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Technik: Was ist das?

  • kartenhai
  • 26. Oktober 2009 um 16:19
  • kartenhai
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    Männlich
    • 26. Oktober 2009 um 16:19
    • #1

    Hat jemand eine Ahnung davon, was die Arbeiter da zusammenbauen oder was das für ein Gerät sein könnte? Keinerlei Hinweise und kein Ort auf der Karte. Die Aufnahme müßte nach 1905 entstanden sein.

    Bilder

    • Technik.jpg
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      • 929
  • valgrande
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    • 26. Oktober 2009 um 16:29
    • #2

    hallo kartenhai,

    vielleicht handelt es sich um ein Werk des Künstlers Jean Tingeley (1925 geboren), der bewegliche Plastiken aller Art schuf, so auch der Bau motorenbetriebener Maschinenplastiken, die er aus Draht, Blech und allerlei anderen Fundstücken und Schrottteilen zusammensetzte.

    Bin mir jedoch nicht sicher, siehe

    Gruß von valgrande

  • Saguarojo
    Gast
    • 26. Oktober 2009 um 16:46
    • #3

    Sieht aus wie eine der ersten Betonmischmaschinen in den USA.

  • oisch
    aktives Mitglied
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    • 26. Oktober 2009 um 17:21
    • #4

    Für mich ist das eine Dreschmaschine

    Gruß oisch

  • kartenhai
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    • 26. Oktober 2009 um 20:45
    • #5

    @ valgrande:
    Interessanter Hinweis mit der Kunst. Da Tingeley aber erst 1925 geboren wurde und wohl frühestens mit 20 Jahren seine Kunstwerke geschaffen hat, ist das viel zu spät. Die Karte müßte zwischen 1905 und 1910 entstanden sein.

    @ Saguarojo + oisch
    auch interessante Deutungen. Dachte zuerst, diese Teile gehören irgendwie fest zu dem Gebäude dazu (Maschinenfabrik, Kraftwerk oder so), aber es könnte sich natürlich auch um eine Einzelmaschine handeln, die dort zusammengebaut wird.

    Ich werde mal beim Deutschen Museum in München anfragen, die könnten vielleicht mehr wissen.

    Danke an alle,

    Gruß kartenhai

  • -steppenwolf
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    • 27. Oktober 2009 um 08:30
    • #6

    Hallo kartenhai,
    bitte nicht lachen.
    Könnte mir vorstellen das es mit Brückenbau zu tun hat.
    Im Hintergrund ist eine Konstruktion die mich an eine Eisenbahn Brücke erinnert.

    LG -steppenwolf

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2009 um 09:23
    • #7

    -steppenwolf

    Könnte auch sein. Mich stört etwas, daß das komische Fahrzeug im Vordergrund nicht mit allen 4 Rädern auf einer Schiene steht.

    Schade, daß die Karte nicht beschriftet ist, so kann man ewig herumrätseln, was da drauf ist.

    Gruß kartenhai

  • wolleauslauf
    Gast
    • 27. Oktober 2009 um 09:43
    • #8

    Hallo,

    was haltet Ihr von einem Schrotthändler, der eine Montagehalle zerlegt.
    So wies ausschaut ist das kein Aufbau, eher andersrum.
    Daß es was maschinelles war, zeigt das Antriebsrad links über welches ein Lederantriebsriemen lief ( Dampf/Elektrik ? )

    Grüße von Wolle

  • valgrande
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    • 27. Oktober 2009 um 10:14
    • #9

    @ kartenhai

    da stöberte ich mal in Berlin herum. Die ersten Doppelstock-Busse in Berlin der Jahre 1905, 1915/16, 1925 sehen von der Konstruktion her dem abgewrackten Modell wie auf Deiner Postkarte recht ähnlich.

    >>> Doppelstock- bzw. Doppeldecker-Busse.de


    Gruß von valgrande

  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 27. Oktober 2009 um 11:16
    • #10

    Das Blid zeigt vieleicht die Montage (oder Demontage) von dem Vorläufer solcher Oberleitungsstraßenbahnen.

    Bilder

    • a652dn7.jpg
      • 106,23 kB
      • 850 × 596
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    Einmal editiert, zuletzt von usul3 (27. Oktober 2009 um 11:17)

  • Lacplesis
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    • 27. Oktober 2009 um 12:56
    • #11

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2009 um 13:11
    • #12

    @ Lacplesis + Saguarojo:

    Jetzt schon 2 Verfechter der Betonmischmaschine!

    Die weiße Trommel über den Rädern könnte sich schon fürs Mischen eignen, aber wo ist da das Loch zum Einfüllen?

    Interessante Variationen der verschiedenen Maschinen im Link von Lacplesis ganz unten.

    Gruß kartenhai

    PS.: Vom Deutschen Museum in München hat sich noch niemand gemeldet, aber das kann schon ein paar Tage dauern, ich bin gespannt, ob sie dieses Rätsel endgültig klären können.

  • uli
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    • 27. Oktober 2009 um 13:12
    • #13
    Zitat

    http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Beton


    Jepp, das auf Bild 3 gezeigte Modell sieht dem auf der Postkarte sehr ähnlich.
    Gruß
    Uli

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  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2009 um 13:16
    • #14

    @ uli:

    Langsam glaube ich das auch. Das Bild 3 ist nur seitenverkehrt, könnte aber gut dazu passen.

    Gruss kartenhai

  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 27. Oktober 2009 um 15:56
    • #15
    Zitat

    Original von kartenhai

    Die weiße Trommel über den Rädern könnte sich schon fürs Mischen eignen, aber wo ist da das Loch zum Einfüllen?

    Bilder

    • Technik copy.jpg
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    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2009 um 17:29
    • #16

    @ Lacplesis:

    Hast recht, sieht logisch aus, bin nun mal kein Fachmann im Bau!

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2009 um 21:30
    • #17

    In dem Link von Lacplesis steht bei der Abbildung Nr. 3, dass diese Betonmaschine von der Firma „Rhein und Lahn“ Gauhe, Gockel & Co. in Oberlahnstein/Rhein hergestellt wurde. Habe mal ein wenig nachrecherchiert, diese Firma gab es seit 1880. Sie stellte Kleingeräte für den Bau her (diese Betonmaschine sieht mir aber nicht so klein aus!), aber auch Dampflokomobile und Baukräne, die später von Otto- oder Elektromotoren angetrieben wurden. Lokomobile haben übrigens nichts mit Lokomotiven zu tun (s. auch Wikipedia-Artikel darüber!), das waren Dampfmaschinenanlagen, die früher auch Dreschmaschinen angetrieben haben, wie "oisch" schon in seinem früheren Posting vermutet hat. Im 1. Weltkrieg wurden Granaten-Rohlinge gefertigt. 1938 wurde diese Firma von der Maschinenfabrik Otto Kaiser KG in St. Ingbert/Saar übernommen und als Zweigwerk weitergeführt. 1974 wurde diese Zweigstelle stillgelegt, die Firma Kaiser in St. Ingbert ging 1984 in Konkurs.

    Habe jetzt beim Altertumsverein Lahnstein nachgefragt, der die Anfrage an das Stadtarchiv Lahnstein weitergeleitet hat. Bin gespannt auf das Ergebnis.

    Gruß kartenhai

  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 27. Oktober 2009 um 21:59
    • #18
    Zitat

    Original von kartenhai
    bin nun mal kein Fachmann im Bau!

    Ich auch nicht, aber eines meiner Steckenpferde ist es, möglichst viele Informationen aus historischen Fotos zu ziehen. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • valgrande
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    • 28. Oktober 2009 um 09:41
    • #19

    hallo kartenhai,

    mich würde ja mal ein echtes Bild dieses, von dem Gerüst abgeleiteten "Betonmischers" interessieren. Wo ist der eigentliche Beweis, dass es sich wirklich um diesen handelt? ;):) Das Bild 3 könnte er sein oder auch nicht.

    Gruß von valgrande

    Einmal editiert, zuletzt von valgrande (28. Oktober 2009 um 09:41)

  • kartenhai
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    • 28. Oktober 2009 um 10:25
    • #20

    @ valgrande:

    Je mehr ich die beiden Bilder miteinander vergleiche, desto mehr bin ich der Überzeugung, daß es sich um die selbe Maschine handelt. Das Dumme dabei ist nur, man muß sich die Maschine auf Bild 3 andersrum vorstellen, dann sieht man jede Menge Ähnlichkeiten mit den diversen Rädern, gebogenen Eisenteilen und den Behältern darauf.
    Die weiße Trommel in der Mitte ist auf Bild 3 nicht zu sehen, es kann sich dabei auch um eine vorherige Version oder eine nachträgliche Verbesserung der Maschine handeln.

    Die Frage bei der Karte ist nur, ob das Teil gerade zusammengebaut wird oder aber zur Verschrottung wieder zerlegt wird?

    Auch besteht noch die Frage, ob die Maschine auch wirklich von der Firma Gauhe, Gockel & Co. in Oberlahnstein stammt. Es gab damals (ca. 1910) wohl mehrere Firmen in Deutschland, die solche Geräte herstellten, aber ich nehme an, daß sich diese Maschinen in ihrem Aussehen wohl wesentlich voneinander unterschieden haben, kann mir nicht vorstellen, daß da kein sichtbarer Unterschied da war.

    Was heißt eigentlich: Patentmaschine?
    Wurde diese Maschine nicht selbst erfunden, sondern nachgebaut?
    Oder durfte diese Maschine von anderen nachgebaut werden nach Zahlung einer Lizenzgebühr?

    Vielleicht erhalte ich noch von einem Museum oder Archiv eine vollständige Abbildung der Maschine.

    Gruß kartenhai

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