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Zierstempel Bayern

  • bayern klassisch
  • 28. Januar 2009 um 18:46
  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 10. März 2010 um 10:24
    • #81

    Hallo Bayernfreunde,

    auf Seite 2 in diesem Thread hat bayern-klassisch vor gut einem Jahr einen Zierstempel (Type 17) von Ingenheim in blau gezeigt.

    Ich kann einen zweiten zeigen:
    Es handelt sich um einen Teilbrief, von dem nur die 2. Seite des ursprünglichen Doppelbogens vorliegt. Die Seite mit der Anschrift wurde - wohl damit die Akten nicht zu umfangreich wurden - abgetrennt (meist ist es ja umgekehrt).
    Das Bürgermeisteramt Billigheim bestellte mit dem Brief bei der Postexpedition Ingenheim Gesetzesblätter. (Billigheim liegt in unmittelbarer Nähe zu Ingenheim und war erst ab17.7.1873 Postablage der Expedition Ingenheim. Vor diesem Zeitpunkt hatte Billigheim keinen eigenen Poststempel.)
    Die Expedition Ingenheim bestätigte im Brief mit Vermerk und Poststempel vom 26.1(1873) den Erhalt von 9 Kreuzern.

    Der Scan zeigt nur einen Ausschnitt; der gesamte Brief passt nicht auf meinen DIN-A 4-Scanner.

    Viele Grüße
    bayrn-kreuzer

    Bilder

    • Ingenheim.jpg
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      • 1.463 × 1.163
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    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Kreuzer (10. März 2010 um 10:29)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2010 um 11:59
    • #82

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    gut, dass du das Stück gekauft hast - damit kenne ich jetzt schon 3 vergleichbare Stücke. :)

    Postal history at its best.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 11. März 2010 um 10:47
    • #83

    Hallo bayern-kreuzer

    Glückwünsche :)

    Kannst du vielleicht etwas mehr von dieser Poststück erzählen? Es ist sehr interessant, aber ich verstehe hier nicht alles. Ist der Brief gestempelt und zurückgeschickt oder ist der schöne Stempel nur als "Ankunftsstempel" oder "Bestetigungsstempel" hier benutzt?
    Sind die Gesetzteblätter postalisch?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 11. März 2010 um 14:44
    • #84

    Hallo Bayern-Nils,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Aber Dir geht es wie mir, auch ich verstehe bei dem Brief nicht alles.

    Der Brief besteht nur aus einer Seite und ist vorder- und rückseitig beschrieben. Ich habe mal eine "Übersetzung" der beiden Seiten beigefügt.

    Danach bestellte das Bürgermeisteramt Billigheim bei der Postexpedition Ingenheim verschiedene Gesetzesblätter.
    Unter der Bestellung quittierte der Postbote Braun den Erhalt von 9 Kreuzern Bestellgebühren und die Postexpedition Ingenheim quittierte den Erhalt von 7 Kreuzern für die gelieferten Gesetzesblätter. Daneben wurde dann der kleine Kreisstempel von Ingenheim in blau abgeschlagen.

    Was nun eine Postexpedition mit dem Verkauf von Gesetzesblättern zu tun hat, ist mir auch nicht klar. (bayern-klassisch kann hierzu bestimmt mehr sagen :))

    Viele Grüße nach Norwegen
    bayern-kreuzer

    Bilder

    • Text Ingenheim.jpg
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  • Bayern-Nils
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    • 11. März 2010 um 16:03
    • #85

    Hallo Bayern-Kreuzer

    Danke für deine Transkription :)

    Sieht jetzt mehr aus wie eine Quittung.
    Aber statt alles hier zu Glauben, warten wir ab bis bk oder ein anderen mit Wissen etwas zu äussern hat.

    Viele Grüsse
    NIls

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2010 um 16:16
    • #86

    Ja wenn man so nett gebeten wird, macht man das doch gerne ... :)

    Gesetzes- und Verordnungsblätter, Zeitungen und Zeitschriften, Journale und was sonst noch zu den damaligen Printmedien gehörte, waren i. d. R. bei der Post zu beziehen, weil diese, bis auf die Selbstverlage (Ausnahme), sich das Recht gesichert hatten, die Distribution derselben zu bewirken. Dies war ein Teil des Briefpostdienstes.

    Hier benötigte als die Gemeinde mehrere "Blätter", die vorab gekauft werden mussten. Daher hat man auch Postanweisungsgelder über die entsprechenden Gebühren notiert.

    Für die Zeitungsbestellung kassierte der LBT 9 Kr., die er quittieren musste (und abliefern sowiso).

    Wofür die 7 Kr. vereinnahmt wurden, kann ich auf Anhieb nicht sagen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 11. März 2010 um 16:33
    • #87

    Hallo bayern-klasssisch,

    vielen Dank für die Erläuterungen. Das war mir bislang nicht bekannt, dass die Post auch Zeitschiften, Gesetzesblätter usw. verkaufte - wieder was dazugelernt.

    Die 7 Kreuzer, die die Postexpedition Ingenheim quittierte, waren wohl der Preis für das bay. Gesetzesblatt (s. Ziff. 4), das im Jan. 1873 geliefert wurden.

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    • 11. März 2010 um 16:40
    • #88

    Liebe Freunde,

    da scheint mir, hätte ich hier ja ein passendes Gegenstück aus Retzbach, ebenfalls über 16 Kreuzer (Beitrag vom 15.2.2010):


    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 11. März 2010 um 18:12
    • #89

    Hallo Erdinger,

    vielen Dank für den Hinweis - das passt ja alles
    In Retzbach wurde die Quittung durch das Post-Dienstsiegel bekräftigt, in Ingenheim durch den Poststempel.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Bayern-Nils
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    • 8. April 2010 um 18:07
    • #90

    Hallo Freunde

    Eben angekommen ist dieser schöner Brief der in 1870 von Vilshofen nach Neuessing gelaufen ist. Der Brief hat vorderseitig zwei schöne Vilshofen Zierstempeln Typ 18a. Der Brief lief durch Regensburg auf den Weg nach Kelheim wo ein neuer Zierstempel abgeschlagen ist.
    Die Marke hat sehr breite Ränder, zweiseitig sogar mit Markenbilder.

    Hoffentlich gefällt der Brief auch euch :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    2 Mal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (8. April 2010 um 18:14)

  • Bayern-Nils
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    • 8. Mai 2010 um 22:10
    • #91

    Hallo Freunde

    Nicht lange her habe ich diese Telegramm Kuvert gekauft. Meistens nur für die Heimatsammlung. Ich war eigentlich sicher dass das Telegramm nicht mit dem Post befördert war. Ich habe nur die Vorderseite gesehen. Hier gibt es keine Taxen und keine Stempeln.
    Heute aber, bin ich nicht so sicher.

    Rückseitig sehen wir einen schönen Zierstempel von Vilsbiburg. Heisst es dass das Telegramm doch mit dem Post befördert war? (Hier von Vilsbiburg Stadt nach Seyboldsdorf.) Und dass der Telegraphenstation auch die Zierstempeln benutzten?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Mai 2010 um 22:25
    • #92

    Hallo Nils,

    ein feines Stück hast du da geangelt - klasse!!

    Eigentlich hat der Brief nichts mit der Post zu tun, weil die Telegraphenboten die Telegramme am Ort und im eigenen Bestellbezirk selbst austrugen und daher keine Briefträger der Postexpedition benötigten.

    Daher hat der Brief auch keinen Aufgabestempel bzw. den Vermerk "Der Post übergeben".

    Auf der anderen Seite benutzte man den Zierstempel zur Siegelung des Kuverts, was ich so noch nie gesehen habe. Ich kenne nicht die Anzahl von Telegrammen, die tagtäglich in Vilsbiburg ankamen, glaube aber, dass es nicht viele gewesen sein können.

    In jedem Fall ein Schmuckstück erster Güte und etwas, wovon man als Vilsbiburg - Sammler nicht zu träumen wagt.

    Ich vermute, dass beide Postdienste im selben Gebäude untergebracht waren und es sich so, wie bei den Königlichen Güterexpeditionen verhielt - eine Hand wusch die andere. ;) Kannst du da mal etwas herausfinden?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 8. Mai 2010 um 22:35
    • #93

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort :)

    Ach, der Stempel war eine Versiegelung. Hatte ich nicht gedacht.

    Ob die Telegraphstation und die Post in derselbe Gebäude war weiss ich nicht sicher. Kann ich später herausfinden, ist aber wie du es schreibst wahrscheinlich.
    Ich sage dir bescheid wenn ich etwas mehr weiss.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • mikrokern
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    • 25. Mai 2010 um 17:37
    • #94

    Hallo,

    und auch heute "nur" einen - zumindest aus meiner Sicht - optisch attraktiven Brief: kleines Kuvert von Klingenberg (MiNr 23 mit blauem Zierstempel entwertet) nach Aschaffenburg.
    Mit etwas Phantasie handelt es sich sogar um eine grünlich-blaue Stempelfarbe... ;)

    Bilder

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    Gruss

    µkern

  • kreuzer
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    • 30. Mai 2010 um 10:22
    • #95

    Hallo zusammen!

    Von mir ein Brief mit einer vollrandigen Nr. 15 von Eichstädt nach München vom 29.11.1869. Als Entwertungs- und Aufgabestempel fungiert der Zierstempel Nr. 18 a Typ I (also mit ausgefüllten Zierstücken) von Eichstädt.
    Ankunftsstempel ist eine Rahmenzweizeiler von München vom 30.11.1869.
    Siegelseitig ist dann noch ein Briefträgerstempel mit der Nr. 17 vorhanden.


    Viele Grüße

    kreuzer

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  • Bayern-Nils
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    • 4. November 2010 um 16:53
    • #96

    Hallo Freunde

    Eben meine Sammlung angekommen ist diesen schönen Brief. Es ist ein Rechnung 1. Jannuar 1869 geschrieben, an die Gemeindeverwaltung in Albersdorf. Absender war der Apotheker Thaller in Vilshofen.
    Der Absender wollte der Brief nicht frankieren, oder hat der Brief nicht frankieren lassen. Somit war es ein Portobrief. Und dieser Portobrief ist mit ein Portomarke geklebt.
    Die Marke ist nicht gestempelt, aber mit Federstrich entwertet. Der Brief hat aber rechts eine schöne Zierstempel.

    Die Echtheit ist von Brettl bestätigt.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • mikrokern
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    • 4. November 2010 um 20:45
    • #97

    Hallo Nils,

    sehr schöner Brief, Hochachtung!!
    Aber warum wurde die Marke nur mit Federzug und nicht mit Stempel entwertet???

    Gruss

    µkern

  • Bayern-Nils
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    • 4. November 2010 um 20:53
    • #98

    Hallo mikrokern

    Laut Sem Handbuch war eine Entwertung nicht "zwingend vorhgeschrieben". Ist aber öfters passiert, und sicher normalerweise durch Tinte. Die Ferderzugentwertete Marken sind weniger wert als die mit Stempeln. (Unentwertete auf Brie noch weniger)
    Mir ist es völlig egal, so oder so. Für mein Geldbeutel war es ja einen Vorteil :) :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. November 2010 um 21:20
    • #99

    Hallo Nils und mikrokern,

    ich muss mich als Fan der Porto Nr. 1 outen. :ups:

    Die Marke ist nicht schön - aber sie hat etwas. :)

    Meiner Beobachtung nach ist die Federzugentwertung die seltenste Variante.

    Deutlich häufiger sind Mühlrad- und Ortsstempel, bzw. Marken ohne Entwertung.

    Leider ist den alten Sammlern ein Federzug schwer schmackhaft zu machen, weil sie in beschränkten Kategorien denken, dabei sieht ein Brief mit Federzug, wenn er so schon und schwungvoll ist wie hier, immer klasse aus.

    Der niedrigere Katalogpreis (und auch oft Realpreis) kann den Kenner nicht davon abschrecken, schöne Briefe mit Federzügen zu kaufen. Wie Nils schon sagt - besser für den Geldbeutel und besser für die gepflegte Sammlung. :)

    Wenn dann noch ein schöner Zierstempel dazu kommt, ist der Besitzer eines solchen Briefes ein glücklicher Mensch. Ein Schmuckstück.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (64)
    • 5. November 2010 um 08:51
    • #100

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort.

    Die Wertsetzung mach immer Rätseln für mich. Wie Moden ;)
    Was Heute nachgefragt ist, war es nicht gerstern und umgekehrt.
    Dann freut man sich wenn man weniger "modisch" ist. :)

    Wie der Postbeamter die Marke geschnitten hat, ist auch egal. Gehört für mich zu postgeschichte.

    Und wenn ein schöner Zierstempel dabei ist, na was will ich mehr? :D :D
    (Eine schöne Marke :D :D :D )

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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