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Bayern-Thurn&Taxis

  • Bayern-Nils
  • 9. April 2009 um 14:21
  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. April 2009 um 09:35
    • #21

    Lieber VorphilaBayern,

    mit diesen Traumbriefen kann ich nicht mithalten, möchte aber meinen Beitrag zum Gelingen dieses Threads doch beitragen.

    Der 1. Brief ist unfrankiert abgesandt worden, aber nicht von Kaiserslautern, sondern von Winnweiler bei Kaiserslautern nach Worms.

    Der Kantonsbote erhielt 2 Kr., die vorne schwarz notiert wurden. Mit den 4 Kr. für Bayern und den 3 Kr. für Taxis ergab sich eine Gesamtforderung von 9 Kr..

    Briefe außerhalb Bayerns mit Kantonsboten - Gebühren sind handverlesen.

    Der 2. war ein Frankobrief aus Landau in der Pfalz vom 8.1.1824 nach Oppenheim. Weil der Absender zuerst nur das bayerische Franko bis zur Grenze der Pfalz bezahlt hatte, wofür siegelseitig zuerst nur 6 Kr. notiert wurden, bekam die Aufgabepost ein Problem. Nach dem PV vom 8.7.1815 war nämlich an Behörden nur voll frankiert abzusenden, so dass man später "Ganz" vorne neben Franko vermerkte und siegelseitig weitere 4 Kr. für Taxis kassierte.
    Als Zeichen der völligen Frankatur wurde das liegende "X" angebracht.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
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    Beiträge
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    7. August 1955 (70)
    • 13. April 2009 um 10:53
    • #22

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben
    dieser beiden wunderschönen und seltenen Belege.
    Ich denke sehr wohl, daß Sie mit Ihren außergewöhnlichen
    Belegen mithalten können.

    Möchte dazu folgenden Brief zeigen:

    Unfrankierter Brief von Frankfurt a.M. (Freie Stadt Frankfurt)
    nach Gimmeldingen in der Pfalz vom 16. Oktober 1841.
    An Porto fielen an 6 Kr für Thurn und Taxis und 4 Kr für Bayern.
    Auf der Rückseite wurden dazu noch 3 Kreuzer für den Kantons-
    boten von Neustadt an der Haardt nach Gimmeldingen angeschrieben.
    Vom Empfänger wurden somit insgesamt 13 Kreuzer kassiert.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (13. April 2009 um 12:58)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. April 2009 um 11:23
    • #23

    Lieber VorphilaBayern,

    tolle Stücke - danke fürs zeigen! :)

    Zur Abwechslung mal zwei simple von mir:

    1. Brief

    Frankfurt am Main, 9.7.1841, nach Ühlfeld bei Neustadt an der Aisch. Taxis forderte 6 Kr. für den Brief der 2. Gewichtsstufe (Faktor 1,5 bei über 1/2 bis 1 Loth) bis Aschaffenburg und ab da kamen für Bayern 12 Kr. bis Ühlfeld in Ansatz. Der Empfänger zahlte total 18 Kr.. Der Frankfurter Aufgabestempel in schwarz signalisierte immer einen Portobrief; wurde er in rot abgeschlagen, bedeutete dies, dass es ein Frankobrief war und der Absender die Gebühren bezahlt hatte.

    2. Brief

    Frankfurt am Main, 14.1.1846 nach Krögelstein bei Hollfeld. 4 Kr. für den einfachen Brief für Taxis bis Aschaffenburg, auf denen Würzburg den Auslagestempel abschlug, kamen zu den bayerischen 8 Kr. bis zum Zielort hinzu, so dass er für 12 Kr. ausgeliefert wurde.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (13. April 2009 um 11:26)

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 13. April 2009 um 13:25
    • #24

    Lieber bayern klassisch,
    zwei schöne Stücke zeigen Sie uns da.

    Liebe Sammlerfreunde,
    auch diesen Brief habe ich schon an anderer Stelle gezeigt.
    Portobrief von Coburg (Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha -
    Thurn & Taxissches Postgebiet) über Nürnberg nach Possenheim
    und von dort mit Expreßboten nach Frankenberg. Im Auslagestempel wurden 2 Kreuzer vermerkt (für Thurn & Taxis - bis zur Grenze), sowie weitere 6 Kreuzer (von der Grenze bis Possenheim). Die Expreßgebühr ist nicht vermerkt.
    Aufgabestempel COBURG 10. April 184 - genaues Jahr kann nicht angegeben werden - kein Inhalt). Rückseite kein Stempel, oder Vermerk.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 13. April 2009 um 13:34
    • #25

    Liebe Sammlerfreunde,

    auch diesen Brief habe ich schon an anderer Stelle gezeigt.
    Aufgrund der Seltenheit zeige ich ihn auch hier:

    Frankobrief aus Wallerstein (Bayern) mit Aufgabestempel Nördlingen (Bayern) nach Birkenfeld (Großherzogtum Oldenburg - gehörte zum Thurn und Taxisschen Postgebiet) vom 20.11.1829.
    Birkenfeld gehörte bis zum 15.8.1832 zum Thurn und Taxisschen - und ab 16.8.1832 zum preußischen Postgebiet.
    Auf der Rückseite stehen die Frankobeträge 15 - (Bayern) und 18 (Thurn und Taxis) Kreuzer, dementsprechend müßte der Brief um Württemberg und Baden herumgeleitet worden sein.
    Über Frankfurt müßte er dann nach Birkenfeld gelangt sein.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    • 13. April 2009 um 14:05
    • #26

    Liebe Sammlerfreunde,
    drei Belege von - und nach Mainz (Großherzogtum Hessen):

    Frankobrief von Brückenau vom 31.10.1841.
    Rückseite Frankobeträge 4 Kr (Bayern)
    und 6 Kr (Thurn und Taxis).

    Frankobrief von Kaiserslautern vom 20.2.1837.
    Rückseite Frankobeträge je 4 Kr für Bayern
    und Thurn und Taxis.

    Frankobrief von Mainz nach Ochsenfurt vom 24.9.1846.
    Vorderseite Frankobeträge je 6 Kr für Thurn und Taxis
    und Bayern.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    • 13. April 2009 um 14:16
    • #27

    Liebe Sammlerfreunde,
    zwei Portobriefe mit Stempel WÜRZBURG AUSLAGE:

    Aus Frankfurt am Main (Freie Stadt Frankfurt)
    nach Weissendorf bei Emskirchen vom 28. Dezember 1844.
    4 Kreuzer Porto wurden in den Auslagestempel geschrieben
    (für Thurn und Taxis). Dazu kamen noch 8 Kreuzer für Bayern,
    somit bezahlte der Empfänger 12 Kreuzer Porto.

    Aus Hanau (Kurfürstentum Hessen)
    nach Tittmoning vom 14. Januar 1843.
    2 Kreuzer Porto wurden in den Auslagestempel
    geschrieben (für Thurn und Taxis).Dazu kamen
    noch 16 Kreuzer (für Bayern), somit bezahlte
    der Empfänger 18 Kreuzer Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 13. April 2009 um 14:34
    • #28

    Liebe Sammlerfreunde,
    noch drei kleinere Portobriefe mit
    Stempel Würzburg Auslage:

    Aus Zürich (Schweiz) vom 8.11.1838.
    Nach Offenbach (Großherzogtum Hessen)
    gebracht und dort am 10. Dezember 1838
    nach Uffenheim (Bayern) aufgegeben.
    4 Kr wurden in den Auslagestempel
    geschrieben (für Thurn und Taxis).
    Dazu kamen noch 6 Kreuzer für Bayern.
    In Uffenheim fielen noch 1 Kreuzer
    Bestellgeld an, die mit den 10 Kr.
    beim Empfänger kassiert wurden.

    Aus Erbach (Großherzogtum Hessen)
    nach Ermershausen vom 13.8.1848.
    6 Kr wurden in den Auslagestempel
    geschrieben (für Thurn und Taxis).
    Dazu kamen ebenfalls 6 Kreuzer für Bayern.

    Aus Erbach (Großherzogtum Hessen)
    nach Markt Einersheim vom 3.3.1843.
    6 Kr wurden in den Auslagestempel
    geschrieben (für Thurn und Taxis).
    Dazu kamen ebenfalls 6 Kreuzer für Bayern.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 13. April 2009 um 20:47
    • #29

    Liebe Sammlerfreunde,
    möchte zwei Frankobriefe zeigen:

    Frankobrief aus Schweinfurt nach Römhild
    (Herzogtum Sachsen-Meiningen) vom 15.2.1846.
    Rückseite Frankobetrag 4 Kr für Bayern und
    2 Kr für Thurn und Taxis. Der Absender bezahlte
    somit 6 Kreuzer bei der Briefaufgabe.

    Frankobrief aus Frankfurt am Main (Freie Stadt
    Frankfurt) nach Deggendorf vom 8.8.1828.
    Der Absender bezahlte bei der Briefaufgabe
    14 Kreuzer. Was die um 180 Grad versetzt
    geschriebene "3" bedeutet, kann ich nicht sagen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • jojo30
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    • 14. April 2009 um 08:57
    • #30

    Hi!

    Ich dachte vielleicht könnte ich das hier mal zeigen!? Der eine Stempel auf der doch leider defekten 3 Kreuzer TuT Marke sieht mir irgendwie wie ein offener Mühlradstempel aus. Habe leider nur dieses Bild. Kann das sein? Waren solche Fremdentwertungen häufig? Wäre die Marke in diesem Zustand mit nem Mühlradstempel noch sammelwürdig?

    Gruß

    (Der frischgebackene Papa)

    jojo30

    Sorry, habe jetzt erst gemerkt, dass es ein Vorphila-Thread ist!

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    Einmal editiert, zuletzt von jojo30 (14. April 2009 um 09:02)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. April 2009 um 09:59
    • #31

    Hallo jojo30,

    erst einmal Glückwunsch zum Vater - hat man ja auch nicht alle Tage!

    Die Taxis - Marke mit dem offenen Mühlradstempel Nr. ? ist zwar ein Knochen, aber mit dieser Entwertung nicht häufig. Am ehesten kommen noch Bahnpoststempel auf Fremdmarken vor, wenn Briefe anderer AD - Staaten in den Bahnpostwagen direkt eingeworfen wurden und dann von der jeweiligen Besatzung abgestempelt wurden.
    Dieser Stempel stammt aber nicht von der Bahnpost, die ja nur offene B.P. bzw. B P - Stempel führte.

    So lange man die Ziffer(n) nicht erkennen kann, ist der Wert übersichtlich. Behalten würde ich das Stück aber in jedem Fall.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. April 2009 um 16:25
    • #32

    Liebe Sammlerfreunde,

    eine weitere Neuerwerbung möchte ich euch zeigen: Ein Brief vom 22.1.1851 aus Frankfurt am Main nach Oberzwieselau bei Zwiesel. Der Brief trägt auch den Auslage von Regensburg - Stempel, aber in diesem stehen nur 8 Kr., dabei war es doch von Frankfurt nach Regensburg sehr weit, und von Regensburg nach Zwiesel nur sehr kurz. Kann mir einer diesen Brief erläutern?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 28. April 2009 um 16:48
    • #33

    Hallo bayern klassisch

    Nur Glückspilze hat solche Briefe. Glückwünsche. :)

    Ich wage hier ganz kurz zu antworten. Die Beitrage im Stempel geschrieben ist die Kosten des Briefes bis zum bayerischen Grenze. Und ist gleich was Bayern an T&T vergüten musste. Der Beitrag ausserhalb hier beschreibt die Kosten des Briefes von Grenze bis zum Zielort, hier Aschaffenburg bis Oberzwieslau.

    Ein Frage zu diesem Brief. Würde es nicht normalerweise ein Würzburger Auslage Stempel auf Briefe zwischen Frankfurt und Oberzwieslau sein? Ist es so dass es in Würzburg 1851 keinen Auslagestempel mehr gab?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. April 2009 um 16:59
    • #34

    Hallo Nils,

    gute Fragen. :)

    Die 8 Kr. galten für einen Doppelbrief (4 + 4 Kr.) von Frankfurt bis Aschaffenburg, daher stehen sie korrekt unter dem Auslagestempel.

    Die 24 Kr. (12 + 12 Kr.) nach dem Regulativ von 1810 (!) zeigen einen Doppelbrief von Aschaffenburg bis Zwiesel über 30 Meilen.

    Obwohl wir schon 1851 hatten, war die freie Reichsstadt Frankfurt noch nicht dem Postverein beigetreten, so dass noch die alten vormarkenzeichtlichen Tarife galten. Dieser Brief wog über 1/2 bis 1 Loth, daher zählte er doppelt!

    Wäre Frankfurt im Postverein gewesen, hätte der Portobrief nur 12 Kr. gekostet (bis 1 Loth über 20 Meilen). Statt dessen durfte der Empfänger 32 Kr. zahlen (nebst der Zustellung von Zwiesel nach Oberzwieselau von 2 Kr., die hier nicht notiert wurden).

    Bleibt die Frage: Warum kein Auslagestempel von Würzburg, über das der Brief lief und der vorhanden war, sondern nur der des sehr weit entfernten Regensburg?

    Wer weiß die Antwort?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 28. April 2009 um 18:43
    • #35

    Lieber bayern klassisch,

    Regensburg hatte auf Grund seiner traditionellen Bindungen an das Haus Thurn und Taxis einen direkten Paketschluß mit Frankfurt.
    Frankfurt sandte seine Post in den Raum Regensburg und Niederbayern direkt nach Regensburg. Deswegen erhielten zum Beispiel Portobriefe von Frankfurt nach Oberzwieselau (bekannte Poschinger-Korrespondenz) nicht den "WÜRZBURGER Auslagestempel", sondern in Regensburg den Stempel "AUSLAGE VON REGENSBURG", der selten ist.

    Habe im Thread "Würzburger Auslage Stempel" auf Seite 2
    einen ähnlichen Brief aus dem Jahr 1843 eingestellt.

    Gratuliere zu den sehr seltenen und sehr schönen Brief.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. April 2009 um 18:56
    • #36

    Lieber VorphilaBayern,

    wenn man von Experten redet, bis du nicht weit. :)

    Der schlaue Nils hatte ihn fast geknackt, aber nur wenige wissen, dass es genau so war, wie von dir geschildert.

    Ein weiterer Grund diesen Brief zu kaufen war die sehr späte Verwendung des Regensburger Auslagestempels - wer einen späteren zeigen kann, darf das gerne tun. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 20. Mai 2009 um 15:22
    • #37

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:
    Unfrankierter Brief von Worms (Großherzogtum Hessen)
    nach Gimmeldingen (Pfalz) vom 4. Februar 1849.
    Über die genaue Taxierung kann ich nichts sagen.
    Habe in diesem Thread an anderer Stelle einen
    ähnlichen Brief von Worms nach Gimmeldingen
    vom 10. November 1835 mit einer Taxierung von
    2 und 3 Kr, also zusammen 5 Kr eingestellt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 20. Mai 2009 um 15:31
    • #38

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte noch zwei weitere Briefe
    von Frankfurt a.M. nach Gimmeldingen
    zeigen. Interessant ist, daß beide aus
    Erfurt (Preußen) sind.
    Unfrankierte Briefe von Frankfurt a.M. (Freie Stadt Frankfurt)
    nach Gimmeldingen in der Pfalz vom 9.4.1842 und 30.8.1846.
    An Porto fielen an, 6 Kr für Thurn und Taxis und 4 Kr für Bayern.
    Auf der Rückseite wurden dazu noch 3 Kreuzer für den Kantons-
    boten von Neustadt an der Haardt nach Gimmeldingen angeschrieben.
    Vom Empfänger wurden somit insgesamt 13 Kreuzer kassiert.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Mai 2009 um 17:08
    • #39

    Lieber VorphilaBayern,

    der Brief aus Worms nach Gimmeldingen kostete 2 Kr. für Taxis bis zur bayer. Grenze und von da 6 Kr. bis Neustadt. Die Summe 8 wurde jedoch durchgestrichen, so dass unterstellt werden muss, dass noch eine Cantonsbotengebühr (2 oder 3 Kr.) hinzu kam, ohne dass sie separat ausgeworfen wurde (üblicherweise siegelseitig).

    Die beiden anderen Brief sind perfekt beschrieben. :)

    Offenbar hat man den 1. Brief in Bayern als zweifach angenommen und so statt der 4 Kr. mit 6 Kr. taxiert.

    Die Kuvertierungen aus Erfurt aus dieser Korrespondenz sind bekannt.

    Ich füge mal eine zur Markenzeit aus 1855 ein, bei der im Postverein bis 10 Meilen nur 6 Kr. für einen Portobrief gerechnet wurde, die Taxis (Oppenheim bei Worms) erhielt. Preußen ging leer aus und Bayern bekam sowieso nichts.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 20. Mai 2009 um 20:51
    • #40

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre erstklassige Beschreibung
    und für das Zeigen des sehr schönen und sehr
    seltenen Briefes von 1855 mit 6 Kr Taxierung.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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