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"Bayern" vor 1806

  • Bayern-Nils
  • 2. Januar 2009 um 17:52
  • Roda127
    neues Mitglied
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    19. Juli 1957 (68)
    • 7. August 2010 um 12:05
    • #41

    Danke für Euere Hilfe.
    Bayern klassisch - leider sind mir bisher keine weiteren Belege aus diesem Zeitraum aus dieser Ecke bekannt. Werde mich aber mal diesbezüglich umhören.
    Beste Grüße
    Roda127

    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 8. August 2010 um 09:22
    • #42

    Hallo Roda127,

    im Stationskatalog von Werner Münzberg
    "Thurn und Taxis 1490 - 1867" steht:
    Lichtenfels - Kaiserliche Reichspostanstalt
    im Hochstift Bamberg - eröffnet 1786;
    1802 an Bayern. Die ersten Stempel von
    Lichtenfels sind laut Feuser / Münzberg
    ab 1811 belegt, denn in Lichtenfels war
    lt. Feuser / Münzberg ab 1802 eine Brief-
    sammlung und erst ab 1.10.1811 eine
    Postexpedition. "De Lichtenfels" ist somit
    eine handschriftliche Ortsangabe des kaiser-
    lichen Postexpeditors Greiner aus Lichtenfels,
    die man vor der Herausgabe der Ortsstempel
    machte. Diese sind ebenfalls so selten, bzw.
    noch seltener als die ersten Poststempel,
    nur das interessiert nur einige Heimatsammler,
    sonst würde man solche Belege nicht für
    ein paar Euro bei ebay bekommen.
    Auf jeden Fall ein einmaliger und sehr seltener
    Beleg. Ich denke, daß der Absender 2 Kreuzer
    Franko bis Zettlitz bezahlte. Es gibt viele Briefe
    nach Unter - und Oberlangenstadt, die einen
    Botenlohnvermerk von 2,3 oder 4 Kreuzer haben.
    Ich denke, die 2 Kr waren der Botenlohn für den
    Boten von Zettlitz nach Oberlangenstadt.
    Zuvor strich der Postexpeditor von Zettlitz
    den 2 Kr Vermerk auf der Siegelseite.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Roda127
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    19. Juli 1957 (68)
    • 8. August 2010 um 09:57
    • #43

    Hallo VorphilaBayern,

    auch Dir Besten Dank für die Mitarbeit und die Hinweise.
    Der Früheste mir vorliegende Stempel von Lichtenfels ist von 1812.
    Aber lt. der Bibliothek für Postgeschichtliche Heimatforschung in Oberfranken herausgegeben vom Verband Oberfränkischer Briefmarkensammler Vereine, kurz VOB, sind Abschläge ab 1804 belegt.
    Es hahndelt sich dabei um den Rayonstempel in AntiquaR.3.LICHTENFELS Leider sehr oft schlecht abgeschlagen wie auf dem ersten Beleg. aber dies ist wohl vielerlei Ursachen geschuldet.
    Bild 1 Beleg von 1812
    Bild 2 Beleg von 1816
    Übrigens was bedeutet das Ca: Di: auf dem Brief. Lt. der Beschreibung in der Sammlung ist es als Portovermerk für Dienstsache anzusehen???
    Beste Grüße
    Roda127

    Bilder

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    • Lif 1816 CaDi.jpg
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    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

    Einmal editiert, zuletzt von Roda127 (8. August 2010 um 09:58)

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 8. August 2010 um 12:17
    • #44

    Hallo Roda127,

    bayern klassisch hat dies vor längerer Zeit
    in einen anderen Thread folgendermaßen erklärt:

    "Der Begriff "causa domini", also Sache des Landesherrn,
    rührt noch aus alter Zeit. Er ist eine Franchise, also ein
    Vermerk, der von einer Behörde oder einer Dienstperson
    angebracht wurde, um zu zeigen, dass der Inhalt nicht
    privater Natur war, sondern allein hoheitlichen Charakter hatte.

    Er zog im inneren des Postgebietes (nicht unbedingt Landes)
    Bayern immer die Gebührenfreiheit nach sich.

    Später wurde er durch K.D.S. = Königliche Dienst - Sache, D.S. =
    Dienst - Sache und danach durch R.S. = Regierungs - Sache ersetzt."

    Zum Stempel "R.3.LICHTENFELS" denke ich auch,
    daß es ihn bereits seit 1802 gibt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
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    • 10. Oktober 2010 um 10:37
    • #45

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Brief aus Hallein vom 11. März 1804 mit handschriftlichem
    Aufgabevermerk "v.Hallein" des churfürstlichen Postamtes
    Hallein. Der Brief wurde "franco Salzburg" aufgegeben.
    Siegelseite eine "3" mit Bleistift. Kann nicht sagen, ob diese
    "Drei" das Franko bis Salzburg -, oder ein anderer späterer
    Vermerk war.
    Das Churfürstentum Salzburg bestand vom 4.10.1803 bis
    11.2.1806. In Salzburg befand sich in dieser Zeit ein Chur-
    fürstlich Salzburgisches Oberst-Hofpostamt (Quellen:
    "SALZBURG 600 Jahre Boten und Posten von Dr. Rüdiger
    Wurth). Der Brief ging nach Kempten (ab 30.11.1802 an
    Bayern). Die angeschriebenen "6" Kr. wurden in "8" Kreuzer
    Porto geändert, die die kaiserliche Reichspost (Thurn und
    Taxis) beim Empfänger kassierte.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Bilder

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  • Bayern-Nils
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    • 6. Dezember 2010 um 18:56
    • #46

    Hallo Freunde

    Ich möchte Heute dieser einfachen hübschen Briefe der von Nürnberg nach Bozen in September 1803 geschickt (geschrieben) war. Wie man vorderseitig sehen kann ist der Portoteil 12 Kreuzer CM, welche der Empfänger bezahlen musste.
    Dessary schreibt in seine Übersicht von 1848 dass die 16 Kreuzer erst 15. November 1803 eingeführt war, hier also September 1803 und somit von dem 1798 Tarif.

    Was der Absender bezahlt hat, ist nicht zu sehen.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Nacktnasenwombat
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    • 6. Dezember 2010 um 21:52
    • #47

    Hallo Nils!

    Einen wunderschönen Brief zeigst du uns hier. Er trägt einen interessanten Franco-Vermerk. Gab es den in der Form öfter?

    Vielen Dank fürs Zeigen!

    viele Grüße,

    Nacktnasenwombat

  • Bayern-Nils
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    • 7. Dezember 2010 um 08:35
    • #48

    Hallo Nacktnasenwombat

    Danke für die Antwort :)

    Die Halbfrankovermerke kommt ab und zu vor. Und ist wohl auch etwas unterschiedlich zu interpretieren.
    Hier in die Postverhältnisse in Österreich wo Taxis die Postverwaltung besass, war es ein Halbfrankosysytem wo der Anbsender die Hälfte von die Taxen bezahlt hat und der Empfänger die andere Hälfte bezahlt hat.

    Jetzt bin ich aber unsicher wenn es genauer erklärt sein soll. Ich glaube dass diese Halbfrankosystem nur bis 15.11.1803 gedauert hat, wenn es zu Auslandsbriefe nach Österreich kommt. Das Halbfrankosystem hat aber innerhalb in Österreich noch eine weile in Österreich gedauert.

    Wenn Bayern in 1806 Tirol in besitzt genommen hat, hat auch Bayern dieses Halbrankosystem in Tirol geärbt.

    Hoffentlich habe ich etwas erklären können. Ich bin jetzt am Arbeit ganz ohne Litteratur, so besser schaffe ich es jetzt ;)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Nacktnasenwombat
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    • 7. Dezember 2010 um 19:14
    • #49

    Vielen Dank für die Erklärung!

  • Bayern-Nils
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    • 7. Dezember 2010 um 20:32
    • #50

    Hallo Nacktnasenwombat

    Mache ich gern :)

    Hier etwas genauer erklärt durch Dessarys Buch. Nur Ausschnitte ;)

    1.11.1789
    Dabei blieb es mit unbedeutenden Modifikationen bis zum 1 November 1789, wo der bisherige Unterschied zwischen in- und ausländischen Briefen wieder aufgehoben, die obligate Halbfrankatur aber, und eben so die Taxe für den einfachen Brief mit 8 Kreuzern beibehalten worden ist, welche nur für ausländische Briefe ganz, für inländische zur Hälfte vom Aufgeber, zur Hälfte vom Empfänger zu entrichten war. Dagegen wurde die Progression von ½ zu ½ Loth wieder aufgenommen und zwar bei inländischen Briefen und Paketen
    - von ½ Loth bis 5 Loth mit 8 Kreuzern pr ½ Loth
    - von 5 ½ Loth bis 10 Loth mit 6 Kreuzern pr ½ Loth
    usw.

    1.8.1798
    Vom 1 August 1798 an trat neuerdings eine Erhöhung der Brieftaxe ein, welche mit
    - 12 Kreuzern für den einfachen Brief bestimmt wurde und in der Progression stieg
    - von ½ Loth bis 5 Loth mit 12 Kreuzern pr ½ Loth
    - von 5 ½ Loth bis 10 Loth mit 8 Kreuzern pr ½ Loth
    usw.

    15.11.1803
    Zu einer weitern Erhöhung kam es mit 15 November 1803 wo die Taxe für in und ausländische Briefe gleichförmig mit 16 Kreuzern für den einfachen Brief festgesetzt und die Progression wieder wie nach dem Patente vom 12 Iunius 1722 von zu Loth um den gleichen Betrag beliebt worden ist.

    Hoffentlich ist es hier etwas besser erklärt :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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