Hallo zusammen!
Hier noch ein Stück vom heutigen Tausch - diesmal Brief von Hof nach Plauen vom 28.06.1870.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Volker
Hallo zusammen!
Hier noch ein Stück vom heutigen Tausch - diesmal Brief von Hof nach Plauen vom 28.06.1870.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Volker
Hallo zusammen!
Ebenfalls auf dem heutigen Tauschtag in Süchteln wollte dieser Brief unbedingt mitgenommen werden:
von Pappenheim nach Pelplin b. Marienwerder mit HKS Pappenheim und leider schlecht lesbarem GMr. 379.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Volker
Hallo zusammen!
Hier ein optisch ganz nettes Briefchen vom 2.3.1870 von Würzburg nach Nördlingen (auch noch vom Breyeller Tauschtag).
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Volker
Hallo Bayern-Nerv,
ein sehr attraktiver Brief mit schönem Farbkontrast. Und besser bekommt man diese schwierige Stempeltype auf Brief nicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
Sondertypen von Mühlradstempeln sind immer eine feine Sache, wenn sie gut als solche zu erkennen sind.
Was den Stempelschneider geritten hat, die "211" derart miniaturisiert zu schneiden, wird wohl ewig sein Rätsel bleiben.
Der Brief aus 1867 zeigt einen ordentlichen Abschlag des auf Brief nicht häufigen Stempels.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo,
wenn wir schon bei "Mühlradsonderstempeln sind ...
oMR "132" Forchheim mit 19 statt 16 "Schaufeln
Gruß oisch
Hallo Oisch,
schöner Abschlag des auf Brief nicht häufigen Stempels. Sondertypen sind auf Brief in guter Qualität immer gesucht ...
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo in die Runde,
auch nach vielen Jahren des Sammelns bekommt man manchmal einen Brief, den man so noch nie sah. Hier eine frankierte Parteisache von Laufen nach Salzburg, die mit 3 Kr. treffend frankiert worden war.
Das Besondere, neben dem Zierstempel mit Stern von dort, ist aber der unten angebrachte Vermerk:
"(ins.(inuirt) dem Herrn Verwalter Spindler wohnhaft Collegiumplatz Haus Nro 243 I Stock zu Salzburg".
Der am 10.11.1869 abgesandte, aber schon am 6.11. geschriebene Brief kam am selben Tag noch dort an.
Der Brief wurde auf 3 Kr. Stempelpapier geschrieben und die Insinuierung erfolgte eigentlich mit der Aufgabe bei der bayer. Postexpedition.
Wie hier im einzelnen verfahren wurde, entzieht sich leider meiner Kenntnis, denn einen zweiten Brief kenne ich nicht.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke fürs Zeigen.
Ich verstehe auch, wenn du es sagst dass es hier etwas besonders ist.
Aber kannst du bitte erzählen was es ist?
Viele Grüsse
Nils
Lieber Nils,
ich bin nicht @bayern klassisch, aber antworten will ich trotzdem: die Besonderheit liegt meines Erachtens darin, dass hier eine grenzüberschreitende Insinuation (also beweisbare Zustellung) vorliegt (oder versucht wurde). An sich wäre außerhalb Bayerns eher die chargierte Versendung mit Retour-Recepisse in Frage gekommen, hier wurde offenbar die Postinsinuation angewendet. Diese hat sich aus gewissen juristischen Verfahrensweisen heraus entwickelt und war postalisch praktisch nicht geregelt, das macht das Ganze etwas schwierig - aber auch nicht uninteressant ...
Viele Grüße vom
Erdinger
Hallo Erdinger
Deine Antwort war gar nicht so schlecht
Ich kann leider nur sehr wenig über die Insinuationsverfahren, und hier liegt wohl auch den Schlüssel.
Der Brief ist nach ein Lehensverwaltung in Salzburg geschickt. Welche schaffe ich nicht zu deuten.
Der Verwalter hat den Innhalt bekommen und es ist auf den Brief notiert geworden.
Meine neue Frage ist dann, wo dieser Brief liegend gebliben ist. In Salzburg? Oder zurück in anderen Brief, oder eventuell als ein Wendebrief zurückgeschickt?
Wenn es ein Ankunftstempel rückseitig ist, hat wohl dann die Österreichischer Post die Insinuitation gemacht. Oder hat ein bayerische Postbote es gemacht?
Ein bitte an bayern klassisch wäre auch die Rückseite zu zeigen
Ist das Besondere hier dass ein bayerische Verfahren als nichtgeregelte zwischenstatlichen Verfahren geworden ist?
Interessant ist es
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
dir kann geholfen werden.
Die Adresse lautet:
Vom königlichen Landgerichte Laufen an die gräflich Lodronische Primageniturs Lehensverwaltung in Salzburg
Partei Sache A 4400 (insinuirt usw.).
Der Inhalt stellt sich wie folgt dar:
Laufen am 6. November 1869
Das K. Landgericht Laufen an die gräfl. Lodronische Primogeniturs Lehensverwaltung in Salzburg
Betreff: Lodron gräfl. Primogenitur Lehensverwaltung Salzbug : (= gegen) Anton Fallwickel pet. deb.
Derfallen wird hiemit bekannt gegeben, daß im Hinblicke auf § 84 des Prozeßgesetzes vom 17. Nov. 1837 der Bürgermeister von Saaldorf den Auftrag erhielt, die dem Beklagten abgepfändete Kuh im Schätzungswerthe zu 40 Gulden öffentlich im Orte Brümethal an den Meistbietenden zu versteigern, wobei der Zuschlag erfolgt, wenn 3 Viertheile des Schätzungswerthes erreicht sind.
Der Kgl. Landrichter Winter.
Wie ich es sehe, hatte man große Schwierigkeiten, die notwendige Zustellung zu bewirken. Nicht umsonst vergingen 4 Tage von der Ausfertigung des Schreibens (hat wohl keine 10 Minuten gedauert) bis zur Aufgabe bei der Post in Laufen.
Ob man mit dem Gedanken gespielt hat, ihn alternativ mit einem privat erstellten, formlosen Rückschein (musste nicht eingeschrieben werden!) zu versenden, halte ich für gut möglich. Man hätte ihn aber nicht, wie man es in solchen Dingen innerbayerisch zu handhaben pflegte, mit einer 3 Kr. Marke für die Rücksendung bekleben können, sondern ihn als gewöhnlichen Portobrief mit 7 Kr. Porto von Österreich aus akzeptieren müssen. Das wollte man wohl nicht.
Mit einem Rückschein der Post wären aber auch 7 Kr. hinzu gekommen, dann allerdings eingeschrieben zurück.
Der Brief ist komplett - mehr gab es auch damals nicht zu schreiben und er wiegt gerade unter 1 Loth, so dass es keine Rücksendung oder dergleichen gab.
Die Kosten dafür: 3 Kr. Franko, 3 Kr. Stempelgebühr, eine eventuelle weitere Gebühr für die Insiniuation in Österreich (deren Höhe, wenn es sie gab, ich nicht kenne) usw. wird man von dem Versteigerungserlös für die Kuh abgezogen haben, denn bayerische Gerichte arbeiteten nicht gratis.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Danke für die Antwort
Sehr Ausführlich
Was wir bei deinem Brief sehen kann ist dann, dass es von Laufen ein Insinuiation nach Salzburg geschickt ist, und dass deiner Brief vielleicht (wahrscheinlich?) in Österreich liegen geblieben ist. Die Rückantwort zu den Insinuiation ist für uns nicht möglich dar zu stellen.
Die Strecke Laufen-Salzburg war nur 20 Kilometer, so ein Bote war wohl auch ein möglichen Rückträger?
Der Spindler war übrigens nur von 1865 bis 1872 Oberverwalter.
Ein sehr interessanter Brief mit viel Geschichte
Viele Grüsse
Nils
Hallo zusammen!
Hier ein Neueingang für die Sammlung:
Chargé - Brief vom 13.11.1869 von Schierling nach Landshut aus der Götz-Korrespondenz.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Volker
Bevor ich mich hier dann vornehm zurückhalte: Die "7" auf dem Brief ist die Rekonummer und natürlich nicht die Rekogebühr.
Viele Grüße
kreuzer
Leider nicht auf Brief...
Könnte es sich hier um einen bekannten/katalogisierten Plattenfehler handeln?
Mein alter Deutschland-Spezial erwähnt unter Mi 15 I einen Plattenfehler - "3 links unten verdickt", leider ohne Bild.
Wobei ja bei meiner Marke, genau genommen, ja nur der "Fuß"(?) der 3 "verdickt" ist.
Jemand einen Hinweis?
Gruß,
Frankreichsammler
In meinem Michel-Spezial ist der Plattenfehler I genau wie bei der gezeichten Marke abgebildet. Damit ist wohl klar, das die Marke diesen Plattenfehler auch hat.
Besten Dank!
Komme ich also doch nicht um ein neueres Exemplar des Spezial herum...
Gelöscht - Falscher Thread
Thema verfehlt : deine Marke mit Mühlradstempel ist nicht die Nummer 15. Du solltest schon ein neues Thema eröffnen, wenn dein Beitrag nicht zum Thementitel passt.