Hallo Leonie2013,
es ist beides leider nicht mehr meine Zeit, freue mich jedoch auch aus dieser Periode etwas hier zusehen. Danke für das Zeigen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Leonie2013,
es ist beides leider nicht mehr meine Zeit, freue mich jedoch auch aus dieser Periode etwas hier zusehen. Danke für das Zeigen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Liebe Sammelfreunde
endlich habe ich es geschafft einen Beleg aus Bayern zu bekommen.
Am 18.12.1860 in München geschrieben und am gleichem Tage aufgeben - zwei Tage später angekommen.
Das besondere ist, dass es sich um einen Umschlag handelt. Selbst der Inhalt blieb erhalten. Zwar werde ich nicht richtig schlau, zumindestens handelt es sich um Glückwünsche und ein Neujahrgruß.
Auch habe ich versucht etwas zum Empfänger zu finden, leider ohne richtigen Erfolg.
Die Nr. 5 habe ich mit 1200 DPI eingescannt, vielleicht brauchen unsere Bayernverrückten dies.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Lieber Magdeburger,
die Marke ist eine 5d Type III, also die günstigste Sorte.
Der Brief hat keinen "frei" - Vermerk. Für Bayern ist das schon etwas ungewöhnlich.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Magdeburger,
schöner Brief, vor allem, da auch der Inhalt erhalten geblieben ist.
Die Marke ist zumindest ein Stück vom Unterrand.
Viele Grüße
kreuzer
Lieber Bayernfreunde
ich danke für die weiteren Informationen.
Ein "frei" - Vermerk befindet sich auch nicht unter Marke.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Magdeburger,
Über den Empfänger, den Brauereibesitzer Heinrich Korte, gibt es ein paar Angaben im Internet:
1840 gegründet
1841 Brauerei Friedrich Korte Wwe
1920 Brauerei Gebr.Korte
Hier sind noch 2 Gebäude gezeigt (ca. in der Mitte des Links), die Herrn Korte gehörten:
Gruß kartenhai
Hallo Kartenhai
woher hast Du die ersten Infos?
Die angegebene Seite hatte ich gefunden, es war damals die "wichtigste" Strasse in Magdeburg.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Magdeburger,
da Du wohl mit dem Inhalt des Briefes einige Schwierigkeiten gehabt hast, hier der schnelle Versuch einer Übersetzung:
München, den 18. December 60
Verehrter Herr Korthe!
Durch die Aufmerksamkeit, mir die ebenso unerwartete, als freudige Nachricht Ihrer Verlobung mitzuteilen, haben Sie mir eine recht große Freude gemacht, ich danke Ihnen freundlichst hierfür und sage Ihnen zugleich im Auftrage meiner Frau unsere herzlichsten, aufrichtigsten Glückwünsche. Mögen Sie in der Ehe alle Ihre Hoffnungen und Wünsche so erfüllt finden, wie ich, so werden Sie eine hinreichende Portion Glück genießen! Zudem ich Sie bitte,, uns Ihrer Fräulein Braut freundlichst zu empfehlen, und Ihr unsere Glückwünsche mitzuteilen, spreche ich die Hoffnung aus, Sie mit Ihrer - wahrscheinlich baldigen - jungen Frau auf der Hochzeitsreise in München begrüßen zu können. Herzliche Grüße an Ihren Herrn Brude, sowie gelegentlich an meinen verliebten Bruder und an alle Bekannte, die sich meiner etwa noch erinnern. Schließlich heiteres Weihnachtsfest und Prosit Neujahr!
Ihr ergebenster H. Muths
Hoffe, das es so im wesentlichen richtig ist. Also tatsächlich kein weltbewegender Inhalt. Zumal in einer für uns sehr verschroben klingenden Schreibweise.
Beste Grüße (von einem ehemaligen Magdeburger)
Hartmut
Hallo Harmut
recht vielen Dank.
Obwohl der Brief recht sauber geschrieben wurde, hatte ich Schwierigkeiten.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Ihr Lieben
heute einen Brief vom 31.01.1806? von der Magdeburger Kriegs- und Domänen-Kammer nach Neuhaldensleben.
Stempel auf diesem Brief gibt es nicht - es dauerte noch zwei Jahre bis die ersten Ortsstempel von hier das Licht der Welt erblickten.
Interessant ist jedoch, dass er "Durch Boten" - wenn ich es richtig lese, an den Magistrat gebracht wurde.
Den Inhalt habe ich mal mit eingestellt, vielleicht erbarmt sich einer....
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Zusammen
der zweite Brief, den ich heute mitgenommen habe.
Er ist vom 13.06.1838 und lief nach Altenburg, was zu dieser Zeit noch TuT-Lehenspostanstalt war.
Oben wurde vermerkt: "Proben ohne Wert".
Jetzt nur geraten:
Der preussische Anteil wird 3 1/4 Sgr gewesen sein. Incl. taxischem Anteil zahlte der Empfänger nun 4 Sgr.
Siegelseitig ein L2 als Ankunftsstempel, wahrscheinlich sogar zweimal abgeschlagen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo miteinander,
für die Stempelsammlung @Magdeburgers hier noch ein Brief aus dem Jahre 1857.
Einen Blick verdient auch der Ausgabestempel, nach Thalmann Form 4, die nur bei größeren Postanstalten geführt wurde.
Viele Grüße
Michael
Lieber Michael
danke!! Ein sehr schöner Brief.
Die MD-Stempel mit Stunde 2 - 3 hatte ich hier am 27.09.2010 - 21:51Uhr schon vorgestellt (eine Seite davor).
Es ist der letzte in der Reihe und bisher lag er mir nur auf Briefhülle vor - wieder eine Lücke gefüllt.:)
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo liebe Sammelfreunde
eigentlich wollte ich den Brief im großen Einkaufsladen liegen lassen, entschloss mich jedoch anders.
Gekauft habe ich diesen wegen der Anschrift, welche mir jedoch nur zum Teil leserlich ist.
Er ist vom 31.01.1828 und lief nach Berlin. Der Empfänger zahlte 4 Sgr Porto und wenn ich es siegelseitig richtig deute 6 Pfennige Bestellgeld.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
P.S. Stelle den Inhalt separat ein, da er mich ungemein interessiert..
Hallo Zusammen
heute ist bei mir folgender Portobrief in dass etwas über 20 Meilen entfernte Lauenstein bei Coppenbrügge eingetroffen, also als Postvereinssendung zwischen Preussen und Hannover.
Geschrieben wurde er am 02.Dezember 1856 und am gleichem Tag aufgegeben.
Vorderseitig wurden 4 Sgr Porto angeschrieben, welche in 3 1/4 gute Groschen reduziert wurden. 3 gute Pfennige Bestellgeld wurden weiterhin notiert, was in Summe die in rot notierten 3 1/2 gute Groschen ergeben.
Siegelseitig der Stempel von Lauenstein - scheinbar ohne dem Tag ....
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Der Stempel von Lauenstein ist der übliche Hannover-Stempel, der mit 40 EUR im Henke Katalog steht.
Hallo Schnulli,
danke für die Info.
Mich verwunderte nur der fehlende Tag im Stempel....
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo liebe Sammelfreunde
heute ist folgenden Beleg bei mir eingetroffen:
Am 27.01.1850 in Magdeburg aufgegeben und nach Woeltingerode bei Vienenburg, beides zu Hannover gehörig, gelaufen.
Der Inhalt war eine Doppelseite der 2. Beilage zur Magdeburger Zeitung. Dies war auch der Grund für den Postvorschuß von 2 Reichsthaler, welcher für das angestrichene Inserat zu zahlen war.
Das Gewicht von 1 1/4 Loth paßt fast heute noch.
Die "60" sind die Auslage genommen 2 Reichsthaler. Interessanterweise lief der Beleg jedoch erst nach Wolfenbüttel in Braunschweig.
Laut Vertrag zwischen Braunschweig - Preussen gültig ab 01.07.1849 galt ein einheitliches Postgebiet als gegeben. Nach den gültigen Regulativ von Preussen waren 4 Sgr Procura + 2 Sgr Porto für den Brief bis 10 Meilen zu zahlen.
Die in Wolfenbüttel taxierten 52 5/6 gute Groschen (2 Thaler 4 Gute Groschen 10 Pfennige) entsprechen den 66 Sgr.
Von Wolfenbüttel dürften es nochmals knapp 3 Meilen zum Ziel zu sein. Jedenfalls wurden nun 2 Thaler 6 gute Groschen 4 Pfennige fällig. Die 1 1/2 gute Groschen Differnz würden für einen doppelt schweren Brief nach Hannover aus passen.
Ob die siegelseitige "6" noch ein zu zahlendes Bestellgeld ist, kann ich nicht beantworten.
Das Insert, um das es ging, habe ich mal extra eingescannt - Hochinteressant!
Danke an @Bayern Klassisch für den Hinweis - den Beleg hätte ich glatt übersehen....
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Lieber Magdeburger,
ein traumhaftes Stück - toll, das du es bekommen konntest.
Das Inserat dürfte fruchtlos verlaufen sein - Teilnehmer der Grande Armee, die diese Militärkatastrophe überlebten, gab es kaum noch 1849.
Es wäre interessant zu erfahren, was mit den beiden geworden ist.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch