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Grenzüberschreitende Briefe im Nahbereich

  • VorphilaBayern
  • 30. Dezember 2008 um 20:15
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 22. September 2009 um 19:36
    • #61

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Barfrankierter Einschreibebrief von Remlingen (Bayern)
    in das 2 Meilen entfernte Wertheim (Baden) über
    Rossbrunn vom 10. Dezember 1850. Bayern trat am
    1.7.1850 in den DÖPV ein, Baden erst am 1. Mai 1851.
    Es wurde somit nach dem Postvertrag zwischen
    Bayern und Baden zum 1. August 1843 verfahren.
    Bei einer Entfernung bis einschließlich 6 Meilen waren
    4 Kreuzer Gemeinschaftsgebühr zu zahlen. Dazu kamen
    noch 6 Kreuzer für Einschreiben hinzu. (ab 1.7.1850
    erhöhte sich diese Gebühr von 4 - auf 6 Kreuzer,
    die auf dem Postschein verrechnet wurde).
    Der Frankobetrag wurde auf der Siegelseite nicht vermerkt.
    Oben links steht "ausgelegt 4 Kr." Der Postexpeditor hat
    wahrscheinlich die 4 Kreuzer ausgelegt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    2.482
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    Männlich
    Geburtstag
    29. April 1962 (63)
    • 22. September 2009 um 20:31
    • #62

    Hallo VorphilaBayern

    Ein schöner Brief. Glückwünsche :)

    Interessant zu sehen dass ein Postbeamter 4 Kreuzer für den Absender bezahlt und es alles auf den Brief notiert. Aber ich verstehe eigentlich nicht warum er so gemacht hat. Die Postbeamter in Baden und der Empfänger war wohl dieser Tatsache ganz egal?

    Danke fürs Zeigen

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 23. September 2009 um 09:09
    • #63

    Hallo,

    ich kann bei dieser bayerischen Fehlleistung auch nur spekulieren:

    Brief der 3. Gewichtsstufe (über 1 - 1,5 Loth). Die 4 Kr. wurden so zu 4 + 2 + 2 = 8 Kr. Gesamtfranko.

    Da Bayern und Baden je hälftig die Gebühren zu teilen hatten, wurde Bayern von Baden mit den Baden zustehenden 4 Kr. belastet. Auslage bedeutete immer Belastung.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 5. Oktober 2009 um 21:33
    • #64

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich möchte folgenden Brief zeigen:

    Unfrankierter Brief von Würzburg (Bayern)
    in das nahe Tauberbischofsheim (Baden)
    vom 13. Juli 1850. Bayern trat am
    1.7.1850 in den DÖPV ein, Baden erst am 1. Mai 1851.
    Es wurde somit nach dem Postvertrag zwischen
    Bayern und Baden zum 1. August 1843 verfahren.
    Bei einer Entfernung bis einschließlich 6 Meilen waren
    4 Kreuzer Gemeinschaftsgebühr zu zahlen
    die beim Empfänger kassiert wurden.
    Ankunftsstempel BISCHOFSHEIM vom 14. Juli 1850.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 15. Oktober 2009 um 05:29
    • #65

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:

    Unfrankierter Brief von Tuttlingen (Württemberg)
    nach Mimmenhausen Bezirksamt Salem (Baden)
    vom 18. Januar 1851.
    Der Empfänger bezahlte 2 Kr (für Württ. - bis 1/2 Loth
    bis 3 Meilen) und 2 Kr (für Baden - bis 3/4 Loth bis 3 Meilen -
    neuer Brieftarif von 1841). Dazu kamen noch 2 Kr für den
    Boten von Salem ins 3 km entfernte Mimmenhausen.
    Rückseite roter Ankunftsstempel von Salem vom selben Tag.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Oktober 2009 um 06:15
    • #66

    Lieber VorphilaBayern,

    danke für das Zeigen der schönen Briefe. Immer wieder eine Freude. :)

    Eine Frage hätte ich noch: Diese günstige Tarife wurden bei anderen Staaten vom Postvereinsvertrag abgelöst.

    Wann wurden die Entfernungen und Gewichts zwischen der bilateralen Korrespondenz Baden - Württemberg den Postvereinsgebühren (volles Loth, 3 - 6 - 9 Kr.) angepaßt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 15. Oktober 2009 um 07:32
    • #67

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für Ihre Kommentierung.
    Baden trat am 1. Mai 1851 dem DÖPV bei,
    Württemberg erst am 1. September 1851.
    Bis zum 31. August 1851 galten noch die
    alten Postverträge. Ab 1. September 1851
    die des DÖPV. Interessant sind hier Franko-
    und Portobriefe von Württemberg ab 1.9.1851
    nach Baden, bzw. nach allen Ländern im DÖPV
    bis zum 14. Oktober 1851, denn Württemberg
    verausgabte erst ab 15. Oktober 1851 eigene
    Briefmarken.


    Liebe Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Oktober 2009 um 07:57
    • #68

    Lieber VorphilaBayern,

    vielen Dank für die Aufklärung. :)

    Interessant wären auch Briefe aus der Pfalz und Bayern über Baden nach Württemberg ab 1.5.1851 und über Württemberg nach Baden bis zum31.8.1851.

    Leicht zu finden sind sie aber sicher nicht, auch wenn das Postaufkommen nicht gering war.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 24. Oktober 2009 um 07:18
    • #69

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich hier zeigen:

    Unfrankierter Brief von Jestetten (Baden)
    in das nur eine Meile entfernte Schaffhausen
    (Schweiz) vom 5. März 1840. Beim Empfänger
    in Schaffhausen wurden zwei Kreuzer Porto
    kassiert. Von 1822 bis zum 31.12.1848 bestand
    im Kanton Schaffhausen eine Thurn und Taxissche
    Lehenspostanstalt.
    Entweder bedeutet die zusätzliche Angabe
    der "Rötel 2" zusätzlich 2 Kreuzer Bestellgeld,
    oder man hat die schwarze "2" (steht für Franko),
    in eine rote "2" (steht für Porto) geändert, was
    ich glaube.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 20. November 2009 um 14:13
    • #70

    Hallo Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich vorstellen:
    Barfrankierter Brief von Schleiz (Fürstentum Reuß,
    jüngere Linie - im Thurn und Taxisschen Postbezirk)
    ins 4 Meilen entfernte Hof (Bayern) vom 25.2.1830.
    Der Absender bezahlte 1 Silbergroschen Frankogebühr
    bei der Briefaufgabe.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 2. Januar 2010 um 10:59
    • #71

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:

    Barfrankierter Brief (Siegelseite 4 Kr) von Nördlingen
    ins knapp 3 Meilen entfernte Elchingen auf dem Härtsfeld
    bei Neresheim vom 16. Oktober 1829. Nach der Württ.
    Brieftaxe zum 1.7.1814 waren bei einer Entfernung von
    1 bis 3 Meilen bis 1/2 Loth 2 Kreuzer Franko oder Porto
    zu zahlen. Über 1 bis 1 1/2 Loth die zweifache Gebühr.
    Somit betrug das Gewicht dieses Briefes zwischen
    1 und 1 1/2 Loth.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 26. März 2010 um 17:47
    • #72

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Barfrankierter Brief (links unten "Frei"
    und Rückseite "2" Kreuzer, von Feucht-
    wangen (Bayern) nach Crailsheim (Württem-
    berg) vom 11. März 1850. Der Stempel wurde
    am 7. April 1850 durchgestrichen und nochmals
    mit Barfrankierung verwendet. Dabei ließ man auf
    der Post die "2" Kreuzer auf der Rückseite gleich
    stehen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Postgeschichte-Kemser
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    • 26. März 2010 um 18:19
    • #73

    Hallo Hermann,

    interessante Belege ! Immer wieder schön, diese Vielfalt zu sehen.
    Habe eben auch was in der Richtung in den Fingern - zwar keine Vorphilazeit, aber...

    Baden-Schweiz: Constanz 21. März 1854 nach St. Gallen - 3 Kr. in 10 Rappen Porto umgerechnet

    Gehe ich richtig in der Annahme ? ?(

    beste Grüße
    Schorsch

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    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 27. März 2010 um 06:38
    • #74

    Hallo Schorsch,

    ein schöner Brief im vereinbarten Sondertarif
    im Grenzverkehr (Grenzrayon) zwischen Baden
    und der Schweiz. Als unfrankierter Brief wurden
    die 3 Kreuzer in 10 Rappen umgeändert.
    Dieser Grenzrayontarif betraf Orte, die nicht
    weiter als 5 Meilen (Luftlinie) voneinander
    entfernt lagen. Am 1.1.1868 wurde der
    Grenzrayon auf 7 Meilen ausgedehnt.
    Zwischen Baden und der Schweiz findet
    man diese Briefe etwas häufiger. Zwischen
    Bayern und der Schweiz weniger oft.

    Beste Grüße,
    Hermann

  • Minimarke
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    • 19. Mai 2012 um 07:23
    • #75

    nach längerer Zeit wieder einmal ein Neuzugang von SULZ nach Haigerloch.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/c3x3mxsj7t4219cnz.jpg]

    Gehe ich Recht in der Annahme dass der Absender komplett, also 3 Kreuzer, bazhlt hat?

    Gruß
    Minimarke

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    • 19. Mai 2012 um 21:01
    • #76
    Zitat

    Original von Minimarke
    nach längerer Zeit wieder einmal ein Neuzugang von SULZ nach Haigerloch.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/c3x3mxsj7t4219cnz.jpg]

    Gehe ich Recht in der Annahme dass der Absender komplett, also 3 Kreuzer, bazhlt hat?

    Gruß
    Minimarke

    Nö! :)

    Grundsätzliche Regel: Franko - Rückseite
    Porto - Vorderseite

    Ausnahmen bestätigen diese Regel.

    Hier zahlte der Absender das Franko von zwei Kreuzern und der Empfänger das Bestellgeld von einem Kreuzer.

    Schönes Stück!

    Grüßle

    lickle

  • Minimarke
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    10. Juli 1962 (63)
    • 30. Mai 2012 um 17:29
    • #77

    Hechingen - Mössingen, wie würdet Ihr die Taxierung interpretieren?

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/c48oei7rwx4lhn10p.jpg]

    Gruß
    Minimarke

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    5. August
    • 2. Juni 2012 um 18:05
    • #78

    Hallo Minimarke,

    generell ist es hilfreich, das Jahr mit anzugeben.

    Hechigen lag im Fürstentum Hohenzollern-Hechingen, Mössingen in Württemberg. Die Entfernung beträgt ca. 1,5 Meilen.
    Ohne entsprechende Tariftabellen vorliegen zu haben, würde ich auf einen Nahbereichstarif von 2 Kreuzern tippen plus 1 Kreuzer Bestellgeld.

    Michael

    Preußen und Transite

  • Minimarke
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    10. Juli 1962 (63)
    • 3. Juni 2012 um 09:15
    • #79

    Hallo Michael,

    danke für die Antwort, Jahr ist 1849.
    She ich das dann richtig dass die Hechinger 2 Kreuzer angeschrieben haben, und in Mössingen wurden dann 3 kassiert?

    Gruß
    Minimarke

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    • 3. Juni 2012 um 11:17
    • #80

    Hallo Minimarke,

    ja, so ist es zu verstehen:
    Der Portobrief wurde mit 2 Kreuzern in Hechingen taxiert, am Zielort kam noch der Bestellkreuzer dazu, so dass der Empfänger insgesamt 3 Kreuzer zu bezahlen hatte.
    1849 erfolgte in beiden Gebieten der Postbetrieb durch Thurn &Taxis.

    Gruß
    Michael

    Preußen und Transite

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