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Schwergewichte

  • balf_de
  • 2. November 2009 um 17:00
  • Magdeburger
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    • 13. November 2009 um 12:27
    • #41

    Hallo Schnulli,

    ein wunderschöner Brief, aber leider kein "Schwergewicht".

    Es ist ein Francobrief nach dem PV Preussen Russland vom 24.12.1851.

    Nach diesem Vertag galt für Preussen incl. des Postverein 3 Sgr und 3 Sgr russischer Anteil in den hier anzuwendenen Entfernungsstufen.
    Da Russland von Preussen 3 Sgr bekam, wurden die nicht auf 9 Kreuzer, sondern 11 Kreuzer reduziert. Zuzüglich der 9 Kreuzer Vereinsanteil ergeben sich somit 20 Kreuzer für den einfachen Brief.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (13. November 2009 um 13:59)

  • Nacktnasenwombat
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    • 13. November 2009 um 16:55
    • #42

    Hallo zusammen!

    Einen hab ich noch gefunden: Eine dritte Gewichtstufe innerbayerisch bis 10 Meilen aus Augsburg nach Lauingen.

    schöne Grüße,

    Nacktnasenwombat

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. November 2009 um 17:23
    • #43

    Hallo Nacktnasenwombat,

    innerhalb Bayerns galten 12 Meilen als 1. Entfernungsstufe. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 13. November 2009 um 17:39
    • #44

    @All

    ich hatte balf_de mitgeteilt, dass ich erstmal kurz abwarten möchte, da ich einen Beleg haben wollte. Dieser ist nun heute eingetroffen.
    Nach vielen gedanklichen Hin und Her - stelle ich diesen Beleg hier mit ein.

    Er lief von Magdeburg in das ca 86 Meilen entfernte Königsberg. Als Gewicht wurde 3 1/4 Loth notiert. Leider ist es nur eine Hülle - jedoch für mich nicht eindeutig.
    Vom 01.01.1850 bis 30.04.1861 kostet ein solcher Brief 12 Sgr bei über 20 Meilen. Bis 31.03.1859 war Nummerstempel-Entwertung vorgeschrieben.

    Somit läßt sich der Zeitrahmen nur für die Jahre 1859 und 60 definieren und wäre korrekt frankiert mit 4x der Nummer 12.

    Der Ortstempel von Magdeburg scheint eine feststehende Stundenangabe zu haben. In meiner Sammlung befinden sich einige Abschläge und lassen sich ab 1856 nachweisen.
    In einem seperaten Scan habe ich die beiden des Briefes, sowie einen vom 19.01.1860 und vom 05.07.1861 nebeneinander gestellt sowie alle übereinander.

    Unter drei Marken, ausser der linken oberen kann ich das "frc" erkennen.
    Im Inneren gibt es einen Hinweis auf Firma + Datum allerdings 1861 sowie Eingang in Königsberg (Datum 31.07. wird auf dem Ausgabestempel gezeigt)!

    Desweiteren habe ich die Rückseite hinter den Stempeln eingescannt.

    So richtig bin ich von der "Echtheit" nicht überzeugt.
    Vieles spricht dafür - Einiges dagegen.

    Wer kann mir hier helfen?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. November 2009 um 08:57
    • #45

    Hallo Magdeburger,

    ich halte den Brief für echt - da passt zu vieles, als dass man das schnell mal imitieren könnte. Und wenn man den Preis für ungebrauchte Stücke in Betracht zieht, wird meine These nur noch erhärtet.

    Nun ist aber wieder Bayern dran. :)

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    Zuerst erfreuen wir uns einer 2. Gewichtsstufe, für die es vieler Marken bedurfte, von denen je drei unterschiedlichen Auflagen zuzuordnen sind.

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    Weil gerade 4. Gewichtsstufen von keinsten Orten, hier Brannenburg, keine Massenware darstellen, kann man sich darüber auch mal freuen.

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    Eine 5. Gewichtsstufe aus Rosenheim läßt sich auch noch sehen.

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    Für den Schluß habe ich mir eine Oberrosine aufgehoben: ein eingeschriebener Brief aus Österreich nach Bayern der 6. Gewichtsstufe, für den der bescheidene Betrag von einem Gulden zu zahlen war (6 mal 15 Neukreuzer plus 10 NKr. Chargé = 100 NKr.).
    Wer mir einen schwereren nach Bayern zeigen kann, darf dies gerne tun. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (14. November 2009 um 08:58)

  • silberlocke1940
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    • 14. November 2009 um 11:45
    • #46

    nachdem ich hier soviele schöne bayerische und andere "Schwergewichte" gesehen habe, möchte ich als Vertreter der "Spätzle-Connection" auch etwas zeigen, und zwar:

    001) eine 3. Gewichtstufe im Nachbarortsverkehr von Heilbronn nach Neckarsulm vom 11. April 1857. Dieser Brief ging zuerst unfrankiert als Postsache von Neckarsulm nach Heilbronn (am 4. April 1857).

    002) eine 3. Gewichtstufe (Briefhülle) innerhalb Württembergs von Ebingen nach Oberndorf vom 6. April 1853. Taxe bis 12 Meilen einfach = 3 Kreuzer, bei über 2-3 Loth = 9 Kreuzer

    003) eine 4. Gewichtstufe innerhalb Württembergs von Mergentheim nach Nattheim vom 22. Oktober 1854. Taxe wie vor, jedoch von 3-4 Loth bis 12 Meilen = 4 x 3 = 12 Kreuzer

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    • 14. November 2009 um 12:04
    • #47

    und weiter gehts


    004) eine 3. Gewichtstufe innerhalb Württembergs von Ulm nach Münchingen vom 18. März 1862. Seit 1. Juli 1858 Taxe für den einfachen Brief = 3 Kreuzer, bei 2-3 Loth = 9 Kreuzer ohne Rücksicht auf die Entfernung des Bestimmungsortes. Da Münchingen erst im Januar 1863 Postablage wurde, musste dieses Schreiben von Schwieberdingen nach Münchingen per Amtsboten überbracht werden; dieser erhielt dafür 2 Kreuzer, welche er auch bestätigte.

    005) eine 4. Gewichtstufe von Balingen nach Rottenburg vom 27. Juli 1861. Taxe wie vor, jedoch bei über 3 - 4 Loth = 4 x 3 = 12 Kreuzer


    006) zusammenhängendes Streifband von Kirchheim/Neckar nach Razenried, OA. Wangen vom 27. Juli 1872. Taxe für je 50g (incl.) = 1 Kreuzer, hier also für eine Drucksache von 150 g = 3 Kreuzer.

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  • silberlocke1940
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    • 14. November 2009 um 12:10
    • #48

    und weiter gehts:

    007) Chargé-Brief der 4. Gewichtstufe von Wangen nach Stuttgart vom 23. April 1852. Bei Entfernungen von über 12 Meilen betrug die einfache Taxe = 6 Kreuzer, für den vierfachen Brief (über 3 bis 4 Loth) = 4 x 6 = 24 Kreuzer. Chargé-Gebühr bar am Schalter.

    008) 3 Gewichtstufe von Stuttgart nach Göttingen vom 5. September 1855. Einfach über 20 Meilen = 9 Kreuzer x 3 = 27 Kreuzer

    009) Streifband der 4. Gewichtstufe von Heilbronn nach Königsberg vom 15. April 1866. Hier ein Streifband mit einem Gewicht von 3 - 4 Loth excl.

    010) Streifband der 5. Gewichtstufe von Stuttgart nach Kriebenthal vom 3. Februar 1872. Vom 1. Januar 1872 die Taxe für Drucksachen unter Band im Gewicht von über 200 bis 250 g einschl.

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  • silberlocke1940
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    • 14. November 2009 um 12:15
    • #49

    und zum guten Schluss:

    011) ein Chargé-Brief der 3. Gewichtstufe von Ravensburg nach Nagy-Kata/Ungarn vom 26. Juni 1862. Einfache Taxe über 20 Meilen = 9 Kreuzer x 3 = 27 Kreuzer + 6 Kreuzer Chargé-Gebühr = 33 Kreuzer


    Viele Grüsse aus Berlin
    silberlocke1940

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  • Bayern-Nils
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    • 14. November 2009 um 13:19
    • #50

    Hallo Freunde

    Hier wird es viele wunderschöne Briefe gezeigt :P :P :P :P :P :P :P :P :P
    Danke fürs Zeigen an alle.

    Ich will aber dieser Thread etwas Problematisieren. Gezeigt wird Briefe, meistens, die zwischen 1850 und 1875 geschickt waren. In dieser Zeit gab es viele Posttarife, und die Gewichtsstufen lässt sich bei Gewicht nicht vergleichen. Ein Gewichtsstufe in 1850 war etwas anders als in 1875.

    Deswegen meine ich dass die Stufen in sich nicht interessant sind. Was interessant sein könnte, wie ich es von meiner postgeschichtliche Interessen sehen will, sind die Briefe mit einer Gewichtsbeschreibung und wie der Brief in anderen Posttarife sein wäre.

    Jeder muss, selbstverständlich, zeigen was und wie er will. Es ist nur einige Gedanken die ich mich gemacht habe.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 26. November 2009 um 20:46
    • #51

    @All

    ein kleiner "Aufwärmer" für diesem schönen Thread.
    Ein Brief von Berlin nach Stolp vom 09.02.1867 über 20 Meilen. Seit dem 01.05.1861 waren alle innerpreussischen Briefe ab 1 Loth bis 15 Loth doppelt schwer. Somit wurde korrekt mit einem Paar der Nr. 18 = 6 Sgr frankiert. Eine Vermerkung des Gewichts ist leider nicht angegeben.

    Was mich ein wenig verwundert, ist dass hinter der Monatsziffer "2" ein Strich zu sehen ist. Erst dachte ich, es könnte sich um eine "1" handeln. Ausschliessen möchte ich es nicht, wäre aber ungewöhnlich. Vielleicht hat jemand hierzu eine Erklärung


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Nacktnasenwombat
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    • 26. November 2009 um 21:29
    • #52

    Hallo Magdeburger!

    Ein schöner Brief!
    Mein bescheidener Beitrag zu dem Stempel:
    Gibt es einen datierten Ankunftsstempel oder Inhalt der das Datum bestätigt? Ich könnte mir vorstellen dass der Datumseinsatz falsch eingesetzt wurde und es eigentlich eine 12 sein sollte.

    schöne Grüße,

    Nacktnasenwombat

  • Magdeburger
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    • 27. November 2009 um 05:18
    • #53

    Nacktnasenwombat

    der Brief hat einen Inhalt und ist am 09.Februar 1867 in Berlin geschrieben worden. Rückseitig ist nur der Ausgabestempel vom 11.02. erkennbar. Datumstechnisch paßt somit alles zusammen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Michael D
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    • 27. November 2009 um 10:22
    • #54

    Hallo Ulf,

    es könnte vielleicht auch der Außensteg der Monatszahlengruppe sein. Der Stempel ist auch etwas nach rechts verkantet abgeschlagen worden.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Gernesammler
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    • 27. November 2009 um 18:34
    • #55

    hallo Ulf

    zu Deinem Brief , der Stempel der da abgeschlagen wurde ist der DK-Stempel PE No12 in antiqua (Schrift) , wurde in der Zeit vom 11.11.1865 - 11.4.1869 in blau verwendet und was das entscheidende zu Deinem Strich hinter der 2 ist der Stempel hatte hinter der Datumsangabe des Monats einen Punkt.
    Entweder dieser Punkt wurde verschmiert oder was denkbarer wäre es war über die Zeit abgenutzt und hat somit einen Strich ergeben.
    Wäre so eigentlich miene Vermutung.

    Gruß Rainer

    suche immer Marken und Belege mit Berliner und Leipziger Stempeln

  • Magdeburger
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    • 27. November 2009 um 18:50
    • #56

    Michael D
    Gernesammler

    danke für die Informationen.
    Vielleicht läßt sich ein entsprechender Stempel finden aus dieser Zeit.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • balf_de
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    • 4. Dezember 2009 um 17:33
    • #57

    Hallo zusammen !
    Lange musste ich suchen, um in meiner Heidelberger Heimatsammlung noch etwas zum "Aufwärmen" dieses Threads zu finden.
    Zum Glück blieb von dem Heidelberger Buchhändler und Verleger Adolph Emmerling viel Post an die badischen Gemeindeverwaltungen erhalten. Die Dokumente, die da verschickt wurden, wogen in der Regel mehr als 1 Loth.
    Daher: 7 Kreuzer Porto + 1 Kreuzer Nachnahmegebühr = Michel Nr. 25 a + Nr. 23.
    Beim zweiten Beleg habe ich mich allerdings zu früh gefreut, noch ein weiteres kleines "Schwergewicht" zeigen zu können (was bei einer Ganzsache sicher auch selten vorkam): die Firma Emmerling hat zwar hier auch 8 Kreuzer frankiert, aber das vermutlich leere Freicouvert diente nur als Rechnung: 3 Kreuzer Porto + 5 Kreuzer Nachnahmegebühr - für jeden angefangenen Gulden 1 Kreuzer!
    Viele Grüße
    balf_de

  • kreuzer
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    • 8. Dezember 2009 um 20:55
    • #58

    Hallo zusammen!

    Bei diesen ganzen Schwergewichten traut man sich ja kaum noch, einen Brief der zweiten Gewuchtsstufe zu zeigen. Aber ich denke, um den Thread hochzuholen ist dies gestattet.

    Es handelt sich um einen Brief der königlichen Gerichts- und Policeybehörde Prien an das königliche Landgericht in Traunstein. Ein Jahr lässt sich leider nicht ermitteln. Aufgegeben wurde der Brief jedenfalls am 13.2. in Rosenheim. Angekommen in Traunstein ist er am 14.2. Da der Brief als P.S. (Parteisache) deklariert ist, fiel er nicht unter die Befreiung für Dienstbriefe.

    Die Entfernung zwischen Rosenheim und Traunstein beträgt weniger als zwölf Meilen, also ein Brief der ersten Entfernungsstufe. Für einen Brief bis 1 Loth Gewicht wären demnach 3 Kreuzer an Franko zu verkleben gewesen. Hier wurde aber mit 6 Kreuzern in Form einer 4 II 1 frankiert, so dass es sich um einen Brief der zweiten Gewichtsstufe handelt.

    Interessanterweise ist es auch noch ein Wendebrief, der noch dazu den gleichen Weg zurückgelaufen ist. Aufgegeben in Traunstein am 17.2., angekommen in Rosenheim am 18.2. Diesmal erfolgte der Versand als R.S., also ohne dass ein Franko fällig gewesen wäre.

    Stellt sich nur die Frage, warum die Behörde aus Prien ihre Post in Rosenheim aufgegeben hat und auch von dort erhielt. Leider habe ich hierfür keine Antwort.

    Viele Grüße

    kreuzer

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  • Bayern-Nils
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    • 8. Dezember 2009 um 21:02
    • #59

    Hallo kreuzer

    Ein sehr schöner Brief. Glückwünsche :)

    Prien hatte, laut Sem, erst Juli 1851 ein eigenen Postexpedition. Daraus kann man feststellen dass dein Brief in Februar 1851 hin und her geschickt war.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • kreuzer
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    • 9. Dezember 2009 um 15:34
    • #60

    Hallo Nils!

    Danke, dass also ist des Rätsels Lösung.


    Viele Grüße

    kreuzer

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