Hallo Bayern-Nerv,
ich sehe gerne Altpapier, nicht nur von Bayern. ![]()
Also wenn es nach mir ginge ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayern-Nerv,
ich sehe gerne Altpapier, nicht nur von Bayern. ![]()
Also wenn es nach mir ginge ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayern-Nerv!
Ganz klar: weitermachen! Zeig uns, was Du noch so auf Lager hast!
Viele Grüße
kreuzer
Hallo mikrokern,
zu Bopfingen meinte es bayern klassisch sicherlich so:
Bis zum 31.8.1851 wurde für einen Brief aus Bayern in die württembergische Stadt Bopfingen nur eine innerbayerische Taxierung vorgenommen. Der Grund steht im Verordnungs- und Anzeige-Blatt für die Königlich Bayerischen Verkehrsanstalten Nr. 6302 Seite 140 und 141 vom 21.8.1843 „Die Taxe für Briefe und Sendungen nach Württemberg über Bopfingen betr.“
„Nachdem mit dem 1. September l. Js. (1843) ein täglicher Influenz-Eilwagens-Cours zwischen Nördlingen und Aalen ins Leben tritt, bei welchem der königl. bayerischen Post-Anstalt für die damit zu befördernden Briefe und Sendungen der Portobezug bis Bopfingen zukommt, so werden sämtliche Ämter und Expeditionen, mit Ausnahme der Pfalz, hierdurch angewiesen, von obigen Zeitpunkte ab Briefe und Fahrpoststücke vorläufig nur nach Bopfingen und Lauchheim durchgehends über Nördlingen zu leiten und das interne bayerische Porto oder Franko hierfür nach der in einer später folgenden Eröffnung enthaltenen Brieftaxe und Meilenzahl zu erheben und resp. zu berechnen. ........ Für die auf diesem Course aus Württemberg nach Bayern eingehenden Correspondenzen und Frachtstücke hat die kgl. württembergische Postanstalt das Porto bis Nördlingen zu beziehen und ebenso in Ganzfrankierungsfällen das Franko von dort ab an Bayern zu vergüten.
Diese Vereinbarung von 1843 galt auch nach dem bayerischen Regulativ vom 1.7.1849 weiter, denn in der Verordnung Nr.7566 vom 13.Juni 1849 Absatz IX. steht: „Bezüglich der internen Brieftaxen für die aus Bayern nach anderen Postgebieten abgehende und für die aus letzteren nach Bayern einlangende Correspondenz bleiben vorläufig die dermaligen Taxbestimmungen nach Maßgabe bestehender Vertrags-Verhältnisse in Anwendung ........“. Diese Regelung galt bis zum 31.8.1851. Am 1.9.1851 trat Württemberg demn DÖPV bei und es traten die Bestimmungen des DÖPV in Kraft. Vom 1.9. - bis 14.10.1851 erfolgte die Bezahlung der Frankobeträge mit Barzahlung. Mit der Herausgabe von Briefmarken ab 15.10.1851 wurde diese 6 wöchige Zeit beendet, die interessante Belege hervorbrachte.
bayern klassisch betonte, daß diese Korrespondenzen nach Bopfingen bis 31.8.1851 innerbayerisch waren. Diese Aussage stimmt, denn die Taxierungen sind innerbayerisch.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber VorphilaBayern,
vielen Dank - genau so hatte ich es gemeint und besser kann man diese große Besonderheit gar nicht erklären. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo VorphilaBayern
Danke für die Erklärung ![]()
Ist gespeichert.
Aber in meine Ohren kann den Korrespondenz nicht innenbayerisch sein. Nur die Taxierung. Ich weiss Kleinigkeiten ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
du hast Recht - und du hast nicht Recht. ![]()
Hier war zu unterscheiden zwischen staatsrechtlich (da hast du Recht) und postalisch (hier hast du nicht Recht).
Ich kenne einen Brief mit der 4I von ?? nach Bopfingen. Vor über 20 Jahren habe icih mich gewundert, wie ein Brief nach Württemberg mit taxischer Lehenspost 6 Kr. kosten konnte und habe ihn nicht gekauft.
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Leider kannte ich den lieben VorphilaBayern damals noch nicht, sonst wäre mir das nicht passiert.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Hast du ein Brief mit 4 I frankiert gesehen, der vor 31.8.1851 nach Bopfingen geschickt war, und nicht gekauft?
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Hätte sicher ich auch nicht, würde glauben dass es Fälschung war
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Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
ja. leider war es so. ![]()
Der Brief war sicher echt - auch wenn er nicht attestiert war. So etwas sieht man ...
Und heute würdest du als erster auf den bieten, er war nämlich sehr schön. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatAlles anzeigenOriginal von Bayern-Nerv
Eine Frage in die Runde : Soll ich denn jetzt den Zeige-Exhibitionismus beenden oder noch nach vorhandenem Material in den Lücken suchen - was meint ihr ?Hab ich mein Pulver verschossen?
Habt ihr der bunten Vielfalt zuviel genossen?
Sitz ich auf einem Pulverfaß ?
Ob ich euch noch was sehen laß?
Bin gespannt auf eure (zahlreichen oder spärlichen) Antworten.
Wenn Du es unbedingt riskieren möchtest, bei jedem unserer Zusammentreffen im Chat gepiekt zu werden, bitte, höre auf, verstecke die bunten Bayern, zeige sie bloß niemandem, lasse niemanden an den schönen Stücken teilhaben, enthalte sie uns vor......ganz wie der Herr wünscht....... ![]()
Z E I G E N !!!!
Gruß
KJ, der bald auch Bayern zeigt
Hallo Vorphila Bayern,
vielen Dank für die Erläuterung, sehr aufschlussrech!!
Gab es ausser Bopfingen und dem erwähnten Lauchheim noch andere Städte/Dörfer ausserhalb Bayerns, für die ähnlich verfahren wurde bzw. derartige Postverträge existierten?
Hallo Bayern -Nerv,
Original von Bayern-Nerv
ZitatEine Frage in die Runde : Soll ich denn jetzt den Zeige-Exhibitionismus beenden oder noch nach vorhandenem Material in den Lücken suchen - was meint ihr ? Hab ich mein Pulver verschossen? Habt ihr der bunten Vielfalt zuviel genossen? Sitz ich auf einem Pulverfaß ? Ob ich euch noch was sehen laß? Bin gespannt auf eure (zahlreichen oder spärlichen) Antworten.
mach bloß weiter, auch Preußen erfreuen sich über das bunte bayrische Altpapier.
schönen Gruss
Peter, der sich die bunten Bayern auch ansieht
Hallo peterhz,
bei dem Brief von München nach St. Gallen (Schweiz) dürfte wohl eine Marke fehlen (rechts oben?), da das Porto 9 Kr. von München bis zur Postvereinsgrenze und 3 Kr. für 1. schweizer Rayon betrug.
Hallo Bayern-Nils und bayern klassisch,
habe bisher leider noch keinen frankierten Brief
bis zum 31.8.1851 von Bayern nach Bopfingen
gefunden. Den besagten Brief, der vor über
20 Jahren angeboten wurde, habe ich leider
nicht gesehen.
In meiner Heimatsammlung "Pressath" wäre
folgender Brief ein Aushängeschild, wenn
nicht ein "Sammler" die 6 Kreuzermarke,
eine 4 I entfernt hätte. Der Brief ist vom
April 1850 und ging ins württembergische
Ellwangen, ebenfalls ein Grenzpostort.
Habe die entfernte Marke bisher noch nicht
finden können. Habe überhaupt erst eine
4 I mit Pressather Stempel und diese ist
vom 11. Mai 1850 (siehe Bild).
Zu der Frage von mikrokern. Es gibt zwischen
Bayern und Württemberg viele gegenüber-
liegende Grenzpostorte. Diese wurden im
Postvertrag Bayern - Württemberg vom 25.10.1809
festgelegt, unter anderen Dinkelsbühl mit Ellwangen
und weitere 18 Ortspaare. Habe dazu in einen
anderen Thread, ich glaube "Grenzüberschreitende
Briefe im Nahbereich" einige vorgestellt. Von 1809
bis 1851 kamen noch einige Ortspaare hinzu, bzw.
wieder weg. Feststellen kann man diese Briefsendungen,
wenn nur eine Taxierung vorgenommen wurde.
Die Zustellung erfolgte dann immer bis zu den
gegenüberliegenden Grenzort, wie z.B. über Dinkelsbühl
bis Ellwangen. Dieses gibt es nicht nur zwischen Bayern
und Württemberg, sondern auch jeweils in die angrenzenden
anderen Länder.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Lieber VorphilaBayern,
was für ein Frevel!!
![]()
Hier hat ein Volldepp mal kurz 2000 Euro vernichtet - eine Schande. ![]()
Wenn die Marke erstklassig wäre, wäre das ein Traumbrief der 4I, den jeder haben wollte, nicht nur wir zwei ... ![]()
Hoffentlich taucht die Marke mal auf und es gibt eine Wiedervereinigung philattelistischer Art - bei der Hochzeit wäre ich gerne dabei. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Lieber bayern klassisch,
vielen Dank für Ihre mitfühlenden Worte.
Habe seit knapp 40 Jahren diesen Brief und beobachte seit dieser Zeit
den Markt, ob diese Marke auftaucht. Vielleicht klappt es doch noch,
dann machen wir ein Fest, zu dem ich Sie gerne einlade.
Liebe Grüße von VorphilaBayern
Hallo zusammen!
Da ja zwischenzeitlich einige Reaktionen auf meine Frage kamen, fühle ich mich hiermit genötigt, noch ein wenig mehr Altpapier in Form gelangweilter Einzelmarken zu zeigen ( wobei auch dort häufig kleine "Schätzchen" drin versteckt sind) - sowie Altpapier in Form zweier Briefe von Passau - alles versehen mit OMr. 385 -
1 x Brief mit Nr. 9 von Passau nach München vom 14.7.1866
1 x Brief mit Nr. 2 von Passau nach Haffnernzell vom 26.04.1861
Ich hoffe, das gezeigte Altpapier gefällt!
Schöne Grüße vom
bayernfarbenvielfaltverrückten
Bayern-Nerv
P.S.: @kj - ok, ich zeige ! (dann darfst du auch zeigen !)
peterhz - ich bin immer noch auf der Suche nach preussischen Belegen für Dich
Hallo zusammen!
Ich bin weiter auf der Suche nach gelangweilten Einzel-Altpapiermarken-Lücken, die sich noch nicht präsentieren durften, nach Möglichkeit im Verbund mit einer auf Brief befindlichen Marke, tja, dies gelingt mir hier, denke ich mit den geschl. MR-Stempeln Nr. 356 ( mit Brief v. 9.9.1860 von Nürnberg nach Kreutzhütte b. Waldmünchen + 358 + 359 !
Schöne Grüße und allen einen schönen Abend vom
bayernfarbenvielfaltverrückten
Bayern-Nerv
Hallo Bayern-Nerv,
der 358 ist ein Traum. ![]()
Der Brief hat zwei Besonderheiten:
1. Der gM 356 von Nürnberg war ein Wanderstempel eines Beamten, der alternierend in der Stadt wie hier, oder am Bahnhof mit seinem Stempel Dienst verrichtete. Nicht wirklich selten, aber so etwas kenne ich nur von Nürnberg.
2. Der Empfänger wohnte in Österreich, ließ sich seine Post aber nicht nach dorthin schicken, sondern in die bayer. Grenzgemeinde. Von da holten Boten die Post ab und lieferten sie ihm aus. Botengebühren gibt es fast nie zu sehen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
ZitatOriginal von Bayern-Nerv
P.S.: @kj - ok, ich zeige ! (dann darfst du auch zeigen !)
Auweia, KJ in Bayern unterwegs. Also gut, man will ja kein Spielverderber sein.......
Ein bischen buntes Bayern, wohl bekomms.
Gruß
KJ
... na ja, eine kleine Bogenecke der Nr. 10 und eine Nr. 5 mit drei Mühlradstempels kann nicht mal jeder schon etwas länger Bayern sammelnde zeigen. Und schlecht sieht die Bande ja nicht aus - gut gemacht.
Aber ab jetzt kommen Briefe dran, gell? ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch