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Bayern - Thurn &. Taxis 1851 DÖPV

  • VorphilaBayern
  • 27. Dezember 2008 um 07:22
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 27. Dezember 2008 um 07:22
    • #1

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte die folgenden beiden Briefe zeigen:

    Unfrankierter Brief von Zweibrücken (Bayern - Pfalz)
    nach Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main
    (Landgrafschaft Hessen-Homburg im Thurn
    und Taxisschen Postbezirk) vom 24. Juni 1851.
    Postvereinstaxe 9 Kreuzer (über 10 bis 20 Meilen
    bis 1 Loth = 6 Kr. + 3 Kr. Zuschlag für unfrankierte Briefe).
    Die Landgrafschaft Hessen Homburg und die Freie Stadt
    Frankfurt traten am 1. Mai 1851 dem Deutsch Österreichischen Postverein bei. Das Großherzogtum Hessen -, das Kurfürstentum Hessen-Kassel - und das Herzogtum Nassau erst am 1. Oktober 1851.
    Auf der Rückseite müßte der Distributionsstempel von Frankfurt abgeschlagen sein (Dritter Bestellgang von 14.00 bis 16.00 Uhr),
    denn lt. SEM Spezialkatalog Thurn und Taxis gab es in Homburg vor der Höhe (= 5 km von Friedrichsdorf entfernt, keinen Distributionsstempel,
    im 20 km entfernten Frankfurt schon.

    In diesem Zusammenhang möchte ich folgenden unfrankierten Brief von Zweibrücken nach Friedrichsdorf vom 26. Juni 1849 zeigen. Er lief über Mainz (Großherzogtum Hessen) nach Frankfurt am Main. Ankunftsstempel - Distributionsstempel von Frankfurt a.M. - 1. Bestellgang 7.30 bis 10.00 Uhr.
    An Porto fielen an 8 Kreuzer (Bayern) und 8 Kreuzer (Thurn und Taxis).
    Der Empfänger bezahlte 16 Kreuzer Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    3 Mal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (27. Dezember 2008 um 07:41)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Dezember 2008 um 16:47
    • #2

    Lieber VorphilaBayern,

    danke für den schönen Thread!

    Ich besitze fast den gleichen Brief wie dein Zweiter: Aus Zweibrücken nach Friedrichsdorf vom 6.8.1851. Auch hier wurde dreimal die gleiche Ziffer 9 (von Zweibrücken, Frankfurt und Friedrichsdorf) auf dem Brief notiert, was nicht unbedingt als vertrauensbildende Maßnahme angesehen werden sollte.

    Nur in der Frühzeit des Postvereins, also von 1850 - 1852, kenne ich diese Wiederholungen. Danach hat man es einfach stehen lassen, wenn richtig taxiert worden war.

    Als zweiten Brief möchte ich eine "F.D.S", also eine Fürstliche - Dienst - Sache" aus Regensburg vom 17.12.1853 zeigen. Da Taxis nach der Übernahme der Post in Bayern entschädigt wurde, wozu auch die Gewährung der aktiven Portofreiheit gehörte, durfte hier die Hauptbriefpostexpedition Regensburg bei dem Brief der fürstlichen Oekonomie Kommission keine Gebühr ansetzen.

    Weil die Aufgabepost keine Gebühr ansetzen durfte, durften auch die weiteren Postverwaltungen (Taxis und Preußen) keine Gebühren verlangen.

    Der 3. Brief ist schon etwas besonderes: Eine Drucksache (!) aus Heppenheim an den Prinzen von Leinigen in Amorbach (Bayern).

    Drucksachen kosteten je Loth 1 Kr., aber nur, wenn sie auch frankiert wurden. Hier scheute der Absender den einen Kreuzer zu kleben und überließ alles dem Empfänger. Unfrankierte Drucksachen gab es nicht, nur unfrankierte Briefe. Da dieser in der 10 Meilen Zone zugestellt wurde, kostete er 3 Kr. plus 3 Kr. Portozuschlag, also 6 Kr..

    Weil man ihn verschloss, durfte der Empfänger also 500% mehr zahlen, als der Absender im Frankofall. Hat man auch nicht jeden Tag.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (27. Dezember 2008 um 16:47)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 27. Dezember 2008 um 21:09
    • #3

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für das Zeigen und Beschreiben dieser sehr seltenen und wunderschönen Belege.

    Möchte 6 Belege zeigen:

    Frankierter Brief mit 3 Kr. von Worms (Großherzogtum Hessen)
    nach Gimmeldingen bei Neustadt an der Haardt vom 1. Mai 1853.
    Bis 1 Loth - bis 10 Meilen = 3 Kreuzer.
    Rückseite Ankunftsstempel Neustadt an der Haardt (Bayern-Pfalz).
    Das Großherzogtum Hessen trat am 1.10.1851 dem DÖPV bei.

    Frankierter Brief mit Dreierstreifen 1 Kr. von Coburg
    (Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha) nach Martinlamitz
    bei Schwarzenbach an der Saale.
    Bis 1 Loth - bis 10 Meilen = 3 Kreuzer.
    Rückseite Stempel Lichtenfels und Schwarzenbach.
    Das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha
    trat am 1.5.1851 dem DÖPV bei.

    Unfrankierter Brief von Hanau (Kurfürstentum Hessen-Kassel)
    nach Oberzwieselau vom 13.9.1852.
    Ankunftsstempel Zwiesel 16.9.1852.
    Porto 12 Kr. = bis 1 Loth über 20 Meilen = 9 Kr.
    + Zuschlag von 3 Kr. für unfrankierte Briefe.
    Das Kurfürstentum Hessen-Kassel
    trat am 1.10.1851 dem DÖPV bei.

    Barfrankierter Brief von Meiningen (Herzogtum
    Sachsen-Meiningen) nach Bayreuth vom 13.12.1852.
    Bis 1 Loth von 10 bis 20 Meilen = 6 Kreuzer.
    Das Herzogtum Sachsen-Meiningen
    trat am 1.5.1851 dem DÖPV bei.

    Barfrankierter Brief von Frankfurt am Main
    (Freie Stadt Frankfurt) nach Gimmeldingen
    bei Neustadt an der Haardt (Bayern-Pfalz)
    vom 3.4.1854.
    Die Freie Stadt Frankfurt trat am 1.5.1851
    dem DÖPV bei.

    Gebührenfreier Dienstbrief von Kaltennordheim
    (Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach)
    vom "Großherzoglichen Steueramt Kaltennordheim"
    nach Schweinfurt vom 1.10.1851.
    Rückseite Stempel Mellrichstadt und Schweinfurt.
    Das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach
    trat am 1.5.1851 dem DÖPV bei.
    Besonderheit: Handschriftlich "K.Nordheim 1.10.51".

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (27. Dezember 2008 um 21:10)

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 27. Dezember 2008 um 22:59
    • #4

    Liebe Sammlerfreunde,

    in den Hansestädten Bremen, Hamburg und Lübeck
    befanden sich Thurn und Taxissche Oberpostämter.
    Diese Oberpostämter traten dem DÖPV bei:
    Bremen am 15.11.1851,
    Lübeck am 22.11.1851 und
    Hamburg am 28.11.1851.
    Belege von Hamburg nach Bayern
    habe ich in einen anderen Thread
    schon eingestellt.

    Ich möchte daher welche von Lübeck und Bremen zeigen:

    Brief, frankiert mit 3 Kr. und 6 Kr. (beide Randstücke) von Grünwald
    (aufgelöster Ort im Truppenübungsplatz Grafenwöhr) nach Bremen
    vom 25. März 1856.
    Rückseite Ankunftsstempel Thurn und Taxissches Oberpostamt.

    Brief, frankiert mit 9 Kr. von Erlangen nach Lübeck.
    Rückseite Distributionsstempel (mit Doppelkreis)
    von Lübeck Thurn und Taxissches Oberpostamt.
    Beim Empfänger wurden 1/2 Hamburger Schilling Bestellgeld
    eingezogen. Das Ortsbriefbestellgeld in Lübeck wurde erst
    am 1.1.1866 abgeschafft.
    In Bremen wurden 1 Grote verlangt. Für frankierte Briefe wurde
    es am 1.1.1866 - und für unfrankierte Briefe am 1.1.1867 abgeschafft.

    Unfrankierte Briefe von Bremen (29.7.1859) und Lübeck (28.7.1863)
    nach Nürnberg mit Stempel der Thurn und Taxisschen Oberpostämter.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • liball
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    • 28. Dezember 2008 um 09:04
    • #5

    Hallo Bayern klassisch,

    hier ein ähnlicher Brief aus Regensburg nach Cöln, der jedoch mit 1 3/4 Sgr. taxiert wurde.
    Mein Erklärungsversuch:
    In Bayern portofrei, nicht jedoch in Preußen. Dies wurde bereits in Bayern erkannt. Daher wurde dort das innerpreußische Porto auf 1 3/4 Sgr. festgesetzt (§ 9). Umgerechnet entsprach dies genau 6 Kr. (2. Entf.-Stufe), obwohl der Tarif für diese Entfernungsstufe 2 Sgr. gewesen wäre.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Dezember 2008 um 09:28
    • #6

    Hallo liball,

    ein schönes Stück, aber meine Interpretation ist eine ganz andere.

    In Bayern war er portofrei, das steht unzweifelhaft fest, weil er ja als FDS niemals irgend etwas kosten konnte.

    In Preußen, dem Postvereinsstaat, war er ebenfalls portofrei gestellt, weil ihn die Aufgabepost untaxiert beließ.

    Aber Taxis bekam für seinen Transit 6 Kr. und war ja ab dem 1.5.1851 erst im Postverein, so dass Preußen in seiner typisch blauen Tinte für diesen Brief noch die taxischen Transitkosten ansetzte.

    Bayern hat den Brief sicher nicht taxiert - eine solche Taxe wäre schwarz, aber nicht sinnig gewesen. Der §9 des Postvertrages zwischen Bayern und Preußen scheidet aus, da es sich nicht um einen "unfrankierten Brief aus Bayern" handelte, sondern um einen (porto-)freien Brief!

    Wie du richtig schreibst, hätte Preußen ja nie für sich oder bayerische Rechnung in Bruchgroschen tarifiert. Daher müssen die 1 3/4 Sgr. eine Entsprechung von 6 Kr. rheinisch haben - und die konnte es nur für den taxischen Transit geben.

    Wenn du ihn wegwerfen möchtest, dann aber bitte in meinen Mülleimer. :P :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 28. Dezember 2008 um 09:40
    • #7

    Hallo liball,

    herzlichen Dank für das Zeigen dieses außergewöhnlichen Briefes,
    sowie herzlichen Dank bei liball und bayern klassisch für die Beschreibung.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Dezember 2008 um 10:59
    • #8

    Weil VorphilaBayern ja wieder einmal schwer vorgelegt hat, möchte ich auch ein paar Briefe mit Taxisch - Lübischer - Relevanz im DÖPV zeigen:

    Zuerst einen Portobrief vom 24.6.1852 mit dem späten Hofer Auslagestempel, der als Brief bis 1 Loth exklusive mit 12 Kr. korrekt taxiert wurde.

    Der Stempel, den man nicht lesen kann, bedeutete "Nach Abgang der Post" und kam in Lübeck auf den Brief, weil man ihn zu nahe am Postschluss ablieferte und er somit an Tag der Aufgabestempelung nicht mehr abspediert werden konnte.

    Es folgt ein Brief der 2. Gewichtsstufe (schwerere nach Bayern kenne ich nicht) von Lübeck, 30.9.1861, nach München.

    Dann hätte ich da noch eine Frage zu dem Bestellgeld in Lübeck.

    Hierzu möchte ich 3 kleine Belege zeigen, die mir ein Kenner der dortigen Postgeschichte sicher erklären kann:

    Aus Erlangen bis 1 Loth vom 24.1.1852, mit einer miniaturhaften blauen Notation unter dem S von Senior.

    Aus Erlangen bis 3 Loth (schwerster mir bekannter Bayern - Brief nach dorthin) mit der typischen 0 - Paraphe, aber was bedeutet der Blaustiftkrüppel im Nenner?

    Last but not least eine von 2 mir bekannten Drucksachen aus Bayern (München), 16.2.1860, nach Lübeck mit einer 0 - Paraphe im Zähler und einer 1 (?) im Nenner ... 1 Schilling?

    Wer kann hier helfen - liebe Marzipanfreunde des Forums, bitte meldet euch ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    7. August 1955 (70)
    • 28. Dezember 2008 um 12:47
    • #9

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für das Zeigen dieser außergewöhnlichen Belege.
    Viel bessere Briefe zwischen Bayern und Lübeck wird es kaum geben.
    Weiterhin besten Dank für die wie immer ausführliche Beschreibung.

    Liebe Grüße,
    VorphilaBayern

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 28. Dezember 2008 um 12:50
    • #10

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte noch folgende zwei Briefe zeigen:

    Unfrankierter Brief (Vermerk "Paßsache") von der Gemeindeverwaltung
    Geroldshausen an das Herzogliche Verwaltungsamt Meiningen
    (Herzogtum Sachsen-Meiningen) vom 16. September 1856.
    Der Brief wog zwischen 1 und 2 Loth. Gebühr:
    je Loth über 10 bis 20 Meilen = 9 Kr., somit 18 Kreuzer.
    Dazu kam noch ein Bestellgeld von 1 Kreuzer.
    Der Empfänger mußte somit 19 Kreuzer Porto bezahlen.

    Gebührenfreier Wertbrief (R.S. = Regierungssache)
    mit einen Gewicht von 13 1/2 Loth von Mellrichstadt
    nach Meiningen (Herzogtum Sachsen-Meiningen)
    vom 23. April 1852. Der Empfänger mußte jedoch
    das Bestellgeld von 2 Kreuzer bezahlen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 26. Juni 2009 um 16:29
    • #11

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Unfrankierter Brief von Hersfeld
    (Kurfürstentum Hessen) nach
    Stadt Tann (Bayern - am 1.10.1866
    wurde Tann an Preußen abgetreten)
    vom 25. März 1858. Der Brief lief über
    Fulda (Kurfürstentum Hessen) und Geisa
    (Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach).
    Die Gebühren waren:
    bis 10 Meilen bis 1 Loth = 3 Kreuzer;
    zuzüglich 3 Kreuzer (unfrankiert),
    also 6 Kr, die der Empfänger bezahlte.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2009 um 18:18
    • #12

    Liebe Sammlerfreunde,

    gerade einen schönen Wendebrief (Nils Lieblingsbriefe!) bekommen, der offenbar nur mir bei der Auktion auffiel. Ich hoffe, dass sich das etwas ändert, wenn ich ihn hier mal zeige mit dem Wunsch mir zu sagen, warum ich ihn unbedingt wollte ... :jaok:

    Jeder kann mitmachen, ob Bayern, Hesse, Sachse, Badener, Preuße usw. usw..

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    • 5. August 2009 um 18:22
    • #13

    @bayern klassisch

    Wow! Die 9 Kreuzer braun mit so einem Schnitt und fast optimalem Stempel auf Brief iist schon eine kleine Rarität. Toller Beleg.

    Grüßle

    lickle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2009 um 18:28
    • #14

    Hallo lickle,

    sehe ich genauso - muss man erst einmal finden. Aber die postgeschichtliche Seite macht das hoch 2 aus!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 5. August 2009 um 19:52
    • #15

    Hallo bayern klassisch

    Ich sage wie lickle: WOW

    Sehr schöner Brief. Es ist wohl ein Brief in der dritte Gewichtsstufe. Es war sicher ein schwerer Beilage. Mehr postgeschichtliges sehe ich Momentan nicht.

    Ich habe auch ganz neu ein Taxis Brief bekommen. Muss aber warten nur ein bisschen vor ich den hier zeige.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2009 um 20:12
    • #16

    Hallo Nils,

    du hast es erfaßt - es war ein Brief der 3. Gewichtsstufe nach Taxis bis 10 Meilen. Alle Briefe in den Postverein über der 2. Gewichtsstufe sind handverlesen. :)

    Das besondere ist aber auch die Rücksendung als Fahrpostbrief, bei dem links oben die Addition der Kosten interessant ist:

    40 Kr. Postvorschuß (die Behörde in Ludwigsstadt hatte also von derjenigen in Sonneberg etwas gewünscht, was man auch erhielt, aber man musste für diese Dienstleistung bezahlen). Dazu kamen Scheingebühr von 3 Kr., den Rückschein (Recepisse) für weitere 3 Kr. und das Postporto von 5 Kr., so dass man total 51 Kr. zahlen musste.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 5. August 2009 um 20:47
    • #17

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort. Ich glaube es dauert noch eine weile vor ich es alles wie du lesen kann. So danke fürs Zeigen. :)

    Wie gesagt habe ich eben ein schöner Brief bekommen. Der Brief ist von Giessen nach Hardenburg, in die nähe von Dürkheim, gelaufen das Jahr 1856.
    Der Brief hatte der 1. Gewichtsstufe mit Abstand 10-20 Meilen. Ich kenne die Taxische Marken nicht so gut, aber ich denke dass diese Marken sehr gut geschnitten sind.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. August 2009 um 10:15
    • #18

    Hallo Nils,

    für Taxis ist das ein hervorragender Schnitt - die beiden Marken unterhalb des Paares sind ja noch teilweise vorhanden ... :D

    Schöner Brief. Gerade Briefe mit diesen herrlich dunklen Marken sind sehr sensibel, was ihre Aufbewahrung angeht. Hier ist aber alles in bester Ordnung.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. August 2009 um 16:19
    • #19

    Hallo,

    wenn man bedenkt, dass 1856, von dann stammt der Münchner Brief, längst bekannt war, dass Briefe über 20 Meilen immer 9 Kr. kosteten, fragt man sich, wie jemand glauben konnte, dass 460 km (München - Hachenburg) noch in der 2. Entfernungszone liegen konnte ...

    Gut für uns, denn in München merkte man, dass die verklebten 6 Kr. nicht ausreichten und notierte, wissend oder eher ahnend, dass Hachenburg noch im Kreuzerbezirk von Taxis lag, noch 6 Kr..

    Diese wurden 2 Tage später eingezogen und der bayer. Postverwaltung gutgeschrieben. Unterfrankierte Briefe aus Bayern in taxisches Gebiet sind nicht häufig.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (64)
    • 6. August 2009 um 16:24
    • #20

    Hallo bayern klassisch

    Danke für deine Antwort. Ich wusste nicht dass diese dunkle blaue Farbe auch schwierig war.

    Ich zeige hier auch ein 6 Kreuzer Brief in die Gegenrichtung. Jetzt ein Brief von Hassfurt nach Scheringen bei Eisfeld. Der Brief ist 1856 gelaufen und mit einer 4II Platte 2 Marke frankiert.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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