im Bergwerk beschäftigt, sie kamen vom größeren Lager Puchheim bei München (also war Penzberg eine Nebenstelle). Wie kann ich feststellen, ob es von Penzberg einen eigenen Lagerstempel gab, oder wurde die Post dann vom Zentrallager in Puchheim versandt?

  • VorphilaBayern
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    • 26. November 2009 um 05:27
    • #7

    Hallo kartenhai,

    habe folgenden Link angehängt:


    Unter der Nr.8 ist ein Heft "Kriegsgefangene
    in Deutschland" zum Verkauf, das Sie sicherlich
    interessieren dürfte. Ich habe es auch, finde es
    derzeit aber nicht. Daher kann ich nicht sagen,
    ob das Lager Benediktbeuern mit dabei ist.

    Am Wochenende werde ich einige Belege
    aus - und in das Kriegsgefangenenlager
    Grafenwöhr zeigen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • lickle
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    • 26. November 2009 um 10:45
    • #8

    kartenhai

    Mir ist über ein umfassendes Werk nichts bekannt und ich denke, dass sich die Arge Zensurpost mit dieser Thematik auch befasst. Es gibt ein tabellarische Auflistung mit Bewertung von solchen Stempeln im Handbuch von Kurt Karl Wolter - Die Postzensur aus dem Jahr 1965. Leider sind dort längst nicht alle Lager - geschweige denn Stempel - verzeichnet. Auch weiterführende oder grundlegende Literatur sucht man dort vergebens.
    Zu Lagern im 2. Weltkrieg kann ich nichts sagen, da ich mich nur auf die süddeutschen Lager im 1. Weltkrieg konzentriere.
    Jedenfalls ging es zu Beginn des 1. Weltkrieges in den Gefangenenlagern recht entspannt zu.

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  • VorphilaBayern
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    • 26. November 2009 um 14:07
    • #9

    "lickle: Jedenfalls ging es zu Beginn des 1. Weltkrieges in den Gefangenenlagern recht entspannt zu"

    Hallo lickle,
    entspannt ging es in den Kriegsgefangenenlagern nie zu.
    Das Gegenteil war seit anfang des Krieges der Fall, denn
    die Gräber mit gestorbenen Kriegsgefangenen sind voll.
    Diese Ansichtskarten wurden nur zu Propagandazwecken
    hergestellt um allen vorzugaukeln wie gut es den Kriegs-
    gefangenen geht. Gingen diese Ak doch tausendfach
    in alle Welt. Außerdem sollte die Wut der eigenenen
    Soldaten und ihrer Angehörigen auf den Feind gesteigert
    werden. Vom Kriegsgefangenenlager Grafenwöhr habe ich
    mehrere Dutzend solcher Propagandakarten.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • doktorstamp
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    • 26. November 2009 um 17:56
    • #10

    Über die Kriegsgefangenen Lager wird oft geschwiegen. Von Land zu Land ist die Handhabung hier auch mal anders.

    Z.B. zu den Sperrgebieten F u. G, beide waren in Schleswig Holstein, wird wenig in England geschrieben. Lediglich in dem Buch "Churchill's Secret Army" ist etwas erwähnt.

    Oksbol in Dänemark, auch hier ist das Internet stumm. Lediglich habe ich einiges über das Lager zusammengetragen. Aber die Quellen sind weit und breit verstreut. Eigentlich gab es mehrere Lage in der Umgebung. DP, Kriegsgefangene, Minenräumtruppenlage, auch sollen einige Mitglieder der Dänischen SS hier in Haft gehalten gewesen. Über fast alles sind nur Bruchteile zu erfahren.

    An der ehemaligen Grenze Tschechoslovakei/Österreich war durch eine Postkarte ein kleines Lager aufgehellt, in der Literatur garnichts. Nach ein paar Jahren konnte festgestellt werden die Deutschen die dort gearbeitet haben waren alle nach den Staaten oder England versetzt worden. Sie haben an den Haftlingen experimentiert, ihre Ergebnisse waren für die Fliegertechnik und künftige Raumfahrt von größter Bedeutung. In Gegensatz zu anderen Lagern wo fahrlässig und ohne Sorgfalt experimentiert war, war hier sehr wissenschaftlich, wenn auch unmenschlich vorgegangen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • doktorstamp
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    • 26. November 2009 um 18:11
    • #11

    Es fällt mir noch was auch gerade ein. In der Straße wo meine Großeltern vaterseits lebte, war immer eine ältere Dame die von anderen verhönt war. Ich habe mich danach gefragt, warum sie so behandelt wurde. "Ihr Man ließ sich gefangen nehmen, während andere den Kampf mitmachen und erleiden müßten".

    Diese arme Frau stand oft vor ihrem Haus, und als wir Kinder aus der Schule kam verteilte sie uns Kinder Apfel und Pflaumen aus ihrem Garten.
    Auch durch manches Kind hat sie viel anhören müssen. Eines Tages stand sie nicht mehr da. Ja die arme Frau hat viel erleiden müssen.

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • lickle
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    • 26. November 2009 um 18:21
    • #12
    Zitat

    Original von VorphilaBayern

    Hallo lickle,
    entspannt ging es in den Kriegsgefangenenlagern nie zu.
    Das Gegenteil war seit anfang des Krieges der Fall, denn
    die Gräber mit gestorbenen Kriegsgefangenen sind voll.
    Diese Ansichtskarten wurden nur zu Propagandazwecken
    hergestellt um allen vorzugaukeln wie gut es den Kriegs-
    gefangenen geht. Gingen diese Ak doch tausendfach
    in alle Welt. Außerdem sollte die Wut der eigenenen
    Soldaten und ihrer Angehörigen auf den Feind gesteigert
    werden. Vom Kriegsgefangenenlager Grafenwöhr habe ich
    mehrere Dutzend solcher Propagandakarten.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    VorphilaBayern

    Dann sollte es die folgenden Ansichtskarten aber nicht geben, denn sie passen nun wirklich nicht zur Propaganda.

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  • Lacplesis
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    • 26. November 2009 um 19:06
    • #13

    Das Qualitätsspektrum der Lager war wohl recht breit...

    Wenn man Glück hatte, war es nicht zu schlecht. Z.B. das Griechenlager in Görlitz.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • VorphilaBayern
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    • 26. November 2009 um 19:20
    • #14

    Hallo lickle,

    um hier eine Aussage treffen zu können,
    müßte man von beiden Karten die Adreßseite sehen.

    Gruß,
    VorphilaBayern

  • kartenhai
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    • 26. November 2009 um 21:48
    • #15

    Habe noch eine interessante Karte gefunden vom Gefangenen-Lager Weilheim in Oberbayern. Leider kein Lager- oder Zensur-Stempel, dafür aber ein Zusatzstempel: Gefangenen-Bewachungs-Kommando Weilheim. Die Karte schrieb ein Wachmann an seine Familie nach Gunzenhausen in Mittelfranken, eine zweite ähnliche Karte ohne Stempel ging nach Braunschweig. Diese Leute waren weit weg von zuhause abkommandiert zur Bewachung der Gefangenen. Der Wachmann schreibt unter anderem: "Habe viel Dienst mit den Rothosen", das läßt vermuten, daß es sich um französische Kriegsgefangene handelte.

    Mich würde jetzt interessieren, ob es von diesem Lager auch besondere Lagerstempel und Zensurstempel für die Insassen gab, ähnlich wie in Benediktbeuern. Werde mall bei den Weilheimer Philatelisten nachfragen.

    @ VorphilaBayern:
    Du hast schon recht damit, daß die meisten Ort ihre ehemaligen Kriegsgefangenenlager totschweigen. Als ich die Weilheim-Karte vor einigen Jahren erhielt, wußte ich auch nichts davon, daß es dort überhaupt ein Lager gab. Deshalb fragte ich dort im städtischen Archiv nach, der Beamte dort wußte nichts von einem Lager!

    @ lickle:
    Du kennst Dich aus mit süddeutschen Lagern vom 1. Weltkrieg. Ich hatte mal eine sehr schöne Künstler-Karte vom Lager Bernried am Starnberger See, leider ohne Stempel, die ich aber leider schon weitervertauscht habe. Auch in Murnau gab es früher ein Offiziers-Gefangenen-Lager (Oflag), leider habe ich da keine Belege davon. Ob es in Bad Tölz ein Lager gab, weiß ich nicht, jedenfalls war dort eine große Kaserne im 2. Weltkrieg.
    Beim Penzberger Lager mit den russischen Gefangenen, die vom Lager Puchheim bei München abgestellt worden waren, habe ich mich geirrt, das muß auch im 1. Weltkrieg gewesen sein, nicht im 2.

    Gruß kartenhai

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  • lickle
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    • 27. November 2009 um 11:14
    • #16
    Zitat

    Original von VorphilaBayern
    Hallo lickle,

    um hier eine Aussage treffen zu können,
    müßte man von beiden Karten die Adreßseite sehen.

    Gruß,
    VorphilaBayern

    VorphilaBayern

    Leider sind die Karten auf der Rückseite nicht beschriftet.

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    • 27. November 2009 um 11:32
    • #17

    Hallo lickle,

    aber der Hersteller wird doch vermerkt sein.
    Interessant wäre aber trotzdem ein Bild von der Adreßseite.
    Ich vermute, daß es für einen Auftraggeber gedruckt wurde.
    Solche Karten gibt es z.B. auch genügend aus dem Lager Grafenwöhr.

    Gruß,
    VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    • 27. November 2009 um 12:02
    • #18

    Hallo lickle,

    außerdem kommen diese Karten nur ungebraucht vor.
    Ich habe noch nie eine solche Karte Gebraucht gesehen.
    Bei einer Gebrauchsverwendung wurden diese sicherlich
    gleich in der ersten Zensurstelle, die sich im jeweiligen
    Lager befand, herausgezogen und vernichtet.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • kartenhai
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    • 27. November 2009 um 14:48
    • #19

    Diese Karte zeigt die Ankunft der russischen Gefangenen (vom Stammlager Puchheim bei München abgestellt) in Penzberg am 19. November 1915. Geschrieben als normale Feldpost vermutlich von einem Wachmann. Deshalb interessiert es mich, ob es für die Gefangenen auch einen besonderen Lagerstempel dort gab oder ob die Post über das Stammlager Puchheim lief.

    Gruß kartenhai

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    • Penzberg Russen.jpg
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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 27. November 2009 um 16:40
    • #20

    Hallo kartenhai,

    nachfolgend folgender Link zu Puchheim
    mit dem Abschnitt zum Kriegsgefangenen-
    lager Puchheim.


    Ich denke, daß die gesamte Post der
    Kriegsgefangenen, die im Bergbau in
    Penzberg eingesetzt wurden, über das
    Kriegsgefangenenlager Puchheim lief.
    Habe bisher nur solche Belege aus
    Puchheim gesehen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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