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Adressklappe Pfiffikus

  • kauli
  • 7. November 2009 um 19:05
  • kauli
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    14. November 1942 (83)
    • 7. November 2009 um 19:05
    • #1

    War doch eigentlich eine pfiffige Idee schon gelaufene
    Briefe mit dem Aufkleber wieder zu verwenden. Allerdings
    sind mir erst zwei Stück begegnet, die ich sofort eingezogen
    habe. Beide aus dem Jahr 1923

    Weiß jemand was darüber? Wann sie verwendet wurde u.s.w.
    Habt Ihr ähnliches zum zeigen, würde mich freuen.

    Bei dem abgebilderten Brief sieht man noch gut die vorherige
    Frankatur.

    Bilder

    • Pfiffikus v.jpg
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      • 1.200 × 756
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      • 634

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • kauli
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    14. November 1942 (83)
    • 7. November 2009 um 19:08
    • #2

    Hier der zweite mit eingedruckter Adresse der Firma

    Bilder

    • Pfiffikus 2 v.jpg
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      • 532

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • wajdz
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    • 8. November 2009 um 22:34
    • #3

    1946, elf Monate nach der bedingungslosen Kapitulation, ist Papier Mangelware.
    Bei diesem Beleg ist die Innenseite interessanter als die äußere Ansicht.
    Da wurde ein Feldpostbrief vom 27.5.44, Absender Wehrmeldeamt von Berlin-Rummelsburg nach Berlin -Kaulsdorf von innen nach außen gedreht und wiederverwendet. Not macht eben erfinderisch.

    frankiert mit 2x Allibes Bln 5A (12) = 24 Pf
    Brief im Fernkehr Bahnpoststempel BERLIN-DRESDEN Z0060 v.2.3.46 nach (10) Königsbrück

    MfG wajdz8

    Bilder

    • innenleben.jpg
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    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

    Einmal editiert, zuletzt von wajdz (8. November 2009 um 22:36)

  • Pete
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    20. September 1982 (44)
    • 9. November 2009 um 17:16
    • #4
    Zitat

    Original von kauli
    War doch eigentlich eine pfiffige Idee schon gelaufene
    Briefe mit dem Aufkleber wieder zu verwenden. Allerdings
    sind mir erst zwei Stück begegnet, die ich sofort eingezogen
    habe. Beide aus dem Jahr 1923

    Weiß jemand was darüber? Wann sie verwendet wurde u.s.w.
    Habt Ihr ähnliches zum zeigen, würde mich freuen.

    Bei dem abgebilderten Brief sieht man noch gut die vorherige
    Frankatur.

    Alles anzeigen

    Ich kenne solche Briefumschläge aus der Inflazeit unter der Bezeichnung Wendebrief. Anlass war neben Papierersparnis sicherlich auch immer einmal wieder ein Papiermangel.

    Solche Briefe kann man auch heute noch in Krabbelkisten finden, vor allem wenn der Verkäufer die innere Briefmarkenfrankatur nicht bemerkt.

    Gruß
    Pete

  • DrMoeller_Neuss
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    • 9. November 2009 um 19:22
    • #5
    Zitat

    Original von Pete

    Ich kenne solche Briefumschläge aus der Inflazeit unter der Bezeichnung Wendebrief. Anlass war neben Papierersparnis sicherlich auch immer einmal wieder ein Papiermangel.

    Solche Briefe kann man auch heute noch in Krabbelkisten finden, vor allem wenn der Verkäufer die innere Briefmarkenfrankatur nicht bemerkt.

    Gruß
    Pete

    Ich kenne solche Briefe auch noch aus der Ebay-Zeit. Anlass war neben Geiz sicherlich auch immer die Gewinnmaximierung.

    Ein Umschlag aus einer Ebay-Lieferung hatte übrigens schon drei Runden hinter sich, bis ich ihn der Entsorgung zuführte.

    Aus meiner Kindheit in den 70ern war ich es auch gewohnt, daß Packpapier gewendet und säuberlich für die nächste Benutzung zusammengefaltet wurde.

    P.s. Halbwegs saubere DIN A4 Briefumschläge, die nicht kreuz und quer vollgekritzelt sind, brauche ich noch als DIN A5 Umschläge auf. Praktischerweise bringt die Post auf großen Umschlägen keine Kodierung an.

  • kauli
    Stamm Mitglied
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    14. November 1942 (83)
    • 9. November 2009 um 20:12
    • #6

    wajdz, Pete, DrMoeller_Neuss

    Die doppelt verwendeten Briefe hat es wohl schon immer gegeben.
    Einen hab ich noch aus der Krone-Adler Zeit

    Die Adressklappe Pfiffikus wurde offensichtlich zu dem Zweck angefertigt
    gebrauchte Briefe wieder zu nutzen.

    Hatte gehofft noch andere zu sehen, sind aber doch nicht
    so häufig, wie es aussieht.
    Na, vielleicht kommt noch was zum Vorschein

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • -steppenwolf
    Stamm Mitglied
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    • 9. November 2009 um 20:18
    • #7

    Hallo kauli,
    soll ich gar bei meinen Belegen suchen?
    Doppelverwendungen habe ich sicher einige,
    ob da aber ein Pfiffikus dabei ist kann ich nicht garantieren.

    LG -steppenwolf

  • wajdz
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    • 9. November 2009 um 21:09
    • #8

    @ Kauli

    Inzwischen ist mir mein Irrtum klar geworden. Bei der "Adresskappe Pfiffikus" handelt es sich offensichtlich um ein extra für den Zweck der mehrfachen Verwendung von Briefumschlägen entwickeltes Produkt. Ich bin auf den "Pfiffikus" abgefahren, der ja ein Synonym für gute Einfälle ist. Und >gewendete Bbriefe< sind ja nun wirklich eine pfiffige Idee.

    MfG wajdz8

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • erron
    Moderator
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    2.576
    • 9. November 2009 um 21:27
    • #9
    Zitat

    Original von kauli


    Die Adressklappe Pfiffikus wurde offensichtlich zu dem Zweck angefertigt
    gebrauchte Briefe wieder zu nutzen.

    Hatte gehofft noch andere zu sehen, sind aber doch nicht
    so häufig, wie es aussieht.
    Na, vielleicht kommt noch was zum Vorschein

    kauli

    sind nicht so selten, wie du meinst.

    Glaube, ich habe über 50 Stück mit dieser Adressklappe der Marke Pfiffikus, wobei der überwiegende Anteil aus Dienstbriefen besteht.

    Scheinbar orderten die verschiedensten Dienstbehörden diese Adressklappen bevorzugt, um der Papierknappheit vorzubeugen.

    Bei Firmenumschläge finde ich diese Adressklappen seltener.

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

    Einmal editiert, zuletzt von erron (9. November 2009 um 21:52)

  • kartenhai
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    • 10. November 2009 um 10:04
    • #10

    Was mir noch auffiel bei den abgebildeten Belegen der ersten beiden Postings.

    Es heißt "Adresskappe" und nicht "Adressklappe". Ist aber unter beiden Begriffen im Internet nichts zu finden.

    Gruß kartenhai (Oberlehrer ;) )

  • kauli
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    • 10. November 2009 um 11:52
    • #11
    Zitat

    Es heißt "Adresskappe" und nicht "Adressklappe"

    Gut aufgepasst Herr Oberlehrer ;)

    Inzwischen hab ich (Dank eines guten Freundes) rausgekriegt,
    das für die Adresskappe (ohne l)
    die Berliner Firma- "Adressklappe" (mit l) Kriegsgesellschaft
    zur Ersparung von Briefumschlägen und Aktensäcken bmh- zuständig war.

    So hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • kartenhai
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    Männlich
    • 10. November 2009 um 13:29
    • #12

    Dann ist das ja ein echter Druckfehler und somit noch seltener!

    Klappe klingt auch irgendwie logischer als Kappe. Kappen trägt man auf dem Kopf. ;)

    Gruß kartenhai

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