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Bayern Nr. 10 - 6 Kr. blau

  • bayern klassisch
  • 27. Februar 2009 um 11:08
  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 11:08
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    heute möchte ich eine Marke vorstellen, die viele, wenn nicht alle Kreuzer - Sammler besitzen, und von der es doch einiges zu sagen und zu zeigen gilt.

    Es ist die blaue 6 Kr. Marke der Ausgabe vom 1.10.1862, die zum damaligen Zeitpunkt in der nominellen Mitte der Postvereinsfarben rot für einfache Briefe, blau für entferntere oder schwere Briefe und braun für die weitesten Entfernungen im Postverein stand.

    Ihrer Bestimmung gemäß wurde sie mit 15,2 Millionen Exemplaren recht zahlreich gedruckt, so dass sie als Standardmarke bei jeder Poststelle zu erwerben war. Mit der Ausgabe vom 1.1.1867 wurde sie aber nicht zurück gezogen, sondern behielt ihre Gültigkeit bis zum 31.12.1869, womit sie länger galt als ihre Nachfolgerin, die Nr. 16, welche schon zum 1.11.1868 ungültig geworden war.

    Drucktechnisch wurde sie mit dem Stöckelmaterial der 4II Platte 3 hergestellt, jedoch schon im Frühsommer 1863 mit einer neuen, der sog. Platte 2 für diese Marke, ein neuer Druck begonnen.

    Diese beiden Platten unterscheiden sich durch die Rauten in den 4 kleinen Zifferquadraten:

    Bei der Platte 1 sind diese mit Farbe ausgefüllt, bei der Platte 2 nicht mit Farbe ausgefüllt, sondern eher schraffiert.

    Da beide Varianten ansonsten gleich spitze Ecken ergaben, kann man nicht, wie bei der 4II z. B., eine Zuordnung hierüber treffen.

    Beide Platten wurden in zahlreichen Blautönen gedruckt, die farblich nicht unterschieden werden.

    Eine Unterart bildet die 10IIb, die späteste Variante der 2. Platte, welche ab Ende 1866 nachgeschoben wurde, und deren Papier stets dick und hölzern wirkt, wodurch die Farbaufnahme gering war. Diese Marke gibt es daher nur in einer dunklen, stahlblauen Tönung, und sie ist gestempelt, vor allem auf Brief, nicht häufig.

    Die Kataloge sprechen auch noch von verwendeten Probedrucken mit der Nr. 10 P in ultramarin, was natürlich falsch ist. Bayerische Probedrucke wurden nie in den Verkehr gebracht, und die vereidigten Beamten der Bayerischen Oberbehörde und Materialverwaltung hätten wegen ein paar 6 Kr. Marken natürlich nicht ihre Zukunft und die ihrer Familien riskiert.

    Diese sog. 10 P ist eine farblich von den anderen Marken unterscheidbare Variante, der man von interessierter Seite die Aura des Probedrucks zur Rechtfertigung des Katalogwertes von 3.000 Euro (statt 12 Euro) glaubte geben zu müssen. Da sie jedoch einen Seidenfaden aufweist, wie kein anderer Probedruck von 1862 und sie in völlig verschiedenen, weit von einander entfernten Orten gestempelt wurde, kann man die Version des Probedrucks getrost vergessen.

    Ich möchte für heute zuerst einmal zwei lose Stücke zeigen und einen senkrechten Dreierstreifen, wobei angemerkt werden sollte, dass alle Einheiten, ausgenommen Paare, selten sind und davon wiederum senkrechte seltener sind als waagrechte.

    Ich hoffe, dass noch viele Sammlerfreunde ihre Schätze hier einstellen, so dass wir wieder mal einen gelungenen Thread zu den schönen Bayernmarken vorweisen können.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Nacktnasenwombat
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    • 27. Februar 2009 um 12:22
    • #2

    Hallo bayern klassisch!

    Vielen Dank für deine wie immer sehr interessanten Ausführungen zu dieser Marke.

    Viel kann ich zu diesem Thema nciht beitragen, aber eine lose 10IIb besitze ich doch. Vielleicht kann ja jemand mit einer auf Brief nachlegen?

    schöne Grüße,

    Nacktnasenwombat

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  • mr920
    aktives Mitglied
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    • 27. Februar 2009 um 13:23
    • #3

    Hallo bayernklassisch
    Das Vorhandensein eines Seidenfadens bei den von dir in Zweifel gezogenen Probedrucken spricht nicht zwingend gegen eine Probedruck. Die von dir genannte ominöse "interessesierte Seite" soll wohl vermutlich deine wacklige Verschwörungstheorie untermauern, die reiflich an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint.

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 14:43
    • #4

    Lieber bayern-klassisch,

    vielen Dank für die umfangreichen und präzisen Ausführungen zur Mi.Nr. 10 von Bayern. Besser kann man die Marke gar nicht darstellen!

    Ich gebe zu, dass ich bei der Unterscheidung der beiden Platten I und II noch verschiedentlich meine Schwierigkeiten habe - trotz der Plattentafel von Sem.
    Wenn einer einen guten Scanner hat, wäre es bestimmt hilfreich, wenn mal nur die beiden unterschiedlichen Eckquadrate der beiden Platten in hochauflösenden Scans im Forum eingestellt würden.

    Auch von mir 2 Marken und ein Brief:
    Bei der Marke mit dem oMR 617 von Scheinfeld müsste es sich um die Platte 1 handeln; bei der Marke mit dem Münchener Rautenstempel um die Platte 2.
    Beim Brief ist zum einen der Sitz der Marke auf dem Brief recht ungewöhnlich; zum andern läßt einen die doch krause Rechtschreibung in der Anschrift schmunzeln.

    Beste Grüße
    bayern-kreuzer

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  • Bayern-Nils
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    • 27. Februar 2009 um 15:21
    • #5

    Hallo Freunde

    Erstens, danke Bayern-Kreuzer. Sehr schöner Brief. Und bayern klassisch wie immer mit was besonderes. Ich habe einen kleinen Brief mit Nr 10, der einzige, der 1864 von Volkach nach Vilsbiburg gelaufen ist. Also für die zweite Entfernungsstufe frankiert. Die Marke muss eine Platte 2 sein.

    Unten links ist es Markt geschrieben. Warum? Gehört wohl nicht zum Anschrift?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • mikrokern
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    • 27. Februar 2009 um 15:21
    • #6

    Hallo bayern klassisch,

    wow, toller Brief! :P :P :P
    Ich LIEBE Plattenmischfrankaturen, nicht nur von der MiNr 10.
    Habe davon leider keine (willste Dich vielleicht davon trennen ;), stelle aber heute abend mal einen 10IIb-Brief ein.

    Gruss

    µkern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 15:59
    • #7

    Hallo Nils,

    vielen Dank für das Zeigen Deines schönen Briefes (auch wie mein Brief an einen Pfarrer gerichtet).
    Unten links das "Markt." steht für "markiert" - also mit einer Marke versehen / freigemacht.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Kreuzer (27. Februar 2009 um 16:00)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 16:32
    • #8

    Hallo,

    Und der Brief hat ja eine riesenrandige Nr. 10! Die Trennung oben rechts dürfte aber zur Ehrenrettung des Expeditors dem Bayernbruch zu verdanken sein, der ja die Marken fast aus dem Bogen fallen lassen konnte. Hier kann man mit dem Fahrrad um die Marke fahren - prima.

    Nils Brief ist auch nicht ohne - die geschlossenen Mühlräder sind auf dieser Marke seltener als die offenen zu finden.

    Leider kann ich @mikrokerns Wunsch nicht nachkommen - das Stück ist Teil meiner Bayern - Frankreich - Sammlung und das Brüderchen zu einem Brief mit der Nr. 18, der es erging, wie der Marke rechts unten. Schade!

    Die Nr. 10 Bayerns war eingebunden in eine innerbayerische Tarifänderung, die zum 1.8.1865 stattfand: Zuvor kosteten Briefe über 12 Meilen bis 1 Loth und Briefe bis 12 Meilen über 1 - 2 Loth 6 Kr..

    Ab dem 1.8.1865 kosteten alle Briefe innerhalb Bayerns und der Pfalz bis 1 Loth exklusive aber nur noch 3 Kr., und alle schwereren bis 15 Loth excl. (!), unabhängig von der Entfernung, 6 Kr.. Man kann sich vorstellen, was das für eine Ersparnis für schwere und entfernte Briefe war.

    Daher unterscheiden wir die 1. von der 2. Gebührenperiode. Briefe der 2. Gebührenperiode sind etwas seltener. Briefe der 1. Periode unterteilen sich in a) Briefe über 12 Meilen und b) Briefe bis 12 Meilen über 1-2 Loth. Letztere sind etwas seltener (auf Drucksachen und Lokalbriefe der 6. Gewichtsstufe gehe ich hier mangels Masse nicht ein).

    Aus der 1. Periode über 12 Meilen zeige ich mal einen von München nach Regensburg mit der Platt 1.
    Aus dergleichen Preiode einen über 1 Loth von Kronach (Aufgabestempel vergessen!) nach Hofheim mit der Platte 2.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
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    • 27. Februar 2009 um 17:06
    • #9

    Liebe Sammlerfreunde,

    herzlichen Dank für das Zeigen und Beschreiben
    eurer wunderschönen Marken und Briefe.

    Möchte folgenden unterfrankierten Brief
    in der ersten Entfernungsstufe von Kemnath
    nach Erbendorf (beide Orte liegen in der
    Oberpfalz) zeigen.
    Ist leider nur eine Briefhülle ohne Inhalt,
    daher kein Jahr feststellbar.
    Der Brief müßte zwischen zwei und drei Loth
    schwer gewesen sein. Er war somit um 3 Kreuzer
    unterfrankiert.
    Bei unterfrankierten Briefen wurde der fehlende
    Taxbetrag mit dem für unfrankierte Briefpostsendungen
    festgesetzten Taxzuschlag vom Empfänger nacherhoben.
    Die Rechnung hätte eigentlich so ausgesehen:
    Tarifperiode vom 1.7.1858 - 31.7.1865 -
    12 Kreuzer für unfrankierten Brief in der dritten Gewichtsstufe,
    abzüglich der frankierten 6 Kreuzer, wären 6 Kreuzer vom
    Empfänger zu zahlen gewesen.
    Der Empfänger hat somit nur die fehlende Gebühr
    von 3 Kreuzer bezahlt, was nicht richtig war.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    • 27. Februar 2009 um 17:18
    • #10

    Hallo,

    und hier wie versprochen mein 10IIb-Brief, vom 18. März 1867, von Lindau nach Linz mit 9 Kr. Postvereinsporto, dargestellt als Farbfrankatur von MiNr 9 und 10IIb.
    Daneben eine Einzelmarke mit deutlicher Ausprägung des für 10IIb "trockenen Druckes", mit gMR 537 Untersteinach.

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    Gruss

    µkern

  • VorphilaBayern
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    • 27. Februar 2009 um 17:40
    • #11

    Liebe Sammlerfreunde,

    zwei Briefe mit Farbfrankaturen 3 - und 6 Kreuzer.
    Von Nürnberg nach Temeswar (Österreich-Ungarn,
    jetzt Rumänien) vom 18. November 1865 und
    von Lohr am Main nach Halver bei Iserlohn (Preußen)
    vom 1. Mai 1863.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 18:00
    • #12

    Lieber mikrokern,

    wie von dir nicht anders gewöhnt zeigst du uns sehr schöne Stücke der 10IIb - wer hätte sie nicht gerne?

    Lieber VorphilaBayern,

    dein Brief ist bemerkenswert und perfekt beschrieben.

    Der Thread scheint mir geeignet, etwas über unterfrankierte Briefe ab 1.8.1865 - 31.12.1867 klar zu stellen. Dort gibt es m. M. nach eine Lücke des Regulativs.

    Mit dem VO- und Anzeigeblatt Nr. 32 vom 20.7.1865 unter der No. 23.348 vom 17.7.1865 wurde der neue Briefposttarif bekannt gegeben.

    Dort steht unter Nr. 1)

    "Im inneren Verkehre von Bayern unterliegen alle Briefe, welche nicht im Aufgabeorte oder in dem dazu gehörigen Landpostbezirke zu bestellen sind, der gleichmäßigen Taxe von 3 Kreuzern im einfachen Satze für den ganzen Umfang des Königreichs ohne Unterschied der Entfernung.
    Für unfrankierte Briefe verbleibt der bisherige Taxzuschlag von drei Kreuzern."

    Unter Nr. 2 wurde spezifiziert:

    "Die einfache Taxe reicht bis zu einem Loth (1/30 Zollpfund), für Briefe von einem Lothe und darüber ist die doppelte Taxe zu entrichten.
    Zahlbare Briefe und Schriftenpackete, welche das Gewicht von 15 Loth überschreiten, sind als Fahrpostsendungen zu behandeln."

    Man hatte also bei den Briefen die Behandlung der Unterfrankatur gar nicht behandelt. Auch in der nachgeschobenen VO Nr. 33 vom 22.7.1865 unter der No. 23.701 wurde auf unterfrankierte Briefe nicht eingegangen.

    Seitens der Postbediensteten war also ein schwerer Brief, der mit nur 3 Kr. frankiert worden war, bei der Nachtaxe problematisch, da nirgendwo stand, wie man damit zu verfahren gehabt hätte.

    Man kann aber davon ausgehen, dass man wie schon früher rechnete, in dem man, wie es VorphilaBayern schon geschildert hat, den unfrankierten Brief abzüglich des Marke(n)wertes ansetzte. Vielleicht bekommen wir hier noch unterfrankierte zu sehen aus dieser Periode?

    Ich möchte noch einen der 1. Periode zeigen, der von Lechhausen stammt. Er wurde in Lechhausen bei Augsburg am 1. Juli geschrieben und vom Landpostboten am 2.7.1865 nach Augsburg gebracht. Über 12 Meilen lief er dann nach Schwabach, von wo aus er per Bote für 1 Kr. zur Gerasmühle gebracht wurde.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 27. Februar 2009 um 18:31
    • #13

    Hallo Bayern-Kreuzer

    Danke für deine Antwort. Ich habe noch einen Brief von selben Absender und der Brief ist wie kopiert. Nur ist der anderen mit einer 4 II.


    An Alle: Herzlichen Dank für die gezeigte Briefe und Marken. Und Danke für die dazu gute Beschreibungen. :P :P :P

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 18:37
    • #14

    Lieber VorphilaBayern,

    nach den schönen Farbfrankaturen kann ich nur ein Briefstück aus Ansbach zeigen, das eine Mischfrankatur darstellt. Ab 1.1.1868 kosteten schwere Briefe ja 7 Kr., so dass man mit der neuen Ausgabe einen Kreuzer nachfrankieren musste.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 27. Februar 2009 um 18:47
    • #15

    Hallo Bayernfreunde,

    ist ja toll, was hier seit heute an schönen Marken und Briefen mit der Nr. 10 gezeigt wird.

    Einen Brief aus meiner Sammlung möchte ich noch nachtragen:
    Es ist eine Farbfrankatur der Mi.Nr. 9b und 10, Platte 1, die im November 1864 von Nürnberg in den Postverein nach Schärding in Oberösterreich gelaufen ist.

    Als ich den Brief gekauft habe, kannte ich die Rückseite des Briefes noch nicht. Hier sitzt - neben dem Ankunftsstempel von "Scherding" -noch ein weiterer Stempel.
    Es ist ein Einkreisstempel "PASSAU BAHNHOF 25/11 2. F." Bei diesem Stempel handelt es sich, obwohl "Passau" darauf schließen läßt, nicht um einen bayerischen Stempel sondern um einen österreichischen Stempel, der im österreichischen Grenz-Postamt im Bahnhof Passau nur im Innendienst verwendet wurde.
    Dieses Postamt hatte die Aufgabe, mit dem bayerischen Postamt Passau und dem Bahnpostamt Nürnberg - Passau aus Österreich kommende und für Östereich bestimmte Post auszutauschen. Zur Bestätigung dieser Kartenschlüsse führte das östereichische Postamt diesen Stempel, der in bestimmten Fällen auch als Transitstempel (wie bei meinem Brief) und als Entwertungsstempel auf Bayernmarken vorkommt.
    Häufig sieht man diesen Stempel jedoch nicht, weder als Transitstempel noch auf Marken oder gar als Entwerter auf bay. Briefen. (Auf Brief sind bisher erst 2 Briefe bekannt geworden.)

    Viele Grüße
    Bayern-Kreuzer

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 27. Februar 2009 um 19:42
    • #16

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte drei Briefe zeigen:
    Brief von Kemnath an Herrn Ignatius,
    Bischof von Regensburg, vom 24.8.1863.
    Brief von Münchberg nach Sachsen vom 14.9.1865.
    Brief von Speyer nach Preußen vom 23.1.1864.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Februar 2009 um 08:01
    • #17

    Hallo
    Ich zeige eine 1. Platte aus Würzburg vom 6.9.1865 auf eingeschriebenem, einfachen Brief über 10 - 20 Meilen in den Postverein nach Baden.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    678
    • 28. Februar 2009 um 09:02
    • #18

    Hallo,
    mal wieder ein Lob an die fleißigen Bayernsammler.....ich wünschte mir, die Sammler der anderen klassischen Gebiete wären ebenso aktiv...
    Von mir dann auch etwas zum Thema:
    - ein waagerechtes Paar, weil noch nicht zu sehen
    - ein Bf mE PL1 vom 22.7.65
    - ein Bf mit Mischfr. mit der Folgeausgabe, hatte ich schonmal in anderem
    Zusammenhang gezeigt, gehört aber auch hierher
    - 3 Marken, li Pl1, re Pl2, in der Mitte irgendwie dazwischen, vermutlich auch
    Pl1

    Gruß rabege

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Februar 2009 um 09:20
    • #19

    Hallo rabege,

    ja, ich wünsche mir auch, die Sammler der anderen AD - Länder würden etwas mehr aus ihrem Schneckenhaus kommen und hier mehr zeigen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden ... ;)

    Deine mittlere Marke unten ist auch eine 1. Platte.

    Wenn es stimmen sollte, dass die Platte 2. schon sehr früh heraus kam, frage ich mich, wieso wir hier schon bei ein paar Briefen mit der 1. Platte noch Daten von 1864 und 1865 problemlos und ohne herum zu kramen zeigen können.

    Eine Analogie zu den blauen Dreiern und braunen Sechsern der vorherigen Ausgabe vermag ich nicht zu erkennen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man so viele Nr. 10 auf Vorrat gedruckt hat. Und üblicherweise hat man ja nur eine neue Platte zusammengestellt, wenn die alte hinüber war.

    Aber bei einer so oft gebrauchten Marke wie dieser hier glaube ich nicht, dass es große Restbestände bis Sept. 1865 gegeben haben soll, wenn diese 1. Platte tatsächlich von der 2. Platte abgelöst worden sein soll.

    Nach Lage der Dinge dürfte mit ihr weitergedruckt worden sein, denn sie ist ja auch nicht seltener, als die 2. Platte, auch wenn das nirgendwo steht und nur über den Katalogpreis vermutet werden kann. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    678
    • 28. Februar 2009 um 09:45
    • #20

    Hallo bk,
    ich bin ja nun kein Bayernprofi und was ich da sehe, ist sicher kein repräsentativer Durchschnitt, aber ich meine, dass bei den Marken, die mir in die Hände fallen, die Pl1 deutlich häufiger ist....bei einer Druckzeit von 4 1/4 Jahren und Ablösung der 1. Platte nch einem 3/4 Jahr müßte es eig andersrum aussehen...
    Ich warte dann mal gespannt auf frühe Daten der Pl2...
    Gruß rabege

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