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Russische Lokalausgaben - Fälschungen ?

  • dietbeck
  • 26. Juli 2009 um 19:02
  • dietbeck
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 26. Juli 2009 um 19:02
    • #1

    Hallo,

    ich wollte mal nachfragen, wie es mit russischen Lokalausgaben aussieht, die in der Wendezeit verausgabt wurden, die da wären

    1. Altay
    2. Tura
    3. Tobolsk
    4. Leningrad
    5. Dzhezhgazkan
    ...

    zumindest von Altay meine ich zu wissen, dass dies ungültige Fantasieausgabeen sind. Es gibt aber wohl von einigen dieser Ausgaben gelaufene Belege. Also waren die Marken eigentlich nicht offiziell gültig wurden aber im Ausgabegebiet eben doch für lokale Post benutzt und haben in meien Augen somit so etwas wie semi-legalen Charakter, zumindest was die lokale Postverwaltung angeht. Hat jemand da genauere Imformationen oder kann generell etwas zu diesen Ausgaben sagen.

    Danke
    dietbeck

    Postkrieg, Zurückgezogene Marken, Territoriale Konflikte, Aland
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    Es kommt nicht drauf an wie alt man wird, sondern wie man alt wird.

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  • HoomySimpson
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    24. Oktober 1970 (55)
    • 26. Juli 2009 um 19:17
    • #2

    Hallo Dietbeck,

    soviel ich weiss, sind alle Ausgaben Russlands aus dieser Zeit Phantasieprodukte. Bei der Leningrader Ausgabe bin ich mir nicht ganz sicher, hier habe ich auch Belege aus normaler Tagespost ausserhalb philatelistischen Einfusses. Aber Michel hat sie aber bislang ja auch nicht aufgenommen.
    Anders sieht es in der Ukraine aus, wo es unzählige halbamtliche Lokalausgaben gibt, die teilweise von lokaler Seite genehmigt wurden (siehe: Alfred Stollberg: Ukraine Lokalausgaben und Private, 1994 und 95, 2 Bände, sehr hilfreich!!)
    Aber auch hier hat Michel nur die Lemberger und Kiewer Ausgaben aufgenommen. In der Ukraine gab es ein wahres Wirrwarr.

    Von den russischen sind meines Wissen nach alle "windig".

    In der Zeit haben viele Geschäftemacher private Erzeugnisse auf den Markt geworfen, mit ein paar Dollar bekam man auch einen Poststempel und konnte so auch echt gelaufene Belege anfertigen.
    Viele sind in dieser Umbruchzeit auch echt gelaufen, sogar mit Ankunftsstempel, aber wohl eher unbekannt oder mit Hilfe von $. Belege ohne Ankunftsstempel sind fast schon direkt für den Rundordner, denn diese waren in der UdSSR üblich.

    Habe einen ganzen Karton voll aus der Zeit, aber leider sogut wie alles Ramsch. Ich war damals am Ball und habe fast alles gekauft (es war ja sehr billig), aber die meisten sind ohne philatelistischen Wert. Zumindest konnte ich das Geld durch die echten wieder halbwegs reinholen.

    Hoffe, habe etwas geholfen. Falls du auch was aus der Ukraine hast, leihe ich dir die beiden Handbücher auch gern mal aus.

    Gruß
    Henning

  • dietbeck
    Stamm Mitglied
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    • 27. Juli 2009 um 06:07
    • #3

    HoomySimpson

    vielen Dank für die Antwort. Sowas wie angehängt (Lokalausgabe Tura) habe ich dann in jedem Fall als philatelistische Mache einzuordnen, wo man bei einen Postbeamten entsprechend "nachgeholfen" hat, dass dieser Beleg gestempelt und befördert wurde, unter Einschluss des Empfängerpostamtes (rückseitiger Ankunftsstempel ?)

    dietbeck

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  • 22028
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    • 27. Juli 2009 um 06:28
    • #4

    Stimme zu, reine Phantasieprodukte. Gegen Einwurf von kleinen Münzen machen die Russischen Postbeamten (fast) alles...

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • HoomySimpson
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    • 27. Juli 2009 um 11:03
    • #5

    hi,

    hier ein Brief aus der normalen tagespost mit zwei leningrad-marken, adressiert an das litauische justizministerium. falls die marken nicht offiziell waren, ist das ein brief zum schaden der post. einen philatelistischen einfluss will ich hier nicht unterstellen, da der absender damit rechnen musste, dass der umschlag im müll landet.
    Nebenher nette "Mischfrankatur": sowj. Ganzsache, Leningrad-Marken, sowj. Marke und Russland-Marken.

    Was die Ankunftsstempel angeht, so geniesse ich Handstempel mit Vorsicht, meines Wissens nach kam meist ein Maschinenstempel zum Einsatz. Meine Phantasiebriefe haben fast alle Handstempel, die echten fast alle Maschinenstempel.

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    2 Mal editiert, zuletzt von HoomySimpson (27. Juli 2009 um 11:28)

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