Hallo,
kann jemand etwas zur Bewertung des angehängten Briefausschnittes sagen.
Mach dies im Auftrag meines Briefmarkenclubs. Danke schonmal für jede Hilfe.
Danke
dietbeck
Hallo,
kann jemand etwas zur Bewertung des angehängten Briefausschnittes sagen.
Mach dies im Auftrag meines Briefmarkenclubs. Danke schonmal für jede Hilfe.
Danke
dietbeck
Hallo dietbeck,
bei Oberschlesien gibt es sehr viel und ebenso viel ist auch Mache.
Diese Halbierungen kommen vor und werden auch bewertet. Deine 10 Pf - Halbierung (Mi.Nr. 4 H) wird aktuell auf Briefstück mit 25 EUR bewertet. Das gilt allerdings nur für aktuell geprüfte Stücke.
Derzeit ist Gunnar Gruber im BPP für diese Stücke zuständig.
Vielleicht gibt er Dir eine erste Einschätzung per PN.
Wenn Du seinen Nick benötigst, bitte PN.
Gruß
KJ
@ dietbeck:
Halbierungen dieser Machart gibt es quasi wie Sand am Meer. Die echten Halbierungen sind wesentlich seltener, auch wenn der Michelwert nicht sonderlich hoch ist.
Das Datum des zur Entwertung der Fälschung verwendendeten Stempels aus Landsberg lautet 03.03.1920.
Der Stempel "LANDSBERG *(OBERSCHL)b" ist als echter Stempelabschlag mit Frühdatum vom 28.07.1921 belegt.
Quelle:
Gunnar Gruber (BPP-Prüfer für Oberschlesien): "Stempelkatalog Abstimmungsgebiet Oberschlesien 1920-22" von 2004 (1. Auflage)
Klassische Fälschungen von Halbierungen aus Oberschlesien betreffen die Mi-Nr. 4; 6; 11 und 16; i.d.R. entwertet durch bestimmte Stempel von Oppeln bzw. diesen Stempelkandidaten von Landsberg.
Gruß
Pete
@ dietbeck:
den Ausführungen von Pete ist nichts hinzuzufügen. Alles richtig. Der Stempel Landsberg ist rückdatiert.
Gruß
cihs
Nachtrag:
Im Scan einmal ein Beispiel für eine echte Halbierung der Nr. 4H, Stempel von Oppeln **c; Briefstück Kurzbefund Gruber BPP.
Gruß
Pete