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Bayern 7 Kreuzer Mi.-Nr. 25

  • Bayern-Nerv
  • 20. Juli 2009 um 19:48
  • Bayern-Nerv
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    • 20. Juli 2009 um 19:48
    • #1

    Hallo zusammen!

    Auch zu dieser Marke habe ich ein wenig im Album gekramt, muss aber dazusagen, daß ich nicht nach x oder y oder Farben geschaut habe - wenn jemand mir einen Tipp geben kann, ob farblich etwas teureres dabei ist, bitte gerne, danke! :)

    Schöne Grüße

    Bayern-Nerv

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nerv (20. Juli 2009 um 19:48)

  • guy69
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    • 21. Juli 2009 um 18:14
    • #2

    "STARNBERG"

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Juli 2009 um 18:28
    • #3

    Hallo,

    der Einzeiler stammt von der Königlichen Fahrpostexpedition Nürnberg. Dergleichen hatte Starnberg nicht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 22. August 2009 um 22:44
    • #4

    Hallo Freunde

    Mein letzter Brief Heute ist ein Brief in 2. Gewichtsstufe von Hamerau nach Hohenaschau. Welches Jahr es ist weiss ich nicht. 1870 oder später auf jeden Fall :D

    Rückseitig gibt es ein Stempel von ...aschau. Weiss jemand welches Buchstaben es hier fehlt? Ich dachte Hohenaschau, aber dieser Ort ist in Sem nicht erwähnt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • ahli47
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    • 22. August 2009 um 23:06
    • #5

    Hallo Bayern-Nils,

    das müsste der Stempel von Niederaschau sein.

    Viele Grüße
    ahli47

  • Bayern-Nils
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    • 23. August 2009 um 07:30
    • #6

    Hallo ahli47

    Besten Dank für deine Antwort.
    Ja, es muss Niederaschau sein. Habe mehrere Prefixe probiert, aber keine hat gestimmt. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. August 2009 um 07:34
    • #7

    Hallo Nils,

    ich halte es auch für den nicht häufigen Stempel von Niederaschau.

    Schön zu sehen bei dem Brief, der von 1873 oder später sein muss, dass man rechts oben das Gewicht mit 25g notiert hatte.

    Erst ab dem 1.1.1872 hatte man ja das französische Grammgewicht übernommen, zuvor in Loth gerechnet. Ich kenne nicht viele Briefe, die nicht eingeschrieben bei der Briefpost gewogen wurden und mit dem Gewicht versehen auf die Reise gingen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. August 2009 um 08:40
    • #8

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort.
    Du schreibst dass der Brief von 1873 oder später sein müsste. Warum nicht 1872 wenn Gram eingeführt waren? Was übersehe ich hier. ?( ?( ?(

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. August 2009 um 10:05
    • #9

    Hallo Nils,

    vom Zustand des Bernauer Stempels dürfte der Brief aus 1873, eher noch aus 1874 datieren.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. August 2009 um 10:17
    • #10

    Hallo bayern klassisch

    Ach so meinst du. So feine Stempelkentnisse habe ich noch nicht.
    Danke für die Erklärung :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. August 2009 um 10:33
    • #11

    Hallo Nils,

    das macht die Stempelfarbe, der Stempeltyp, der Zustand des Typs (hier Beschädigung unten rechts am Stempel), die postgeschichtliche Einordnung des Briefes allgemein usw. usw. aus. Das Produkt aus all diesen Ingredienzien ist dann die Zuweisung in ein bestimmtes oder zwei bestimmte Jahre.

    Außerdem kenne ich von Bernau das Stempelblatt für das OPA - aber das kenne ich nur von wenigen Orten. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 23. August 2009 um 10:55
    • #12

    Hallo bayern klassisch

    Wenn du "postgeschichtliche Einordnung" schreibst - meinst du dann auch zB dass der Brief über Bernau geschickt war statt mit Eisenbahn über Prien (falls jemals passiert)?

    Was ist ein Stempelblatt?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. August 2009 um 11:13
    • #13

    Hallo Nils,

    die allgemeine PO - Einschätzung umfasst viele Dinge:

    Offener Transit oder geschlossener Transit, Marke(n) gültig von - bis, Marke in Typ oder Farbe geläufig von - bis, Stempelform oder Stempeltype bekannt von - bis, Zustand des Stempels, eventuelle Änderungen der Art der Abstempelung durch Wechsel des Expeditors, Gebühren, porto wie franko, gültig von - bis, Leitweg über X oder Y bekannt von - bis, Stempelfarbe bekannt von - bis, Empfänger wohnhaft in X oder Y von - bis, Absender (über Stempel oder Siegel) bekannt dort von - bis und in privater oder wirtschaftlicher Relevanz mit diesem bekannt von - bis, private Numerierung durch a) Absender oder b) Empfänger einordenbar mit datierten Belegen usw. usw..

    Dies ist nur ein Ausschnitt, der durchzuprüfen ist, um zu einer zeitlichen Zuordnung zu kommen. Je mehr man von dem oben geschriebenen weiß, je eher wird man der tatsächlichen Verwendungszeit nahe kommen.

    Ein Stempelblatt wurde ab den siebziger Jahren in unregelmäßigen Zeitabständen von dem vorgesetzten Oberpostamt bei den unterstellten Poststellen angefordert, um den Zustand des verwendeten Stempelmaterials zu prüfen und ggfls. zu ersetzen.

    Im Prinzip wusste man bei den OPÄ zu kaum einem Zeitpunkt, welche Poststempel tatsächlich im Gebrauch waren. Bei mehreren Hundert Poststellen war zwar eine Inventarisierung vorgesehen und vorhanden, doch haben wir es auch hier mit Dichtung und Wahrheit zu tun; von beiden Seiten ... 8-)

    Mal hatte die eine Poststelle den Stempel längst nicht mehr da, obwohl er noch offiziell da sein sollte, mal hatte man schon einen vor Ort, den man noch gar nicht angefordert hatte, mal wurde ein Stempel von einem anderen Amt (mit-)benutzt, mal hat man seinen eigenen Stempel an eine andere Behörde abgegeben, mal von Brief- zur Fahrpost gewechselt, mal umgekehrt, und und und.

    Daher sind die noch vorhandenen oder bekannten Stempelblätter oder Stempelbögen sehr wertvoll, denn zu dem entsprechenden Zeitpunkt wurde die Stempel mit vorgeschriebenem Datum in perfekter Weise abgeschlagen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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