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Berlin Marktpreise

  • MirFälltKeinNameEin
  • 24. September 2009 um 17:58
  • MirFälltKeinNameEin
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    17. März 1991 (34)
    • 24. September 2009 um 17:58
    • #1

    Habe mit meinem Briefmarkenhändler gesprochen und er hat mir erzählt dass die Marktpreise für Berlin ca. 3% beträgt.
    Ich bin leicht erschrocken...

    Dass Berlin an sich nicht unbedingt so selten ist ist klar, aber dass die Preise so im Keller sind?
    Mein Händler hatte auch gesagt dass die Preise sich nicht wirklich bessern, eher andersrum.

    Es verwirrt mich... :rolleyes:

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

    Einmal editiert, zuletzt von MirFälltKeinNameEin (24. September 2009 um 18:00)

  • Tawwa
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    • 24. September 2009 um 18:06
    • #2

    Dann hat dir dein Briefmarkenhändler Mist erzählt.

    Für bessere Marken, ich sag mal grob ab 10 Euro Katalogwert, bekommst du normalerweise 10-30 % Michel.
    Ungeprüft meistens 10-15%.
    Geprüft:20-30%
    Fotoattest einwandfrei 50%.

    Mal so ganz grob und schnell aufgezählt.

    Gruß
    Tawwa

  • MirFälltKeinNameEin
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    • 24. September 2009 um 18:12
    • #3

    Was ich vergessen habe zu sagen dass es um die jahrgänge 1960-1990 geht...
    Habe immer gedacht dass es so bei ca. 10% wäre, aber 3%?!

    Wer später bremst ist länger schnell!

    :kapieren:

    Dieser Beitrag wurde 18751 mal editiert, zum letzten Mal von MirFälltKeinNameEin: Heute, 18:21.

  • Tawwa
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    • 24. September 2009 um 18:15
    • #4

    Ja gut, dann darfst du das auch nicht allgemein schreiben.

    Bei den neueren Jahrgängen sind die Marken oftmals unter 10 Euro Katalogwert und da bekommst du tatsächlich recht wenig.
    Jedoch kann man denke, wenn man die Marken gut vermarktet 5 % Michel bekommen.

    Gruß
    Tawwa

  • Manowar
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    • 24. September 2009 um 18:26
    • #5

    Also die Frauenwerte sind gestempelt immer gesucht.
    Ich würd sagen, bis 1985 bekommt man alles in recht guter Qualität sehr günstig, danach werden es schon die gut 10% sein.
    Zumindest ist es bei gestempelt so.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Tawwa
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    • 24. September 2009 um 18:32
    • #6

    Wobei wenn ich solche Angebote sehe, kann man doch wohl auch weitaus mehr als 5 % Michel bekommen.
    Ich weiß zwar nicht ob sowas gekauft wird, aber sind immerhin stattliche 29% Michel.


    Gruß
    Tawwa

  • -steppenwolf
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    • 24. September 2009 um 18:33
    • #7

    Hallo MirFälltKeinNameEin,
    dreh doch mal deine Frage um.
    Frage deinen Händler ob er dir Berlin um 3% verkaufen würde. ;)

    LG -steppenwolf

  • DrMoeller_Neuss
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    • 24. September 2009 um 18:40
    • #8
    Zitat

    Original von MirFälltKeinNameEin
    Habe mit meinem Briefmarkenhändler gesprochen und er hat mir erzählt dass die Marktpreise für Berlin ca. 3% beträgt.
    Ich bin leicht erschrocken...

    Dass Berlin an sich nicht unbedingt so selten ist ist klar, aber dass die Preise so im Keller sind?
    Mein Händler hatte auch gesagt dass die Preise sich nicht wirklich bessern, eher andersrum.

    Es verwirrt mich... :rolleyes:


    Was versteht Dein Händler denn unter Marktpreisen und für welche Marken in welcher Qualität?

    In der Tat wird Berlin-Durchschnittsware (d.h. Eckstempel) für unter 10% verkauft, und davon geht z.B. noch die Ebay-Provision ab.

    Dein Händler kann im Ankauf für solche Ware wirklich nicht mehr als 3-5% bezahlen, um nicht selbst noch daraufzulegen.

    Gut gestempelte Berlin-Ware (Vollstempel aus Berlin) liegt aber im deutlichen 2-stelligem Prozentsatz des Michel-Katalogwertes. Den Währungsgeschädigten-Block bekommst Du auch nicht für 5%. Es kommt also auf die Ware an.

  • Max und Moritz
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    • 24. September 2009 um 19:36
    • #9

    Manowar

    Ich denke, da greifst du zu kurz. Versuche mal, die Frauen gestempelt aus dem Bedarf, evtl. auch noch auf Brief, zu bekommen. Das dürfte schwierig und recht teuer werden.

  • Bernd HL
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    • 24. September 2009 um 20:29
    • #10

    ...und für Dauerserien in Einheiten (Paare, Ecken, Ränder pp) und Rollenmarken mit Nummer hängt der Brotkorb auch noch etwas höher... ;)

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Max und Moritz
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    • 24. September 2009 um 20:44
    • #11

    Wie unser Bernd zum Leidwesen seines Geldbeutels hier berichten kann...... :D

  • uli
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    • 24. September 2009 um 20:47
    • #12
    Zitat

    Was ich vergessen habe zu sagen dass es um die jahrgänge 1960-1990 geht... Habe immer gedacht dass es so bei ca. 10% wäre, aber 3%?!


    Für postfrische Marken von 1960 bis 1985 stimmt das auf jeden Fall. Ich habe einige Jahrgänge mehrmals anbieten müssen, bevor sie jemand für 1 Euro haben wollte.
    Gruß
    Uli

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • Bernd HL
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    • 24. September 2009 um 21:13
    • #13
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Wie unser Bernd zum Leidwesen seines Geldbeutels hier berichten kann...... :D


    Jau, leider... :weinen: :weinen: :weinen:

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • Manowar
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    • 25. September 2009 um 10:11
    • #14
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Manowar

    Ich denke, da greifst du zu kurz. Versuche mal, die Frauen gestempelt aus dem Bedarf, evtl. auch noch auf Brief, zu bekommen. Das dürfte schwierig und recht teuer werden.

    Ich hab mich da nicht exakt genug ausgedrückt. Ich hatte ja nur geschrieben, dass die Frauenwerte gestempelt immer gesucht sind und danach allgemeine Aussagen gemacht. Ich hätte schreiben sollen, dass die Frauenwerte durchaus teurer sind. Von daher stimme ich dir da voll und ganz zu!

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • Kontrollratjunkie
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    • 25. September 2009 um 10:38
    • #15
    Zitat

    Original von MirFälltKeinNameEin
    Habe mit meinem Briefmarkenhändler gesprochen und er hat mir erzählt dass die Marktpreise für Berlin ca. 3% beträgt.
    Ich bin leicht erschrocken...

    Dass Berlin an sich nicht unbedingt so selten ist ist klar, aber dass die Preise so im Keller sind?
    Mein Händler hatte auch gesagt dass die Preise sich nicht wirklich bessern, eher andersrum.

    Es verwirrt mich... :rolleyes:

    Derart pauschalisierende Aussagen über die Marktlage eines Gebietes zu machen, grenzt schon an Leichtsinn.
    Wie viele andere Gebiete auch, hat das Sammelgebiet Berlin derart viele Facetten, daß nur detaillierte Angaben Sinn machen können.
    Natürlich gibt es Marken, die man für wenige Prozente kaufen kann. Genauso suche ich Stücke, die locker 30, 40 oder 50 % Michel kosten können und selbst dafür liebend gerne genommen werden.

    Einige Beispiele für derartiges Material wurden schon genannt.
    Hat einmal jemand versucht, die Zusammendrucke aus MH 1 und 2 auf Bedarfspost zu finden ? Oder DZ der Serie Bauten I gestempelt ? Oder einwandfreie nicht philatelistisch inspirierte Bedarfspost mit den ATM ? Oder gestempelte Sätze der wenigen Ausgaben der 60/70`er Jahre, bei denen ein Feld des Bogens am Oberrand die Inschrift "BERLIN" trägt ?

    Genauso gibt es die Gegenbeispiele: Die Jahrgänge 1960 - 1984 in postfrischer "nackter" Erhaltung, bedeutet ohne Ränder, Nummern, Einheiten pp. sind derzeit sicher als Massenware zu bezeichnen und zumindest in größeren Partien, wie sie der Händler kaufen würde, sicher zu 10 % Mischel erhältlich. Möglicherweise auch billiger.

    Also bitte keine Pauschalurteile fällen, sondern einmal in Ruhe das Gebiet betrachten. Gerade bei Berlin gibt es noch soviel zu entdecken....
    Merkt man, daß mir das Gebiet am Herzen liegt ? :ups:

    Gruß
    KJ

  • valgrande
    Stamm Mitglied
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    3.200
    • 25. September 2009 um 11:07
    • #16
    Zitat

    Original von MirFälltKeinNameEin
    dass die Marktpreise für Berlin ca. 3% beträgt...dass die Preise so im Keller sind

    Wo ist ein differenzierterer Blick auf dieses Sammelgebiet, das vielfältigere Varianten und Preisvorstellungen hat als mancher Händler oder Sammler? Die Aussage eines Händlers ist doch hier nicht wirklich maßgebend.


    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Derart pauschalisierende Aussagen über die Marktlage eines Gebietes zu machen, grenzt schon an Leichtsinn.
    Wie viele andere Gebiete auch, hat das Sammelgebiet Berlin derart viele Facetten, daß nur detaillierte Angaben Sinn machen können....die man für wenige Prozente kaufen kann.....Genauso die locker 30, 40 oder 50 % Michel...liebend gerne genommen werden.

    Einige Beispiele für derartiges Material wurden schon genannt.
    Hat einmal jemand versucht, die Zusammendrucke aus MH 1 und 2 auf Bedarfspost zu finden ? Oder DZ der Serie Bauten I gestempelt ? Oder einwandfreie nicht philatelistisch inspirierte Bedarfspost mit den ATM ? Oder gestempelte Sätze der wenigen Ausgaben der 60/70`er Jahre, bei denen ein Feld des Bogens am Oberrand die Inschrift "BERLIN" trägt ?

    Also bitte keine Pauschalurteile fällen, sondern einmal in Ruhe das Gebiet betrachten. Gerade bei Berlin gibt es noch soviel zu entdecken....Merkt man, daß mir das Gebiet am Herzen liegt ?


    Hallo Kontrollratjunkie,

    Du hast die Sachlage außerst anschaulich auf den Punkt gebracht und wieviel Dir bei Berlin am Herzen liegt. Mir geht es ebenfalls so. Auch wenn einzelne Marken geringen Michelwert haben, andere wiederum recht hoch angesetzt sind, geht es auch um die Feinheiten einzelner Marken und Belege. Auch die unscheinbaren Bed. Deutsche z. B. als Paare auf einem FDC's sind durchweg Stücke, die auf dem Markt recht hoch gehandelt werden.

    Beispiele wurden bereits mehrfach genannt, die weit über 3% Michel liegen.

    Danke KJ für Deinen engagierten Beitrag, dass Berlin sehr viel mehr ist als Manche zu wissen glauben.

    Gruß von valgrande

    Einmal editiert, zuletzt von valgrande (25. September 2009 um 12:23)

  • cybrun
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    19. September 1969 (56)
    • 25. September 2009 um 12:06
    • #17

    Hallo,
    ich stimme valgrande zu, das hier viele die Gebiete der BRD und Berlin verkennen und unterschätzen.
    Es gilt nicht nur ein DR oder Altdeutsches Gebiet als Sammelwürdig, auch in den unsrigen Gebieten der BRD und Berlin steckt viel Potenzial.
    Die angesprochenen Frauen aus Berlin oder waagerechte Paare sind nur einige Beispiele die hier genannt wurden.
    Natürlich läßt sich die Ausgangsfrage diese Threads absolut nicht pauschalisieren,gilt ja auch für alle anderen Gebiete ebenso.
    Der angesprochene Bereich Berlins ist ohne Zweifel Massenware, und mir ging es ebenso wie vielen anderen, das ich nur ein paar Euros für meine Dubletten aus den Jahrgängen bekam, aber für die gesuchten Marken habe ich auch ohne weiteres 30% und mehr gegeben, gerade wenn sie gepr. waren oder FA hatten.
    cybrun

  • Online
    Rainer
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    17. April 1957 (68)
    • 25. September 2009 um 19:51
    • #18

    Ich halte einen Preis von 3% für durchaus realistisch für Marken aus diesem Zeitraum, und zwar nicht nur für Berlin, sondern auch für Bund!
    Und zwar für die sogenannte Standardware (Versandstellenware), Einzelmarken ** oder mit Versandstellenstempel.
    Diese Markenausgaben liegen wie Blei in jedem Doublettenbuch, werden in den seltensten Fällen überhaupt eines Blickes gewürdigt und wenn dann ein Interessent tatsächlich einmal nachfragt, werden auf Tauschtagen 30% Katalog verlangt.
    Von einem Sammler, ich lach mich scheckig..... Sicherlich schmerzt es, wenn man für einen Jahrgang 20,- oder 30,- DM Postpreis und mehr bezahlt hat und jetzt gerade einmal einen Euro erhält. Aber machen wir uns doch nichts vor, Standardmaterial (also Marken ohne irgendwelche Besonderheiten) sind praktisch weder zu verkaufen noch zu vertauschen. Warum gönnen wir uns nicht einfach das Vergnügen, einem Jungsammler eine Freude zu machen und diesem ein paar Jahrgänge zu schenken, ist der erzielte Erlös, der sich in aller Regel im cent-Bereich abspielt, wirklich so wichtig?
    In diesem Zusammenhang frage ich mich, wieso Michel immer noch nicht zwischen Bedarfsstempel und dem gedrucktem Versandstellenstempel unterscheidet, im DDR-Bereich ist so etwas doch auch möglich.
    Weiter oben wurden die Berliner Frauen angesprochen. ** erzielt so ein kompletter Satz bei ebay zwischen 3,50 und 6,- €, der Wert einer Einzelmarke ist so gering, daß diese bei einem Mindestgebot von 1,- € in aller Regel nicht verkauft wird. Und gestempelt steht der Satz mit 220,- € im Katalog. Ein Wert, der höher liegt als jeder Satz aus den Anfangsjahren Bund (Marienkirche, Wohlfahrtssätze usw.) Absolut realitätsfremd, der Satz wird mit etwa 15,- € gehandelt, einfach einmal bei ebay die beendeten Angebote aufrufen.
    Die weiter aufgeführten Besonderheiten, insbesondere von Dauerserien sind die berühmten Ausnahmen von der Regel. Sicherlich sind Druckerzeichen, Formnummern, Rollenmarken, Oberrandstücke nicht für diesen %-Satz zu bekommen. Diese Stücke erzielen teilweise Preise, die jeden Katalograhmen sprengen.
    Warum ist das der Fall? Der Hauptgrund liegt neben der zunehmenden Spezialisierung auch an der einheitlichen (MICHEL)-Katalognotierung. Wenn es dort heißt "Eckrandstücke mit Formnummern und Bogensignaturen verdienen ** und O meist 50 % Aufschlag", so ist dieses absolut realitätsfremd. Selbst der Hinweis auf den Schwarz.Katalog ist mehr als überflüssig, da dieser inzwischen total veraltet ist. Nicht alle Formnummern kommen in derselben Häufigkeit vor, der Schwarz kann zwar einen Hinweis auf seltenere FN geben, aber die Preisschere ist wesentlich größer. Nicht umsonst kommen z.B. Formnumern von Heuss auf einen Handelswert von etwa 30,- € minimum bei **, bei Katalogwerten von 10,- M€ und weniger. Druckerzeichen hat der Michel zwar wunderhübsch aufgelistet, allerdings sind alle DZ gleich bewertet. Auch diese Wertbestimmung liegt jenseits von "Gut und Böse". Es gibt reichlich Druckerzeichen, die so selten sind, daß ich diese nach jahrelangem Suchen noch nicht einmal gesehen habe, jedenfalls nicht in einer Verkaufsofferte. Zu den Rollenmarken-Spezualitäten kann ich nicht viel sagen, ich vermute aber, daß es sich dort ähnlich verhält.
    Noch ein Wort zur angesprochenen Bedarfspost: Auch hier ist der Michel überfordert, da er nicht nach den verschiedenen Versendungsarten unterscheidet. Im Bereich der Alliierten Besetzung hat er einen Anfang gewagt, da wird nach Geührenperioden und Sendungsarten unterschieden, eine Katalogbewertung nach EF, MeF und MiF kann niemals den realen Wert wiederspiegeln.

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    656
    • 25. September 2009 um 22:26
    • #19

    Meiner Erfahrung nach ist das abgeschlossene, mit knapp 900 Ausgaben überschaubare und noch dazu grafisch ansprechende Sammelgebiet Berlin wenigstens überhaupt noch ein bisschen gefragt (ob für 3 % [1955-1987], 10 % [bis 1954 und ab 1988] oder 30 % [top-geprüfte Spitzenwerte oder Spezialitäten], während Standardware von Bund und DDR nach 1953 praktisch unveräußerbar ist oder allenfalls zu einem symbolischen Freundschaftspreis noch einen Abnehmer findet.

    Als Marktpreise gelten üblicherweise nur branchenweite Durchschnittswerte, nicht zufällige Ausreißer nach oben (oder unten), also beispielsweise nicht irgendwelche Mondpreise, die uninformierte Sammler teilweise auch heute noch zu bezahlen bereit sind. Marktpreise sind auch nicht einmalig erzielte Liebhaberpreise, die Opa Erwin für das letzte in seiner Sammlung noch fehlende Unterrand-Paar mit HAN und Berliner Ersttagsstempel ausnahmsweise bewilligt, weil er das bei seiner Restlebenserwartung aller Wahrscheinlichkeit nie wieder angeboten kriegt. Die Hoffnung, überdurchschnittlich hohe Ausgaben für irgendwelche Spezialitäten bei einem späteren Wiederverkauf hereinzuholen, ist reine Spekulation, die aufgehen kann, aber nicht zwingend muss. Wenn dafür zum Verkaufszeitpunkt gerade keine Nachfrage besteht, nutzt die größte Seltenheit nichts.

    Zitat

    Original von rainer
    In diesem Zusammenhang frage ich mich, wieso Michel immer noch nicht zwischen Bedarfsstempel und dem gedrucktem Versandstellenstempel unterscheidet, im DDR-Bereich ist so etwas doch auch möglich.


    Die offizielle Begründung ist: DDR-Marken mit "amtlichen (Bogen-)Entwertungen zu philatelistischen Zwecken" wurden seinerzeit vom VEB Philatelie Wermsdorf zu Spottpreisen in den Westen exportiert. Von diesen (Über-)Vorräten existieren noch heute Unmengen und drücken das Preisniveau. Bedarfsgestempelte DDR-Marken in der von MICHEL definierten Qualität (Ort und Datum eindeutig identifizierbar) sind hingegen schwerer aufzutreiben und daher höher zu bewerten.

    Die Deutsche Bundespost bzw. Deutsche Post AG hat jedoch auch Marken mit Versandstellenstempelung nie unter Postpreis (Nominalwert + eventuelle Zuschläge) verkauft, so dass der Handel diese Marken nach Erscheinen nur relativ teuer beziehen konnte, auch wenn der Markt später durch bedarfsgestempelte Exemplare aus abgelöster Kiloware überschwemmt wurde.

    Außerdem hat sich der Händlerverband dagegen gewehrt, dass MICHEL-Katalogwerte für Einzelmarken unter einem bestimmten Mindestpreis angesetzt werden, um auch den Arbeitsaufwand bei Lagerhaltung und Verkauf geringwertigster Marken zu decken. So kommen die nicht marktgerechten Katalognotierungen zustande bzw. deshalb werden sie nicht an die Marktrealität angepasst.

    Fazit: Für leidenschaftliche Sammler sind fallender Briefmarken-Preise doch goldene Zeiten, weil viel mehr Ausgaben erschwinglich werden. Kostete früher eine Komplett-Sammlung beinahe den Gegenwert eines Kleinwagens, so bekommt man heute schon einen Grundstock mit 90 % aller Ausgaben für den Gegenwert einer Tankfüllung. Und nach den 10 % besseren und Spitzenwerten kann man dann immer noch suchen.

    Einmal editiert, zuletzt von philnum (25. September 2009 um 22:31)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 25. September 2009 um 22:41
    • #20

    Naja,
    das Grundproblem der abnehmenden Sammlerschaft zeichnt sich eben in den ständig fallenden Preisen wieder- und DAS ist eben auch nicht erfreulich :(

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