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Oberschlesien CIHS Handstempelaufdrücke Echt/Falsch?

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  • Wickster
  • 29. Juni 2009 um 20:37
  • Erledigt
  • Wickster
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    14. Juli 1972 (53)
    • 29. Juni 2009 um 20:37
    • #1

    Hallo und Guten Abend Sammler!

    Habe dieser Marken von Oberschlesien in meine Sammlung. Es sind die Ausgaben der französichen Besatzungsbehörde mit Handstempelaufdruck CIHS.

    Die Aufdrücke lassen sich relativ leicht falschen denke ich, und auch im Michel Spezial ist erwähnt das es Falschungen gibt. Ich vermüte darum selber auch diese Aufdrücke sind falsch, aber bin einer Laie auf diesem Gebiet.

    Gibt es hier noch Experten die vielleicht etwas mehr über die Echtheit von diesen Aufdrücken sagen können?

    Gruesse aus die Niederlande,
    Wickster

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  • Kontrollratjunkie
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    7.074
    • 29. Juni 2009 um 23:30
    • #2

    Wickster

    Wir haben hier Herrn Gunnar Gruber BPP im Forum. Wenn er Deinen Beitrag liest, wird er Dir sicher fachliche Auskunft geben können.

    Siehe auch hier:

    Und hier:

    Meine unmaßgeblichen Einschätzung nach sind die Aufdrucke falsch.

    Gruß
    KJ

  • Pete
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    • 30. Juni 2009 um 18:17
    • #3

    @ wickster:

    Zitat

    Original von Wickster
    ...
    Die Aufdrücke lassen sich relativ leicht falschen denke ich, und auch im Michel Spezial ist erwähnt das es Falschungen gibt. Ich vermüte darum selber auch diese Aufdrücke sind falsch, aber bin einer Laie auf diesem Gebiet.
    ...

    Es exisitieren diverse Fälschungen der Oppelner Notausgabe. Statistisch betrachtet dürfte es nicht überzogen sein, wenn auf 100 Marken zwei echte Oppelner Notausgaben (sog. Type I) und 98 Fälschungen vorkommen, wobei 90 dieser Fälschungen von einer Aufdrucktype (sog. Type II) stammen, die kurze Zeit nach Ausgabe der Originale (Februar 1920) auf dem Sammlermarkt auftauchten und bis mindestens Ende der 1930er Jahre von 2 Prüfern (Max Haertel bzw. dessen Sohn Willi Haertel und Dr. Müller/ Leobschütz) als echt signiert und mit Attesten versehen wurden. Signaturen dieser beiden Prüfer werden heute nicht mehr anerkannt (siehe Hinweise im Michel-Spezial-Katalog).

    Hinweise zum Vergleich zwischen Type I und II sind z.B. im Michel-Spezial-Katalog 1982 sowie z.B. im Handbuch von Oberschlesien abgebildet.
    Fazit: die Wahrscheinlichkeit, dass ungeprüfte Oppelner Notausgaben echt sind, ist sehr gering.

    Die Aufdruckstellung des Handstempelaufdruckes auf deinen Marken spricht eher für eine Fälschung.
    Die Marke der 15Pf Nationalversammlung (Urmarke Deutsches Reich Mi-Nr. 108) ist definitiv falsch, da diese Marke als Oppelner Notausgabe mit rotem (!) Aufdruck (Type I) bisher nie vorlag sondern lediglich die als Fälschung eingestufte Aufdrucktype II.

    Ber der Marke 75Pf Germania (auf dem Scan 2. Reihe, linke Marke) kann ich spontan keinen Aufdruck erkennen.

    Befinden sich auf deinen Marken rückseitig Signaturen?

    Gruß
    Pete

  • Wickster
    aktives Mitglied
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    14. Juli 1972 (53)
    • 30. Juni 2009 um 20:24
    • #4

    Hallo Pete und KJ,

    Danke für die ausführliche Auskünfte! Habe noch vergessen zu erwähnen das die Marken alle nicht geprüft sind. Die 75 pfg am 2. Reihe, linker Marke hat ein leichtes Stempel hinten am Kopf des Germanias.

    Habe einem alten Michel Spezial 1990 aus dem Schrank geholt und drin sogar noch eine Beschreibung der Unterschiede zwischen Typ I und II gefunden. Diese sind nicht mehr erwähnt in meinem Michel Spezial 2004. Es bleibt für mich jedoch schwer die beiden Typen zu unterscheiden. Ich tendiere nach Typ II. Die ursprünglichen Auflagezahlen sind auch sehr wenig, die meisten Marken haben eine Auflage von 1000 bis 2000 Stück, die 25 Pf Germania z.B. nur 40, und die 75 Pg Germania mit rotem Aufdruck nur 10!

    Gruesse,
    Wickster

  • Pete
    aktives Mitglied
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    20. September 1982 (43)
    • 1. Juli 2009 um 19:10
    • #5
    Zitat

    Original von Wickster
    ...
    Die ursprünglichen Auflagezahlen sind auch sehr wenig, die meisten Marken haben eine Auflage von 1000 bis 2000 Stück, die 25 Pf Germania z.B. nur 40, und die 75 Pg Germania mit rotem Aufdruck nur 10!
    ...

    Bei den Auflagezahlen wäre ich etwas vorsichtig. Diese standen einmal im Michel (z.B. Michel-Spezial-Katalog von 1982), im Katalog von 1996 tauchen diese nicht mehr auf. Dies gilt auch für die Typenunterscheidung Type I und II.
    Ich vermute einmal, dass die Auflagezahleneiner Überprüfung nicht mehr standhielten und deshalb aus dem Katalog entfernt wurden. Ich würde die Auflagezahlen allenfalls als Richtwerte nehmen.

    Interessant, dass die Typenunterscheidung im Spezial von 1990 noch auftaucht, im Spezial von 1996 hingegen nicht mehr.

    @ all:
    Besitzt jemand einen Michel-Spezial-Katalog Deutschland aus dem Zeitraum 1991-1995 und kann mitteilen, ob die Typenunterscheidung der Oppelner Notausgabe Type I und II (Abstimmungsgebiet Oberschlesien) noch auftaucht oder nicht mehr vorhanden ist?

    Gruß
    Pete

  • cihs
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    • 4. Juli 2009 um 22:42
    • #6

    Hallo,

    Kontrollratjunkie hat vollkommen Recht, alle Oppelner Notausgabe - Aufdrucke sind falsch. Ich habe auf der Homepage der IG Abst. OS eine kleine Meldung über die Oppelner Notausgaben stehen. (os-philatelie.de)

    Gruß
    cihs

  • Wickster
    aktives Mitglied
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    • 4. Juli 2009 um 23:12
    • #7

    Hallo Cihs,

    Danke für die fachliche Auskunft und die Link! (Interessante Info zum Prüfer M. Haertel in Forschungsbericht 4)

    Gruesse,
    Wickster

  • wupperdmd
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    11. März 1959 (66)
    • 6. Juli 2009 um 10:50
    • #8

    Im Michel Spezial 1995 werden keine Typunterschiede erwähnt.

  • Pete
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    • 15. Juli 2009 um 18:50
    • #9

    @ wupperdmd:

    danke für die Info. Demnach schränkt sich das Verschwinden der Typenunterschiede (Oppelner Notausgabe) im Michel-Spezial auf die Jahre 1991-1994 ein.

    Gruß
    Pete

  • cihs
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    • 16. Juli 2009 um 09:19
    • #10

    Hallo,

    die Typenunterschiede der Oppelner Notausgaben waren das letzte Mal im Mi.Spez 1990 drin.
    Vermutlich hat der OS-Prüfer Weinberg BPP sie aus dem Mi.Spez. 1991 herausnehmen lassen ! ?

    Gruß

    cihs

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