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AD nach USA

  • Magdeburger
  • 5. Juni 2009 um 19:46
  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. Juni 2009 um 13:31
    • #21

    Hallo balf_de,

    ich freue mich, dass man dir geholfen hat. Ein Brief, noch dazu ein so ausdrucksvoller und begehrenswerter, ist mit Datierung und allen wichtigen Angaben doch ein ganz anderes Poststück, als ohne dieselben.

    Klasse Beschreibung kommt zu Klassebrief. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • regiduer
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    • 28. September 2009 um 18:27
    • #22

    Hallo,

    ich komme mit nachfolgenden Brief nicht klar.
    ein Brief aus Uhlstädt au dem Jahre 1859 nach Philadelphia

    Mir vollkommen unklar ist warum der über Apolda lief ??
    weiter nach Bremen ist logisch. Von dort per chiff nach New York auch klar und weiter zum Adessaten.
    Leider keine weiteren Stempel bzw. Vermerke.
    Die blauen "2" en kann ich auch nicht zudeuten, passen zu keiner mir bekannten Portoberechnung!?

    Bitte um Hilfe diese Rätsel zu lösen.

    mfg regiduer

    Bilder

    • Uhlstadt-USA-a.jpg
      • 472,62 kB
      • 2.892 × 1.496
      • 422
  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. September 2009 um 19:06
    • #23

    Hallo regiduer,

    der Brief ist ganz simpel. :)

    Portobriefe waren mit 2 Sgr. bzw. Ngr. vorzutaxieren, die der Aufgabepost verblieben, hier also Sachsen.

    Die Notation 10/5 oben links zeigte die Portoanteile. 5 Cents für den Postverein, hier also gleich 2 Ngr., und 10 Cents für See- und US - Inlandsporto.

    Die Summe war 15 Cents, die in dem Stempel von New Yourk oben wiederholt wurden. Diese 15 Cents musste der Empfänger in Philadelphia zahlen.

    Warum der Brief über Apolda lief, kann ich nicht sagen. Die Richtung ist ja korrekt. Vielleicht hat es etwas mit einer schnellen Bahnpostverbindung zu tun.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • regiduer
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    • 28. September 2009 um 20:13
    • #24

    Hallo bk

    Danke für die Erläuterungen :)

    Das einzigste was ich wußte war das mit dem NY 15c Eingangsstempel.
    Naja, ich hab keinen weiteren in die USA nur von dort nach Sachen, also keine Vergleichmöglichkeiten.

    mfg regiduer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. September 2009 um 20:23
    • #25

    Hallo regiduer,

    na klar hast du Vergleichsmöglichkeiten: Zeige doch ein Pendant aus den USA nach Sachsen. Einen besseren PO - Vergleich kann es doch gar nicht geben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 7. März 2010 um 16:44
    • #26

    Hallo,

    zeige hier einen Brief von München vom 4. Aug. - ohne Jahresangabe - nach Easton (Pennsylvania) in USA, rückseitiger Ankunftsstempel Easton 20. August.
    Frankiert mit 9 Kr. (MiNr 28), wohl nach dem seit 1.10.1871 gültigen Tarifvertrag mit Leitweg Bremen/Hamburg.
    Das ist aber nicht am Brief zu erkennen.
    Wie ist der vorderseitige Rötelvermerk "8" im Winkel zu erklären?

    Bilder

    • 28_Easton.jpg
      • 432,66 kB
      • 1.380 × 911
      • 321

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. März 2010 um 17:17
    • #27

    Hallo mikrokern,

    da der NDB bzw. das Dt. Reich die Verträge gestalteten, und deren Hauptwährung war ja der Groschen, wurde das Weiterfranko in Groschen und 12tel Groschen angegeben:

    1 8/ bedeutete also: 1 8/12 Groschen Weiterfranko.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 7. März 2010 um 17:28
    • #28
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    da der NDB bzw. das Dt. Reich die Verträge gestalteten, und deren Hauptwährung war ja der Groschen, wurde das Weiterfranko in Groschen und 12tel Groschen angegeben:

    1 8/ bedeutete also: 1 8/12 Groschen Weiterfranko.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Also kein "Winkel", sondern eine "1" mit Bruchstrich. Aha :O_O:

    Entspräche 1 9/12 Sgr. - bei einem Ansatz von 1 Sgr = 3.5 Kr im Auslandsverkehr - nicht eher den 6 Kr Weiterfranko? Ich rechne da 6:3.5 = 1.71...

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. März 2010 um 17:39
    • #29

    Hallo mikrokern,

    hier konnte das Bayern ja völlig egal sein - ein vertragsländischer Brief kostete 3 Kr., wenn er einfach war. Das Geld behielt Bayern ja immer in seiner Kasse.

    Der Rest der 9 Kr., also 6 Kr., wurde dem NDB bzw. dem Reich als Weiterfranko abgeführt.

    9 Kr. entsprachen 2 6/12 Sgr., so dass die Differenz von 0,8 Sgr. mal 3,5 = 3 Kr. recht ordentlich gerechnet wurde.

    In dubio pro imperium, ist man zu sagen geneigt ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 9. März 2010 um 17:31
    • #30

    Hallo miteinander,

    kann mir jemand die Taxenaufschlüsselung auf dem Brief erklären ?
    Er lief franco am 7.6.1853 von New York nach Köln, die Gesamttaxe betrug 30 Cent (mit Bleistift notiert).
    Wieso stehen in dem Stempel 7 Cent ?
    Von anderen Briefen kenne ich die Aufteilung 5 Cent amerikanisch, 20 See- und Transitporto, 5 Cent an Preußen. Das passt hier aber nicht ...

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. März 2010 um 17:38
    • #31

    Lieber Michael,

    5c plus 2c Ship fee = 7c. :)

    Der Kapitän wollte auch leben ... :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 9. März 2010 um 17:45
    • #32

    Lieber bayern klassisch,

    ship fee ?
    Kannst Du das bitte erklären ?
    Late fee von England kenn ich, aber für ein Schiff ? Gab es das auf bestimmten Linien ? ?(

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • Bayern-Nils
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    • 9. März 2010 um 17:55
    • #33

    Hallo Michael und bayern klassisch

    Ich habe auch eine Frage zu diesem schönen Brief. Von wo sind die 2 + 5 Cents geholt, in der von Michael gezeigte Auflistung?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. März 2010 um 18:16
    • #34

    Hallo ihr zwei,

    die 30 Cents zahlte der Absender. Lt. Winter "Understanding Transatlantic Mail Volume 1" kreditierten die USA bei frankierten Briefen an Preußen 7 Cents. Bei Frankobriefen von Preußen (oder dem Postverein) erhielten die USA 25 Cents vergütet.

    Bei Portobriefen aus den USA nach Preußen wurde Preußen mit 23 Cents belastet und bei ebensolchen von Preußen nach den USA erhielt Preußen 5 Cents gut geschrieben.

    Vergeßt, was ich oben geschrieben habe, ich habe es für einen Brief über Frankreich nach Preußen gehalten, was ja nicht stimmt. :ups:

    Die Teilung 5c für die USA, 20 Cents für den Transit und 5 Cents für Preußen ist korrekt (Vertragsschluß in Washington D.C. am 17.7.1852 und in Berlin am 26.8.1852).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 9. März 2010 um 21:08
    • #35

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für deine Ausführungen.
    Vielleicht liegt es an den Minusgraden draußen, das mein Gehirnwindungen etwas träge reagieren, aber ich verstehe deine Ausführungen nicht :ups:

    Im letzten Satz schreibst du, dass die Teilung 5/20/5 korrekt ist.
    In welchen Fällen wurde mit einer 7 cents Taxe davon abgewichen ?

    Habe ich es richtig verstanden, dass bei Frankobriefen aus den USA Preußen 7 cents zustanden ?

    Kannst Du es noch mal für mich erklären ?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. März 2010 um 21:16
    • #36

    Lieber Michael,

    es ging um das belgische Transitporto von 2c. Die 20c reichten ja von dem Ausschiffungshafen der USA über den Atlantik, GB, die Nordsee und Belgien.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    Geburtstag
    5. August
    • 9. März 2010 um 21:45
    • #37

    Lieber bayern klassisch,

    danke, jetzt ist es angekommen!

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

  • peterhz
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 5. September 2010 um 10:30
    • #38

    Hallo zusammen,

    ein leider Rückseitig nicht vollständigen Brief möchte ich euch zeigen.


    Brief aus Landau nach Chicago frankiert mit einer 7 Kreuzer und 3 Kreuzer Marke. Der Brief ging über England nach New York und von dort aus weiter nach Chicago.
    Waren dafür 10 Kreuzer Porto dafür ausreichend?

    schönen Gruss

    Peter

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. September 2010 um 10:42
    • #39

    Hallo Peter,

    ja, Bayern stand 1 Groschen zu, der zuerst mit 4 Kr. angesetzt wurde, weswegen es auch 11 Kr. Franki gibt. Später (wann und wie?) akzeptierte man aber 10 Kr. Franki, weil ja, wie man hier gut sieht, 2 Groschen = 7 Kr. weitervergütet wurden und die bayer. Post keine Einbußen hatte.

    Der Vertrag vom 1.10.1871 war also hinfällig geworden durch die normative Kraft des Faktischen. Da ihn der Norddeutsche Bund mit den USA geschlossen hatte, und dort ja nur von Groschen die Rede war, sollte ein einfacher Brief wie hier bis 1 Loth 3 Sgr. kosten. Bayern rechnete diese paritätisch in 10,5 Kr. um, daher kam dieses gebührenmässige Missverständnis zustande.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der weniger von Preußen hat, als du von Bayern ... ?(

  • peterhz
    aktives Mitglied
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    441
    Geschlecht
    Männlich
    • 5. September 2010 um 11:09
    • #40

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für Deine Auskunft.

    Ich kann nicht beurteilen ob Du weniger von Preußen hast als ich von Bayern, aber ich habe von Bayern eigentlich nur einfache Belege (meistens). Es liegt daran das ich mir einen größeren Posten AD-Belege gegönnt habe und leider ;) ;) war darin nicht nur Preußen. Das ist aber nicht so tragisch, denn man lernt dadurch auch eine Menge über die Postverhältnisse der anderen Gebiete.

    ....und es macht einfach Spaß

    schönen Gruss

    Peter

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