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Bayern 18 kr. rot

  • Tawwa
  • 26. Mai 2009 um 17:28
  • mikrokern
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    13. Juli 1962 (63)
    • 24. Juli 2009 um 18:07
    • #21

    Ebenfalls hallo,

    na, damit kann ich auch dienen... :D
    Wollte sowieso mal einen thread über klassische Bayernmarken-Fälschungen aufmachen, aber wenn bayern klassisch mir hier im 18 Kr-thread eine derart schöne Steilvorlage gewährt...
    Ist eine alte Fournier-Fälschung, wenn ich mich nicht irre...

    Bilder

    • 13.jpg
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    Gruss

    µkern

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 25. Juli 2009 um 12:23
    • #22

    Dieses Auktionsbild lässt den Schluss zu, dass auch im Stadtpostamt in Würzburg noch 18 Kr. Quadrat-Marken 1869 aufgebraucht wurden und nicht immer die neue Wappen-18-er verwendet wurde. Wer diese Marke besitzt, möge mir nachträglich Dispens erteilen, wofür ich mich vorab vielmals bedanke. Denn ich sammle eben Bilder von den Marken, die mir im Original leider niemals vorliegen werden.

    Im SEM S. 114 ist als Abbildung der 18 Kr. Nr. 19 ein mit dem Zweikreis Nürnberg vom 11.8.69 gestempeltes Exemplar zu sehen ;) Jetzt wäre schon interessant, ob es von der Nr. 19 schon im Jahr 1867 verwendete Stücke gibt. Zumindest für die Hauptpostämter ist der Aufbrauch der Nr. 13 schon rätselhaft ?(

    Luitpold

    Bilder

    • 18 Kr. Nr. 13 Wü Stadt.jpg
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    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (25. Juli 2009 um 12:25)

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    13. Juli 1962 (63)
    • 25. Juli 2009 um 14:12
    • #23

    Hallo Luitpold (et al.),

    kann hier eine MiNr 13, ebenfalls vom August 186(9?) mit dem Nürnberger Zweikreis zeigen. Leider ist das Jahr 1869 nicht eindeutig zu erkennen, aber doch wahrscheinlich, da 1868 oder früher wohl der oMR 356 verwendet worden wäre.
    Also wurden im August 1869 beide 18 Kr.-Marken in Nürnberg verwendet, oder bei meiner handelt es sich um ein liegengebliebenes und dann 1869 in Nürnberg aufgebrauchtes Exemplar, oder das Stempeldatum ist eben nicht 1869, sondern ein früheres Jahr...

    Bilder

    • 13_Nürnberg.jpg
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    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. Juli 2009 um 22:18
    • #24

    Hallo mikrokern und Luitpold,

    die Verwendung von 18 Kr. Marken ist eine interessante und spannende Angelegenheit.

    Der Falschstempel auf der 13b ist ja klar, aber das von mir gezeigte Stück soll eine 13a sein - und eine Falschabstempelung einer 13a wäre ja eine groteske Sache, da auf jede ungebrauchte Marke 500 gestempelte kommen. Leider taugt der Scan wenig, aber ich bin weiter mit der Aufklärung beschäftigt (der Punkt hinter Passau ist verräterisch, wenngleich es einen HKS mit Punkt gab!).

    Für Würzburg einen Frühtermin der Nr. 19 zu finden, wird schwer sein. Evtl. könnte es von 1867 dort gar nichts geben. Meine Intension wäre die frühesten Stempel und Belege mit den Marken der Nummern 14-19 aufzulisten, denn Ersttagsbriefe mit der Nr. 15 hatte ich schon in Händen, aber alle weiteren Marken dürften als FDC ganz schwer bzw. gar nicht zu bekommen sein. Die 12 und 18 Kr. Werte gab es in den ersten Wochen 1867 gar nicht. Aber auch hier, wie so oft, steckt die Forschung bei Bayern nach 160 Jahren noch in den Kinderschuhen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2009 um 18:54
    • #25

    Nur der Ordnung halber sei erwähnt, dass die attestierte 13b aus Bamberg für 136 Euro verkauft wurde - fürwahr nicht die Welt für eine seltene Marke mit seltener Entwertung in optisch hinreissender Verfassung.

    Glückwunsch an den neuen Besitzer - er hat nichts verkehrt gemacht. Ich hoffe, er kommt aus den Reihen dieses Forums ... :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • 3eec_14.jpg
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      • 403
  • toxc
    aktives Mitglied
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    2. September 1966 (59)
    • 30. Juli 2009 um 08:23
    • #26

    Hallo :)

    Gratulation zu dem Stück, und ich hoffe sehr dass die Qualität zufriedenstellend sein wird :jaok:

    Ich hatte die Marke auch im Auge, habe mich dann aber doch nicht mehr bieten trauen da ich den Mangel (rückseitig randhell) nicht richtig einschätzen konnte. Kann ja von einer leichten Schürfung am äußersten Rand bis zu einem satten Abriss der 5mm ins Markenbild reicht alles möglich sein.
    Wie auch immer, ein Hingucker ist die Marke auf alle Fälle :)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    7.150
    • 30. Juli 2009 um 10:30
    • #27
    Zitat

    Original von CHDDK
    Hallo Woodcraft,

    Der Link zur vermeitlich teureren 13b vom Anbieter "Nordphila" wurde bisher weder beboten noch verkauft. Der Anbieter fällt generell durch stolze Sofort-Kauf-Angebote auf. Insoweit nichts Seltsames :)

    Beste Grüße,

    Harald

    So ist es. Erschwerend kommt hinzu, daß die Marke aus Lindhöft lediglich eine Signierung von "Bühler" tragen soll. Das kann alles und nichts bedeuten, wie bekannt. Eine Rückseitenansicht wird auch hier nicht geboten. Ist aber eigentlich auch egal, denn eine zweiseitig angeschnittene Marke kauft (hoffentlich) niemand für stolze 25 % Michel.

    Bei "nordphila" etwas zu einem akzeptablen Preis zu finden, gleicht der berühmten Suche nachder Stecknadel im Heuhaufen. Bislang ist es mir genau einmal gelungen, nuja.........

    Gruß
    KJ

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Juli 2009 um 10:52
    • #28

    Hallo KJ,

    da muss ich dir leider Recht geben - die Beratungsresistenz dort ist bundesweit bekannt. Was mich maßlos stört sind die vielen Hundert norddeutschen Briefe, die jahraus jahrein mit den gleichen Ausrufpreisen angeboten, aber niemals verkauft werden.

    Etwas mehr Flexibilität würde sicher den ein oder anderen Sammler aus der Reserve locken - lieber geht man wirtschaftlich vor die Hunde, wie schon einige davor, die glaubten dasselbe Spielchen mit uns Sammlern treiben zu müssen ... :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, dort keine Kunde ... :oneien:

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.150
    • 30. Juli 2009 um 14:52
    • #29

    Das Geschäftsgebaren dieser Firma ist mir schon seit Jahren ein Rätsel. Es werden ja auch Fernauktionen mit gedrucktem Katalog veranstaltet.
    Da liegen die Startpreise ähnlich und es kommt dann auch noch der übliche Aufschlag plus Märchensteuer pp. dazu.
    Es ist mir völlig unklar, wer ein derart überteuertes Material überhaupt kaufen soll.

    Vorhin habe ich mir einmal den Spass gemacht und einige Angebote angesehen, bei denen ich die Marktlage einigermassen einschätzen kann. Bayern und Hamburger Vormarkenzeit gehören (noch) nicht dazu :ups:.
    Da werden drei- bis zehnfach überhöhte Preise aufgerufen. Das ist einfach lächerlich und geht völlig am Markt vorbei.
    Aber es ich schon richtig, einer verdient immer: EBAY :oneien:.

    Gruß
    KJ

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    • 30. Juli 2009 um 16:24
    • #30

    Hallo,

    über veröffentlichungspflichtige Unternehmensdaten aller deutschen Kapitalgesellschaften kann man sich auf

    https://www.unternehmensregister.de/

    kostenlos informieren. Dazu muss man nur oben links den Firmennamen eingeben und kann dann Handelsregister-Eintragungen und Jahresabschlüsse aufrufen. Auch ohne große Bilanzkenntnisse sind die Informationen recht aufschlussreich.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Juli 2009 um 17:01
    • #31

    Hallo philnum,

    danke für den Link - sehr aufschlußreich, schon für 2006 bis 2007. ;)

    Besonders beeindruckt hat mich der Gewinnvortrag von 10,15 Euro, den es jeweils bei 2006 und 2007 gab - die nicht einlösbare Gutschrift eines verstorbenen Sammlers?

    Bilanzsummer = Verbindlichkeiten?

    Das erinnert mich an ein Haus mit kiloschwerem Katalog aus dem Südwesten der Republik, das von 20.000 Losen geschätze 10 - 15 verkaufte. Preispolitik wie vom andern Stern (und das sagt einer, der gut zahlt!).

    Jetzt kommen die abgespeckten Kataloge aus der Schweiz - aber woher sollen nur die Gewinne und Umsätze kommen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
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    • 17. August 2009 um 19:58
    • #32

    Hallo!
    Hole den Thread über die - wie ich meine - schöne 18 Kreuzer rot wieder nach oben.

    Stelle mal ein Exemplar der 13 a zur Diskussion. Mich würde Eure Einschätzung interessieren (Rückseite ist i.O.), vor allem auch, was man ungefähr für so ein Exemplar zahlt.

    Viele Grüße

    kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. August 2009 um 20:23
    • #33

    Hallo kreuzer,

    schönes Stück vom Unterrand mit oM 418 von Regensburg in Pracht- bis Kabinettqualität.

    Da wären 30% von Katalogpreis angemessen, wenn die Marke tief geprüft wurde. Vor 20 Jahren wären es noch 40% gewesen ... sic transit gloria mundi.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
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    • 17. August 2009 um 20:50
    • #34

    Hallo!

    Ist leider nicht geprüft. Der Preis lag dafür aber bei etwas über 10 % des Sem-Preises.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. August 2009 um 21:13
    • #35

    Hallo kreuzer,

    wenn sie astrein ist, hast du ein Schnäppchen gemacht. Glückwunsch dazu!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
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    • 18. August 2009 um 07:31
    • #36

    Guten Morgen!

    Dann bin ich ja froh, dass man als Bayern-Neuling auch mal einen günstigen Kauf machen kann und nicht immer nur Lehrgeld bezahlt.
    @all:
    Habe im Sem nur gefunden, dass es bei der 13 b keinen festen Ausgabezeitpunkt gibt. Ist bekannnt, in welchem Zeitraum die Marke ungefähr verwendet wurde?


    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 18. August 2009 um 08:19
    • #37

    Hallo kreuzer,

    bei den nicht satzweise erschienenen Bayernkreuzern ist ein Erstausgabetag problematisch.

    Dem Publikum und den Postbediensteten war die Farbänderung von 13a zu 13b nicht wichtig, weil sie die heutigen Preisdifferenzen noch nicht erahnen konnten.

    Die frühesten 13b kenne ich vom Herbst 1866, jedoch ist die häufigste Verwendungszeit das Jahr 1867. Dies auch deshalb, weil die Produktion der sie ablösenden Nr. 19 sich verzögerte und am 1.1.1867 die 18 Kr. Marke nicht geliefert werden konnte (erst im März 1867 kenne ich frühe Nrn. 19).

    Weil es gerade in den Thread paßt möchte ich mal ein Stück zur Diskussion stellen, welches ich eben bei eBay gesehen habe.

    Vielleicht möchte sich mal jemand dazu äußern?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (18. August 2009 um 08:21)

  • Erdinger
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    • 18. August 2009 um 08:46
    • #38

    Guten Morgen, zusammen!

    @bayern klassisch: Galt eine Seite Stehsatz in Blei noch als Drucksache?
    Den Ortsaufgabestempel hat der Expeditor vermutlich vergessen, weil ihm der Brief gerade auf den Fuß gefallen war.
    Beim Mühlradstempel handelt es sich wohl um den berühmten experimentellen Tintenstrahler, mit dem 1869 in Aitrang bahnbrechende, aber letzlich erfolglose Versuche gemacht wurden? (Wahrscheinlich zweimal aufgebracht, weil die "7" beim ersten Versuch nicht mittig im Mühlrad stand?)

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    • 18. August 2009 um 08:49
    • #39

    Habe die Auktion gestern Abend auch schon entdeckt.

    Hab im Moment keine Möglichkeit zum nachschlagen, kann aber mal meine ersten Eindrücke schildern.

    Zuerst ist mir aufgefallen, dass die Marke rechts unten beschädigt ist. Das abgerissene Stück wurde einfach wieder angesetzt.
    Außerdem kamen mir die Stempel seltsam vor. Zum einen ist die Farbe recht verwaschen, zum anderen ist eine Zweifachentwertung sicher auch nicht so häufig. Außerdem scheint die Zahl im Stempel links oben im Kreis nach links unten verrutscht.

    Ohne jetzt die genauen Portostufen zu kennen, erscheint mir eine 18 Kreuzer-Frankatur für eine Drucksache innerhalb Bayerns auch etwas sehr hoch.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    10. September 1983 (42)
    • 18. August 2009 um 08:50
    • #40

    Seh schon, war mit meiner Antwort etwas spät...

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