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Preussen <--> Sachsen

  • Magdeburger
  • 1. Oktober 2009 um 15:18
  • Magdeburger
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    • 1. Oktober 2009 um 15:18
    • #1

    @All

    hier habe ich eine Briefhülle von Halle a/Saale nach Leipzig, somit Preussen - Sachsen.
    Die Entfernung sind nur 5 Meilen. Versendet wurde dieser Beleg frühstens am 11.12.1858.

    Als Gewichtsangabe lese ich 2 2/10 Loth. Handschriftlich wurde "Einliegend Muster ohne Wert" hinzugefügt.Frankiert wurde mit 2 Sgr - hier als Paar der Nr 10.

    Da nun das Muster im Brief war, wurde er als normaler Brief in Sachsen behandelt.
    Dies hatte zur Folge, dass jetzt in Leipzig mit 3 Ngr Taxe + 1 Ngr Zuschlag gerechnet wurde.
    Abzüglich der 2Sgr wurde ein Porto von 2Ngr notiert.

    Scheinbar wurde dies vom Empfänger so nicht gesehen. Die blaue "2" scheint gestrichen zu sein und mit gleicher Farbe wurde dies bestätigt.

    Vielleicht war es auch ganz anders ? Wer kann mir helfen ?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (1. Oktober 2009 um 15:19)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 18:08
    • #2

    Hallo Magdeburger,

    oben steht noch "aus dem Briefkasten - Unterschrift".

    Da die 1. und 2. Gewichtsstufe bezahlt waren, kostete die unfrankierte Dritte 1 plus 1 Ngr., wie von dir richtig beschrieben.

    Ob, wer und wann diese 2 Ngr. gestrichen hat, ist nicht mehr zu belegen.

    In jedem Fall ist es ein schöner Brief und in Briefkästen eingeworfene Muster - ohne - Wert - Briefe kenne ich auch nicht so viele. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 1. Oktober 2009 um 18:27
    • #3

    @Bayern Klassisch

    leider konnte ich das obere nicht lesen. Jetzt wo Du es sagts ist es klar.

    Damit hätte er in eigentlich als normaler Brief behandelt werden müssen, da der "Umschlag" unter einem Loth wiegen sollte (wie wollte der Beamte dies ermitteln) und das zu versendene Muster nicht erkennbar vorhanden war (im Inneren des Briefes).

    Frankiert wäre es ja richtig, einfache Taxe je 2 Loth - wenn alles erkennbar wäre - aber als normaler Brief fehlte leider der eine Sgr.

    Das Streichen der blauen "2" habe ich so hineininterpretiert. Ob dies tatsächlich so war - wer weis

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 19:07
    • #4

    Hallo Magdeburger,

    der Brief musste und konnte nicht separat ohne Muster gewogen werden, weil diese ja eingelegt waren. Es war somit ein ganz normaler Brief für die Post. Die 2 Loth Moderation genoss er nie.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 3. Oktober 2009 um 15:01
    • #5

    @All

    hier habe ich Beleg von Berlin (Preussen) nach Erla (Sachsen) vom 05.04.1862. Da beide Orte deutlich über 20 Meilen entfernt liegen, gilt für den einfachen Brief 3 Sgr Taxe. Mit der Nr. 18 wurde der Brief somit korrekt frankiert.

    Siegelseitig befindet sich ein grosser "L"-Stempel. Welche Bewandnis hat dieser?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Bayern-Nils
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    • 3. Oktober 2009 um 15:39
    • #6

    Hallo Magdeburger

    Schöner Brief. :)

    Der L sieht eher modern aus, finde ich. Denkst du dass es etwas postalisch ist?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 3. Oktober 2009 um 16:30
    • #7

    Hallo Nils,

    schön finde ich den Beleg gerade nicht, zumal Löcher scheinbar von Reißzwecken vorhanden sind. Marke ist auch lediert. Stempel Berlin leicht verschmiert. Interessant ist noch das Ziel.
    Ob das "L" eventuell ein Besitzervermerk sein könnte, daran habe ich auch schon gedacht.
    Fragen kostet ja nichts.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Bayern-Nils
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    • 3. Oktober 2009 um 17:01
    • #8

    Hallo magdeburger

    Ich habe nur versucht etwas höflich zu sein, daher "schöner Brief".

    Wunderschön ist der Brief nicht, auch nicht hässlich. Aber könnte besser sein.
    Antworten sollten auch nicht was kosten ;)

    Viele Güsse
    Nils

    NEH

  • Magdeburger
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    • 5. Oktober 2009 um 13:46
    • #9

    @All

    hier habe ich ein barbezahlten Francobrief von Eilenburg (Preussen) nach Freiberg in Sachsen. Dieser Brief wurde am 29.August 1860 geschrieben. und scheinbar auch an diesem Tage aufgegeben.

    Die Entfernung ist etwas über 10 Meilen. Als Gewicht entziffere ich 1 3/10 Loth.
    Damit ist dieser Brief doppelt schwer und kostete dem Absender 4 Sgr.

    Siegelseitig ist der Weg über Wurzen, von dort per Bahn nach Dresden, dokumentiert.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 20. Januar 2010 um 13:39
    • #10

    @All

    ich hole doch mal diesen Thread wieder aus der Versenkung.

    Heute habe ich diese Briefhülle bekommen. Gelaufen ist der Beleg von Wrietzen nach Camburg. Ob die Jahreszahlnotiz stimmt, kann ich nicht sagen, würde es jedoch dieser Zeit zuordnen.

    Geschrieben wurde er:

    An den Gerichtsdionktur??? Herrn Friedrich Stärkee wohlgeboren zu Camburg ... Sachsen in Thüringen

    Der Brief lief über Naumburg (links unten par Naumburg) und wurde bis dahin vom Absender bezahlt - bei über 30 bis 40 Meilen wären die taxierten 6 Sgr korrekt.

    Von Naumburg nach Camburg sind es weniger als 2 Meilen, nehme jedoch an, dass die oben notierten 1/2 (Sgr) für diese Taxe reichten .

    Rückseitig ist die Ankunft in Camburg durch den Stempel dokumentiert. Auch lese ich eine 9? (oder doch nur eine 6?) Jedenfalls denke ich, dass dies eine Pfennig-Taxe von Sachsen darstellt - wahrscheinlich die Taxe von 1/2 Sgr = 6 Pfennige + 3 Pfennig Bestellgeld.
    Korrekturen sind erwünscht.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • regiduer
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    • 20. Januar 2010 um 15:55
    • #11

    Hallo Magdeburger


    soweit ich das sehe hat dieser Brief das sächsische Gebiet nie zu Gesicht bekommen.


    mfg regiduer

  • Magdeburger
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    • 20. Januar 2010 um 16:04
    • #12

    Hallo regiduer

    Du hast recht - Camburg gehört zu Sachsen-Meiningen und damit zu Thurn und Taxis.
    Habe nicht richtig gelesen.


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Online
    kartenhai
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    • 20. Januar 2010 um 16:14
    • #13

    Soll wohl "Gerichtsdirektor" heissen.

    Gruß kartenhai

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    • 20. Januar 2010 um 16:22
    • #14

    gestrichen!

    Einmal editiert, zuletzt von kartenhai (20. Januar 2010 um 16:49)

  • Online
    kartenhai
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    • 20. Januar 2010 um 16:25
    • #15

    Heute gehts bei mir nur stückweise! ;)

    per Naumburg an der Saale in Thüringen.

    Gruß kartenhai

  • Magdeburger
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    • 20. Januar 2010 um 16:38
    • #16

    Hallo Kartenhai

    danke für Deine Entzifferung des Gerichtsdirektors.

    Dieser Brief hat den siegelseitigen Stempel von Camburg - so lese ich es jedenfalls.
    Auch für TuT würde die rückseitige "9" passen (6 Pfennige - Taxe? + 3 Pfennige Bestellgeld)

    Fragen über Fragen...

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Online
    kartenhai
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    • 20. Januar 2010 um 16:45
    • #17

    @ Magdeburger:

    Hast recht, muß Camburg sein, das Siegel habe ich mir noch gar nicht angesehen. Der Absender schreibt "a" wie "u", das sieht man auch an dem Wort "Saale".

    Gruß kartenhai

  • Magdeburger
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    • 19. Februar 2010 um 18:27
    • #18

    Hallo Zusammen,

    diese Briefhülle - gelaufen von Magdeburg in das ca 22 Meilen entfernte Chemnitz möchte ich vorstellen.

    Soweit ich, hoffentlich richtig gelesen habe:

    "Hierbei ein Packet in grauen Wachs=leinen sig. H.A.H. Chemnitz / Sachsen
    enthält Eintausend Thaler in Cass.(en) Anweisungen"

    adressiert an:

    "An
    ein wohllöbliches Directorium des Hohendorf, Reinsdorfer Steinkohlenbau Vereins - (dies komplett gestrichen)
    Herrn August Hassler Chemnitz in Sachsen"

    Damit handelt es sich um ein Paketbegleitbrief incl. Wertdeclaration.

    Links oben ist das Gewicht korrigiert mit 13 1/20 Loth - nochmals jetzt in blau mit 13 2/20 Loth wiederholt korrigiert wurden.
    Da es nur eine Hülle ist, läßt sich diese zeitlich auf die Jahre 1858 bis 1860 aufgrund der Taxierung von 27 Ngr bestimmen.

    Anzuwenden war der Mindestfahrposttarif von 4 Sgr.
    Die Werttaxe berechnet sich jetzt folgendermaßen:
    bis 800 Thaler bei 12 bis 48 Meilen je 80 Thaler 2 Sgr, über je 800 Thaler nur 50 Prozent - daraus folgt:
    bis 800 Thaler 20 Sgr
    über 800 bis 1000 Thaler sind 3 Sgr (200 / 80 aufgerundet = 3 * 2 Sgr = 6 Sgr - davon die Hälfte)

    Somit beträgt die Werttaxe 23 Sgr + 4 Sgr Mindestfahrposttarif = 27 Sgr, welche 27 Ngr entsprechen umd vom Empfänger zu zahlen waren.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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  • Magdeburger
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    • 12. September 2010 um 15:55
    • #19

    Hallo Zusammen

    gestern auf der Börse habe ich diesen Beleg vom 17.06.1850 von Bonn nach Dresden mitgenommen.
    Adressiert ist er an einen Herrn Friedmann aus Berlin, Adresse Hotel Stadt Berlin.

    Interessant fand ich die vorderseitige Taxierung und wusste auf einmal nicht mehr, wann der 1. DÖPV in Kraft trat.:ups:

    Jedenfalls kostete der Brief 64 Neupfennige dem Empfänger an Porto und wenn ich die siegelseitige Gebührenaufstellung sehe, noch 3 Pfennige Bestellgebühr. Anzunehmen ist, dass Preussen die 44 Neupfennige zugeordnet werden.

    Leider kann ich den Text unten nicht entziffern, ausser "Absender ...... Bonn", auch habe ich den Ausgabestempel versucht zusammenzusetzen und die Datierung aus dem Brief mit eingestellt, da der Bonner Stempel im Monat eher eine "5" vermuten läßt.

    Desweitern frage ich mich, was die blaue "4" vorderseitig zu bedeuten hat. Oder hat der Postbeamte auch nicht gewußt.....


    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. September 2010 um 16:03
    • #20

    Lieber Magdeburger,

    die 4 Sgr. hat Preußens Aufgabepost notiert und stellten den preußischen Anteil dar.

    Hinten steht nur der Absender aus Bonn drauf.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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