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Bayern - Literatur und Zeitungssachen

  • bayern klassisch
  • 9. Juni 2009 um 17:32
  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. Juni 2009 um 17:32
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    weil ich so nett gebeten wurde, möchte ich heute im 1. Teil über etwas referieren, das die meisten Bayernsammler gar nicht kennen - Zeitungssachen und die Gründe für deren Zustandekommen.

    Jeder bayerische Postexpedition wurden in Form der Verordnungsblätter und der Circulare alle benötigten dienstlichen Neuerungen mitgeteilt. Darüber hinaus erinnerten auch einzelne Schwerpunktthemen in den VO - Blättern an länger zurück liegende Ereignisse, Verträge, Manipulationsverordnungen oder Vorschriften, die in der letzten Zeit von den Postbediensteten nicht recht eingehalten wurden und trieben sie zur Achtsamkeit (unter Strafandrohung) an.

    Ein Expeditor, der also über Jahre seinen Dienst verrichtete, musste zwangsläufig auf viele Hundert Dienstvorschriften Rücksicht nehmen und sollte die allermeisten von ihnen beherrschen.

    Je unübersichtlicher diese Vorschriften aber waren, weil die 1. noch gültige Vorschrift z. B.l aus dem Jahr 1847 stammte, die Modifikation eines Teils dieser Vorschrift im Jahr 1858 und eine weitere Änderung des 1. und 2. Teils im Jahr 1861 veröffentlich wurde, desto weniger genügte es, allein eine dieser Vorschriften zu kennen, da eine falsche Vorgehensweise somit fast vorprogrammiert war.

    Dieses Beispiel zeigt uns, dass es einen dringenden Handlungsbedarf bei allen Expeditoren gab, die Vorschriften zu bündeln und thematisch voneinander zu trennen, so dass es nicht mehr einer langwierigen Aktensuche in vielen Konvoluten vergangener Jahre und Jahrzehnte, sondern nur noch eines kurzen aber zielgerichteten Blickes bedurfte, um alles Erforderliche zu finden und fehlerfrei zu arbeiten.

    Für die Betrachtung der Lösung(en) dieser evidenter Probleme habe ich mir das Bayern des Jahres 1865 heraus gesucht.

    Nicht dass im Jahr 1865 gewaltige Änderungen auf die Handelnden zugekommen wären, nein, es war eher ein Jahr wie jedes andere auch, aber in diesem Jahr erschienen zwei unterschiedliche Publikationen, die es wert sind, näher betrachtet zu werden.

    Die 1. war die des Eisenbahn - Assistenten August Steidle aus Augsburg, wo er auch tätig war. Der Titel seiner Veröffentlichung lautete:

    "Taxbestimmungen für die Beförderung der Correspondenz aus Bayern nach dem Postvereins - Auslande".

    Es war dies schon die 2., umgearbeitete Auflage im Eigenverlag, durch die Ph. J. Pfeiffersche Buchdruckerei alldorten herausgebracht.

    Worin bestand der Inhalt dieses Buches? Anhand eines Beispiels zeige ich die Seite 30, welche sich mit den Zielländern der portugiesischen Azoren bis zur St. Helena - Insel befasst. Interessant für den Postgeschichtler sind vor allem die jeweiligen Aufteilungen der Gebühren in "für Bayern" und "für fremde Posten", was nicht in jedem Fall von der Oberbehörde so veröffentlicht wurde, weil die Expeditoren ja mehr mit der Bearbeitung, also der Manipulation der Poststücke ins Ausland beschäftigt waren, als dass sie hätten wissen müssen, wieviel von dem zu kassierenden Gesamtbetrag nun in die bayerische oder in andere Postkassen zu fließen hatte.

    Auch wichtig war die Beifügung der Kosten für die unfrankiert eingehende Korrespondenz aus den verschiedensten Ländern. So sehen wir unter der lfd. Nr. 69 Capland (britt.), dass Briefe "via Ostende" mit 51 Kr. zu frankieren waren, Briefe von dort unfrankiert aber 56 Kr. den Empfänger in Bayern kosteten.

    Zur Demonstration zeige ich einen Brief mit 51 Kr. aus München vom 5.10.1867 nach Bloemfontein im heutigen Südafrika, der leider nicht mir gehört. :oneien:

    Angaben über die Möglichkeit der Recomanndation vervollständigen das Bild eines Buches, mit dem man in kürzester Zeit jeden Brief in die ganze Welt sicher bestimmen konnte.

    Leider hat sich nur 1 Exemplar dieses Buches erhalten, von dem später für Interessierte Kopien angefertigt wurden. Auch der Verkaufspreis ist nicht bekannt, dürfte aber zwischen 30 Kr. und einem Gulden gelegen haben.

    In jedem Fall war vor der Auflage eine ministerielle Genehmigung einzuholen, was man hier getrost unterstellen darf. Die Versendung dürfte auch per Postsache oder Zeitungssache kostenlos verlaufen sein, wie das später im 2. Teil vorzustellende Beispiel des Carl Sittl aus Passau noch belegen wird.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Dateien

    IMG_0003.jpg 886,86 kB – 486 Downloads IMG_0009.jpg 805,81 kB – 501 Downloads IMG_0010.jpg 399,68 kB – 529 Downloads
  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (64)
    • 9. Juni 2009 um 20:33
    • #2

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für diese schöne Anfang. Ein interessantes Thema wovon man viel lernen kann. Auf jeden Fall ich :)

    Und ich freue mich auf den zweiten Teil.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (71)
    • 9. Juni 2009 um 20:48
    • #3

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für den sehr interessanten
    Bericht über "Literatur und Zeitungssachen".

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • sys1849
    aktives Mitglied
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    9. Januar 1962 (64)
    • 9. Juni 2009 um 21:21
    • #4

    Hallo und Guten Abend bayern klassisch,

    wie schön, daß Herr Steidle damals scheinbar recht fleißig
    per Drucksache für sein Verzeichnis geworben hat und uns
    zumindest eine dieser Werbedrucksachen erhalten geblieben ist:

    Am 23. Februar 1863 sendet Herr Steidle an die verehrliche
    Direktion der Baumwollspinnerei Bamberg eine kurze Vorstellung
    seiner Druckschrift und erlaubt sich,hiermit zur gefälligen Abnahme
    dieses Werkchens einzuladen und gibt auch netterweise gleich
    die Preise für die erste Auflage an.

    Jetzt wissen wir: Die erste Auflage seinerTaxbestimmungen
    kostete 48 Kreuzer in Subskription und 1 Gulden bei nachträglicher Bestellung.

    Der Herr Bahnpost - Assistent war also nicht nur ein akribischer Verfasser
    von postgeschichtlichen Werken sondern auch ein gewiefter Marketingexperte.

    Grüße,
    Wilfried/SYS1849

    Dateien

    Steidle_VS.jpg 149,39 kB – 467 Downloads Steidle_Inhalt.jpg 140,3 kB – 458 Downloads
  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. Juni 2009 um 21:32
    • #5

    Hallo sys1849,

    na das nenne ich mal einen Zufall - eine Drucksache unseres Bahnhelden aus Augsburg und noch dazu eine wunderbare. :P :P :P Aber bei deinen Stücken ist das Wort Pracht ja eh ein Fremdwort ... ;)

    Jedenfalls lag ich mit meiner Schätzung von 30 Kr. bis 1 Gulden ganz gut, auch wenn die Mechanische Baumwollweberei offensichtlich bei ihm keines gekauft hat.

    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Kreuzerjäger
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 10. Juni 2009 um 11:59
    • #6

    Hallo sys1849.

    Oh man, ich als Augsburgsammler habe gerade ein ziehen in der Magengegend. :wow:
    Sehr schöne Drucksache.


    Viele Grüße
    dreikreuzer

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (64)
    • 10. Juni 2009 um 12:01
    • #7

    Hallo sys1849

    Wunderschön :P :P
    Danke fürs Zeigen. Hast du noch ein, bin ich bereit ihn in meine Samlung zu stecken. :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 10. Juni 2009 um 22:00
    • #8

    wow,

    @bayernklassisch ein super und sehr gut, auch für mich "Verständlich" und Fundiert geschriebener Bericht.
    Danke!
    Das jetzt auch noch die weiterführende Forschung in Sachen "Zeitzeugnisse" sich so ergeben ist ja Wunderbar.

    Liebe Grüße

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 11:46
    • #9

    2. und vorletzter Teil

    Der Postassistent Carl Sittl aus Passau war in philatelistischen Kreisen gänzlich unbekannt, bis durch den Verkauf der Peschl - Sammlung bei HBA ein Konvolut dessen Passauer Heimatsammlung an den Tag kam, dessen Inhalt wohl außer ihm zuvor niemand kannte.

    Es waren dies Anzeigen teils mit, teils ohne Bestellungen von privat gedruckten Posttarifen und Zusammenstellungen verschiedener Postordnungen, die der gewiefte Postbedienstete und Geschäftsmann primär an die damaligen Postexpeditoren zur gefälligen Kenntnisnahme verschickte.

    So erschien in Passau im Selbstverlag "Der Generalanzeiger" in einer 2. vermehrten Auflage zum Preis von 36 Kr., wie aus dem 1. Scan hervorgeht.

    Die Rückseite hat der Postexpeditor von Mühldorf am Inn, an den diese Drucksachenofferte gerichtet war, mit seinem Halbkreisstempel und folgendem Text versehen:

    "Ich erbitte mir wieder 1 Exemplar und lege den Betrag von 36 Kr. in Marken hier an.
    Mühldorf am 27. Oktober 1865
    Joh. Kirmaier(?)
    Königlicher Postexpeditor"

    Er bestellte also das Werk zum 2. mal und fügte vermutlich 6 Stück der Nr. 10 seiner Bestellung bei (die heute leider nicht mehr vorhanden sind, sonst wäre das ein Artikel für den Thread der Nr. 10). ;)

    Im Klartext heißt das, dass auch akribisch arbeitende Expeditoren, man sieht es an seiner akkuraten Stempelung und vorzüglich ausgeführten Schrift, lieber ihr Geld für praxisnahe Nachschlagewerke ausgaben, als sich in dem Verordnungsdschungel der amtlichen bayerischen Verordnungsblättern zu verheddern.

    Anbeigefügt sei noch ein Brief unseres Mühldorfers mit einer Vorausentwertung, hier eine 3 Kr. Marke, die seine Stempelquailtäten unterstreicht, wenngleich seine Scherenführung noch der Verbesserung bedufte.

    Die Marken, die er Herrn Carl Sittl zuschickte, dürften aber nicht vorausentwertet gewesen sein, sonst hätte sich unser guter Sittl nicht auf das Geschäft eingelassen. Also durfte unser Expeditor extra für diese Bestellung einen frischen Bogen anschneiden, um die gewünschte Nominale "postfrisch" zu übersenden.

    Wie das bewerkstelligt wurde, wird der 3. und letzte Teil zeigen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Dateien

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (71)
    • 11. Juni 2009 um 12:16
    • #10

    Lieber bayern klassisch,

    wiederum herzlichen Dank für das Zeigen
    und Beschreiben dieser sehr seltenen Belege
    zum Thema "Literatur und Zeitungssachen".

    Habe für meine Heimatsammlung "Grafenwöhr"
    so eine Zeitungssache erworben und möchte
    sie an dieser Stelle zeigen:
    Zeitungssache per Einschreiben retour nach Passau.
    Postexpeditor Florian Göppl aus Grafenwöhr
    legte 4 Briefmarken a) 9 Kreuzer bei.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Dateien

    Graf.ZS.01.jpg 850,46 kB – 348 Downloads Graf.ZS.02.jpg 637,68 kB – 354 Downloads
  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. Juni 2009 um 12:52
    • #11

    Lieber VorphilaBayern,

    vielen Dank für die netten Worte. :ups:

    Ein Traumstück aus Peschls Sammlung - herrlich. :P

    Interessant ist hier, dass der Expeditor für seine eingeschriebene Zeitungssache einen Postschein zog und sich selbst eine Nummer vergab. Dass das auch anders ging, werde ich morgen zeigen ...

    Liebe Grüsse und vielen Dank fürs zeigen sagt bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (13. Juni 2009 um 06:50)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 07:21
    • #12

    Finale.

    Eine Zeitungssache ging von Bergzabern nach Passau an C. Sittl retour am 27.12.1865. Expeditor Bender hatte sich zwar selbst keinen Schein gelöst, denn er hatte ja keine Rekonummer auf der Zeitungssache vermerkt, jedoch vorsichtshalber den weinroten Chargéstempel abgeschlagen, und der Grund dieses Handelns wird einem klar, wenn man den Inhalt sieht.

    Vor dem Verschließen schrieb er "F. Joh. Bender, kgl. Postexpeditor in Bergzabern Pfalz, der Betrag von 36 xr. liegt in 6 xr. Marken hier bei, Bender".

    Auch dieser Expeditor zahlte also in Freimarken für Sittls Büchlein. Da Sittl ja bei der Post in Passau beschäftigt war, dürfte es für ihn kein Problem gewesen sein, die Marken gegen Bargeld einzutauschen.

    Damit hatte er aber einen Wertbrief versandt, für den die Fahrpost zuständig gewesen wäre. Er hätte dann aber den Wert deklarieren müssen, was er sicher nicht wollte.

    Er verschloß den Brief auch seinen privat beschafften Verschlußzettel, welcher sehr amtlich aussah. Dass sie privaten Ursprungs waren, belegt ein Angebot des Postexpeditors und Druckers Lermer aus Trostberg, der die bayer. Kollegen mit allerlei Vordrucken, Zettelchen und Quittungen gut versorgte.

    Anhand seiner Preisliste von 1873 sehen wir, dass gummierte Siegelwäppchen zu 1.000 Stück 1 Gulden 21 Kr. kosteten - auf dergleichen Offerten dürfte unser Expeditor Bender ein paar Jahre zuvor (zu wohl etwas höheren Preisen) auch zurück gegriffen haben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Dateien

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (3. November 2009 um 19:41)

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 12:15
    • #13

    Hallo bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre umfangreichen Erläuterungen zu den Zeitungssachen.
    Sie werden ja des öfteren in Auktionen angeboten; oft zu recht hohen Ausrufpreisen.
    Aber bisher war mir nie recht klar, worum es sich dabei eigentlich handelt. - Jetzt schon! :) :)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (71)
    • 13. Juni 2009 um 13:52
    • #14

    Lieber bayern klassisch,

    wiederum herzlichen Dank für das Zeigen
    und Beschreiben dieser wunderschönen Belege.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 14:08
    • #15

    Hallo,

    die hohen Preise relativieren sich stark, wenn man den Weltbestand von ca. 100 (?) erhaltenen Zeitungssachen von Sittl als Maßstab nimmt.

    Bei ihrem erstmaligen Erscheinen habe ich je Stück 300 Euro brutto bezahlt. Nun kosten sie 30 bis 40% weniger, aber die Rosinen sind (teilweise schon) weg.

    Ich würde eher 300 Euro für eine sehr schöne "inhaltige" Zeitungssache ausgeben, als für eine lose Marke mit einer besonderen "Farbe" oder vegleichbarem Unfug. :jaok:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der den Kauf noch keine Tag bereut hat ...

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (13. Juni 2009 um 14:09)

  • Bayern-Nils
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    • 13. Juni 2009 um 21:31
    • #16

    Hallo bayern klassisch

    Jetzt weiss ich auch worum es "alles" bei die Zeitungssachen geht.

    Danke fürs Zeigen :)


    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 21:58
    • #17

    Hallo Nils,

    wenn eine von Vilsbiburg auftaucht, sage ich dir Bescheid. ;) ;) ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 3. November 2009 um 19:06
    • #18

    Hallo Freunde

    Jetzt habe ich auch eine Zeitungssache gekauft, die Gott sei Dank viel günstiger war als die von bk erwähnte Preisen. Aber leider nicht von Vilsbiburg.

    Diese Zeitungssache ist von Moosburg gelaufen und hat auch einen Chargestempel, aber keine Chargenummer. Und hier ist es auch mit 4 Stück 9 Kreuzer Marken bezahlt.

    Hier gibt es auch ein roten und blauen Vermerk. Die waren wohl nicht Postalisch?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. November 2009 um 19:13
    • #19

    Hallo Nils,

    nein, postalisch waren die Vermerke nicht. Aber teuer war dein Stück auch nicht und sieht dennoch phantastisch aus. :P :P :P

    Glückwunsch zu dem herrlichen Beleg - Augenweide. Leider sind die 4 Marken nicht mehr da - vielleicht war es sogar ein Viererblock?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 3. November 2009 um 19:37
    • #20

    Hallo bayern klassisch

    Danke für dein Glückwunsch :)

    Die 4 Marken brauche ich nicht, die sind in Norwegen nicht gültig :D

    Du hast oben geschrieben dass deine Bergzabern Zeitungssache von 1865 ist. Wo kannst du es sehen? Und kennst die die Zeitspan wo die Zeitungssachen gebraucht waren?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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