Hallo Nils,
feiner Brief!
Er lief über Valenciennes nach Süden, St. Louis nach Basel, durch die CH über Bregenz nach Dornbirn.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Nils,
feiner Brief!
Er lief über Valenciennes nach Süden, St. Louis nach Basel, durch die CH über Bregenz nach Dornbirn.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für die Antwort.
Kennst du der Stempel rückseitig? Ich weiss dass der sehr undeutlich ist, aber du hast schon berühmte Adleraugen ![]()
![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
leider kann ich gar nichts lesen. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Macht doch nichts ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Bayern-Nils,
der rätselhafte Stempel auf der Rückseite Deines Briefes müsste heissen:
Lienz de Gallvallee = Lienz im Sankt Galler Rheintal (französisch abgekürzt mit Galler Tal). Vielleicht schrieb man früher auch Gollvallee?
Dieses schweizerische Lienz liegt an der Grenze zu Österreich/Vorarlberg Nähe Feldkirch. Von dort ging es dann nach Dornbirn.
Lienz/St. Gallen ist heute eine Exklave der Gemeinde Altstätten in St. Gallen/Schweiz.
Gruß kartenhai
Hallo Kartenhai,
das ist zwar fein eruiert, aber erstens war es ein Ort im 1. französischen Departement (s. die "1" unten im Stempel) und zweitens liefen die Austria - Briefpakete aus und über Frankreich im geschlossenen Transit durch die CH, so dass Schweizer Stempel auf solchen Briefen fehlen müssen.
Kannst du herausfinden, welche passenden Orte im 1. franz. Dep. lagen?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
schade, der Ort hätte so gut zum Stempel gepasst! ![]()
Bei Wikipedia gibt es eine Liste aller Orte zum franz. Department Ain (Nr. 1), leider ist dort kein Ort zu finden, der irgendwie zum Stempel dazupasst:
Gruß kartenhai
Hallo kartenhai,
es könnte auch ein Bahnpoststempel mit Streckenangabe sein. Es dürfte sehr schwierig werden, das noch heraus zu finden, aber der grobe Weg ist ja klar.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Kartenhai und bayern klassisch
Danke für die Hilfe.
Jetzt habe ich herausgefunden welcher Stempel es ist.
Es ist eine Belgischer/Französischer Stempel
LIGNE DE QUIEVRAIN
Quievrain liegt in Belgien. Nehme aber an dass es eine Streckenstempel ist, für die Strecke Paris-Quievrain. Valenciennes liegt etwa 10 Kilometer von Quievrain entfernt.
Le haut du timbre à date débute par le texte "LIGNE" et est suivi par le nom d'une ville. C'est le terminus de la ligne pour les trains au départ de Paris. Dans les autres cas la ville de départ est également mentionnée "ville de départ à ville d'arrivée".
Ich verstehe nicht französisch. Kann jemand helfen?
Laufweg also Calais-Valenciennes-Paris-???
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
suuuuper gemacht - da hätte ich keine Chance gehabt. ![]()
Dein Laufweg ist richtig.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayern-Nils,
es freut mich, daß Du die Stempel-Inschrift doch noch richtig entziffern konntest. ![]()
Ich versuche mal den französischen Text zu übersetzen:
Der obere Teil des Tagesstempels beginnt mit dem Text „LIGNE“ (Linie), darauf folgt der Name einer Stadt. Es ist die Endstation der Züge von Paris. In anderen Fällen ist die Abfahrts-Stadt auch genannt: „Stadt der Abfahrt bis Stadt der Ankunft“.
Gruß kartenhai
Hallo kartenhai
Danke für die Übersetzung ![]()
Viele GRüsse
Nils
Hallo,
hier ein Brief von Hamburg nach Leeds, vom 9.3.1860,, frankiert mit Mi.Nr 6 = 7 Schilling. Die Marke wurde mit dem Strichstempel entwertet. Nebengesetzt wurde der rote K1 "HAMBURG PAID", der von 1855 bis 1862 in Gebrauch war und für Briefe nach England und Übersee bei denen das Porto einzeln berechnet wurde (im Gegensatz zu den Packetbriefen).
Siegelseitig ein Stempel von Leeds vom 12.3.
Gruß
senziger
Hallo,
hier ein weiterer Brief, frankiert mit Mi.Nr. 19 = 7 Schilling. Am 31.3.1866 von Hamburg nach Pimhole near Bury gelaufen, entwertet mit dem Strichstempel, nebengesetzt der rote Ballonstempel. Siegelseitig ein Stempel von Bury.
Ein am 9.12.1862 zwischen Hamburg und England geschlossener Vertrag machte es erforderlich, dass auf allen bis zum Empfänger voll bezahlten Briefen ein PD-Stempel anzubringen ist. Daher wurden der K1 "HAMBURG PAID" durch den Ballonstempel mit PD ersetzt.
Gruß
senziger
Wirklich eine Freude diese Belege zu sehen.
Danke fürs Zeigen
sagt
Nigel
Hallo in die Runde,
nachdem unsere norddeutschen Freunde ihre herrlichen Briefe zeigen konnten, möchte ich mit einem alten bayerischen den Thread wieder zu Leben erwecken.
Wer traut sich eine PO - Beschreibung zu?
In Augsburg ging es am 6.2.1824 los ...
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Die PO Beschreibung überlasse ich jetzt anderen. Ich habe nur eine Frage auf den weg. War der Brief forwarded? In Augsburg schrieb man wohl normalerweise nicht Londra?
Danke fürs Zeigen ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
gut gedacht (war auch mein Gedanke, als ich ihn von außen sah). Er stammt aber tatsächlich aus Augsburg. Londra ist ja italienisch und nach dorthin hatte man schon damals 500 Jahre Handelserfahrungen; vlt. hat das etwas abgefärbt. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Es war, meine ich, ganz viel der italienisch als Muttersprache oder Gewerbesprache in Augsburg hatte. Aber oft sieht man es sicher nicht, glaube ich.
Viele Grüsse
Nils
Guten Tag!
Wie immer schöne Sachen zu sehen. Einen kann ich auch zeigen - GU17 auffrankiert mit Paar Nr. 37 von Stuttgart nach London.
Beste Grüße!
Andreas