1911:
Amundsen am Südpol
Roald Amundsen, der norwegische Polarforscher, erreichte als erster Mensch mit vier Begleitern den Südpol. Er gewann damit das Wettrennen gegen seinen britischen Rivalen Robert F. Scott.
1911:
Amundsen am Südpol
Roald Amundsen, der norwegische Polarforscher, erreichte als erster Mensch mit vier Begleitern den Südpol. Er gewann damit das Wettrennen gegen seinen britischen Rivalen Robert F. Scott.
1928:
Friedensreich Hundertwasser (†19.2.2000)
Eigentlich Fritz Stowasser, österreichischer Maler und Architekt. Kennzeichnend für seine Werke sind bunte Farben, die dem Verlauf des Spektrums folgen. Außerdem hebt er die strenge Axialität auf. Von 1953 an wird die Spirale zur grundlegenden Form seiner Malerei. 1954 entwickelte Hundertwasser den kunsttheoretischen Ansatz des "Transautomatismus", 1962 gelang ihm bei der Biennale in Venedig der internationale Durchbruch. Das Hundertwasser-Haus (1977-1986) in Wien ist ein Publikumsmagnet für Touristen aus aller Welt. Der politisch aktive Künstler engagierte sich unter anderem für Frieden, Umweltschutz und natur- und menschengerechte Architektur. Unter den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die er erhielt, waren auch der Große Österreichische Staatspreis (1980) und der Österreichische Naturschutzpreis (1981).
Einer meiner Lieblingsmaler, von dem ich sämtliche, weltweit herausgebrachten Marken besitze. Ich möchte daher mal die weniger bekannten Marken zeigen, außer Österreich und UNO.
Hier nun: Cuba 1322 "Die Nacht der Trinkerin" - Senegal 705-7, auch in Blöcken 34-37, "Schwarze Bäume", "Kopf", "Himmelsbogen-Fenster" - Kap Verde 496 mit Überdruck "Dampf" - Liechtenstein und Europarat,
Viel Vergnügen mit Hundertwasser, diesem außergewöhnlichen Künstler.
Gruß von
valgrande
Er war ja nicht nur Maler, sondern auch Architekt und hat unter anderem in Wien nebeh dem Hundertwasserhaus ohne rechte Winkel auch, wie eine Frmedenführerin erkläfrte, ein Heizkraftwerk "behübscht".
Selbstverständlich, eine großartiger Architekt. Gerade das Hundertwasserhaus durfte ich schon besichtigen, ebenso das HW-Museum, als ich zuletzt zur WIPA 2000 in Wien war.
Anbei noch ein Foto von einem Stadtteil meiner Heimat, wo er eine Kindertagesstätte gebaut hatte.
Liebe Grüße von
valgrande
1773:
"Boston Tea Party"
Der Hafen von Boston: Als Indianer verkleidete Kolonisten stürmten Schiffe der British East India Company und warfen hunderte Kisten Tee über Bord. Ziel der Aktion: Protest gegen die Steuer auf Tee und das Monopol des britischen Unternehmens.
1961:
Neue Gedächtniskirche
Auf dem Breitscheidplatz am Kurfürstendamm in Berlin wurde der Neubau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eingeweiht. Das Original-Bauwerk war im November 1943 bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. In der Kirche wird auf verschiedenen Tafeln symbolhaft an die Schrecken und das Unrecht des Krieges Bezug genommen. Die nach einem Entwurf des Architekten Egon Eiermann erbaute Gedächtniskirche wurde vom evangelischen Bischof Otto Dibelius eingeweiht. An der Zeremonie nahmen auch der Regierende Bürgermeister Berlins und spätere Bundeskanzler, Willy Brandt, und der Bundestagspräsident, Eugen Gerstenmaier, teil.
1866:
Schreibmaschine erfunden
Der Tiroler Peter Mitterhofer präsentierte am Kaiserhof in Wien die von ihm erfundene erste funktionsfähige Schreibmaschine. Das Gerät war aus Holz und Metall gefertigt. Als Anerkennung erhielt der Erfinder Mitterhofer 200 Gulden. Ab etwa 1900 entwickelten sich Schreibmaschinen zu einem Massenprodukt, das hauptsächlich von deutschen und amerikanischen Firmen hergestellt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdrängten elektrische Schreibmaschinen ihre mechanischen Vorgänger. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde die Schreibmaschine nach und nach durch den Personal Computer ersetzt.
1594:
Gustav II. Adolf (†16.11.1632)
König von Schweden (1611-1632). Nach dem Julianischen Kalender ist er am 9. Dezember geboren. Er war der Sohn Karls IX, dessen Nachfolge er mit gerade 17 Jahren antrat und der Vater von Christina (1626-1689), der späteren Königin von Schweden. Mit der Reformierung von Verwaltung, Wirtschaft und Schulwesen modernisierte er das schwedische Staatswesen. Mehrere größere Städte, wie zum Beispiel Göteburg entstanden während seiner Herrschaft. Auch war er der Begründer der vorübergehenden Vormachtstellung Schwedens. Nachdem die Katholiken den größten Teil Deutschlands erobert hatten, griff Gustav II. Adolf 1630 an protestantischer Seite in den Dreißigjährigen Krieg ein. Er starb im Kampf gegen Albrecht von Wallensteins Armee in der Schlacht bei Lützen.
Sein Denkmal steht in Stralsund, das mal zu Schweden gehörte.
1910:
Nachweis des Atomkerns
Mit dem experimentellen Nachweis des Atomkerns gelang dem Wissenschaftler Ernest Rutherford eine der wichtigsten Entdeckungen der modernen Physik. Der Neuseeländer stellte bei seinen Versuchen fest, dass Alphateilchen (zweifach positiv geladene Heliumatome) beim Durchfliegen dünner Metallfolien von ihrer Bahn abgelenkt werden. Daher formulierte Rutherford die Annahme, dass das Atom "aus einer zentralen, punktförmig konzentrierten elektrischen Ladung besteht, die von einer gleichförmig sphärischen Ladungsverteilung des entgegengesetzten Vorzeichens und des gleichen Betrages umgeben ist". 1911 leitete der Physiker aus seinen Experimenten und Beobachtungen das erste Modell des Atomkerns ab. Bereits 1908 war er für die Entdeckung des Gesetzes des radioaktiven Zerfalls mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet worden.
Für die nächsten 14 Tage bin ich dann mal weg, wie man heute sagt. Danke für's Mitlesen und den einen oder anderen Kommentar. 2015 geht es dann wieder weiter. Bis dahin :
Hallo wajdz8,
ich bin einer der stillen Mitleser und möchte dir zum Jahresende danken für deine Arbeit.
Manch einer mag jetzt motzen ala "die Bildchen posten kann doch jeder...", aber dann macht es mal. Nur ein Knopfdruck genügt da nicht.
In diesem Sinne.... Jürgen mach weiter so wie gehabt ![]()
Auf ein interessantes 2015 ![]()
Halleyscher Komet
Der Komet wurde nach Edmond Halley (1656-1742) benannt.
Er sagte er im Jahre 1705 für den 25. Dezember 1758 eine Wiederkehr des Himmelskörpers voraus. (So sagt es Wikipedia). Andere Quellen sprechen von 1759.
Geschichte am Rande, weshalb ich drauf komme:
Einer der wenigen Menschen die den Kometen zweimal sehen durften war der deutsche Ernst Jünger (1910 und 1986).
- 1908
Wilbur Wright fliegt in Le Mans mit seinen " Fleyer " 124 km
in 2 Stunden und 20 min - weit .
Vorher haben die Franzosen ihn als Spinner und Hochstapler abgetan
und wurden nun eines Besserem belehrt
- .
Inspiriert von dieser Leistung eines US-Amerikaners bauten sie darauf hin
die berühmte Rennstrecke in Le Mans für die 24 Stunden Rennen
- .
ZT wünscht euch ein BM-tolles Neues Jahr ![]()
Auch Dir, lieber ZT und allen anderen Forumsmitgliedern wünsche ich ein gesundes und prosperierendes Neues Jahr. Und das wir mit unserer Umwelt sorgsam umgehen, denn 'wir haben uns die Erde nur geborgt'.
alles Gute wünscht
valgrande
1959
" Ein historisches Datum der Raumfahrt "
Trägerrakete Wostok startet von Baikanur aus,
an Bord Sonde Lunik 1 mit dem Ziel - der Mond - .
Sie ist die erste Mondsonde der Welt somit und wird auch ungewollt
die erste Raumsonde ebenso .
Sie sollte eigentlich auf den Mond eine harte Landung vollführen
aber die 361 kg schwere Kugel hatte anderes vor -
sie sauste am Mond vorbei und schaute sich erst einmal
im Sonnensystem um
.
Dabei endeckte sie sehr interessante Details darüber und schickte
erfolgreich bis zum Batterietod diese Daten zur Erde - .
Durch diesen Erfolg wurde ihr das Weltraumrendezvous verziehen
- .
Hier auf DDR 1962 Kleinbogen-Ausschnitt abgebildet .
PGZT
1749
in Kopenhagen erscheint die erste Ausgabe der Kjøbenhavnske Danske Post-Tidende, dem Vorläufer der heutigen Berlingske Tidende.
Nicht das ich ein Fan dieses Gegenstücks der deutschen FAZ wäre, aber es ist nun mal die älteste heute noch erscheinende dänische Tageszeitung.
Hier eine Beilage zur Ausgabe vom Montag, den 29. Mai 1876. Portorichtig mit einer 4 Øre Marke der Tofarvede Ausgabe 1875 frankiert.
PS: Viel lieber hätte ich etwas über den heutigen Geburtstag von J.R.R. Tolkien geschrieben, leider habe ich keine passende Briefmarke.
Viele Grüße
DKKW
ZitatOriginal von DKKW
PS: Viel lieber hätte ich etwas über den heutigen Geburtstag von J.R.R. Tolkien geschrieben, leider habe ich keine passende Briefmarke.
Viele Grüße
DKKW
Als Tolkien-Fan helfe ich gerne mit den passenden Briefmarken aus ![]()
Aus dem Kurlaub zurück allen Mitlesern und -gestaltern ein geundes und interessantes Neues Jahr. wajdz
1961:
Deutsches Wörterbuch vollendet
Es gilt als eines der größten Werke der europäischen Sprachwissenschaften - und die Zeitspanne zwischen dem Erscheinen des ersten und des letzten Bandes erstreckt sich über zwei Jahrhunderte: Am 4. Januar 1961 erscheint der 32. und letzte Band des Deutschen Wörterbuchs der Gebrüder Grimm.
Hallo zusammen,
nachdem heckinio für die Marken gesorgt hat, kann ich nun ja ein paar Zeilen über den gestrigen 123. Geburtstag des britischen Philologen und Schriftstellers J. R. R. Tolkien schreiben.
Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontain im Oranje-Freistaat (heute Südafrika) geboren. Er studierte in Oxford Sprachen (u. a. walisisch und finnisch) und war fasziniert von den altenglischen Sagen, den skandinavischen Sagas und dem finnischen Kalevala Epos.
Bereits als Student begann er seine Kunstwelt Mittelerde mit eigenen Sprachen zu schaffen. Auch später, als er bereits Professor in Oxford war, schrieb er an seinen Geschichten weiter (später von seinem Sohn Christopher als "Silmarillion" und "The Book of Lost Tales" veröffentlicht).
Ab 1930 begann er für seine Kinder die Geschichte "The Hobbit" zu schreiben, das Buch wurde 1937 veröffentlicht und wurde ein so großer Erfolg, dass Tolkien sich an die Geschichte "The Lord of the Rings" machte. Es dauerte bis zum Jahr 1954 bis das Buch vollendet war.
Man ist geneigt, Tolkien als positiv schizophren zu bezeichnen, denn die von ihm geschaffene Phantasiewelt Mittelerde ist auf ihre Art erstaunlich schlüssig. Die meisten später erschienenen Werke des Fantasy-Genres sind bestenfalls Nachahmungen und Kopien Tolkiens.
Das für mich schönste Kompliment über den Herrn der Ringe schrieb der 1973 in Wien verstorbene angloamerikanische Schriftsteller W. H. Auden: "Sie werden davon begeistert sein oder es vollkommen unlesbar finden. ... Jenen unter Ihnen, für die der Herr der Ringe geschrieben ist, kann ich nur sagen, daß ich Sie um den Genuss beneide, ihn zum ersten Mal zu lesen."
Eine in meinen Augen hübsche Selbstbeschreibung stellt die Geschichte "Leaf by Niggle" aus dem Jahr 1945 dar (Dt.: Blatt von Tüftler).
Tolkien starb 1973 in Bornemouth, England. Er wurde in Oxford beerdigt.
Wer in der englischen Sprache einigermassen sattelfest ist, dem empfehle ich die Bücher im Original zu lesen, die deutsche Übersetzung enthält einige Mängel. Mit den Filmen konnte ich nichts anfangen, zu sehr Hollywood.
Man könnte natürlich noch viel mehr über Tolkien schreiben.
Viele Grüße
DKKW
1855:
King Camp Gillette (†10.7.1932)
US-amerikanischer Erfinder. Gillette ist heute der Markenname eines der erfolgreichsten Rasierprodukte weltweit. Die Erfolgsstory des Unternehmens begann 1901, als der US-Amerikaner King Camp Gillette den ersten Rasierer mit auswechselbarer Klinge erfand. Schon 1895 begann Gillette seine Idee eines Sicherheitsrasierers mit einer doppelten Klinge zu entwickeln. Mit Hilfe des Erfinders William Nickerson konnte er seine Vision im Jahre 1901 endlich verwirklichen und patentieren lassen. Bereits 1904 verkaufte seine Firma 90.000 Rasierer und 123.100 Klingen in den USA. Seine Erfindung und deren wirtschaftliche Vermarktung machten King Camp Gillette binnen weniger Jahre zum Millionär.
Der Bezug zur Philatelie ergibt sich aus der beigefügten Abbildung eines "Rasierklingenstempels"